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Produktbild: Der zerbrochne Krug
Band 91

Der zerbrochne Krug

Aus der Reihe Reclam Heinrich Kleist
12

3,30 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

14,4/9,2/1 cm

Gewicht

64 g

Farbe

Zitronengelb

Reihe

Reclam Universal-Bibliothek 91

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-000091-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

14,4/9,2/1 cm

Gewicht

64 g

Farbe

Zitronengelb

Reihe

Reclam Universal-Bibliothek 91

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-000091-5

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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  • Bewertung

    5/5

    10.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    10/10

    Das Buch ist super Unterhaltsam und zeigt verschiedene Probleme der Gesellschaft. Denn diese Probleme herrschen nicht nur 1808 (Erscheinungsjahr), sie halten auch noch in unserer Heutigen Gesellschaft an. - Korruption - Missbrauch - Scham und die Angst zu reden … Super Buch, sehr zu empfehlen!

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    16.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Vor Gericht

    ***** Wie vermag man, die Ungerechtigkeit, die Willkür besser zu brandmarken als durch ein Lustspiel. Zu Zeiten der Zensur muss die Kritik so fein ausfallen, dass am besten der Kritisierte, über sich selbst lachen kann. So dumm wie Adam kann doch keiner sein. Ein Tölpel. Gezeichnet von seinen nächtlichen Eskapaden tritt er von Anfang an auf. Heinrich von Kleist setzt seinen Dorfrichter Adam der Lächerlichkeit aus. Der Zuschauer, Leser kann amüsiert dabei zusehen, wie er seinen Hals zu retten versucht. Gleichzeitig seziert Kleist ein Gerichtssystem, in dem ein Mensch wie Adam an eine Schaltstelle der Macht gelangen kann. Ein zerbrochener Krug wird zum Symbol für die in Gefahr geratene Ehre. Die des Mädchens gilt es zu wahren, den Schein des Richters zu retten. Dass die Aufklärung eines Falles verhindert werden soll, war weder zu Kleist Zeiten, noch ist es in unseren Zeiten ein Einzelfall. Recht ist, was als Recht gesprochen wird. Es kommt auf den Richtern an. Im Fall des zerbrochenen Krugs steckt das Intrigenspiel eines Mannes dahinter, der sich ein Mädchen gefügig machen will. Trotz aller Komödie, trotz des genial simplen Gegenstands ein vergnügliches Spiel um Machtmißbrauch und dörfliche Rechtsprechung.

  • Bewertung

    4/5

    16.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz lustig

    Ich musste das Buch in der Schule lesen und fand es dafür recht amüsant, eine Gerichtsverhandlung bei welcher alles Schiefläuft ohne zu viel zu Spoilern. Sehr ironisch und auch Gesellschaftskritisch. Man konnte aufjedenfall etwas damit anfangen. Danke fürs lesen meiner Rezession ❤️und alles liebe

  • Twins

    3/5

    16.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Einen Richter wie den Adam möchte ich nicht haben

    Ich habe dieses Reclam-Heftchen im Deutschunterricht gelesen. Da wir den passenden Film zuerst geschaut haben, konnte ich mich schnell in die Handlung hineinversetzen. Das Lustspiel war an manchen Stellen wirklich unterhaltsam. Doch einen Richter wie den Adam möchte ich nicht haben. Er ist die Zentralfigur in der Geschichte und weiß gar nicht was er als Richter alles tun muss. Er ist ein richtiger Tollpatsch. Die Schreibweise des Autors hat mir gut gefallen und es war eins der besten Bücher, die wir im Deutschunterricht gelesen haben.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    13.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Von der (selbstzerstörerischen) Macht der Wahrheit

    Sophokles’ Ödipus ist ein Werk, dessen Alter man spürt – und das einen dennoch nicht loslässt. Die Handlung ist streng, fast unerbittlich konstruiert: Schritt für Schritt führt sie den Protagonisten zur Erkenntnis seiner eigenen Schuld, obwohl er nichts anderes wollte als Wahrheit und Gerechtigkeit. Besonders eindrucksvoll ist, dass Ödipus nicht an einem moralischen Fehltritt scheitert, sondern an seinem unbeirrbaren Erkenntnisdrang. Gerade dieser macht ihn modern. Sein Wunsch, alles wissen zu wollen, wirkt heute ebenso nachvollziehbar wie seine Weigerung, Warnungen zu akzeptieren. Am stärksten beeindruckt jedoch, dass Ödipus am Ende konsequent zu sich selbst steht: Er vollzieht den Fluch, den er selber ausgesprochen hat, nun an sich selbst und übernimmt damit vollständig Verantwortung für seine Taten – auch wenn sie unwissentlich geschahen. Diese Konsequenz wirkt umso eindringlicher im Kontrast zur Gegenwart, in der Schuld oft relativiert, verschoben oder anderen zugeschrieben wird. Die Sprache und Form schaffen zunächst Distanz, doch genau diese Distanz verstärkt die Wirkung des unausweichlichen Schicksals. Am Ende bleibt weniger Schock als vielmehr Beklemmung: die Erkenntnis, dass Wissen nicht immer befreit, sondern zerstören kann. Ödipus ist kein leicht zugängliches Werk, aber eines, das seine Leserinnen und Leser mit zeitlosen Fragen zurücklässt – über Schuld, Verantwortung und den Mut, die Konsequenzen der eigenen Erkenntnis zu tragen.

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Bewertungen (102)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Silvio Weitzl

    Silvio Weitzl

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literarisch unvergleichliche Reise

    Die unveröffentlichten Romanfragmente bilden eine gute Addition zum Verständnis des hohen literarischen Geistes des Bürohengstes aus Prag. Es sind jedoch die Erzählungen, in welchen sich der schriftstellerische Charakter Franz Kafkas am aufschlussreichsten zeigt. Mit gut recherchiertem biografischem Beiwerk (z.B.: Rüdiger Safranskis „Kafka – Um sein Leben schreiben“ im Verlag Hanser) erschließt sich auch die außergewöhnliche Persönlichkeit dahinter. Die neue, gebundene Ausgabe des Verlages S. Fischer deckt (beinahe) alle Zeilen aus der erzählenden Feder Kafkas ab. Als Anhänger des Lesens in chronologischer Reihenfolge und um die Vollständigkeit zu gewährleisten, empfiehlt es sich, auch die Ausgabe des Verlages Anaconda zu erwerben. Kafkas Werk ist bei Weitem nicht so rätselhaft wie die Reihung der Erzählungen im Band vom Verlag S. Fischer. Chronologisch geordnet findet man sie jedoch weder bei S. Fischer noch bei Anaconda.

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