Die Zeit, die Zeit
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Martin Suter

1. Die Zeit, die Zeit

detebe Band 24261

Die Zeit, die Zeit

Hörbuch-Download (MP3)

Beschreibung

Anfangs begreift Peter Taler nur, dass im Haus gegenüber, in dem der achtzigjährige Knupp wohnt, sonderbare Dinge vor sich gehen. Er beginnt zu beobachten und mit der Kamera festzuhalten – und merkt erst spät, dass er seinerseits beobachtet wird und längst in die Geschehnisse im Nachbarhaus verstrickt ist. Der alte Knupp, der vor zwanzig Jahren seine Frau verloren hat, ist davon überzeugt, dass man nicht wie Orpheus ins Totenreich hinabsteigen muss, um einen geliebten Menschen wiederzufinden. Denn er hat eine Theorie und kann sich dabei sogar auf berühmte Leute berufen. Allerdings ist deren Umsetzung nicht einfach. Um nicht zu sagen – allein schier unmöglich. Deshalb soll Taler ihm dabei helfen.

Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, ist Schriftsteller, Kolumnist (er schrieb die wöchentliche Kolumne "Business Class" und verfasste die Geschichten um Geri Weibel) und Drehbuchautor (u. a. schrieb er 2009 das Drehbuch zu dem Film "Giulias Verschwinden"). Bis 1991 arbeitete er als Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschließlich fürs Schreiben entschied. Seine Romane - zuletzt erschien "Die Zeit, die Zeit" - sind auch international große Erfolge. 2011 erschien der Auftakt zu seiner Krimiserie, "Allmen und die Libellen", gefolgt von "Allmen und der rosa Diamant" sowie "Allmen und die Dahlien". Suter lebt mit seiner Familie in Spanien und Guatemala.

Gert Heidenreich, geboren 1944 in Eberswalde, schreibt Erzählungen, Gedichte, Romane, Theaterstücke, Hörspiele und Fernsehfilme, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat, darunter den Marieluise-Fleißer-Preis. Von 1991 bis 1995 war er Präsident des P.E.N.-Clubs (West). Gert Heidenreich lebt bei München.

Details

Sprecher

Gert Heidenreich

Spieldauer

7 Stunden und 48 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Sprecher

Gert Heidenreich

Spieldauer

7 Stunden und 48 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

01.12.2014

Verlag

Diogenes Verlag

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783257692495

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ein Suter

Shelley am 20.10.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Man möchte es nicht mehr aus der Hand legen. Eine Geschichte die wirklich unterhält, zum denken anregt und die Zeit anhält. Wenn es die Zeit doch geben würde? Wer Suter liebt, sollte dieses Buch lesen und wer Suter lieben lernen möchte, sollte dieses Buch lesen.

ein Suter

Shelley am 20.10.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Man möchte es nicht mehr aus der Hand legen. Eine Geschichte die wirklich unterhält, zum denken anregt und die Zeit anhält. Wenn es die Zeit doch geben würde? Wer Suter liebt, sollte dieses Buch lesen und wer Suter lieben lernen möchte, sollte dieses Buch lesen.

Das Phänomen Zeit

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 14.01.2021

Bewertet: Hörbuch (CD)

Das Phänomen Zeit: Gibt es sie wirklich? Verläuft sie stets gleich schnell? Woran misst man sie? Viele berühmte Zeitgenossen von Aristoteles bis Albert Einstein haben sich damit beschäftigt, in fast jedem Science Fiction erscheint die Frage, ob es verschiedene Zeitlinien gibt und man temporäre Anomalien verursachen kann. In Martin Suters neuem Roman lassen sich die beiden Helden Peter Taler und Albert Knupp von einem einfachen Gedankenexperiment faszinieren: Es geht doch gar nicht um die Zeit, sondern um die Veränderung – ohne sie steht auch die Zeit still, und mit ihr verläuft die Zeit eben so, wie es die Veränderung erfordert. Anders gesagt: Um eine Veränderung rückgängig zu machen, muss man nur einen bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit haargenau rekonstruieren, und dann anders fortzufahren, bis hin zu einer gänzlich veränderten Gegenwart. Eine spannende Theorie, die Martin Suter in seiner Story grandios umsetzt. Im Wortsinn minutiös beschreibt er das Vorgehen der beiden Männer und hält dabei die Spannung in jeder Sekunde hoch. Hervorragend gelesen von dem Schauspieler Gerd Heidenreich, regt „Die Zeit, die Zeit“ mal wieder wunderbar dazu an, mit bester Unterhaltung über die philosophischen und physikalischen Grundfragen unserer Welt zu spekulieren.

Das Phänomen Zeit

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 14.01.2021
Bewertet: Hörbuch (CD)

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von Martin Suter

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

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3/5

Tod minus Zeit gleich?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Albert Knupp hat vor zwei Jahrzehnte seine Frau verloren. Seine Art der Trauerarbeit: Er leugnet die Existenz der Zeit. Seinen Nachbar Peter Taler ereilte ein ähnliches Schicksal: Vor einem Jahr wurde seine Frau direkt vor der Haustür erschossen, der Mörder blieb unentdeckt. Talers Leben bleibt rückwärtsgewandt und besteht zum Großteil daraus, den letzten gemeinsam erlebten Tag mit seiner Frau aufs immer Neue wiederherzustellen und ihrem Mörder nachzuspüren. Die beiden Witwer finden zusammen, als Knupp ihm von seinem Vorhaben berichtet, dass er vorhabe einen ganz bestimmen Tag an dem seine Frau nach am Leben war bis ins kleinste Detail anhand von fotografischen Belegen zu rekonstruieren – mit dem Ziel, dass somit auch die Zeit an diesen Tag zurückkehren müsse und seine Frau wieder am Leben wäre. Taler bleibt ungläubig, doch je länger seine Form der Trauerarbeit unbefriedigend und wenig Trost spendend bleibt, desto mehr klammert er sich an diesen letzten, wenn auch offensichtlich abstrusen Hoffnungsschimmer und wird der Gehilfe von Knupp. Martin Suter geht, geprägt von einem eigenen privaten Schicksalsschlag, der Frage nach, ob man die Zeit für einen Menschen zurückdrehen kann, dessen Lebensuhr bereits abgelaufen ist und was man dafür zu riskieren und opfern bereit wäre. Der Plot entwickelt sich innerhalb der ersten 100 Seiten auf rasante Weise und das theoretische Gebilde dieses Projektes wider die Zeit fasziniert bis zum abschließenden Twist auf den letzten Seiten. Bisweilen erinnert das neueste Werk des schweizer Romanciers an Aspekte von Paul Austers „Stadt aus Glas“ und Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“. Auch wenn der Roman in der zweiten Hälfte in den ausufernden Schilderungen des Fortschreiten des Projekts einige Längen enthält, sei er trotzdem langjährigen und neuen LeserInnen Martin Suters empfohlen.
3/5

Tod minus Zeit gleich?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Albert Knupp hat vor zwei Jahrzehnte seine Frau verloren. Seine Art der Trauerarbeit: Er leugnet die Existenz der Zeit. Seinen Nachbar Peter Taler ereilte ein ähnliches Schicksal: Vor einem Jahr wurde seine Frau direkt vor der Haustür erschossen, der Mörder blieb unentdeckt. Talers Leben bleibt rückwärtsgewandt und besteht zum Großteil daraus, den letzten gemeinsam erlebten Tag mit seiner Frau aufs immer Neue wiederherzustellen und ihrem Mörder nachzuspüren. Die beiden Witwer finden zusammen, als Knupp ihm von seinem Vorhaben berichtet, dass er vorhabe einen ganz bestimmen Tag an dem seine Frau nach am Leben war bis ins kleinste Detail anhand von fotografischen Belegen zu rekonstruieren – mit dem Ziel, dass somit auch die Zeit an diesen Tag zurückkehren müsse und seine Frau wieder am Leben wäre. Taler bleibt ungläubig, doch je länger seine Form der Trauerarbeit unbefriedigend und wenig Trost spendend bleibt, desto mehr klammert er sich an diesen letzten, wenn auch offensichtlich abstrusen Hoffnungsschimmer und wird der Gehilfe von Knupp. Martin Suter geht, geprägt von einem eigenen privaten Schicksalsschlag, der Frage nach, ob man die Zeit für einen Menschen zurückdrehen kann, dessen Lebensuhr bereits abgelaufen ist und was man dafür zu riskieren und opfern bereit wäre. Der Plot entwickelt sich innerhalb der ersten 100 Seiten auf rasante Weise und das theoretische Gebilde dieses Projektes wider die Zeit fasziniert bis zum abschließenden Twist auf den letzten Seiten. Bisweilen erinnert das neueste Werk des schweizer Romanciers an Aspekte von Paul Austers „Stadt aus Glas“ und Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“. Auch wenn der Roman in der zweiten Hälfte in den ausufernden Schilderungen des Fortschreiten des Projekts einige Längen enthält, sei er trotzdem langjährigen und neuen LeserInnen Martin Suters empfohlen.

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Gregor Schwarzenbrunner

Thalia.at

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5/5

Mit der Zeit wird alles leichter

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Martin Suter gehört wohl zu den erfolgreichsten Schriftstellern im deutschsprachigen Raum. Und sein neuestes Meisterwerk ist „die Zeit, die Zeit“ in dem er sich schon wie im Titel ersichtlich mit der Zeit und ihren Tücken auseinandersetzt. Er nähert sich allerdings in keinster Weise wissenschaftlich diesem Thema, sondern rein auf einer literarischen Weise. Es ist die Geschichte eines sehr verzweifelten Mannes. Peter Taler beobachtet seit dem Tod seiner Freundin, den Ausblick auf das Haus gegenüber. Etwas stimmt nicht mit dem Ausblick, aber er kommt nicht darauf was es ist. In einer verrückten Manie arrangiert er seine Wohnung immer wieder auf dieselbe Art. Er kocht immer dasselbe Essen und legt bestimmte Gegenstände immer auf denselben Platz, nur um sich der Veränderung im Ausblick habhaft zu werden. Der alte Knupp wohnt gegenüber. Beide Protagonisten vereint der Schmerz des Verlustes und Knupp weckt in Taler eine Idee, die so absurd wie töricht erscheint. Zur Mitte hin, könnte man kritisieren, ist das Buch ein wenig langatmig geraten. Wahrscheinlich ist jedoch das Suter damit die Pedanterie der Charaktere hervorheben wollte. Knupp und Taler verlieren sich oft in Details die, wenn man die Geschichte nur oberflächig liest, sehr mühselig wirkt. Das Ende ist sehr gut gewählt und zum Schloss weiß der Leser, dass die Zeit lediglich das ist, was man an der Uhr abliest.
5/5

Mit der Zeit wird alles leichter

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Martin Suter gehört wohl zu den erfolgreichsten Schriftstellern im deutschsprachigen Raum. Und sein neuestes Meisterwerk ist „die Zeit, die Zeit“ in dem er sich schon wie im Titel ersichtlich mit der Zeit und ihren Tücken auseinandersetzt. Er nähert sich allerdings in keinster Weise wissenschaftlich diesem Thema, sondern rein auf einer literarischen Weise. Es ist die Geschichte eines sehr verzweifelten Mannes. Peter Taler beobachtet seit dem Tod seiner Freundin, den Ausblick auf das Haus gegenüber. Etwas stimmt nicht mit dem Ausblick, aber er kommt nicht darauf was es ist. In einer verrückten Manie arrangiert er seine Wohnung immer wieder auf dieselbe Art. Er kocht immer dasselbe Essen und legt bestimmte Gegenstände immer auf denselben Platz, nur um sich der Veränderung im Ausblick habhaft zu werden. Der alte Knupp wohnt gegenüber. Beide Protagonisten vereint der Schmerz des Verlustes und Knupp weckt in Taler eine Idee, die so absurd wie töricht erscheint. Zur Mitte hin, könnte man kritisieren, ist das Buch ein wenig langatmig geraten. Wahrscheinlich ist jedoch das Suter damit die Pedanterie der Charaktere hervorheben wollte. Knupp und Taler verlieren sich oft in Details die, wenn man die Geschichte nur oberflächig liest, sehr mühselig wirkt. Das Ende ist sehr gut gewählt und zum Schloss weiß der Leser, dass die Zeit lediglich das ist, was man an der Uhr abliest.

Gregor Schwarzenbrunner
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von Martin Suter

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