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Querfeldein Roman

121

26,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

129

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/3 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Limone / Dunkelgrün

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28564-4

Beschreibung

Rezension

»Ein lebenskluger Roman über Partnerschaft, Verbindlichkeit, Respekt und Liebe.« SRF, 21.07.26
»In diesem heiteren, zauberhaften Roman beginnt alles in der Gaststube. Hier rauft sich ein Dorf zusammen und bringt das ganze Land dazu, sich zusammenzuraufen.« Martina Läubli, NZZ am Sonntag, 19.07.26
»Der Schweizer Bestsellerautor Alex Capus ist ein Meister darin, historische Stoffe in Literatur zu verwandeln.« Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 20.07.26
»Ein märchenhaftes Lehrstück über Eigensinn und Widerstand.« Andrea Gerk, Deutschlandfunk Kultur, 23.07.26
»Alex Capus hat die Gabe, so zu schreiben, dass man sich ihm begeistert anvertraut.« Annemarie Stoltenberg, NDR, 28.07.26
»Ein feiner, dezent humorvoller Grundton zieht sich durch; die Figuren werden durch liebevolle Schilderung lebendig.« Die Presse am Sonntag, 26.07.26
»Ein lebenskluger Roman, der von Grenzen und Grenzüberschreitungen erzählt.« Welf Grombacher, Südwest Presse, 01.08.26

Produktdetails

Verkaufsrang

129

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/3 cm

Gewicht

396 g

Farbe

Limone / Dunkelgrün

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28564-4

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    aus Bielefeld

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    tiefsinnig und leicht lesbar

    Arnold wächst in einem schweizer Dorf nahe der deutschen Grenze auf. Bereits in seiner Jugendzeit war er ein unruhiger Geist, er wollte die Welt erleben und arbeitete so in verschiedenen handwerklichen Berufen immer nur für ein halbes Jahr. Bis er als Pflasterer sich auf Knien zum Kasino in Baden-Baden vorarbeitete und seinen Lohn beim Roulette setzte. Er gewann viel Geld und beschloss, es in einen Gasthof zu investieren. Das Wirtshaus zur Moskau war stets gut besucht und als er Betty traf, sie heiratete und mit ihr 8 Kinder bekam, blieb er dort. Auch Betty hatte einen Hang nach Freiheit und besonders ihre älteste Tochter, die „verrückte“ Clara, streunte bereits als Kind tageweise umher. In der Schweiz hörte man bereits von den Veränderungen in Deutschland, die 1933 immer intensiver wurden. Hermann Weber, ein Schmuggler, hat es noch so gerade über die Grenze geschafft. Der kräftige und zupackende Hermann fand einen Platz in der Wirtschaft und in Claras Herzen bis er von Nazischergen zusammengeschlagen und über die Grenze nach Deutschland verschleppt wurde. Die politischen Verwicklungen bezüglich Hermann Weber sind historisch belegt, die Liebesgeschichte fiktiv. Neben dieser echten Geschichte gefällt mir an dem Roman die Schreibweise und Wortwahl, die liebevolle Beschreibung der Charaktere und Eigenheiten der Dorfbewohner und die Landschaft und die besonderen Herausforderungen im Grenzbereich zwischen der Schweiz und Deutschland. Ein tiefsinniger Roman der leicht lesbar ist.

  • Bewertung

    aus Lauffen

    5/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alltägliche und außergewöhnliche Ereignisse an der Schweizer Grenze

    Worum geht es in dem Buch? Arnold ist in Ramsen, einem Dorf in der Schweiz, direkt an der deutschen Grenze nicht weit vom Bodensee, aufgewachsen. In den 1920er-Jahren eröffnet er dort einen Gasthof, den er „zur Moskau“ nennt. Der Gasthof entwickelt sich gut, er wird zur Stammkneipe für viele. Eines Tages lernt Arnold Betty kennen und lieben. Sie heiraten und bekommen acht Kinder, von denen zwei jung sterben. Als Erwachsene ziehen fünf der Kinder aus – nur Clara, die Älteste, bleibt. Sie liebt das Landleben und macht sich nützlich. Als sie Hermann, einen Schmuggler, kennen lernt und sich in ihn verliebt, geschehen spannende Ereignisse. Meine Meinung zu diesem Buch: Der Autor hat wahre Ereignisse zu einem Roman verarbeitet. Dieser liest sich teilweise trocken, aber auch amüsant, weil es immer wieder lustige Passagen gibt. Beispielsweise, wenn ausführlich beschrieben wird, wie ein Zollbeamter eine Figur für seinen Neffen schnitzt und welche Überlegungen er währenddessen anstellt. Die drei Hauptpersonen Arnold, Betty und Clara sind teilweise etwas schrullig, jedoch auch immer wieder liebenswert. Andere Personen sind Nebenfiguren, wie zum Beispiel auch die so genannten „Witzbolde“. Das sind wohlhabende, auch etwas eingebildete Herren, die namentlich nicht genannt werden. Sie schauen auf Arnold herab, sind aber auch Gäste in seinem Gasthof „zur Moskau“. Ich habe mich lange Zeit gefragt, worauf das Buch hinauswill. Die Lösung kommt am Schluss – und hat damit zu tun, was Leute machen, die ihre Befugnisse überschreiten. Da ich selbst schon in Ramsen war und die Gegend um den Bodensee gut kenne, hat mich das Buch interessiert. Wer einen gut geschriebenen historischen Roman, der auf Tatsachen beruht, lesen will und sich für die genannte Gegend interessiert, sollte dieses Buch lesen. Ich vergebe fünf Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltsam und kurzweilig

    Mit "Querfeldein" schuf Alex Capus ein kurzweiliges und oft amüsantes Buch, dass einem zeigt, dass es oftmals nicht "den einen richtigen" Weg gibt, sondern eine Person bzw. eine Familie den für sie richtigen Weg finden muss. Von Bau seiner Gastwirtschaft bis ins hohe Alter begleiten wir Arnold auf seinem Weg vom zielstrebigen Junggesellen zum erfolgreichen Gastwirt zum alt werdenden Familienvater. Die teils kauzig-verschrobenen Charaktere wie z. B. der Schildermaler Sepp machen die Geschichte lebendig, weil sie an Menschen erinnern, wie es sie in jedem Ort gibt. Urig, anders als die anderen und doch nicht wegzudenken aus der Gemeinschaft. Interessant ist meines Erachtens die Verknüpfung zwischen Erzählung und historischem Kontext. Fazit: ein angenehm zu lesendes und unterhaltsames Buch, dass zum Nachdenken anregt.

  • Bewertung

    aus Brüggen

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kuriose Geschichte

    Von bezel64 Arnold hält es nirgendwo lange aus. So groß ist seine Angst vor Langeweile und Routinen. Entgegen aller Erwartungen wird er denn doch sesshaft und eröffnet in der Einöde eines Schweizer Grenzortes eine Wirtschaft. Dort treffen sich allerhand kuriose Gestalten mit noch kurioseren Lebensgeschichten. Als dann Betty, hoch zu Ross plötzlich auftaucht, ist es um ihn geschehen. Er bekommt mit ihr acht Kinder, die sich später in alle Wege verstreuen. Nur die äußerst spezielle Clara bleibt Ihnen im Wirtshaus erhalten. Die lernt wiederum den sonderbaren Hermann kennen, der einer außergewöhnlich gefährlichen Beschäftigung nachgeht. Ich mag die Bücher von Alex Capus und seinen Schreibstil mit der unverkennbaren feinen Prise Humor. Unter seiner Feder werden kleine Leute zu grossen Helden. Mein Herz schlägt hier vor allem für Klara, die völlig furchtlos ihren Weg geht. Doch auch die anderen Persönlichkeiten in diesem Buch sind authentisch und haben Ecken und Kanten. Das in knalligen Farben gestaltete Cover ist auffällig und fällt ins Auge. Ich kann diese Lektüre jedem empfehlen, der Lust auf eine ganz spezielle Geschichte mit historischen Hintergrund hat und der den nötigen Sinn für Humor mitbringt.

  • Gabi S

    aus Franken

    5/5

    01.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Erstaunlichkeit des Lebens

    Alex Capus hat wieder einmal akribisch recherchiert und eine Begebenheit rund um den Schmuggler Hermann Weber und dem Gasthof "Zur Moskau" literarisch zusammengefügt. Eigentlich ist Arnold die Hauptperson der Geschichte, ein junger Mann der es in seiner Jugend nicht leicht hatte. Ein Leben wie sein Vater führen möchte er nicht und es zieht ihn hinaus in die Welt. Von einer Arbeitsstelle zur nächsten Arbeitsstelle, nie länger als 100 Tage an einen Ort. Kein Hamsterrad so sein Plan. Als er im Roulette gewinnt ist er nun finanziell unabhängig. Er kauft ein Haus und baut es zum Gasthof um. Eines Tages tritt Betty in sein Leben, er heiratet sie und sie bekommen 8 Kinder. Das Leben verläuft ruhig, nur Clara die Erstgeborene geht seit frühester Kindheit ihre eigene Wege In der Mitte des Buches kommt Herrmann ins Dorf und bleibt bei ihnen wohnen. Clara verliebt sich in ihn. Sehr sicher verbindet der Autor die beiden Geschichten - die erdachte um Arnold und seiner Familie und die des Schmugglers Herrmann Weber. Belegt mit historischen Dokumenten, die im Buch ersichtlich sind Alex Capus Schreibstil und sein Blick auf Menschen hat das Buch für mich zum Erlebnis gemacht.

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