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Das Dekameron Vollständige Ausgabe

5

9,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.08.2013

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

864

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/5,2 cm

Gewicht

658 g

Farbe

Terracotta

Übersetzt von

Karl Witte

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-0047-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.08.2013

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

864

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/5,2 cm

Gewicht

658 g

Farbe

Terracotta

Übersetzt von

Karl Witte

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-0047-4

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • VolkerM

    5/5

    28.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Decameron gehört zu den…

    Das Decameron gehört zu den ganz großen Entdeckungen in meinem Leseleben. Vor etwa 20 Jahren habe ich es zum ersten Mal in Angriff genommen und konnte kaum glauben, dass dieser Text aus der Mitte des 14. Jahrhunderts stammte. Es gab darin so viele erzählerische Motive und Ideen, die man in abgewandelter Form auch heute noch in der Literatur verwendet, dass er erstaunlich modern wirkte. Selbst der Humor funktionierte nach 700 Jahren immer noch. Bei weitem nicht jedes Buch altert so günstig. Mit der Covid-Pandemie bekam das Buch auch noch eine unerwartete Aktualität, denn im Decameron isolieren sich 10 junge Adelige auf der Flucht vor der Pest in ihrem Landhaus bei Florenz und erzählen sich zur Zerstreuung insgesamt 100 Geschichten, die oft einen frivolen Hintergrund haben. Vor allem lüsterne Mönche und gehörnte Ehemänner sind Ziel des freizügigen Spotts. Als ich mich jetzt mit der Übersetzungsgeschichte befasste, gab es die nächste Überraschung: Schon 1450 erschien die erste deutsche Übersetzung und seitdem reißt es nicht ab. Die Version, die ich vor 20 Jahren las, war eine 1957 überarbeitete Übersetzung von Gustav Diezel, die mir damals nicht mehr ganz taufrisch erschien. Seine Fassung stammt von 1840 und da weht trotz der Überarbeitung deutlich die Prüderie des 19. Jahrhunderts über die Seiten. Die jetzt vorliegende Übersetzung von Luis Ruby ist ihr in jeder Hinsicht überlegen. Es fängt schon mit dem „Klang“ an: Ruby hat ein hervorragendes Gefühl für Sprachmelodie und Rhythmus. Boccaccio neigt zu sehr langen Schachtelsätzen, die man gut strukturieren muss, damit sie im Deutschen eingängig bleiben und die Klangschönheit der italienischen Sprache muss auch spürbar sein. Ein bisschen wie bei Thomas Mann. Ruby gelingt dieses Kunststück und verleiht dem Text damit eine Schwerelosigkeit, die der Diezelschen Fassung fehlt. Er setzt die Pointen mühelos elegant, wo Diezel zu umständlich ist. Es ist ein echtes Vergnügen, das zu lesen. Ein weiteres Vergnügen ist das Layout. Ich erinnere mich an eine Ausgabe des „Kopfkissenbuchs“ von Sei Shonagon aus dem Manesse Verlag, die für mich eines der schönsten und cleversten Seitenlayouts hat, die ich je in einem modernen Buch gesehen habe. Vor allem die innovative Aufteilung der Fußnoten und Verweise hatte mich bei dem Buch begeistert und genauso clever haben die Layouter auch diesmal Referenzen an historisches Buchdesign aufgenommen. Mittelalterliche Bücher hatten keine Referenzlisten oder Fußnoten, sondern sogenannte „Marginalien“, das sind erklärende Randnotizen, die direkt an der Stelle eingefügt wurden, auf die sie sich beziehen. Entsprechend breit sind die Seitenränder und der Satzspiegel ist asymmetrisch. In Anlehnung an historische Marginalien befinden sich die qualifizierten und sehr hilfreichen Kommentare in dieser Ausgabe des Decameron direkt auf den breiten Seitenrändern, womit das lästige Blättern zu Anhängen entfällt und der Satzspiegel nicht durch überdimensionierte Fußnoten zerquetscht wird. Außerdem ergibt das eine höchst lebendige Seitenstruktur. Das wirkt frisch und modern, noch unterstrichen von der durchdachten Auswahl der Illustrationen, die von mittelalterlicher Buchmalerei bis zu Egon Schiele reichen. Alle haben eine tatsächliche oder übertragene Beziehung zu einer der 100 Geschichten. Ergänzt wird das schöne Layout durch schweres, leicht getöntes Papier, eine farbige Fadenheftung und Lesebändchen. Wer das Decameron kennt, für den ist diese elegante und wunderbar gestaltete Neuübersetzung ein echter Gewinn. Für alle anderen sowieso.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    03.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Klassiker!

    Klappentext: „Unter dem Eindruck der vernichtenden Pestwelle, die seine Heimatstadt Florenz im Jahre 1349 heimsuchte, schrieb Giovanni Boccaccio in den drei folgenden Jahren das Decameron : Sieben junge Frauen und drei junge Männer, die vor der Pest in Florenz in ein Landhaus geflohen sind, erzählen sich zum Zeitvertreib Geschichten voller Witz, Tragik und Erotik – zehn an jedem Tag, einhundert insgesamt. Generationen von Leserinnen und Lesern haben diese Geschichten unterhalten, zahlreichen Werken wurden sie zum Vorbild. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.“ Es ist nunmal ein Klassiker dieser Werk und ein Jeder sollte es einmal im Leben gelesen habe. Warum diese Ausgabe so besonders ist und lesenswert? Die Übersetzung bzw. der sprachliche Aufbau ist der heutigen Zeit bestens angepasst, ohne dass dabei der alte Charme verloren geht. Zudem ist das Buch mit der Biographie des Autors gespickt, die ebenfalls lesenswert ist und somit einiges erklärt und es gibt wunderschöne und einmalige Holzschnitte zu betrachten! 5 Sterne für dieses Werk!

  • Bewertung

    5/5

    04.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Boccaccio Das Decameron

    Habe das Buch noch nicht zu Ende gelesen ( knapp 1000 Seiten). Bin bis jetzt begeistert. Passt in die zeit, in der wir gerade leben.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    16.12.2013

    Hörbuch (CD)

    Mit Giovanni Boccaccio…

    Mit Giovanni Boccaccio (1313-1375) beginnt die Blütezeit der italienischen Novelle. Sein Meisterwerk ist das „Decamerone“, das zwischen 1348 und 1353 entstand. Hier hat der Künstler seine Erfahrungen als Mensch und Künstler zusammengefasst. Das „Decamerone“ ist eine Sammlung von hundert Novellen, die trotz ihrer Vielfältigkeit durch einen Rahmen zu einem geschlossen Werk zusammengefasst werden. Ausgangspunkt ist die große Pest von 1348 in Florenz. In dieser unheilvollen Zeit treffen sich sieben junge Damen und drei junge Männer in der Kirche Santa Maria Novella. Sie wollen sich vor der Epidemie in Sicherheit bringen und fliehen in ein Landhaus auf den Hügeln vor der Stadt Florenz. Um sich die Zeit zu vertreiben, erzählen sie sich zehn Tage lang Geschichten. Jeden Tag zehn Geschichten, wobei jeden Tag einer der Geflohenen die Herrschaft über die Runde übernimmt und auch das Thema der Geschichten bestimmt. Boccaccio hat in den hundert Geschichten zahlreiche Charaktere seiner Zeit verarbeitet: den Fürst, den Abt, die Mönche und Nonnen, den Kaufmann, den Handwerker, den eifersüchtigen Ehemann oder die untreue Ehefrau. Diese meisterhaften Geschichten, die längst zur Weltliteratur gehören, überschreiten gewissermaßen die Schwelle vom Mittelalter zur Renaissance. Das vorliegende Hörbuch mit zehn Audio-CDs (Gesamtlaufzeit knapp 12 Std.) versammelt eine Auswahl von 46 Novellen, verteilt auf den ersten bis siebten sowie den neunten bis zehnten Tag. Die Lesung ist eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks aus dem Jahre 1984. Die Rahmenerzählung wird dabei von Gert Westphal, dem „König der Vorleser“, zu Gehör gebracht. Auch für die einzelnen Novellen zeichnen bekannte Sprecher/innen verantwortlich, wie Uwe Friedrichsen, Christian Rode oder Ingeborg Kallweit. Durch die unterschiedlichen Stimmen entsteht ein abwechslungsreiches Klangbild. Da hören wir von Liebe, Anmut, Fleischeslust, Betrug, Dummheit und vom Fegefeuer. Das Hörbuch ist ein begrüßenswerter Beitrag zum 700. Geburtstag von Giovanni Boccaccio.

  • Lorenz Laudenberg

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    17.05.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Sex im Mittelalter

    Sieben Frauen, drei Männer, die vor der Pest in Florenz im Jahre 1348 an einen abgelegenen Ort geflohen sind, erzählen sich zum Zeitvertreib abwechselnd Geschichten, insgesamt 100 Novellen, ein "Zehntagewerk", in denen es um die "Liebesmoral" geht. Im Mittelpunkt der Geschichtensammlung, deren Ursprung wir in der antiken Literatur, in Märchenmotiven, in kirchlichen Legenden oder auch Städtechroniken ausmachen können, stehen amouröse Abenteuer, teils recht grobe, heftige erotische Ausschweifungen, bei denen Liebestolle, betrogene Eheleute und lüsterne Kleriker die Hauptrollen spielen. Wir finden aber auch formvollendete, sehr schöne, teils tragische Liebesgeschichten, kleine Kunstwerke, die so detailliert und genau erzählt sind, dass sie mich manchmal an kurze Tatsachenberichte in den Zeitungen erinnern. Die Menschlich- Allzumenschlichen, thematisch recht unterschiedlichen Novellen haben diese lit. Gattung zur Kunstform erhoben, bilden eine Urform der europäischen Erzählkunst. Der Autor, Giovanni Boccaccio (1313- 1375 bei Florenz) hat sich, zusammen mit Petrarca, sehr für eine Wiederbelebung des Lateinischen eingesetzt, eine Übersetzung Homers in die lateinische Sprache angeregt. Sein "Dekameron" hat viele andere Schriftsteller beeinflusst, die Novelle war noch bis zum Barock eine vorherrschende Erzählform.

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  • Zum Bewerterprofil von Silvio Weitzl

    Silvio Weitzl

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    12.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Zur neunten Stunde

    Zur Einführung in dieses Monumentalwerk der klassischen Italienischen Literatur beschreibt Giovanni Boccaccio die Umstände der Pestilenz - Epidemie im Jahre 1348 mit erbarmungsloser Miniziösität. Sieben Frauen und drei Männer ziehen sich aus dem verseuchten Florenz in den malerischen Vorort Fiesole zurück. Dort fristet die Gemeinschaft ein sorgenloses Dasein und unterhält sich mit 1o Novellen pro Tag. Diese insgesamt 1oo Kurzgeschichten bestechen durch ein authentisches Abbild des damaligen Sitte- und Moralverständnisses, üben erbarmungslose (und berechtigte) Kritik am grenzenlosen Fehlverhalten christlicher Glaubensbrüder und bestechen durch schräge Komik und überraschende Schlagfertigkeit. Erotische Literatur mit Geist, Charme und Witz. Von der gleichnamigen Serie auf Netflix sei jenem abgeraten, welcher seine Zellen im Gehirn Bedeutung beimisst und selbige weiterhin gerne nutzen würde.
  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    4/5

    08.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein opulenter Klassiker aus Italien

    Wir schreiben das Jahr 1348, in Europa wütet die Pest. Um der Seuche zu entgehen, ziehen zehn junge Menschen, sieben Frauen und drei Männer, von Florenz aufs Land. Hier verbringen sie die Zeit in Abgeschiedenheit mit Speis und Trank, Gesang und Spiel. Jeden Tag erzählen sie einander Geschichten, meist zu einem vorgegebenen Thema. Diese Erzählungen sind hier gesammelt, sie sind frivol und heiter, grausam und moralisierend. Die im Fischer-Verlag erschienene Ausgabe folgt der Übersetzung von Karl Witte, 1800 – 1883, einem der führenden Dante-Experten seiner Zeit. Mit rund 900 Seiten ist dies keine leichte Kost, aber ein lesenswerter Klassiker in gediegener Sprache. Hilfreich zur Einordnung des Buches ist der hier enthaltene Werkbeitrag aus Kindlers Literatur-Lexikon. (Siehe auch: Dante Alighieri, Die Göttliche Komödie/ Reclam, übersetzt von Hermann Gmelin)

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