Produktbild: Half His Age

Half His Age Roman

138

16,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

13016

Erscheinungsdatum

13.01.2026

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

791 KB

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Olivia Kuderewski

Sprache

Deutsch

EAN

9783841240217

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

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13016

Erscheinungsdatum

13.01.2026

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Aufbau Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

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791 KB

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Olivia Kuderewski

Sprache

Deutsch

EAN

9783841240217

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  • Nina

    5/5

    02.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Über patriarchale Macht und weibliche Wut

    „Half his Age“ von Jennette McCurdy, erschienen im Aufbau Verlag, erzählt von einer Liebesbeziehung mit großem Altersunterschied und beleuchtet, wie Anziehung, Machtverhältnisse und gesellschaftliche Erwartungen dabei aufeinanderprallen. Wow, wow, wow!! Jennette McCurdy schafft es mit „Half his Age“ eine Geschichte zu erzählen, in der sich viele Frauen wiederfinden können. Die Szenen in denen Waldo ihre gesamte Kraft dafür aufbringt, um Mr. Korgy zu gefallen, zeigen so gut auf wie es ist als junge Frau im Patriarchat aufzuwachsen. Sie formt sich so, dass sie in die vorgefertigte Schablone passt, die Männer wie Mr. Korgy von ihr erwarten. Zu lesen wie Waldo es ab der zweiten Hälfte schafft, sich langsam aus dieser Beziehung zu befreien, die Dynamik zu hinterfragen und die Manipulation seitens des Lehrers zu erkennen, fand ich als Leserin großartig. Ich finde es jedoch wichtig hier darauf aufmerksam zu machen, dass der Weg aus solchen Beziehungen oft auch viel schwerer sein kann als dargestellt, weil sich solche Männer ihrer Machtposition bewusst sind und wissen wie man junge, minderjährige Frauen manipulieren kann. Dieser Roman vereint für mich so viele wichtige Themen wie Machtmissbrauch, Male Gaze, Selbstbestimmung, Armut und weibliche Lust. Er überzeugt mit einer intensiven, rohen Sprache, die sich den Raum nimmt, den sie verdient. „Half his Age“ ist laut, unbequem & voller weiblicher Wut. Mich konnte das Buch komplett überzeugen und ich kann es absolut empfehlen. Für mich ein ganz klares Jahreshighlight.

  • Leser

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    30.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Bewegend

    In „half his age“ von Jennette McCurdy lernen wir Waldo, eine 17-Jährige, die auf der Suche nach Nähe, Anerkennung und sich selbst ist kennen. if(window.hljsLoader && !document.currentScript.parentNode.hasAttribute('data-s9e-livepreview-onupdate')) { window.hljsLoader.highlightBlocks(document.currentScript.parentNode); } Das Buch war sehr Emotionsgeladen und ehrlich. Wenn man die Vergangenheit von Jennette McCurdy kennt, hat das Buch eine ganz andere Wirkung auf einen. Der Schreibstil war sehr tiefgründig und leicht, so dass man trotz schwierigen Themen, die Geschichte gut verfolgen konnte. Da ich Jennettes Ehrlichkeit schon aus ihrem vorherigen Buch kannte, hat sich meine Vermutung das hier nichts verschönert oder romantisiert wird bestätigt. Das Buch wird mir bestimmt noch lange in meinem Kopf bleiben. Man sollte sich vor dem lesen auf jeden Fall bereit für die Themen fühlen! Ich fand das Buch sehr gut und fand die Thematik sehr interessant. Waldo war eine sehr starke Protagonistin, deren Geschichte sehr spannend ist.

  • Naddulein

    4/5

    08.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Provokant, Vulgär und Ehrlich

    Kurz zum Inhalt: Die 17-Jährige Waldo lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter in Alaska. Ihre Mutter ist permanent abwesend und so ist Waldo verzweifelt auf der Suche nach einer anderen (emotionalen) Verbindung. Sie versucht ihre innere Leere mit Shopping zu füllen und mittels unverbindlichem Sex mit Mitschülern, bis sie ein Auge auf ihren Lehrer Mr. Korgy wirft. Problem: Er ist Anfang vierzig, verheiratet, Vater und entspricht wenig dem allgemeinen Schönheitsideal mit Bauchansatz und dünner werdendem Haar. seinem nicht sonderlich gut aussehend. Waldo begreift selber nicht, woher die Anziehung eigentlich kommt, doch sie lässt nichts unversucht ihn für sich zu gewinnen. Der Schreibstil ist nichts was ich vorher schon mal gelesen habe. Als Leser ist man direkt in Waldos Kopf. Somit gibt es keinen Filter. Ihre Gedanken und inneren Gespräche sind offen, ehrlich, vulgär, provozierend, clever. Sie ist für eine 17-Jährige oft ihrem Alter voraus, was mir an einigen Punkten sehr unrealistisch vorkam und zu selbstreflektierend, was kein normaler Teenager macht. Waldo macht eine positive Entwicklung durch: Vom naiven Kind auf der Suche nach Liebe, über Hoffnung auf Besserung ihrer Mutter, die Erkenntnis, dass Selbstbestimmtheit wichtig ist und der Weg zu Selbstliebe. Gegenüber Mr. Corgy hatte ich wenig Sympathie. Ich war immer im Zwiespalt wie falsch es ist, was er macht, als Lehrer, als Ehemann, als Mensch und dann wieder wie gut er zu Beginn Waldo tut. Die Sexszenen sind sehr provokant und explizit, was mir ein wenig zu drüber war. Ich habe das Buch wirklich verschlungen, vor allem aufgrund des Schreibstils. Ich mochte die Geschichte sehr, aber Waldo an sich war für mich nicht ganz stimmig als Charakter. Nichts desto trotz würde ich dieses Buch absolut empfehlen. Die Gedankenanstöße, der Blick auf die Gesellschaft, die provokante Ehrlichkeit sind nicht zu verachten.

  • hapedah

    4/5

    21.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Fesselnde Lektüre in schonungslos direktem Schreibstil

    Vom ersten Moment an ist Waldo von Mr. Korgy, ihrem neuen Lehrer für kreatives Schreiben, fasziniert, obwohl er deutlich älter als sie ist und sein früher sicherlich recht gutes Aussehen bereits in wachsendem Bauchumfang und müden Augenringen verloren geht. Doch seine schmerzhaft ehrliche Art zu kommunizieren erhebt ihn für die siebzehnjährige Schülerin weit über die Jungen ihrer Altersklasse, mit denen sie bereits belanglose Beziehungen geführt hatte. Nur von Mr. Korgy fühlt sie sich wirklich gesehen und so setzt Waldo alles daran, ihrem Lehrer näher zu kommen. "Half His Age" von Jennette McCurdy ist ein unerwartet intensives Leseerlebnis, das mich derartig gefesselt hat, dass ich es ohne Unterbrechung komplett durch gelesen habe. Dabei war ich anfangs noch unschlüssig, ob ich mir dieses Buch geben möchte, der Klappentext und eine erste Leseprobe haben mich zwar neugierig gemacht, aber auch ein wenig abgestoßen. Doch je weiter ich gelesen habe, umso stärker hat sich die Sogkraft des schonungslos direkten Schreibstils entfaltet. Es hat dennoch eine Weile gedauert, ehe ich mit Waldo warm geworden bin, die Handlung ist in der ersten Person aus ihrer Perspektive geschrieben und die nahezu brutal offenherzige Erzählweise, die weder einen Schweißfleck noch jegliche sonstige Körperflüssigkeiten auslässt, macht sie nicht unbedingt zu einer Sympathieträgerin. Erst nach und nach zeigt sich unter ihrer abgeklärten Art die Vernachlässigung durch Waldos alleinerziehende Mutter, die viel zu früh ein Kind bekommen hatte und es immer noch nicht auf die Reihe kriegt, erwachsen zu werden. Bereits als kleines Kind musste Waldo sich in depressiven Phasen um ihre Mutter kümmern, neben der Schule geht sie arbeiten, nicht nur um sich Dinge leisten zu können, die andere Teenager ganz selbstverständlich von ihren Eltern erhalten, auch alltägliche Ausgaben wie z.B. die Stromrechnung bezahlt die Schülerin von ihrem Lohn. Den ausgeprägten seelischen Hunger befriedigt sie mit Bulimie-Shopping und oberflächlichen Beziehungen, dabei hat sie einen klaren, von Zynismus geprägten Blick auf die eigene Situation. Dieser Zwiespalt - unsere Hauptfigur pendelt zwischen wacher Intelligenz und emotionaler Verlorenheit - hat mich zunehmend fasziniert, den Roman habe ich wie ein Verkehrsunfall empfunden, etwas das ich eigentlich gar nicht sehen möchte und dennoch konnte ich den Blick nicht davon abwenden. Mein Mutterherz hat stellenweise für Waldo geblutet, dann gab es Szenen, in denen ich sie gern geschüttelt hätte, während der gesamten Lesezeit war ich emotional tief in ihr Leben involviert und habe das gesamte Gefühlsspektrum an ihrer Seite durchlaufen. Diese Lektüre hat sich weit außerhalb meiner Komfortzone bewegt, dennoch hatte ich extrem fesselnde Lesestunden und empfehle die herausfordernde Geschichte gern weiter. Fazit: Der schonungslos direkte Schreibstil macht diese Lektüre zu einer emotionalen Herausforderung, die mich in unerwartetem Maß gefesselt hat. Für den intensiv erzählten Roman spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

  • hapedah

    4/5

    21.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Fesselnde Lektüre in schonungs…

    Fesselnde Lektüre in schonungslos direktem Schreibstil Vom ersten Moment an ist Waldo von Mr. Korgy, ihrem neuen Lehrer für kreatives Schreiben, fasziniert, obwohl er deutlich älter als sie ist und sein früher sicherlich recht gutes Aussehen bereits in wachsendem Bauchumfang und müden Augenringen verloren geht. Doch seine schmerzhaft ehrliche Art zu kommunizieren erhebt ihn für die siebzehnjährige Schülerin weit über die Jungen ihrer Altersklasse, mit denen sie bereits belanglose Beziehungen geführt hatte. Nur von Mr. Korgy fühlt sie sich wirklich gesehen und so setzt Waldo alles daran, ihrem Lehrer näher zu kommen. "Half His Age" von Jennette McCurdy ist ein unerwartet intensives Leseerlebnis, das mich derartig gefesselt hat, dass ich es ohne Unterbrechung komplett durch gelesen habe. Dabei war ich anfangs noch unschlüssig, ob ich mir dieses Buch geben möchte, der Klappentext und eine erste Leseprobe haben mich zwar neugierig gemacht, aber auch ein wenig abgestoßen. Doch je weiter ich gelesen habe, umso stärker hat sich die Sogkraft des schonungslos direkten Schreibstils entfaltet. Es hat dennoch eine Weile gedauert, ehe ich mit Waldo warm geworden bin, die Handlung ist in der ersten Person aus ihrer Perspektive geschrieben und die nahezu brutal offenherzige Erzählweise, die weder einen Schweißfleck noch jegliche sonstige Körperflüssigkeiten auslässt, macht sie nicht unbedingt zu einer Sympathieträgerin. Erst nach und nach zeigt sich unter ihrer abgeklärten Art die Vernachlässigung durch Waldos alleinerziehende Mutter, die viel zu früh ein Kind bekommen hatte und es immer noch nicht auf die Reihe kriegt, erwachsen zu werden. Bereits als kleines Kind musste Waldo sich in depressiven Phasen um ihre Mutter kümmern, neben der Schule geht sie arbeiten, nicht nur um sich Dinge leisten zu können, die andere Teenager ganz selbstverständlich von ihren Eltern erhalten, auch alltägliche Ausgaben wie z.B. die Stromrechnung bezahlt die Schülerin von ihrem Lohn. Den ausgeprägten seelischen Hunger befriedigt sie mit Bulimie-Shopping und oberflächlichen Beziehungen, dabei hat sie einen klaren, von Zynismus geprägten Blick auf die eigene Situation. Dieser Zwiespalt - unsere Hauptfigur pendelt zwischen wacher Intelligenz und emotionaler Verlorenheit - hat mich zunehmend fasziniert, den Roman habe ich wie ein Verkehrsunfall empfunden, etwas das ich eigentlich gar nicht sehen möchte und dennoch konnte ich den Blick nicht davon abwenden. Mein Mutterherz hat stellenweise für Waldo geblutet, dann gab es Szenen, in denen ich sie gern geschüttelt hätte, während der gesamten Lesezeit war ich emotional tief in ihr Leben involviert und habe das gesamte Gefühlsspektrum an ihrer Seite durchlaufen. Diese Lektüre hat sich weit außerhalb meiner Komfortzone bewegt, dennoch hatte ich extrem fesselnde Lesestunden und empfehle die herausfordernde Geschichte gern weiter. Fazit: Der schonungslos direkte Schreibstil macht diese Lektüre zu einer emotionalen Herausforderung, die mich in unerwartetem Maß gefesselt hat. Für den intensiv erzählten Roman spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

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Bewertungen (138)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ben Dean Edinger

    Ben Dean Edinger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein Buch, das Herz und Kopf berührt

    Jennette McCurdy erzählt in Half His Age eine Geschichte über Liebe, Selbstfindung und komplizierte Beziehungen. Die Figuren sind lebendig und fehlerhaft, ihre Gefühle spürbar und nachvollziehbar. Besonders die Dialoge und inneren Konflikte der Hauptcharaktere machen das Buch packend und emotional berührend. Der Schreibstil ist klar und direkt, ohne an Tiefe zu verlieren. Ich lachte, ich fühlte mit und manchmal blieb ich einfach einen Moment still, weil Jennette McCurdy Themen anspricht, die lange bei mir nachhallen. Dieses Buch hat sowohl mein Herz als auch meinen Kopf erreicht.
  • Zum Bewerterprofil von A. Moser

    A. Moser

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Lolita der 2020er

    Der Charakter Waldo beschreibt das Teenager Dasein ziemlich präzise. Sie leidet unter einer Shopping Sucht, ist sehr Naiv und dennoch wirklich clever. Sie entwickelt Gefühle führ Ihren Lehrer Mr. Korgy der "glücklich" verheiratet und Vater eines Sohnes ist. Waldo ist davon überzeugt das Mr. Korgys Leben nicht so schön ist und versucht dauerhaft seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie richtet ihr ganzes Leben nach der Aufmerksamkeit des Mannes dessen Attraktivität der Vergangenheit angehöhrt und dessen Träume längst gestorben sind. Dieser Roman schafft es perfekt Waldo nicht als das perfekte Opfer darzustellen. Waldos Gedanken werden haargenau beschrieben und ihre Gefühle sind ehrlich gesagt sehr nachvollziehbar. Das Buch erinnert ein wenig an Lolita obwohl es anfangs von der Minderjährigen Waldo ausgeht. Man erfährt von ihrer kaputten Kindheit, ihre Einsamkeit und was sie ihr Leben lang durchmachen musste. Es geht um Konsum Begehren und Einsamkeit.
  • Zum Bewerterprofil von Lisi Steiner

    Lisi Steiner

    Thalia Oberwart

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungslos ehrlich!

    Roh und direkt lesen wir in Waldo's Geschichte hinein. Die 17jährige muss früh Verantwortung für sich selbst tragen. Die Mutter kaum da, der Vater nicht vorhanden. Ihre beste Freundin könnte gegensätzlicher gar nicht sein. Sie fühlt sich einsam, verletzt, ungesehen. Waldo sehnt sich nach Aufmerksamkeit und Liebe. Ausgerechnet ihr Lehrer weckt tiefe Sehnsucht und Begierde in ihr. Er ist 40, verheiratet und Vater eines Kleinkindes. Somit absolut tabu. Oder? Herrlich schonungslos ehrlich. Der vulgäre Schreibstil passt perfekt zum Buch und ich liebe es wie tief wir in Waldo's Gedanken eintauchen dürfen. Für mich wirklich ein sehr gelungenes Werk!!
  • Zum Bewerterprofil von Rina A.

    Rina A.

    Thalia Seiersberg – ShoppingCity

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Half his Age

    Ein unglaublich gutes Buch, dass ich in einem Tag durchhatte. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Waldo erzählt - eine 17-Jährige aus der weißen Unterschicht, mit Shoppingsucht als Coping-Mechanismus, einer mormonischen "besten Freundin", die sie als Wohltätigkeitsprojekt benutzt und einer Mutter, die nichts auf die Reihe bekommt. Sie lebt ihr eintöniges Leben voller Hürden, bis sie ihren Englischlehrer kennenlernt, und eine Faszination entwickelt, die weit über einen normalen Schwarm hinausgeht. Alles in einem ist es eine aufwühlende Story, voller Veränderungen und Entäuschungen für Waldo, die sie schlussendlich dazu bringen, ihren eigenen Weg zu verfolgen.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia

    Claudia

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Empfehlung!

    Ich habe Jennette McCurdys Debütroman "Half His Age" (aus dem Englischen von Olivia Kuderewski) in einem Satz inhaliert. McCurdy erzählt die Geschichte der amerikanischen Teenagerin Waldo, die sich in ihren High School Literaturlehrer Mr. Korgy verknallt. Die Sprache ist roh, voller Gefühl, schreiend, real und ganz nah. Ich habe während des Lesens die volle Bandbreite an Gefühlen durchgearbeitet - Trauer, Wut, Rage, Scham, Komik und mehr. Es ist ein Coming-of-Age-Roman, der so an sich schon öfter geschrieben wurde, McCurdy schafft es aber dennoch, etwas ganz Besonderes zu erzählen; besonders Waldos Charakterentwicklung fand ich richtig spannend und gut in Sprache festgehalten. Hier dreht sich die Geschichte nicht nur um Waldos Crush / dem Vergehen des Lehrers an eine Minderjährige, seine Schülerin (!!) -  der Roman behandelt Kapitalismuskritik, Konsum, Klassengesellschaften, Macht (in den verschiedensten Formen), Sexualität, das Gefühl des Verlorenseins, dem beinahe unentweichbaren Void des Internets, das Patriarchat und dem, was es sich oft rausnehmen kann (und auch tut), auf Kosten weiblich gelesener Personen. Ganz große Empfehlung! 

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