Produktbild: Ich, die ich Männer nicht kannte

Ich, die ich Männer nicht kannte Roman

186

18,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Book Tropes

Locked Room + weitere

Verkaufsrang

4674

Erscheinungsdatum

14.03.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3528 KB

Auflage

6. Auflage, 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783608125320

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Book Tropes

  • Locked Room
  • Strong FMC
  • Found Family

Verkaufsrang

4674

Erscheinungsdatum

14.03.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3528 KB

Auflage

6. Auflage, 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783608125320

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  • beavielleser

    aus Bayreuth

    5/5

    12.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein Buch voller offener Fragen

    In einem Keller werden 39 Frauen und eine Jugendliche gefangen gehalten.  Warum weiß man nicht.  Die namenslose Erzählerin ist schon als Kleinkind in den Keller gekommen, sie kennt das normale Leben nicht und vermisst es deshalb auch nicht. Das unterscheidet sie von den anderen Frauen. Eines Tages kommen die Frauen überraschenderweise frei und stehen jetzt der Aufgabe gegenüber sich selbst versorgen zu müssen. Die Erzählerin ist eine interessante Persönlichkeit.  Sie hat zwar nie eine Bildung durch Schule oder Eltern genossen,  aber ihre angeborene Intelligenz und Neugier, lassen sie Dinge  hinterfragen. Besonders Eine der Frauen versucht ihren Wissensdurst zu befriedigen und ihr ein bisschen Bildung zu vermitteln. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, obwohl eigentlich nicht viel passiert. Ich wollte immer weiter lesen,  um die vielen Fragen beantwortet zu bekommen,  die sich beim Lesen ergeben. Aber da ist man schon beim Problem,  das dieses Buch mit sich bringt.  Man bekommt kaum Antworten. Im Klappentext wird von einem feministischen Buch gesprochen,  doch diese Aussage kann ich nicht nachvollziehen.  Feministisch empfinde ich an dieser Geschichte nichts. Fazit: Ein sehr interessantes Buch, aber düster und beklemmend, das einen mit vielen unbeantwortet Fragen zurück lässt.

  • meerblick

    4/5

    22.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Warum?

    Zwei Fragen stellten sich mir gleich mit Beginn des Lesens von diesem Roman. Warum sind diese neununddreißig Frauen und ein pubertierendes Mädchen in diesem Kellerverlies schwerbewacht von sechs Männern eingesperrt und was ist mit der sie umgebenden Welt geschehen? Seltsam kam mir das Verhalten der Frauen gegenüber dem jungen Mädchen vor, welches als einzige nur das Gefängnis und die Frauen kennt. Sie nehmen sie nicht in ihre Mitte auf, sondern machen sich eher lustig über ihr Unwissen zur Veränderung ihres Körpers wie die Natur die Beziehung zwischen Mann und Frau eingerichtet hat. Eines Tages ertönt ein lautes Signal, die Bewacher ziehen ab und das vergitterte Tor öffnet sich. Die Jüngste schreitet mutig voran in die Freiheit. Doch was sie vorfinden und wie sie sich mit dieser postapokalyptischen Welt arrangieren, sind schwer zu ertragende Lebensumstände. Wiederum die junge Frau macht sich die Mühe aufzuschreiben, wie sie die Welt sieht. Doch für wen? Ein düsterer Roman, der menschenverachtende Zeiten spiegelt und ein Entrinnen selbst in geglaubter Freiheit nicht erlaubt.

  • Bewertung

    4/5

    11.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Einsamkeit und Identität

    Der Roman erzählt von einer jungen Frau, die gemeinsam mit anderen Frauen unter völlig unklaren Umständen gefangen gehalten wird – ohne zu wissen, warum oder von wem. Als sich ihre Situation verändert, beginnt für sie eine neue, fremde Realität, in der sie die Welt und sich selbst erst verstehen muss. Die Geschichte ist durchgehend düster, trostlos und sehr reduziert erzählt. Es geht weniger um äußere Ereignisse als um existenzielle Fragen: Was macht einen Menschen aus? Wie entsteht Identität, wenn man kaum Prägung erfahren hat? Was bedeuten Freiheit, Gemeinschaft und Einsamkeit? Mich hat das Buch sehr zum Nachdenken gebracht. Gleichzeitig fiel es mir stellenweise schwer weiterzulesen, weil die Atmosphäre schwer ist und das Tempo ruhig bleibt. Trotzdem: ein intensives, ungewöhnliches Buch, das definitiv im Kopf bleibt.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    3/5

    30.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Das Buch ist eine Herausforderung

    Sie ist die Jüngste von 40 Frauen. Alle leben gemeinsam in einem Raum, der keine Wände, sondern Gitter hat. Vor ihnen patrouillieren Männer, die sogenannten Wachen. Sobald eine der Frauen Hautkontakt sucht, knallt eine Peitsche. Nein, misshandelt wurden sie bisher noch nicht. Das Buch ist äußerst mysteriös. Dem Leser wird weder der Grund für den Aufenthalt hinter Gittern noch der Ort des Gefängnisses mitgeteilt. Die Ich-Erzählerin berichtet von ihrem Kampf um Anerkennung der Frauen. Sie macht deutlich, dass ihr nur ein selbstbewusstes Auftreten hilft. Mit der Zeit empfindet sie sogar so etwas wie Freundschaft für ihre Mitgefangenen. #IchdieichMännernichtkannte beantwortet alleine durch den Klappentext meine oben angeführten Fragen. Im Laufe der Erzählung können alle Frauen ihr Gefängnis verlassen. Doch, fühlen sie sich tatsächlich in ihrer plötzlichen Freiheit zurecht? Wie entwickelt sich das Dasein für die Jüngste, die keine Ahnung von den Erinnerungen ihrer Leidensgenossinnen hat? Es mag sein, dass es als „internationaler Sensationserfolg“ gefeiert wird. Für mich ist es ein Roman, der mich nicht begeistern konnte. Ja, die Sprache ist ansprechend und bildhaft. Das Erleben der jungen Frau allerdings nicht wirklich realistisch.

  • leseliebe2025

    2/5

    19.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine Dystopie mit vielen offenen Fragen

    40 völlig fremde Frauen wurden in einem Käfig/Gefängnis gehalten und rund um die Uhr von 3 Wärtern bewacht. Keiner weiß warum, keiner weiß seit wann und ob sie jemals wieder freigelassen werden oder nach und nach in der Zelle, altersbedingt sterben werden. Bis ein Alarm ertönt, die Wachen verschwinden und der Weg in die Freiheit vor ihnen liegt. Die Geschichte wird erzählt von der jüngsten Gefangenen der Gruppe, jedoch rückblickend von der alten Frau, die sie inzwischen geworden ist. Ich konnte ehrlich gesagt nicht ganz so viel mit dem Buch anfangen. Es passiert in der Zelle schon recht wenig, aber außerhalb wird es nicht wirklich besser. Stattdessen habe ich das Gefühl, dass sich die Autorin in Details verloren hat. Dennoch, oder vielleicht gerade deswegen, kam ich nicht wirklich voran. Vielleicht habe ich aber auch einfach die Botschaft dahinter nicht verstanden. Zwischendurch wurde es mal etwas spannender, aber alles in allem, leider nicht mein Buch.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lea

    Lea

    Thalia M4 Wörgl

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wow!

    Ein super spannendes Konzept, welches grandios umgesetzt wurde! Ich hätte das Buch in einem Stück durchsuchten können. Es regt zum nachdenken an und lässt einen nichtmehr los! Absolute Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia

    Claudia

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Meine Erinnerungen beginnen mit meiner Wut."

    Jedes Mal wieder, wenn ich an Jaqueline Harpmans Geschichte denke, spüre ich diesen kalten Schauer meinen Rücken hinauflaufen. Stell dir vor, du kennst nichts als diesen einen Raum in einem Kerker, deine gesamten Erinnerungen spielen sich dort unter 39 anderen Frauen wieder aber eines Tages schafft ihr es auszubrechen. Keine Wärter, keine Peitschen, nur eine grausame, alles verschlingende Leere. Doch was befindet sich einen Fußmarsch von dort? Eine Stadt? Antworten, warum sie eigentlich in diesem Kerker waren? Sind sie denn überhaupt noch auf der Erde? Und warum genau diese Frauen?  Vor einem Jahr habe ich Harpmans Roman "I Who Have Never Known Men" in der englischen Fassung, übersetzt von Ros Schwartz, zum ersten Mal gelesen und Ooof. Worte reichen hier fast nicht aus zu beschreiben, wie ich mich danach fühlte. Auch hier, in der neuübersetzten deutschen Fassung nach Luca Homburg, ging es mir ähnlich. Harpman schaffte es 1995 bereits, in wenigen Worten und einfacher Prosa einen Zustand des absoluten Unbehagens zu beschreiben. Unsere Hauptcharakterin ist zwischen 10 und 15 und lebt mit 39 Frauen eingesperrt in einen fensterlosen Kerker, bewacht von Wärtern, die weder mit ihnen sprechen noch sonst wie kommunizieren, die abermaligen Peitschenschläge ausgenommen, als sie ihren Alltag zu hinterfragen beginnt. Durch künstliches Licht ist für sie Tag und Nacht und weder wissen sie, wie es zu diesem Zustand gekommen ist, noch, warum sie eigentlich eingesperrt sind. Als sie eines Tages doch ausbrechen und es aus dem Kerker rausschaffen, wollen sie zurück ins gekannte Leben - außer unsere Hauptcharakterin, den alles was sie kennt, ist das Leben im Kerker. "Meine Erinnerungen beginnen mit meiner Wut." Unvorstellbar und grausam, in den 90ern als Science Fiction herausgebracht, spiegelt der Roman die heutige politische Lage fast erschreckend wider, ähnlich wie Atwoods "The Handmaid's Tale", auch hier viel zu nahe zum heutigen gesellschaftlichen Zustand. Der Roman wirft erschreckende Fragen immer und immer wieder auf. Was macht Menschen aus? Was ein Leben? Was für eine Rolle spielen Bücher und Literatur im Leben eines Menschen? Auch die tragische Komik zu Ende der Geschichte ist in einer patriarchalen Gesellschaft einfach nur furchtbar (Behandlung der Frauen durch Männer und dessen Folgen). Der patriarchale Grundton des Romans zieht sich beinahe Seite durch Seite - die Wärter, die Männer, Entdeckungen, Erschaffungen der Wissenschaftler usw. Besonders spannend fand ich hier auch, die Übersetzungen zu vergleichen. Was mir hier auch gleich auffiel, waren Wörter im deutschen Sprachgebraucht, die auch wieder und wieder darauf zurückgreifen, zum Beispiel der Begriff der "Tage" anstelle von "period" oder dem Begriff "herrlich".  Jaqueline Harpmans Roman ist vollkommen zurecht als Klassiker der Literatur anzusehen, die Geschichte aus so vielen Ansatzpunkten aus zu betrachten. Literatur und Sprachgebrauch ist politisch, wieder und wieder. Ich kann "Ich, die ich Männer nicht kannte" nur empfehlen.
  • Zum Bewerterprofil von Jonas L.

    Jonas L.

    Thalia Wien – Q19

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.05.2026

    Hörbuch-Download

    Ein neuer Klassiker

    Dieses Buch darf sich zu Recht in die Reihen von Margaret Atwoods "Report der Magd" und Marlen Haushofers "Die Wand" gesellen. Harpman beschreibt auf sehr atmosphärische und eindrucksvolle Weise die Erfahrungen von einem Mädchen, das keinen Namen trägt und mit 39 weiteren Frauen ein tristes Dasein in einem unterirdischen Käfig führt, der von männlichen Wächtern bewacht wird. Die Frauen können sich nur bruchstückhaft an ihre Vergangenheit und das Leben vor dem Käfig erinnern und wissen nicht, was sich an der Oberfläche abspielt oder was sie in ihre prekäre Lage gebracht hat. Das Zusammenleben ist zudem stark reglementiert - so dürfen die Frauen sich zum Beispiel nicht gegenseitig berühren und die Wächter sprechen auch nicht mit ihnen. Regelübertritte werden mit Peitschenhieben geahndet. Die Lage scheint aussichtslos bis ein Ereignis alles zu verändern scheint. Dieses dystopische feministische Buch beschreibt auf präzise Weise das Innenleben einer Frau, die sich in einem System zurechtfinden muss, das ihr ihre Menschlichkeit gestohlen hat. Ihr Heranwachsen unter Frauen, die die alte Welt, Beziehungen und die Annehmlichkeiten einer anderen Zeit kannten, regen die junge Frau immer wieder dazu an, über sich und was es bedeutet ein Mensch/eine Frau zu sein, nachzudenken. Die Stimme von Vera Teltz haucht der Geschichte Leben ein und gibt ihr Charakter. Sehr passend. Für mich jetzt schon ein Klassiker und eine absolute Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Chiara Pilat

    Chiara Pilat

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    faszinierend, erschütternd und Gänsehaut verursachend

    Dieser dystopische Roman ließ mich sprachlos zurück. Die Geschichte stellt den Leser ohne Erklärung vor vollendete Tatsachenund und lässt viele offene Fragen- was zu spannenden Gedankenspielen anregt. Es behandelt auf einzigartige Weise Themen wie Einsamkeit, Liebe und Begierden und allem voran die Frage was uns zum Menschen Macht und das Vermissen einer Zeit die man nicht kennt.

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