Produktbild: Tokyo Girls Club

Tokyo Girls Club Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23216

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

21/14,3/3,1 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Creme / Schwarz

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

ナイルパーチの女子会 (Nairupāchi no joshikai)

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05138-9

Beschreibung

Rezension

»Der Schreibstil ist präzise und steckt voller feiner Beobachtungen. Die Darstellung gesellschaftlicher Erwartungen in Japan hat mich hier besonders gefesselt [...].« ("Instagram")
»leicht und locker formuliert« Lorina Speder ("Missy Magazine")
»Asako Yuzuki findet für diese verzerrten Gefühlswelten eine beeindruckend bildhafte Sprache.« Andi Hörmann ("Deutschlandfunk Kultur")
»ein kluger und vielschichtiger Roman, der nicht nur für Japan relevant ist und der trotz allem mit einer versöhnlichen Note endet« Mike Domeyer ("Sonntagsanzeiger für Dithmarschen")
»Ich fand dieses Buch faszinierend. Es ist eine intensive Charakterstudie über Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten und vor allem über Oberflächlichkeiten.« ("Instagram")
»Ein unverhofft helles Buch über die dunklen Seiten menschlicher Seelen, mit psychologischem Tiefgang, subtilem Thrill und warmem Erzählton.« Antonia Peldszus ("WO zum Sonntag")
»›Tokyo Girls Club‹ beginnt [...] ruhig – und entwickelt sich dann [...] zu einer Geschichte über Einsamkeit, Projektionen und die Frage, wie weit Sehnsucht nach Nähe gehen kann.« ("Instagram")
»›Tokyo Girls Club‹ beschäftigt sich mit spannenden Themen und glänzt mit interessanten, wenn auch nicht unbedingt sympathischen Hauptfiguren.« ("Literaturblog")
»Yuzuki entfaltet in ihrem psychologischen, gesellschaftskritischen Roman einen fesselnden Sog, hinterfragt Normen, Rollenzuschreibungen, verhandelt Einsamkeit, patriarchale Strukturen, Freundinnenschaft.« Sohra Nadjibi ("FRIZZ Magazin")
»Frauen mit Abgründen sind die Spezialität der Autorin Asako Yuzuki« ("Freundin")

Produktdetails

Verkaufsrang

23216

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

21/14,3/3,1 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Creme / Schwarz

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

ナイルパーチの女子会 (Nairupāchi no joshikai)

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05138-9

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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3 Sterne

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Abgrund

Bewertung am 28.03.2026

Bewertungsnummer: 3091488

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Tokyo Girls Club gelingt Asako Yuzuki ein intensiver, psychologisch dichter Roman, der vor allem durch seine Perspektivstruktur überzeugt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht zweier Frauen erzählt, wodurch man tiefe Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt erhält. Gerade diese Nähe macht das Buch so eindringlich – und gleichzeitig auch fordernd. Beide Protagonistinnen sind auf ihre eigene Art anstrengend, was jedoch klar Teil des Konzepts ist. Sie bewegen sich in engen, von gesellschaftlichen Erwartungen geprägten Lebensrealitäten und versuchen, darin ihren Platz zu finden. Doch die Wege, die sie wählen, führen sie eher weiter in Isolation und Abhängigkeit als zu echter Selbstbestimmung. Dadurch entsteht ein beklemmendes Bild von Rollenbildern, Einsamkeit und dem schwierigen Miteinander unter Frauen, das der Roman kritisch beleuchtet. Sprachlich ist das Buch sehr detailliert und schafft es, die emotionalen Zustände der Figuren greifbar zu machen. Gleichzeitig ist genau das manchmal herausfordernd: Die Verzweiflung und Enge, in der sich die Figuren bewegen, können beim Lesen so intensiv werden, dass man das Buch zeitweise am liebsten beiseitelegen möchte. Ein anspruchsvoller, interessanter Roman, der unter die Haut geht – auch wenn er nicht immer leicht auszuhalten ist.

Abgrund

Bewertung am 28.03.2026
Bewertungsnummer: 3091488
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Tokyo Girls Club gelingt Asako Yuzuki ein intensiver, psychologisch dichter Roman, der vor allem durch seine Perspektivstruktur überzeugt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht zweier Frauen erzählt, wodurch man tiefe Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt erhält. Gerade diese Nähe macht das Buch so eindringlich – und gleichzeitig auch fordernd. Beide Protagonistinnen sind auf ihre eigene Art anstrengend, was jedoch klar Teil des Konzepts ist. Sie bewegen sich in engen, von gesellschaftlichen Erwartungen geprägten Lebensrealitäten und versuchen, darin ihren Platz zu finden. Doch die Wege, die sie wählen, führen sie eher weiter in Isolation und Abhängigkeit als zu echter Selbstbestimmung. Dadurch entsteht ein beklemmendes Bild von Rollenbildern, Einsamkeit und dem schwierigen Miteinander unter Frauen, das der Roman kritisch beleuchtet. Sprachlich ist das Buch sehr detailliert und schafft es, die emotionalen Zustände der Figuren greifbar zu machen. Gleichzeitig ist genau das manchmal herausfordernd: Die Verzweiflung und Enge, in der sich die Figuren bewegen, können beim Lesen so intensiv werden, dass man das Buch zeitweise am liebsten beiseitelegen möchte. Ein anspruchsvoller, interessanter Roman, der unter die Haut geht – auch wenn er nicht immer leicht auszuhalten ist.

Einsamkeit ist nicht immer laut

Jürg K. am 14.03.2026

Bewertungsnummer: 3076141

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tokyo Girls Club hat mich vor allem durch seine stille, schleichende Intensität getroffen. Eriko, die perfekte Karrierefrau, trägt ihre Einsamkeit wie ein unsichtbares Korsett. Shoko dagegen wirkt frei, ungebunden, fast schwerelos und gerade deshalb wird sie für Eriko zu einer Art Sehnsuchtsfigur, zu einem Versprechen auf ein anderes Leben. Es entsteht eine Beziehung, die alles aus dem Gleichgewicht bringt. Erikos Faszination ist keine harmlose Bewunderung, sondern ein Hunger nach Nähe, nach Echtheit, nach einem Leben jenseits der glatten Oberflächen. Shoko ist zugleich Projektionsfläche und Rätsel. Ihr Blog wirkt wie ein Fenster in eine Welt, die Eriko nie betreten durfte. Das Verschwinden ist der Moment, in dem aus Neugier Besessenheit wird. Die Leerstelle, die Shoko hinterlässt, zieht Eriko hinein wie ein Strudel. Die Grossstadt wird nicht als Ort der Freiheit gezeigt, sondern als Labyrinth, in dem Menschen sich verlieren, weil sie niemanden haben, der sie wirklich sieht. Die toxische Dynamik zwischen den beiden Frauen entfaltet sich langsam, fast unmerklich, bis man merkt, dass sie längst ineinander verstrickt sind. Mich hat besonders bewegt, wie schonungslos der Roman zeigt, dass Einsamkeit nicht immer laut ist. Eriko und Shoko sind zwei Frauen, die auf unterschiedliche Weise versuchen, der Leere zu entkommen. Der Roman hinterlässt ein Gefühl von Beklemmung, aber auch von tiefer Menschlichkeit. Sehr zu empfehlen.

Einsamkeit ist nicht immer laut

Jürg K. am 14.03.2026
Bewertungsnummer: 3076141
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tokyo Girls Club hat mich vor allem durch seine stille, schleichende Intensität getroffen. Eriko, die perfekte Karrierefrau, trägt ihre Einsamkeit wie ein unsichtbares Korsett. Shoko dagegen wirkt frei, ungebunden, fast schwerelos und gerade deshalb wird sie für Eriko zu einer Art Sehnsuchtsfigur, zu einem Versprechen auf ein anderes Leben. Es entsteht eine Beziehung, die alles aus dem Gleichgewicht bringt. Erikos Faszination ist keine harmlose Bewunderung, sondern ein Hunger nach Nähe, nach Echtheit, nach einem Leben jenseits der glatten Oberflächen. Shoko ist zugleich Projektionsfläche und Rätsel. Ihr Blog wirkt wie ein Fenster in eine Welt, die Eriko nie betreten durfte. Das Verschwinden ist der Moment, in dem aus Neugier Besessenheit wird. Die Leerstelle, die Shoko hinterlässt, zieht Eriko hinein wie ein Strudel. Die Grossstadt wird nicht als Ort der Freiheit gezeigt, sondern als Labyrinth, in dem Menschen sich verlieren, weil sie niemanden haben, der sie wirklich sieht. Die toxische Dynamik zwischen den beiden Frauen entfaltet sich langsam, fast unmerklich, bis man merkt, dass sie längst ineinander verstrickt sind. Mich hat besonders bewegt, wie schonungslos der Roman zeigt, dass Einsamkeit nicht immer laut ist. Eriko und Shoko sind zwei Frauen, die auf unterschiedliche Weise versuchen, der Leere zu entkommen. Der Roman hinterlässt ein Gefühl von Beklemmung, aber auch von tiefer Menschlichkeit. Sehr zu empfehlen.

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Tokyo Girls Club

von Asako Yuzuki

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Mara Hollenstein-Tirk

Thalia Graz – Murpark

Zum Portrait

3/5

Beziehungen sind gar nicht so leicht

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach dem Erfolg von "Butter" war es nur eine Frage der Zeit, bis das neueste Werk von Asako Yuzuki in den heimischen Buchläden erscheint. Wieder lässt einen die Autorin tief eintauchen in die Innenwelt ihrer Protagonistinnen. Und was für eine Welt das ist. Hier läuft nichts nach Schema F. Ihre Figuren als komplex zu beschreiben, wäre noch untertrieben. Doch es ist genau diese Ambivalenz, sind diese vielen Grautöne, welche die Figuren umso faszinierender und auf eine eigene Art nahbar machen. Stereotypen sucht man hier vergebens und selbst die banalste Unterhaltung regt zum Nachdenken an. Warum dann trotzdem nur 3 Sterne? Weil mich die Handlung leider nicht so überzeugen konnte. Yuzuki scheint ständig auf etwas hinzuarbeiten, die Geschichte in eine Richtung entwickeln zu wollen, nur um am Ende dann alles im Sande verlaufen zu lassen. Das ist von Zeit zu Zeit recht frustrierend, baut es doch gewisse Erwartungen auf, welche am Ende nie erfüllt werden. Auf der anderen Seite muss man sagen, dass gerade das natürlich von der Autorin gewollt sein könnte. Meine Gefühle dem Buch gegenüber sind also so ambivalent, wie die Figuren darin. Empfehlen würde ich es trotzdem, speziell für Fans der asiatischen Literatur abseits der Alltags- und Lebensweisheiten.
  • Mara Hollenstein-Tirk
  • Buchhändler/-in

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3/5

Beziehungen sind gar nicht so leicht

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach dem Erfolg von "Butter" war es nur eine Frage der Zeit, bis das neueste Werk von Asako Yuzuki in den heimischen Buchläden erscheint. Wieder lässt einen die Autorin tief eintauchen in die Innenwelt ihrer Protagonistinnen. Und was für eine Welt das ist. Hier läuft nichts nach Schema F. Ihre Figuren als komplex zu beschreiben, wäre noch untertrieben. Doch es ist genau diese Ambivalenz, sind diese vielen Grautöne, welche die Figuren umso faszinierender und auf eine eigene Art nahbar machen. Stereotypen sucht man hier vergebens und selbst die banalste Unterhaltung regt zum Nachdenken an. Warum dann trotzdem nur 3 Sterne? Weil mich die Handlung leider nicht so überzeugen konnte. Yuzuki scheint ständig auf etwas hinzuarbeiten, die Geschichte in eine Richtung entwickeln zu wollen, nur um am Ende dann alles im Sande verlaufen zu lassen. Das ist von Zeit zu Zeit recht frustrierend, baut es doch gewisse Erwartungen auf, welche am Ende nie erfüllt werden. Auf der anderen Seite muss man sagen, dass gerade das natürlich von der Autorin gewollt sein könnte. Meine Gefühle dem Buch gegenüber sind also so ambivalent, wie die Figuren darin. Empfehlen würde ich es trotzdem, speziell für Fans der asiatischen Literatur abseits der Alltags- und Lebensweisheiten.

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