Produktbild: Die Blumen des Bösen

Die Blumen des Bösen Umdichtungen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.05.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

22/15,5/1,2 cm

Gewicht

277 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8430-5130-9

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.05.2016

Verlag

Hofenberg

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

22/15,5/1,2 cm

Gewicht

277 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8430-5130-9

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Lyrik für die Tiefen des Geistes

Bewertung am 20.07.2022

Bewertungsnummer: 1751233

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Baudelaire beschreibt in seinen Gedichten eine tiefe Verbundenheit zu allen Gebieten der schwarzen Romantik: von Verzweiflung und Wahn, Krankheit und Sucht, von Seelenschmerz und Begehren ist die Rede. Als bemerkenswerte Übersetzung verlieren die Dichtungen des französischen Meisters keineswegs an Kraft. Baudelaires Darstellungen einer verruchten und kaputten Welt, der ewigen Jagd des Einzelnen nach Erfüllung und Schutz füllen die Seelen der Leser aus. Wenn man nicht Acht gibt, findet man auf einmal sich selbst in den Tiefen einer zwielichtigen Spelunke in einem namenlosen Hafenviertel wieder, man nippt an seinem Wein und schnuppert die opiumgeschwängerte Luft.

Lyrik für die Tiefen des Geistes

Bewertung am 20.07.2022
Bewertungsnummer: 1751233
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Baudelaire beschreibt in seinen Gedichten eine tiefe Verbundenheit zu allen Gebieten der schwarzen Romantik: von Verzweiflung und Wahn, Krankheit und Sucht, von Seelenschmerz und Begehren ist die Rede. Als bemerkenswerte Übersetzung verlieren die Dichtungen des französischen Meisters keineswegs an Kraft. Baudelaires Darstellungen einer verruchten und kaputten Welt, der ewigen Jagd des Einzelnen nach Erfüllung und Schutz füllen die Seelen der Leser aus. Wenn man nicht Acht gibt, findet man auf einmal sich selbst in den Tiefen einer zwielichtigen Spelunke in einem namenlosen Hafenviertel wieder, man nippt an seinem Wein und schnuppert die opiumgeschwängerte Luft.

Der Gedichtband „Die Blumen…

MaWiOr aus Halle am 26.03.2021

Bewertungsnummer: 2740537

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Gedichtband „Die Blumen des Bösen“ machte 1857 Furore. Hundert Verse, mit denen der französische Lyriker Charles Baudelaire (1821-1867) für Aufsehen sorgte. Bei seinem Erscheinen in Frankreich ein riesiger Skandal, mehrfach verboten und verbrannt. Sechs Gedichte wurden in der Erstausgabe wegen Anstößigkeit gestrichen. Heute stehen die Texte, die mystisch und ein Ausflug ins Exotische waren, für den Grundstein der „modernen“, europäischen Lyrik. Hin- und hergerissen zwischen „Schrecken und Ekstase“ – beruhte die Wirkung seiner Gedichte auf dem Gegensatz zwischen verruchtem Inhalt und geheiligter Form. Seiner Lyrik entsprach auch das unstete und für damalige Verhältnisse skandalöse Leben des früh verstorbenen Genies. Zum 200. Geburtstag des Dichters hat der Reclam Verlag den legendären Gedichtband herausgebracht – nach der zweiten Auflage von 1861, die gegenüber der Erstauflage (1857) von Baudelaire um 32 Gedichte vermehrt worden war. Außerdem die Gedichte, die in einer dritten, nochmals erweiterte Ausgabe erschienen. Der Übersetzerin Monika Fahrenbach-Wachendorff ist es gelungen, die Frische und Eindringlichkeit der Verse zu bewahren. Ergänzt wird der Reclam-Band durch ein Nachwort von Hartmut Köhler.

Der Gedichtband „Die Blumen…

MaWiOr aus Halle am 26.03.2021
Bewertungsnummer: 2740537
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Gedichtband „Die Blumen des Bösen“ machte 1857 Furore. Hundert Verse, mit denen der französische Lyriker Charles Baudelaire (1821-1867) für Aufsehen sorgte. Bei seinem Erscheinen in Frankreich ein riesiger Skandal, mehrfach verboten und verbrannt. Sechs Gedichte wurden in der Erstausgabe wegen Anstößigkeit gestrichen. Heute stehen die Texte, die mystisch und ein Ausflug ins Exotische waren, für den Grundstein der „modernen“, europäischen Lyrik. Hin- und hergerissen zwischen „Schrecken und Ekstase“ – beruhte die Wirkung seiner Gedichte auf dem Gegensatz zwischen verruchtem Inhalt und geheiligter Form. Seiner Lyrik entsprach auch das unstete und für damalige Verhältnisse skandalöse Leben des früh verstorbenen Genies. Zum 200. Geburtstag des Dichters hat der Reclam Verlag den legendären Gedichtband herausgebracht – nach der zweiten Auflage von 1861, die gegenüber der Erstauflage (1857) von Baudelaire um 32 Gedichte vermehrt worden war. Außerdem die Gedichte, die in einer dritten, nochmals erweiterte Ausgabe erschienen. Der Übersetzerin Monika Fahrenbach-Wachendorff ist es gelungen, die Frische und Eindringlichkeit der Verse zu bewahren. Ergänzt wird der Reclam-Band durch ein Nachwort von Hartmut Köhler.

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Les Fleurs du Mal - Die Blumen des Bösen

von Charles Baudelaire

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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Eine Aufforderung zur Wiederholung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt verdammt viele Bücher, die auch lesenswert sind. Vielleicht gibt es aber wenige Bücher, die es verdienen, mehr als einmal in einem Menschenleben gelesen zu werden. Zu diesen wenigen Büchern gehört bestimmt Charles Baudelaires Gedichtssammlung „Les Fleurs du Mal“, die samt ihren Erweiterungen von Simon Werle neu übersetzt wurde. Über Circes Wirkung aus der Ferne heißt es bei Baudelaire: „Lässt du beim Gehen den weiten Rock die Luft durchwehen, Scheinst du ein schönes Schiff auf Kurs in offene Seen, Das, alle Segel voll im Wind, In seinem Rhythmus, träge, wiegend, langsam, Fahrt gewinnt.“
  • Ralf Rother
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Es gibt verdammt viele Bücher, die auch lesenswert sind. Vielleicht gibt es aber wenige Bücher, die es verdienen, mehr als einmal in einem Menschenleben gelesen zu werden. Zu diesen wenigen Büchern gehört bestimmt Charles Baudelaires Gedichtssammlung „Les Fleurs du Mal“, die samt ihren Erweiterungen von Simon Werle neu übersetzt wurde. Über Circes Wirkung aus der Ferne heißt es bei Baudelaire: „Lässt du beim Gehen den weiten Rock die Luft durchwehen, Scheinst du ein schönes Schiff auf Kurs in offene Seen, Das, alle Segel voll im Wind, In seinem Rhythmus, träge, wiegend, langsam, Fahrt gewinnt.“

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Les Fleurs du Mal - Die Blumen des Bösen

von Charles Baudelaire

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