Produktbild: Taras Augen
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Katharina Bendixen

1. Taras Augen

Taras Augen

21

25,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Kaja Sesterhenn + weitere

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Spieldauer

8 Stunden und 40 Minuten

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

1

Verlag

Diwan

Sprache

Deutsch

EAN

9783949840555

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Spieldauer

8 Stunden und 40 Minuten

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

1

Verlag

Diwan

Sprache

Deutsch

EAN

9783949840555

Herstelleradresse

Diwan Hörbuchverlag
Schillerstraße 10
73650 Winterbach b Schorndorf, Württ
DE

Email: tina.walz@der-diwan.de

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  • Bewertung

    5/5

    20.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eindrucksvoll und spannend!

    Spannende Geschichte. Eindrucksvolle Charaktere. Ein erschreckend ehrliches Buch! Eine Bereicherung für unsere Schüler, wenn wir es schaffen, dass sie so ein dickes Buch wirklich lesen. Liebe Eltern: schenkt es euren Kindern und lest es zusammen.

  • Buchperlenblog

    aus Leipzig

    5/5

    07.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Mit Gespür für Emotionen erzählt

    Taras drittes Leben beginnt genau jetzt. Das erste endete mit dem Chemieunfall in der Fabrik in ihrer Heimat. Das zweite mit ihrer Rückkehr in die von nun an so genannte Gelbe Zone. Während der letzten sechs Monate hatten die Geflüchteten aus der verstrahlten Zone Zeit, sich um einen Job und eine Wohnung zu kümmern. Wer das nicht vorweisen kann, wird ohne Umschweife wieder zurückgeschickt in die Gelbe Zone. Angeblich soll hier das Leben bald wieder so sein wie früher, doch kann man den trickreichen Anwälten der Factory 11 glauben? Alún dagegen bleibt in Tonfato, der Stadt, die von Drohnen und Securitys nur so schwirrt, und die jeden deiner Schritte mittels der sogenanten SigPhones überwachen können. Der Streit mit Tara vor der Explosion geht ihm nicht aus dem Kopf und er verrennt sich Hals über Kopf in einer großangelegten, wenn auch zunächst ziemlich unsichtbaren Kunstaktion: Er bemalt Fliesen mit Taras Augen, die er überall in der Stadt an Hauswände klebt. Bald bekommt er Hilfe von Rose, einer Kunststudentin, die ihm zeigt, wie man unbemerkt an all den Drohnen vorbeikommt. Abwechselnd nehmen wir nun also teil an diesen beiden Leben, die früher so unzertrennlich miteinander verwoben waren und nun auf so verschiedenen Pfaden wandeln. Tara findet einen Platz zwischen den wenigen Rückkehrern und genießt zunächst das scheinbar sorgenlose, weil regelfreie Leben. Doch die Explosion hat weitreichende Folgen nach sich gezogen, denn in der Fabrik wurde mit einer bisher unbekannten Substanz geforscht, an die sie und andere Jugendliche im Ort ihr Augenlicht verlieren könnten. Beide Aspekte der Geschichte haben mir wirklich gut gefallen, denn zwischen den alltäglichen Jugendproblemen findet man hier auch die großen Sorgen, mit denen sich unsere Welt herumschlagen muss. Vertuschungen, Lügen und offen zur Schau getragene Ignoranz der Leiden der ärmeren Bevölkerungsschichten. Das Aufbegehren Einzelner gegen die Ungerechtigkeit, die sich langsam aber sicher zu einer großen Demonstration entwickelt. Und immer dabei: Taras Augen. Fazit Wunderbarer Jugendroman, der spielend leicht zwischen kleineren und größeren Problemen der Menschheit hin und her wechselt und dabei nie den Sinn für ein wenig Humor einbüßt. Empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    01.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Tragische Liebe in der nahen Zukunft

    Das Jugendbuch „Taras Augen“ von Katharina Bendixen, bei Mixtvision erschienen, ist gedacht für Leser ab 14 Jahre, spielt in der nahen Zukunft und erzählt die Geschichte von Tara und Alun, die sich zueinander hingezogen fühlen. Sie ist eine leidenschaftliche Schwimmerin, er ein guter Zeichner. Doch die Eltern wollen nicht, dass sich die Kinder treffen. Ihre Familien sind grundverschieden, vor allem sind sie reich und arm. Die einen sind Ärzte, die anderen Künstler. Die Jugendlichen treffen sich heimlich weiter und geraten in Streit. Ehe eine Versöhnung möglich ist, werden sie nach einem Chemieunfall, einer Katastrophe, getrennt. Alun bleibt in der Großstadt, in die sie evakuiert werden. Tara kehrt in die verseuchte Zone zurück. Alun entwickelt sich zu einem Streetart-Künstler, der lernt den Drohnen, Kameras und Securities auf seinen verbotenen Streifzügen zu entkommen. Er beklebt die Stadt mit bemalten Fliesen, die zusammen ein Muster ergeben sollen. Es ist ein Liebesbekenntnis an Tara und zugleich eine Entschuldigung für sein zuvor gezeigtes Verhalten. Doch Tara ist in der gelben Zone und bekommt vorerst noch nichts davon mit. Die Zone um Rekan, in der die Factory 11, die an Arzneimitteln forscht, explodiert ist und gesundheitsschädliche Substanzen hat ausgetreten lassen, wird nun vom Staat sich selbst überlassen. Die Rückkehrer sind Menschen, die sich das Leben in der Großstadt nicht leisten können, so wie die Mutter von Tara und deren Großvater Beer. Insgesamt 30 Erwachsene und 7 Jugendliche kehren in die gelbe Zone zurück. Viele versuchen sich ihr altes Leben wiederzuholen oder auch neu zu gestalten. Einige Siedler werden krank, bekommen auch dann keine Hilfen. Aber es gibt Aktivisten, die die Umstände und Ursachen herausfinden und sich dagegen in dem vom Konzern dominierten Staat auflehnen. Einige wenige Engagierte leben auch vor Ort, wie der Arzt Ronin und der Journalist Silver. Ich konnte mich gut in die Figuren hineinversetzen und dem Treffen der zwei Liebenden entgegen fiebern. Bis zum Showdown spielt das Mädchen Ste, das Tara als das Mädchen kennenlernt, das in Aluns Haus einzieht, eine undurchsichtige Rolle. Erst am Schluss macht ihr Handeln Sinn. Das mit einem künstlerischen Cover und einem mit Augen bedruckten Farbschnitt sowie mit Personen- und Ortslisten, einem Glossar und einer Karte ausgestattete Buch hat mir sehr gut gefallen. Besonders der Schreibstil und auch die sich immer wieder steigernde Spannung. Die Geschichte wird abwechselnd aus den beiden Perspektiven der Jugendlichen erzählt. Ich mochte die Protagonisten und die Story, auch das Setting, nur dass auch noch das Ende so tragisch anmutete, hat den durchweg guten Eindruck ein wenig getrübt. Aber das ist Geschmachsache. Fazit: Alun und Tara als Romeo und Julia in der nahen Zukunft haben mich überzeugt. Ich vergebe 5 Punkte! Ein bildgewaltiges Debüt und ein politisches!

  • Sonjalein1985

    5/5

    09.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Nach der Katastrophe

    Inhalt: Tara und Alún waren seit Kindertagen befreundet, als sich die Gefühle langsam in Liebe änderten. Doch nach einem großen Streit ließ Tara ihren ehemaligen Jugendfreud links liegen und als sie nach einem Chemieunfall endgültig auseinandergerissen werden, glaubt Alún seine Freundin für immer verloren zu haben. Und so fangen beide ein neues Leben an. Doch keinem von beiden gehen diese Gefühle aus dem Kopf und als Alún dann glaubt, mit Tara zu chatten, obwohl in Wirklichkeit ein anderes Mädchen dahintersteckt, nimmt eine neue Geschichte ihren Lauf. Meinung: „Taras Augen“ ist ein Jugendbuch über Schicksalsschläge, erste Liebe und Verlust. Im Mittelpunkt stehen Alún und Tara, aus deren Blickwinkeln die Geschichte erzählt wird. Tara ist im Schwimmteam ihrer Schule und hat dort einen recht großen Freundeskreis. Ihre Mutter ist Künstlerin und da die Familie nicht viel Geld hat, müssen sie, nach der Evakuierung, schnell wieder zurück in die nach dem Chemieunfall wieder freigegebene Zone. Hier darf man Tara bei ihrem neuen Alltag begleiten, den sie gemeinsam mit ihren Freunden verbringt. Man fühlt sich wie in einer dystopischen Welt, da viele Häuser verlassen sind und die Bewohner praktisch sich selbst überlassen werden. In der taffen, aber verschlossenen Ste findet Tara eine neue Freundin, muss aber auch mit Schicksalsschlägen fertig werden. Und sich dann plötzlich ganz neu in ihrem Leben zurechtfinden. Alún stammt aus einer reichen Familie und so kann er nach dem Unglück ein neues Leben anfangen. Jedoch wird er als Überlebender ständig von seinen Mitschülern angestarrt oder ausgegrenzt. Außerdem geht Tara dem künstlerisch begabten Jungen einfach nicht aus dem Kopf. Und so beginnt er die traumatischen Erlebnisse auf seine Art zu verarbeiten, ebenso wie die Erinnerungen an Tara. Die Geschichte ist gut gemacht und oftmals traurig. Das ganze Szenario wirkt echt und ungekünstelt, sodass man sich gut vorstellen kann, dass nach einem Chemieunfall wirklich so, oder so ähnlich, gehandelt wird. Man erfährt nicht nur viel von den Überlebenden und ihren unterschiedlichen Lebenswegen, sondern auch wie die Öffentlichkeit und die Verantwortlichen damit umgehen. Die Liebesgeschichte ist zwar irgendwie allgegenwärtig, steht jedoch trotzdem nicht im Mittelpunkt. Nach und nach erfährt man, was zwischen den Charakteren wirklich geschehen ist und was zu dem großen Bruch zwischen den beiden geführt hat. Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich denke, dass Fans des Genres hier sicher auf ihre Kosten kommen werden. Fazit: Gut gemachte Geschichte über Schicksalsschläge und Freundschaft. Sehr zu empfehlen.

  • coala

    aus Hamburg

    4/5

    24.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Blick in die Seele

    In Taras Augen von Katharina Bendixen begegnet der Leser einer bewegenden und tiefgründigen Geschichte, die sich um Identität, Familie und die Suche nach Wahrheit dreht. Die Autorin schafft es, die komplexe Psyche ihrer Charaktere lebendig und nachvollziehbar darzustellen, insbesondere die Hauptfigur Tara, deren innere Konflikte und Sehnsüchte eindrucksvoll in den Fokus gerückt werden. Bendixens Schreibstil ist einnehmend und poetisch, was dem Leser ermöglicht, sich in die emotionale Landschaft der Protagonistin einzufühlen. Die bildhaften Beschreibungen und das geschickt aufgebaute Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart ziehen einen sofort in die Geschichte hinein. Besonders hervorzuheben ist die Art und Weise, wie die Autorin gesellschaftliche Themen wie Migration und Identität behandelt, ohne dabei den Fokus auf die individuelle menschliche Erfahrung zu verlieren. Die interpersonellen Beziehungen sind authentisch und laden zur Reflexion über eigene Erfahrungen ein. Der Roman ist eine fesselnde Lektüre, die lange nachwirkt. Bendixen gelingt es, eine universelle Botschaft über das Streben nach Zugehörigkeit und die Kraft der Selbstfindung zu vermitteln. Dieses Buch ist nicht nur für Liebhaber von Geschichten über persönliche Entwicklung empfehlenswert, sondern für jeden, der sich mit den Fragen des Lebens auseinandersetzen möchte.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    3/5

    06.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Liebesroman trifft auf dunkle Zukunftsdystopie

    Die Welt in der nahen Zukunft. Staatliche Überwachung ist mittlerweile Standard und viele Menschen nehmen digitale Gefahren zumeist nicht wahr. Menschen sind in ihrem Alltag zunehmend gefordert und unterschätzen dies. Eine von ihnen ist die junge Tara. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie in einer namenlosen Großstadt . Zumeist kommuniziert sie mit Freunden über ein in die Hand integriertes Gerät. Ähnlich wie man das auch von anderen Science-Fiction Serien kennt. Gleichzeitig ermöglicht es ihr aber auch Bestellungen oder andere Tätigkeiten zu erledigen ohne mit Fremden interagieren zu müssen. In ihrer Freizeit besucht sie gerne ein Schwimmbad. Sportlich und gut trainiert hat sie in dieser Disziplin bereits Erfolge verzeichnen können. Dennoch gibt es nur wenige Menschen außerhalb ihrer Familie die sich dafür interessieren. Kaum soziales Umfeld wird zunehmend zur Herausforderung. In der Stadt gibt es einen großen Chemiekonzern der zugleich Arbeitsplätze stellt. Auch Taras Eltern gehen hier einer Beschäftigung nach. Kaum jemand ist über eigentliche Produktion dieses Unternehmens informiert. Dies ändert sich jedoch rasch als ein Unglück in der Fabrik geschieht. In Panik versuchen zahlreiche Menschen dem unmittelbaren Gebiet der Chemiekatastrophe zu entkommen. Dennoch gibt der staatliche Konzern vor umgehend im Werk erforderliche Gegenmaßnahmen zu setzen. Ein ultimatives Szenarie soll so verhindert werden. Hier kommt es erstmals zum Widerspruch einiger Bewohner der Stadt. Sie sehen keinen Sinn darin das Chemiewerk wieder zu aktivieren. Viele suchen ihr Überleben in der Flucht. Davon ist auch der einzige wirkliche Verbündete von Ada überzeugt. Es ist Alun. Während Tara wieder ins verseuchte Gebiet zurückkehrt bleibt Alun, wie viele andere dem Unglücksort fern. So trennen sich die Wege des liebenden Paares und sie verlieren sich für lange Zeit aus den Augen. Leider ist die Handlung damit beendet. Tara bewegt sich planlos durch das kontaminierte Gelände. Erinnert an manchen Stellen etwas an die Reaktorkatastrophe von Fukushima in Japan oder an den Atomunfall in Tschernobyl in der Ukraine. Eine an vielen Stellen leider sehr langatmige düstere Zukunftsvision. Oftmals ist sie auch nicht ganz nachvollziehbar. Fühlte mich gezwungen in der Mitte das Lesen zu beenden. Schade eigentlich! Das Cover hat mich angesprochen und die Grundidee ist bemerkenswert. Hat aber noch viel Luft nach oben.

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