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Fettleber, was nun? Neustart für Stoffwechsel und Wohlbefinden: das 4-Wochen-Leberfit-Programm

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21,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31197

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Abbildungen

Circa farbige 40 Abbildungen, farbige Illustrationen

Verlag

Südwest Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,2/15,9/1,8 cm

Gewicht

461 g

Farbe

Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-517-10437-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31197

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Abbildungen

Circa farbige 40 Abbildungen, farbige Illustrationen

Verlag

Südwest Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,2/15,9/1,8 cm

Gewicht

461 g

Farbe

Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-517-10437-9

Herstelleradresse

Suedwest Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Viele Wiederholungen

VolkerM am 09.04.2026

Bewertungsnummer: 3103816

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fettleber ist eine echte Volkskrankheit geworden. Ursache sind die breite Verfügbarkeit von Industriezucker, vor allem Fruktose und der Bewegungsmangel. Zum Glück ist die Leber das Organ, das sich am leichtesten regeneriert, so dass man mit der richtigen Ernährung und Lebensweise vieles wieder „reparieren“ kann. Die Ernährungsmedizinerin Julia Seiderer-Nack hat ein Buch darüber geschrieben, aber mein Eindruck war schon nach wenigen Seiten, dass ein wenig mehr Sorgfalt nicht geschadet hätte. Da sind Fotos vertauscht (S. 65), es gibt unzählige inhaltliche Wiederholungen und auch medizinische Mythen wie „Antioxidantien schützen den Körper“ werden gerne bemüht. Es gibt keine Studie, die das wissenschaftlich belegen würde, allerdings mangelt es der Ernährungsmedizin weitgehend an sauberen, doppelblinden placebokontrollierten Vergleichsstudien. Das wäre kein Problem, würden die Studienergebnisse mit entsprechender Vorsicht interpretiert. Frau Seiderer-Nack macht das bei Weitem nicht immer. Die Empfehlung des ewig gleichen „Gewicht reduzieren, auf Zucker verzichten, Bewegung“ und die Warnung vor Rauchen und Alkohol sind spätestens auf Seite 10 verstanden, aber dann folgen nochmal 100 Seiten mit unzähligen Wiederholungen des schon Gesagten mit neuen Worten. Etwa die Hälfte des Buchs enthält Rezepte für eine vierwöchige Kur unter Kalorienrestriktion. Die ersten zwei Wochen bei 1200 kcal/Tag, die letzten zwei Wochen bei 1500 kcal. Das ist schon mal ein guter Ansatz, um später nicht gleich wieder in alte Verhaltensmuster zu verfallen und die Leber nicht zum „Wiederbefüllen“ der Fettdepots zu motivieren. Auch sind die Rezepte lecker und sehr abwechslungsreich. Man sollte aber nicht unterschätzen, wie wenig 1200 kcal am Tag sind! Zumindest anfangs wird man abends noch Hunger haben und der innere Schweinehund will erst mal besiegt werden. Die Autorin gibt da ein paar psychologische Tipps. Gewundert hat mich z. B., dass im Diätplan nicht auch zwei Tage Haferflockenkur eingebaut waren, denn die hat auch nachgewiesenermaßen positive Auswirkungen auf den Leberstoffwechsel und die Blutfette (die sind bei Fettleber fast immer aus dem Normbereich). Zusammengefasst ist „Fettleber, was nun?“ ein Diätbuch, wie es zahlreiche gibt, denn die wesentliche Therapie ist die Gewichtsreduktion. Das wirkt zweifellos bei Fettleber. Ob man mit dieser simplen Wahrheit aber über 200 Seiten füllen muss, darf jeder für sich entscheiden. Mich hat die Seitenschinderei jedenfalls geärgert.

Viele Wiederholungen

VolkerM am 09.04.2026
Bewertungsnummer: 3103816
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fettleber ist eine echte Volkskrankheit geworden. Ursache sind die breite Verfügbarkeit von Industriezucker, vor allem Fruktose und der Bewegungsmangel. Zum Glück ist die Leber das Organ, das sich am leichtesten regeneriert, so dass man mit der richtigen Ernährung und Lebensweise vieles wieder „reparieren“ kann. Die Ernährungsmedizinerin Julia Seiderer-Nack hat ein Buch darüber geschrieben, aber mein Eindruck war schon nach wenigen Seiten, dass ein wenig mehr Sorgfalt nicht geschadet hätte. Da sind Fotos vertauscht (S. 65), es gibt unzählige inhaltliche Wiederholungen und auch medizinische Mythen wie „Antioxidantien schützen den Körper“ werden gerne bemüht. Es gibt keine Studie, die das wissenschaftlich belegen würde, allerdings mangelt es der Ernährungsmedizin weitgehend an sauberen, doppelblinden placebokontrollierten Vergleichsstudien. Das wäre kein Problem, würden die Studienergebnisse mit entsprechender Vorsicht interpretiert. Frau Seiderer-Nack macht das bei Weitem nicht immer. Die Empfehlung des ewig gleichen „Gewicht reduzieren, auf Zucker verzichten, Bewegung“ und die Warnung vor Rauchen und Alkohol sind spätestens auf Seite 10 verstanden, aber dann folgen nochmal 100 Seiten mit unzähligen Wiederholungen des schon Gesagten mit neuen Worten. Etwa die Hälfte des Buchs enthält Rezepte für eine vierwöchige Kur unter Kalorienrestriktion. Die ersten zwei Wochen bei 1200 kcal/Tag, die letzten zwei Wochen bei 1500 kcal. Das ist schon mal ein guter Ansatz, um später nicht gleich wieder in alte Verhaltensmuster zu verfallen und die Leber nicht zum „Wiederbefüllen“ der Fettdepots zu motivieren. Auch sind die Rezepte lecker und sehr abwechslungsreich. Man sollte aber nicht unterschätzen, wie wenig 1200 kcal am Tag sind! Zumindest anfangs wird man abends noch Hunger haben und der innere Schweinehund will erst mal besiegt werden. Die Autorin gibt da ein paar psychologische Tipps. Gewundert hat mich z. B., dass im Diätplan nicht auch zwei Tage Haferflockenkur eingebaut waren, denn die hat auch nachgewiesenermaßen positive Auswirkungen auf den Leberstoffwechsel und die Blutfette (die sind bei Fettleber fast immer aus dem Normbereich). Zusammengefasst ist „Fettleber, was nun?“ ein Diätbuch, wie es zahlreiche gibt, denn die wesentliche Therapie ist die Gewichtsreduktion. Das wirkt zweifellos bei Fettleber. Ob man mit dieser simplen Wahrheit aber über 200 Seiten füllen muss, darf jeder für sich entscheiden. Mich hat die Seitenschinderei jedenfalls geärgert.

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Fettleber, was nun?

von Julia Seiderer-Nack

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