Produktbild: Der Gott des Waldes

Der Gott des Waldes Roman | New York Times-Bestseller

295

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

210

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Abbildungen

mit 1 Karte

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

590

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/3,3 cm

Gewicht

426 g

Farbe

Anthrazit / Camel

Auflage

2

Originaltitel

The God of the Woods

Übersetzt von

Cornelius Hartz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-85167-4

Beschreibung

Rezension

"Von Anfang an ist es schwer, diesen langen Roman aus der Hand zu legen. Ab Seite 200 - unmöglich."




Stephen King






"Ein spannendes und herzergreifendes Psychogramm einer Familie."




ZEIT Newsletter Was wir lesen






"Cliffhanger-Queen"




Elisa von Hof, SPIEGEL






"'Der Gott des Waldes' ist ein umfängliches, packendes Buch, das mehr bietet als Thriller-Unterhaltung es ist ein vielschichtiges Gesellschaftsporträt."




Die Presse, Antonia Barboric






"Ein Tipp für alle, die Hochspannung lieben, dabei aber nicht auf sprachliche Finesse verzichten wollen."




BR Fernsehen, Wir in Bayern, Sabine Abel






"Geradezu meisterhaft ist, wie Liz Moore ihre Figuren zeichnet, psychologisch plausibel, nie übertrieben. Dies ist ein Roman, der weit überwiegend von Frauen erzählt, aber dies so großartig verpackt, dass er auch Männern gefallen müsste."




Frankfurter Rundschau, Sylvia Staude






"Liz Moores Roman ist ein stilistisches Glanzstück und einer der meistbesprochenen Bestseller der letzten Monate.2




az-online, Sven Trautwein



Produktdetails

Verkaufsrang

210

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Abbildungen

mit 1 Karte

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

590

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/3,3 cm

Gewicht

426 g

Farbe

Anthrazit / Camel

Auflage

2

Originaltitel

The God of the Woods

Übersetzt von

Cornelius Hartz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-85167-4

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Toxische Konstrukte offengelegt

    Sommer 1975 im Naturreservat der Adirondack Mountains: An diesem abgelegenen Ort verschwindet im alljährlichen Sommercamp ein Mädchen. Brisant: Sie ist die Tochter der Eigentümer des Lagers, eine einflussreiche New Yorker Bankiersfamilie, die hier ihren luxuriösen Zweitwohnsitz hat. Noch auffallender ist aber, dass vor einigen Jahren der Sohn dieser Familie ebenfalls spurlos verschwunden ist. Auf mehreren Zeitebenen blickt man auf diese Familie und ihr Umfeld. Es zeigen sich grosse Spannungen, Abgründe und patriarchale Muster. Den Ermittlern wird schnell klar, dass hinter der stilvollen Fassade aus altem Geld und grossem Einfluss jeder der Beteiligten etwas zu verbergen hat. Als auch noch ein verurteilter sadistischer Mehrfachmörder aus einem Gefängnis in der Region flüchtet, wird die Lage noch dringlicher. Dieses Buch ist eine einnehmende Kombination aus psychologischem Drama und atemlosem Thriller. Mit viel Gespür für ihre Figuren lässt die Autorin ein Netz aus verlorenen Träumen, Lebenslügen und Machtmissbrauch entstehen. Sie zeigt auf erschreckende Weise, dass dysfunktionale Beziehungen auf jeder Ebene entstehen können und welche Auswirkungen Manipulation und Narzissmus haben. Ein Plus war für mich die Timeline am Anfang jedes Kapitels, damit konnte ich die Zeitsprünge problemlos bewältigen. Es hat mich berührt, dass die Autorin das ganz unterschiedliche Leid der einzelnen Protagonisten nie aneinander gemessen oder gewertet hat, weil jede toxische Beziehungskonstellation für sich schmerzhaft und eine zuviel ist.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Meisterhaftes Puzzle

    „Der Gott des Waldes“ lässt sich keiner Kategorie zuordnen. Auf den ersten Blick handelt es sich um einen klassischen Vermisstenfall. Im Sommer 1975 verschwindet die dreizehnjährige Barbara Van Laar aus einem exklusiven Feriencamp in den Adirondacks. Der Fall erhält zusätzliche Brisanz, weil vierzehn Jahre zuvor bereits ihr jüngerer Bruder Bear in denselben Wäldern spurlos verschwand. Doch was zunächst wie ein atmosphärischer Thriller beginnt, entwickelt sich zu einem vielschichtigen Familienroman und einer präzisen Studie über Macht, Herkunft und die zerstörerische Kraft verdrängter Wahrheiten. Der Wald ist dabei weit mehr als bloße Kulisse. Er wird zu einem eigenständigen erzählerischen Raum, er bleibt geheimnisvoll, unberechenbar und voller blinder Flecken. Bereits der Titel verweist auf diese Ebene. Pan, der Gott des Waldes, steht seit der Antike für Verwirrung, Angst und den Verlust der Orientierung. Genau dieses Gefühl durchzieht den gesamten Roman. Nicht nur die Figuren verirren sich im Dickicht der Wälder, sondern ebenso in den Irrwegen ihrer Erinnerungen, ihrer Loyalitäten und ihrer Selbsttäuschungen. Liz Moore erzählt auf mehreren Zeitebenen und aus einer Vielzahl von Perspektiven. Was anfangs beinahe überfordernd wirkt, erweist sich bald als ausgesprochen kluge Konstruktion. Jede neue Stimme erweitert den Blick auf das Geschehen, jedes Kapitel fügt dem Gesamtbild ein weiteres Mosaiksteinchen hinzu. Die Autorin vertraut darauf, dass ihre Leserinnen und Leser bereit sind, sich auf dieses erzählerische Puzzle einzulassen. Gerade darin liegt eine der großen Stärken des Romans. Er verweigert einfache Antworten und verlangt Aufmerksamkeit, belohnt diese jedoch mit einer bemerkenswert sorgfältig, fast kunstvoll komponierten Dramaturgie. Besonders gelungen ist die Figurenzeichnung. Kaum eine Person bleibt auf eine einzige Rolle reduziert. Selbst vermeintliche Nebenfiguren gewinnen mit fortschreitender Handlung an Kontur und Bedeutung. Vor allem die weiblichen Charaktere tragen den Roman. Die Ermittlerin Judyta Luptack muss sich in einer von Männern dominierten Polizeiwelt behaupten, während Alice Van Laar unter den Zwängen einer wohlhabenden, aber emotional erstarrten Familie leidet. Auch Barbara entzieht sich bewusst jeder einfachen Einordnung. Sie ist unbequem, widersprüchlich und verletzlich zugleich. Mit großer Sensibilität zeichnet Moore zugleich das gesellschaftliche Klima der 1950er- bis 1970er-Jahre nach. Hinter dem eigentlichen Kriminalfall entfaltet sich eine subtile Analyse sozialer Hierarchien. Die wohlhabende Familie Van Laar verfügt nicht nur über Land und Besitz, sondern auch über erheblichen Einfluss auf Polizei, Angestellte und das gesamte Umfeld. Geld schafft Abhängigkeiten, Schweigen und Loyalitäten, die sich über Generationen fortsetzen. Ebenso eindringlich beschreibt die Autorin die begrenzten Handlungsspielräume vieler Frauen jener Zeit, deren Lebensentwürfe häufig von familiären Erwartungen bestimmt werden. Sprachlich überzeugt der Roman durch eine bemerkenswerte Ökonomie. Moore verzichtet auf überflüssige Ausschmückungen und erreicht gerade dadurch eine enorme atmosphärische Dichte. Kurze, prägnante Kapitelanfänge erzeugen eine latente Spannung, die sich weniger aus spektakulären Wendungen als aus dem konsequent dosierten Informationsfluss speist. Immer wieder enden Kapitel an entscheidenden Punkten, sodass der Roman einen kaum merklichen, aber stetigen Sog entwickelt. Gewiss verlangt diese Erzählweise Geduld. Der Umfang des Buches, die Vielzahl der Figuren und Zeitsprünge machen das Lesen anspruchsvoll, und nicht jede erzählerische Schleife erscheint zwingend notwendig. Dennoch entsteht daraus keine Beliebigkeit, sondern ein bewusst verlangsamtes Erzählen, das den psychologischen und gesellschaftlichen Dimensionen des Stoffes den notwendigen Raum gibt. So erweist sich „Der Gott des Waldes“ letztlich als weit mehr als ein spannender Vermisstenfall. Liz Moore verbindet Elemente des Kriminalromans mit einem Familienepos und einem Gesellschaftsroman von bemerkenswerter Tiefe. Im Mittelpunkt stehen nicht allein die Fragen nach Täter und Opfer, sondern die Mechanismen von Macht, Schuld, Erinnerung und sozialer Ungleichheit. Gerade diese Vielschichtigkeit macht den Roman so eindrucksvoll. „Der Gott des Waldes“ ist kein Pageturner im konventionellen Sinn. Seine Spannung entsteht aus der geduldigen Entfaltung seiner Figuren, aus den feinen Verschiebungen der Perspektiven und aus der Gewissheit, dass jede Wahrheit ihre Vorgeschichte besitzt. Liz Moore ist damit ein außergewöhnlich dichtes, klug komponiertes Buch gelungen.

  • Mareike91

    5/5

    01.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die tragische Geschichte der Familie von Laar

    Inhalt: Die Familie von Laar besitzt und betreibt seit Jahrzehnten ein Naturreservat in den Adirondack Montains. Wie in jedem Sommer findet dort auch 1975 ein Sommercamp für Jugendliche statt. Dieses Mal will auch Barbara, die Tochter der von Laars daran teilnehmen. Eines Morgens liegt sie beim Wachappell nicht in ihrem Bett. Eine riesige Suchaktion beginnt, die Polizei wird alarmiert, doch von Barbara fehlt jede Spur. Wie vor 14 Jahren bei ihrem Bruder Bear, der nie gefunden wurde. Meine Meinung: Nachdem mich "Long Bright River" der Autorin schon total begeistern konnte, war ich gespannt auf ihr neues Werk. Dieses ist zu Recht als Roman deklariert, auch wenn es eine ganze Reihe von Krimimerkmalen aufweist. Die zahlreichen Charaktere des Buches, teils mehr, teils weniger sympathisch, sind allesamt facettenreich und gut gezeichnet. Ich mochte vorallem Barbara, die mit ihrer unangepassten Art ihren Eltern das Leben schwer macht, sowie Tracy, die im Camp endlich mal aus sich herauskommt. Aufgrund der vielen verschiedenen Charaktere sowie der sehr regelmäßigen Zeitsprünge (neben den heutigen Ereignissen spielt auch die Vergangenheit der van Laars eine große Rolle ebenso wie das Verschwinden von Bear) ist es stellenweise schwer den Überblick zu behalten. Hier helfen die Jahreszahlen zu Beginn der Kapitel sehr. Der Plot ist spannend und fesselnd. Obwohl es zum Teil unaufgeregtere Abschnitte im Buch gibt, schafft es die Autorin, den Leser in ihren Bann zu ziehen und nicht zuletzt aufgrund vieler ungeahnter, überraschender Wendungen bei der Stange zu halten. Schluss samt Auflösung sind stimmig und haben mir sehr gut gefallen. Fazit: Stellenweise unaufgeregter, aber nichtsdestotrotz spannender und wendungsreicher Roman, der einen in seinen Bann zieht und für unterhaltsame Lesestunden sorgt.

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Perfekter Slow-Burn

    Der Gott des Waldes ist für mich der Inbegriff eines Slow Burns. Trotzdem hat mich das Buch schon ab der ersten Seite gecatcht und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Die Spannung baut sich Stück für Stück auf, und die Auflösung war für mich absolut gelungen. Man darf hier aber keinen actionreichen Thriller erwarten. Anfangs haben mich die vielen Charaktere und Zeitebenen etwas verwirrt. Es hat einen Moment gedauert, bis ich alle Personen einordnen konnte. Sobald ich aber richtig in der Geschichte angekommen war, hat genau das den besonderen Reiz des Buches ausgemacht. Die verschiedenen Perspektiven und Verbindungen waren raffiniert und genial umgesetzt. Auch das Setting im Sommercamp hat mir richtig gut gefallen. Zusammen mit den Familiengeheimnissen, dem rätselhaften Verschwinden der Kinder und den vielschichtigen Charakteren entsteht eine besondere Atmosphäre, die einen immer tiefer in die Geschichte hineinzieht. Obwohl das Buch recht lang ist, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Es hat mich von vorne bis hinten gefesselt und ist für mich ein perfektes Beispiel dafür, wie ein ruhiger Erzählstil trotzdem eine packende Geschichte erschaffen kann.

  • Julia

    5/5

    23.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Klare Leseempfehlung

    Auf der Suche nach einem spannenden Roman, abseits „klassischer Liebeslektüre“ für meinen Urlaub wagte ich mich an „Gott des Waldes“ von Liz Moore heran. Was soll ich sagen? Das Buch hat es nicht bis in den Urlaub geschafft. Aus „ich lese schon einmal kurz rein“ wurde ein unaufhaltbarer Lesefluss, der mich von Anfang an in seinen Bann zog. Das Buch war also gelesen, bevor der Urlaub anfing. Der Fall wird aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Jahren erzählt. Moore gelingt es dabei, den Lesefluss aber nicht zu unterbrechen, sondern im Gegenteil höchste Spannung zu erzeugen. Etliche Cliffhanger machen neugierig auf die weitere Lektüre. Als Leserin habe ich bis zum Ende mitgefiebert, Theorien aufgestellt und immer weitere Geheimnisse und Zusammenhänge entdeckt. Von mir ist das Buch eine klare Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (295)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rina Salinger

    Rina Salinger

    Thalia Amstetten

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.08.2026

    eBook (ePUB)

    Zwischen Wald, Macht und Familiengeheimnissen

    Mit "Der Gott des Waldes" ist Liz Moore ein beeindruckend vielschichtiger Roman gelungen, der weit über die Aufklärung zweier Vermisstenfälle hinausgeht. Als die dreizehnjährige Barbara Van Laar aus einem Sommercamp verschwindet, werden nicht nur die Erinnerungen an das vierzehn Jahre zurückliegende Verschwinden ihres Bruders Bear wach, sondern auch die Geheimnisse einer einflussreichen Familie. Besonders gelungen fand ich die Erzählstruktur, denn durch die wechselnden Perspektiven und Zeitebenen setzt sich die Geschichte nur langsam zusammen und gibt immer wieder neue Einblicke in die Figuren und ihre Beziehungen. Gerade dadurch entsteht eine besondere Spannung, die weniger von spektakulärer Action als von den zahlreichen offenen Fragen und den verborgenen Verbindungen lebt. Dabei überzeugt der Roman auch als Gesellschaftsroman, denn Liz Moore zeichnet eindringlich die Machtstrukturen der Van Laars und die Abhängigkeiten zwischen der wohlhabenden Familie, ihren Angestellten und den Menschen im Camp. Gleichzeitig spielen weibliche Selbstbestimmung, Freundschaft und die unterschiedlichen Möglichkeiten, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft haben, eine wichtige Rolle. Hinzu kommt die dichte Atmosphäre der Adirondacks: Der Wald, das Sommercamp und die abgeschiedene Landschaft werden beinahe selbst zu Figuren der Geschichte, wodurch der Roman trotz des Umfangs einen starken Sog entwickelt und mich bis zum Schluss hat rätseln lassen. Für mich ein kluger, atmosphärischer und hervorragend konstruierter Spannungsroman, der psychologische Tiefe mit gesellschaftskritischen Themen und einer zunehmend fesselnden Familiengeschichte verbindet.
  • Zum Bewerterprofil von Johanna B.

    Johanna B.

    Thalia Gerasdorf – Shopping Resort G3

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der perfekte Thriller für den Sommer!

    "Der Gott des Waldes" ist der perfekte Thriller für einen heißen Sommertag. Die Geschichte wird durch mehrere Perspektiven und Charaktere und zu verschiedenen Zeiten erzählt, was dazu führt, dass man sich wie ein/e Detektiv/in fühlt die versucht das fesselnde Rätsel der Vann Laar Familie zu lösen. Ich hab dieses Buch verschlungen und kann es wirklich nur weiterempfehlen! 10/10
  • Zum Bewerterprofil von Delitcia C.

    Delitcia C.

    Thalia Wien – Schottengasse

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisch fesselnd!

    Wenn Sie an trüben Winterabenden gerne lesen möchten … bereiten Sie sich Kakao vor, gehen Sie vorher noch einmal aufs Klo und schließen Sie die Tür ab, denn Sie wollen die nächsten Stunden ungestört sein! Die Autorin entführt uns in die Adirondacks der 70er-Jahre, um das Geheimnis zu lüften, das die reiche Familie Van Laar seit zwei Generationen verfolgt. Mehr als ein historischer Familienthriller ist es das Zeugnis mehrerer starker Frauen, die versuchen, ihre Lieben zu beschützen und dabei jeweils einen Teil von sich selbst verlieren. Es ist so fesselnd, nie langweilig, detailreich und ziemlich realistisch. ich könnte das buch nicht aus der hand legen!
  • Zum Bewerterprofil von Lisbeth Koch

    Lisbeth Koch

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannnungsroman inmitten der Natur

    Der Einstieg in den Roman ist zunächst etwas herausfordernd, da die Kapitel zwischen verschiedenen Jahren, Monaten und Perspektiven wechseln. Doch sobald man sich in die Erzählstruktur eingelesen hat, kann man das Buch kaum weglegen. Der Gott des Waldes ist ein toller Roman, der einen tief in die Welt des Sommerlagers eintauchen lässt. Man spürt die Natur, riecht den Wald, hört das Knistern des Lagerfeuers – und möchte unbedingt herausfinden, was wirklich passiert ist. Trotz der vielen Seiten liest sich das Buch erstaunlich schnell. Mir hat der Roman ausgesprochen gut gefallen. Wer allerdings einen klassischen Thriller mit Nervenkitzel und Action erwartet, wird hier vermutlich enttäuscht. Der Gott des Waldes ist eher ein literarischer Spannungsroman – leise, klug und fesselnd zugleich.
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Raab

    Ursula Raab

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abgründe der Reichen

    "Wenn du dich verirrt, setz dich hin und schrei ganz laut"... so werden die Kinder im Sommercamp begrüßt. Der Wald birgt Geheimnisse, denn vor 14 Jahren ist der 8-jährige Bear van Laar verschwunden. Diesen Sommer fehlt plötzlich jede Spur von seiner Schwester Barbara. Somit beginnt eine Suche, die sehr stark an die letzte erinnert. Das Buch ist in verschiedene Erzählzeiten geteilt und schön langsam, aber sehr gekonnt und spannend aufgebaut, bekommt man Einblick in die Abgründe der Reichen und Schönen. Mir hat die Kombi zwischen Thriller und Gesellschaftsroman sehr gut gefallen. Ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was mit Bear und Barbara geschehen ist und ob nicht doch die Familie ihre Finger im Spiel hatte.

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