Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven!
Darum bitte unbedingt die vielen Triggerwarnungen lesen – und ja, auch wenn es ein Fantasy-Roman ist, würde ich die Altersempfehlung ernst nehmen.
Ehrlich gesagt hatte ich gar keine Erwartungen an dieses Buch und wurde positiv überrascht.
Die ersten Seiten haben mich so gefesselt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen.
Das Worldbuilding ist unglaublich detailliert und umfangreich.
Zum Glück gibt es ein Glossar und eine Weltkarte; ohne diese verliert man komplett die Übersicht.
Die Geschichte ist unglaublich düster und brutal.
Das liest man nicht alle Tage, dennoch hat sie mich komplett mitgerissen.
Und das lag sicher nicht nur am unglaublichen Worldbuilding und am fesselnden Schreibstil, sondern auch an den Charakteren.
Maevyth hat eine schillernde Persönlichkeit.
Am Anfang ist sie ängstlich und unsicher, aber je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr erlangt sie an Selbstbewusstsein und wird stärker.
Doch sie verliert nie ihr zartes Wesen und den Glauben an das Gute.
Ich bin gespannt, wie sie sich in den nächsten Bänden entwickelt.
Zevander ist eigentlich genau das Gegenteil von Maevyth: stark, selbstbewusst und düster.
Man merkt ihm an, wie sehr er auch noch unter dem Trauma seiner Kindheit leidet.
Dennoch merkt man, wie sehr die beiden Protagonisten sich eigentlich brauchen.
Puh, und die Tension zwischen ihnen…
Was mir außerdem wichtig war: Dass auch die Nebencharaktere wichtige Rollen spielen und die Handlung vorantreiben.
Dieses Buch hat mich immer wieder überrascht und ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung, die bald erscheint!