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Produktbild: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit 1
Band 1
Artikelbild von Auf der Suche nach der verlorenen Zeit 1
Marcel Proust

1. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit 1

Artikelbild von Auf der Suche nach der verlorenen Zeit 1
Marcel Proust

1. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit 01: In Swanns Welt

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit 1 In Swanns Welt

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Peter Matić

Spieldauer

20 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.10.2006

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

256

Verlag

Der Hörverlag

Übersetzt von

Eva Rechel-Mertens

Sprache

Deutsch

EAN

9783844502503

Beschreibung

Rezension

"Wie ein Großmeister der Eleganz liest Peter Matic, und diese Sprechhaltung passt kongenial zu dem Gedankenstrom Marcel Prousts."

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Peter Matić

Spieldauer

20 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.10.2006

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

256

Verlag

Der Hörverlag

Übersetzt von

Eva Rechel-Mertens

Sprache

Deutsch

EAN

9783844502503

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
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Durch die Vielzahl

Bewertung am 24.11.2016

Bewertungsnummer: 982677

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

an Kommentaren, die man zu der Suche nach der verlorenen Zeit liest, hatte ich eine Menge Respekt vor dem Lesestoff, fürchtete mich, mich auf 4000 Seiten im Stile eines abschweifenden Hugo zu verlaufen. Nichts da! Proust liest sich flüssig, ist leicht verständlich, baut neue Charaktere über ausgedehnte, detaillierte Erlebnisse ein, wodurch diese dem Leser auch in Erinnerung bleiben und ihn keinesfalls durch ihre Vielzahl überfordern. Ein Genuss! Ich lese den Proust in der Reclam-Ausgabe, also in einer neueren Übersetzung, da ich mir einen festen Einband wünschte, kann daher keine Vergleiche zu der ursprünglichen Suhrkamp-Übersetzung anstellen. 4000 Seiten im Taschenbuchformat mochte ich mir nicht geben. Das Buch selbst ist sehr handlich, beinhaltet zwei Bändchen, damit man sich sowohl die aktuelle Textstelle wie auch die aktuelle Seite bei den ausführlichen Anmerkungen im hinteren Teil markieren kann. Dazu gibt es ganz zum Abschluss noch eine Inhaltsübersicht, in der thematisch angeordnet die wichtigsten Ereignisse mit zugehöriger Seitenzahl stichpunktartig aufgelistet sind. Ein grossartiger Service, kann sich der Leser so die Handlung immer wieder schnell zurückrufen. Und falls einem ein Punkt doch mal völlig in Vergessenheit geraten ist findet man die betreffende Passage schnell wieder. Nach ein par Zeilen kommt dann der "ach ja"-Effekt. Tolle Ausgabe! Ich habe mir schon längere Zeit überlegt, nach den alten Russen und Franzosen den Proust vorzunehmen, es aber immer wieder aufgrund der angeblich schwierigen Verständlichkeit seiner Texte aufgeschoben. Dass ich jetzt endlich angefangen habe war die absolut richtige Entscheidung, ich bin glücklich. Ich lese ihn daher bewusst langsam, sinniere gerne über das mir erlesene; was hätte ich auch davon, ihn in nur zwei Nächten durchzunehmen?

Durch die Vielzahl

Bewertung am 24.11.2016
Bewertungsnummer: 982677
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

an Kommentaren, die man zu der Suche nach der verlorenen Zeit liest, hatte ich eine Menge Respekt vor dem Lesestoff, fürchtete mich, mich auf 4000 Seiten im Stile eines abschweifenden Hugo zu verlaufen. Nichts da! Proust liest sich flüssig, ist leicht verständlich, baut neue Charaktere über ausgedehnte, detaillierte Erlebnisse ein, wodurch diese dem Leser auch in Erinnerung bleiben und ihn keinesfalls durch ihre Vielzahl überfordern. Ein Genuss! Ich lese den Proust in der Reclam-Ausgabe, also in einer neueren Übersetzung, da ich mir einen festen Einband wünschte, kann daher keine Vergleiche zu der ursprünglichen Suhrkamp-Übersetzung anstellen. 4000 Seiten im Taschenbuchformat mochte ich mir nicht geben. Das Buch selbst ist sehr handlich, beinhaltet zwei Bändchen, damit man sich sowohl die aktuelle Textstelle wie auch die aktuelle Seite bei den ausführlichen Anmerkungen im hinteren Teil markieren kann. Dazu gibt es ganz zum Abschluss noch eine Inhaltsübersicht, in der thematisch angeordnet die wichtigsten Ereignisse mit zugehöriger Seitenzahl stichpunktartig aufgelistet sind. Ein grossartiger Service, kann sich der Leser so die Handlung immer wieder schnell zurückrufen. Und falls einem ein Punkt doch mal völlig in Vergessenheit geraten ist findet man die betreffende Passage schnell wieder. Nach ein par Zeilen kommt dann der "ach ja"-Effekt. Tolle Ausgabe! Ich habe mir schon längere Zeit überlegt, nach den alten Russen und Franzosen den Proust vorzunehmen, es aber immer wieder aufgrund der angeblich schwierigen Verständlichkeit seiner Texte aufgeschoben. Dass ich jetzt endlich angefangen habe war die absolut richtige Entscheidung, ich bin glücklich. Ich lese ihn daher bewusst langsam, sinniere gerne über das mir erlesene; was hätte ich auch davon, ihn in nur zwei Nächten durchzunehmen?

Auch für einen langjährigen…

MaWiOr aus Halle am 10.11.2013

Bewertungsnummer: 2702985

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch für einen langjährigen und lesehungrigen Literaturfreund gibt es manchmal Hemmschwellen, gibt es Bücher, um die er wie die Katze um den heißen Brei schleicht. Mir ging es so mit dem Jahrhundertroman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922). Die vorliegende Reclam-Ausgabe des ersten Bandes (auch als E-Book erhältlich) war nun für mich endlich Anlass, Versäumtes nachzuholen. Zunächst ist ein mehr als 4000 Seiten umfassendes Werk eine Zumutung. Doch wie eigentlich schon der Titel verrät, muss man auch bei der Lektüre Zeit mitbringen. Es ist kein Buch, in dem man stundenlang oder das man in einem Ritt liest. Gewinnbringender war es für mich, in kleinen Etappen zu lesen, jeden Tag einige Seiten. Aus früheren, zaghaften Lektüreversuchen kannte ich ansatzweise nur die deutsche Übersetzung von Eva Rechel-Mertens aus den 1950er Jahren. Nun also eine neue Übersetzung von Bernd-Jürgen Fischer, die einen Proust-Neuling auch gleich gefangen nimmt. Im dreigeteilten ersten Band „Auf dem Weg zu Swann“ sind es die Erinnerungen an die Sommer, die Marcel als Kind bei Verwandten auf dem Land verbracht hat (Dorf „Combray"). Hier beobachtet der hochsensible Knabe seine Umwelt, die Menschen, ihre Rituale und die Natur. Im anschließenden Binnenroman „Eine Liebe von Swann“ schildert Proust die obsessive und von Eifersucht geprägte Liebesgeschichte zwischen dem Lebemann Swann und der halbseidenen Madame Odette. Die Handlung des ersten Bandes ist eine Reise (mit vielen Rückblenden) zwischen den Bildern der Erinnerung. Immer wieder werden Eindrücke, Gefühle und Wahrnehmungen der Kindheit und Jugend (im dritten Teil „Ländliche Namen: Der Name“) wachgerufen und einer peniblen Analyse unterworfen. Da sich der Roman trotz sorgfältigem Lesen nur langsam und schichtweise erschließt, sind die umfangreichen Anmerkungen (immerhin 75 Seiten) des Übersetzers sehr hilfreich. Sie verstehen sich nicht als literaturwissenschaftliche Kommentare, sondern verfolgen das bescheidene Ziel, dem Leser Verständnishilfen zu bieten. Mit Neugierde warte ich nun auf die Fortsetzung der Reclam-Ausgabe, die als Hardcover auch sehr ansprechend ist.

Auch für einen langjährigen…

MaWiOr aus Halle am 10.11.2013
Bewertungsnummer: 2702985
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch für einen langjährigen und lesehungrigen Literaturfreund gibt es manchmal Hemmschwellen, gibt es Bücher, um die er wie die Katze um den heißen Brei schleicht. Mir ging es so mit dem Jahrhundertroman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922). Die vorliegende Reclam-Ausgabe des ersten Bandes (auch als E-Book erhältlich) war nun für mich endlich Anlass, Versäumtes nachzuholen. Zunächst ist ein mehr als 4000 Seiten umfassendes Werk eine Zumutung. Doch wie eigentlich schon der Titel verrät, muss man auch bei der Lektüre Zeit mitbringen. Es ist kein Buch, in dem man stundenlang oder das man in einem Ritt liest. Gewinnbringender war es für mich, in kleinen Etappen zu lesen, jeden Tag einige Seiten. Aus früheren, zaghaften Lektüreversuchen kannte ich ansatzweise nur die deutsche Übersetzung von Eva Rechel-Mertens aus den 1950er Jahren. Nun also eine neue Übersetzung von Bernd-Jürgen Fischer, die einen Proust-Neuling auch gleich gefangen nimmt. Im dreigeteilten ersten Band „Auf dem Weg zu Swann“ sind es die Erinnerungen an die Sommer, die Marcel als Kind bei Verwandten auf dem Land verbracht hat (Dorf „Combray"). Hier beobachtet der hochsensible Knabe seine Umwelt, die Menschen, ihre Rituale und die Natur. Im anschließenden Binnenroman „Eine Liebe von Swann“ schildert Proust die obsessive und von Eifersucht geprägte Liebesgeschichte zwischen dem Lebemann Swann und der halbseidenen Madame Odette. Die Handlung des ersten Bandes ist eine Reise (mit vielen Rückblenden) zwischen den Bildern der Erinnerung. Immer wieder werden Eindrücke, Gefühle und Wahrnehmungen der Kindheit und Jugend (im dritten Teil „Ländliche Namen: Der Name“) wachgerufen und einer peniblen Analyse unterworfen. Da sich der Roman trotz sorgfältigem Lesen nur langsam und schichtweise erschließt, sind die umfangreichen Anmerkungen (immerhin 75 Seiten) des Übersetzers sehr hilfreich. Sie verstehen sich nicht als literaturwissenschaftliche Kommentare, sondern verfolgen das bescheidene Ziel, dem Leser Verständnishilfen zu bieten. Mit Neugierde warte ich nun auf die Fortsetzung der Reclam-Ausgabe, die als Hardcover auch sehr ansprechend ist.

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Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Band 1

von Marcel Proust

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

100 Jahre "Du côté de chez Swann"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hundert Jahre nach dem Erscheinen von "Du côté de chez Swann", als dem ersten Band des Romanwerks "A la recherche du temps perdu", beginnt der Reclam Verlag mit Herausgabe einer Neuübersetzung der Romanbände "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit". Ein Projekt, das allemal große Anerkennung gebührt. Die letzte Übersetzung des Werks von Marcel Proust publizierte die renommierte Eva Rechel-Mertens für den Suhrkamp Verlag. Das war in den Jahren 1953 bis 1957. Der Übersetzer ist Bernd-Jürgen Fischer und unterrichtet am Fachbereich der Germanistik an der FU-Berlin. Schon im Jahr 2002 fiel er mit der Herausgabe des Proust-Lesebuches "Trois places, trois femmes, trois metiers" auf, in dem er einige neuübersetzte Proust-Texte vorstellte. Auch wenn es für die Leserin mühsam wäre, die verschiedenen Übersetzungen zu vergleichen und abzuwägen, so kann ein erneutes Lesen der proustschen Romane nie ein Fehler sein.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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5/5

100 Jahre "Du côté de chez Swann"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hundert Jahre nach dem Erscheinen von "Du côté de chez Swann", als dem ersten Band des Romanwerks "A la recherche du temps perdu", beginnt der Reclam Verlag mit Herausgabe einer Neuübersetzung der Romanbände "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit". Ein Projekt, das allemal große Anerkennung gebührt. Die letzte Übersetzung des Werks von Marcel Proust publizierte die renommierte Eva Rechel-Mertens für den Suhrkamp Verlag. Das war in den Jahren 1953 bis 1957. Der Übersetzer ist Bernd-Jürgen Fischer und unterrichtet am Fachbereich der Germanistik an der FU-Berlin. Schon im Jahr 2002 fiel er mit der Herausgabe des Proust-Lesebuches "Trois places, trois femmes, trois metiers" auf, in dem er einige neuübersetzte Proust-Texte vorstellte. Auch wenn es für die Leserin mühsam wäre, die verschiedenen Übersetzungen zu vergleichen und abzuwägen, so kann ein erneutes Lesen der proustschen Romane nie ein Fehler sein.

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Silvio Weitzl

Thalia Linz – Landstraße

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4/5

Mehr als der Madeleine Effekt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im ersten Teil dieses lyrischen Monumentalklassikers verliert sich Proust mit Vorsatz in seiner Detailverliebtheit und den Empfindungen des Protagonisten und erstellt die Konturen eines aufwendigen Familienepos. Er zeichnet ein Gemälde der Hochsensibilität und hoher Auffassungsgabe des Erzählers und komponiert im Anschluss eine Ode an die Liebe und den Zauber der ersten Stunden. Wie die Phrase eines Musikstückes eben auch nur in Anwesenheit oder Gedenken an einen Menschen seinen vollen Sinn entfaltet, werden wir direkt mit den Stimmungslagen der Liebenden mitgerissen und in ein Wechselbad der Gefühle getaucht. Der Leser erhascht einen Blick auf die Dramen der gehobenen Gesellschaft und deren sich bildende Eigendynamik im gegenseitigen Umgang. Eifersucht und Täuschung gipfeln in einem emotionalen Katz und Maus Spiel. Das Werk wird durch die blumige Sprache und die genauesten Beschreibungen der inhärenten Personen lebendig. Es ist die besondere Begabung Prousts trotz streckenweiser Handlungsarmut das Interesse des Lesers aufrecht zu erhalten.
  • Silvio Weitzl
  • Buchhändler/-in

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4/5

Mehr als der Madeleine Effekt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im ersten Teil dieses lyrischen Monumentalklassikers verliert sich Proust mit Vorsatz in seiner Detailverliebtheit und den Empfindungen des Protagonisten und erstellt die Konturen eines aufwendigen Familienepos. Er zeichnet ein Gemälde der Hochsensibilität und hoher Auffassungsgabe des Erzählers und komponiert im Anschluss eine Ode an die Liebe und den Zauber der ersten Stunden. Wie die Phrase eines Musikstückes eben auch nur in Anwesenheit oder Gedenken an einen Menschen seinen vollen Sinn entfaltet, werden wir direkt mit den Stimmungslagen der Liebenden mitgerissen und in ein Wechselbad der Gefühle getaucht. Der Leser erhascht einen Blick auf die Dramen der gehobenen Gesellschaft und deren sich bildende Eigendynamik im gegenseitigen Umgang. Eifersucht und Täuschung gipfeln in einem emotionalen Katz und Maus Spiel. Das Werk wird durch die blumige Sprache und die genauesten Beschreibungen der inhärenten Personen lebendig. Es ist die besondere Begabung Prousts trotz streckenweiser Handlungsarmut das Interesse des Lesers aufrecht zu erhalten.

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