Vea Kaiser erzählt in ihrem rasanten neuen Hörbuch von einer jungen Mutter, die über alle Hürden hinweg im Wiener Traditionshotel Karriere macht und ihre Geschichte selbst in die Hand nimmt.Wien, Ende der Achtzigerjahre: Angelika Moser, aufgewachsen im Gemeindebau als Tochter der Hausbesorgerin, verbringt ihre Freizeit durch das Nachtleben tanzend. Gleichzeitig liebt sie ihren Job in einer für sie neuen, eleganten Welt: Als Buchhalterin im Grand Hotel Frohner, das von Wiener Originalen und Gästen von überallher bevölkert wird, lässt sie sich auf zweifelhafte Zahlenspiele ein, um das Etablissement zu retten. Plötzlich mit kleinem Kind auf sich allein gestellt, nimmt Angelika den Kampf um ein gutes Leben auf und beginnt, Rechnungen zu manipulieren. Jahrzehnte vergehen - bis ihr die Zahlen um die Ohren fliegen.Vea Kaiser erzählt in Fabula Rasa mit sprachlicher Brillanz, Witz und Gefühl vom Streben nach Glück.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Josef H
aus Wien
5/5
01.05.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Genial wie immer
Das vierte Werk, das ich von Frau Vea Kaiser "gelesen" habe, besticht so wie die Vorgänger durch wunderbare "Erzählmelodie".
Genauer gesagt habe ich diesen Titel nicht gelesen, sondern gehört, was es noch genialer gemacht hat. Die wundervolle Lesung einer wundervollen Schauspielerin ergänzt durch immer wieder kehrende erklärende Worte der Autorin selbst, machte das Hörbuch zu einem besonderen Genuss.
Wenn ich nicht im Internet nachsehen hätte müssen, was ein "Filofax" ist, würde ich nach einer Möglichkeit suchen müssen, sechs Sterne zu geben.
Genial erzählt !
Bewertung
aus Berlin
5/5
09.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Raffiniert
Der neue Roman von Vea Kaiser beginnt in den 80er Jahren in Wien. Angelika Moser arbeitet als Buchhalterin im Grand Hotel Frohner. Zahlen, Struktur und Ordnung, das ist genau ihre Welt. Umso gegensätzlicher ihr Privatleben. Hier geht sie gerne in die Clubs der Stadt, schlägt sich die Nächte um die Ohren, tanzt, feiert und schläft wenig. Sie sprüht vor Energie, Lebenslust und Zukunftsplänen. Als Kind einer alleinerziehenden Hausmeisterin kommt sie aus ärmlichen Verhältnissen, doch sie schafft im „Frohner“ den Sprung in eine Leitungsposition. Nun selbst alleinerziehende Mutter eines kleinen Sohnes steht sie vor vielen schier unlösbaren Problemen. Anstatt zu verzweifeln, geht sie einen ganz anderen Weg. Im Laufe der Jahre wird sie zur Millionenbetrügerin, zweigt Geld des Hotels heimlich auf ihr eigenes Konto ab. Was aus der Not heraus geboren wird, entwickelt sich zur Selbstverständlichkeit.
Die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Die Frau ist wirklich mit allen Wassern gewaschen. Was sie tut, ist Unrecht und dennoch entwickelt man eine gewisse Anerkennung vor ihrer Raffinesse und ihrem Charme. Wirklich geschädigt hat sie niemanden, denn das Geld wurde jahrzehntelang offensichtlich nicht vermisst. Und es zeigt damit auch die Kluft, die zwischen der reichen Wiener Gesellschaft und den Menschen, die für sie arbeiten herrscht. Während die einen das Geld in Saus und Braus zum Fenster hinauswerfen, wissen die anderen kaum, wie sie ihre Miete bezahlen sollen. Und doch haben alle denselben Arbeitsplatz. Und die einen würden ohne die anderen nicht existieren können. Angelika Moser war da nicht so scheu, sich zu nehmen, was ihr zustand. Sie hat sich von dem Geld der Frohners ein kleines Luxusleben finanziert und ihrem Sohn eine bessere Zukunft ermöglicht. Der Roman basiert auf einer realen Person, was es für mich nur noch interessanter gemacht hat. Obwohl Angelika Moser bestimmt nicht zu bewundern ist, hat ihre Geschichte doch einen hohen Unterhaltungswert. Vea Kaiser hat mich tief abtauchen lassen in eine Welt voller Glamour, Schein und Trug und in eine ganz tolle Stadt.
bookloving
5/5
03.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein faszinierendes Portrait zwischen Glanz und Betrug
Mit ihrem neuen Roman „Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels“ beweist Vea Kaiser einmal mehr ihr außergewöhnliches Talent als Erzählerin, das auf unverwechselbare Weise humorvolles Erzählen und tiefgründige Themen vereint.
Ihr ist ein beeindruckender Gesellschaftsroman gelungen, der von sozialem Aufstieg, existenzieller Sehnsucht nach Anerkennung, Wohlstand und Glück, aber auch von den vielfältigen Brüchen einer scheinbar glanzvollen Fassade erzählt.
Mit lebendigem, eindringlichem Schreibstil sowie dem unvergleichlichen Charme des Wiener Schmäh entwirft Kaiser das facettenreiche Bild der Protagonistin Angelika Moser - einer Frau, die nahezu schlafwandlerisch auf dem schmalen Grat zwischen sozialer Zugehörigkeit, familiären Bindungen und moralischen Prinzipien wandelt und dabei mit einer faszinierenden Leichtigkeit die Höhen und Tiefen des Lebens durchwandert stets getrieben von dem Traum nach einem besseren Leben.
Inspirieren ließ sich die Autorin von einem auf wahren Begebenheiten beruhenden Betrugsfall.
Geschickt hat Kaiser eine Rahmenhandlung gestaltet, in der die Autorin von ihren Recherchen zu dem Fall erzählt und im Gefängnis Gespräche mit der verurteilten Betrügerin Angelika führt. Diese verschiedenen Episoden verleihen dem Roman beinahe dokumentarische Züge, während die eigentliche Erzählung in eingeschobenen Rückblenden mit raffinierten Zeitsprüngen entfaltet und Angelika Mosers Lebensweg über die Jahrzehnte hinweg detailreich nachgezeichnet wird.
So folgen wir der jungen Buchhalterin Angelika, die sich in den späten 1980er Jahren ihren Platz im traditionsreichen Wiener Grandhotel Frohner mit bemerkenswerter Entschlossenheit erkämpft hat.
Aufgewachsen im Wiener Gemeindebau als Tochter einer Hausbesorgerin, führt Angelika ein bescheidenes wie auch turbulentes Leben zwischen nächtlichen Tanzvergnügen und den aufreibenden Herausforderungen ihres anspruchsvollen Jobs im Hotel und ihrer Rolle als alleinerziehende Mutter. Früh wurde ihr durch die strenge, wenig liebevolle, aber dennoch fürsorgliche Mutter vermittelt, worauf es im Leben ankommt. Mit äußerster Cleverness und Durchsetzungsstärke behauptet Angelika sich in einer Welt, in der soziale Herkunft alles andere als nebensächlich ist. Rasch lernt sie, stets für sich und ihren geliebten Sohn Basti mit nicht immer ganz legalen Mitteln das Beste aus den gegebenen Umständen herauszuholen. Über Jahrzehnte hinweg gelingt es ihr durch geschickte Tricksereien einen Millionenbetrag zu ergaunern und Zugang zur besseren Gesellschaft zu erlangen, bis ihr raffinierter Schwindel schließlich doch ans Licht kommt.
Kaiser versteht es hervorragend, aus dieser Biografie ein fesselndes und facettenreiches Porträt einer unbeirrbar willensstarken Frau zu zeichnen, die sich auch unter widrigsten Umständen nicht unterkriegen lässt und ihr Schicksal entschlossen selbst gestaltet. Mit großer Eindringlichkeit lotet sie die moralischen Grauzonen und zutiefst menschlichen Beweggründe von Angelikas Betrug aus, denn nicht eigennützige Habgier, sondern der Wunsch nach sozialem Aufstieg und ein besseres Leben für ihr Kind standen im Mittelpunkt ihres Handelns.
Auf diese Weise entwirft Kaiser sehr eindrucksvoll eine nuancierte Charakterstudie, die tiefer reicht als vorschnelle Zuschreibungen und die Empathie sowie das Infragestellen eigener Sichtweisen ermöglicht.
Der Autorin ist es hervorragend gelungen, ihre Protagonistin mit all ihren Facetten und Eigenheiten vielschichtig und glaubwürdig zu gestalten und dabei ihre innere Wandlung psychologisch fundiert sowie mit großer Empathie nachzuzeichnen.
Besonders gefallen hat mir, wie detailreich, lebendig und voller Nuancen die Autorin die Atmosphäre von Angelikas Alltag und das Wiener Lebensmilieu jener Zeit einfängt.
Unterhaltsam und sehr anschaulich entfaltet Kaiser das Gesellschaftspanorama der vergangenen vierzig Jahre – vom glanzvollen Prunk hin zu den subtilen Machtgefügen hinter Fassaden eines traditionsreichen Hotelbetriebs werden auch die oftmals übersehenen Schwierigkeiten berufstätiger Mütter beleuchtet, die zwischen Verantwortungsgefühl, Solidarität, Stolz und einer tiefen Sehnsucht nach Anerkennung zerrieben werden.
Durch charmanten Sprachwitz, warmherziges Augenzwinkern und pointierte Dialoge in wienerischer Mundart versteht es die Autorin hervorragend, eine spielerische Leichtigkeit einzufangen - trotz einer gewissen tragischen, melancholischen Grundstimmung, die zwischen den Zeilen mitschwingt. Das gekonnte Gleichgewicht zwischen feiner Ironie, scharfsinniger Gesellschaftsbeobachtung und intensiven Emotionen verleiht dem Roman eine unvergleichliche Atmosphäre, gleichermaßen unterhält und berührt.
FAZIT
Ein vielschichtiger Gesellschaftsroman über Betrug, soziale Herkunft und weibliche Selbstbestimmung – humorvoll und warmherzig erzählt, mit einer beeindruckenden Protagonistin und zugleich eine grandiose Hommage an das schillernde Wien und das Leben.
bookloving
aus Munich
5/5
03.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
*Ein faszinierendes Portrait…
*Ein faszinierendes Portrait zwischen Glanz und Betrug* MEINE MEINUNG Mit ihrem neuen Roman „Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels“ beweist Vea Kaiser einmal mehr ihr außergewöhnliches Talent als Erzählerin, das auf unverwechselbare Weise humorvolles Erzählen und tiefgründige Themen vereint. Ihr ist ein beeindruckender Gesellschaftsroman gelungen, der von sozialem Aufstieg, existenzieller Sehnsucht nach Anerkennung, Wohlstand und Glück, aber auch von den vielfältigen Brüchen einer scheinbar glanzvollen Fassade erzählt. Mit lebendigem, eindringlichem Schreibstil sowie dem unvergleichlichen Charme des Wiener Schmäh entwirft Kaiser das facettenreiche Bild der Protagonistin Angelika Moser - einer Frau, die nahezu schlafwandlerisch auf dem schmalen Grat zwischen sozialer Zugehörigkeit, familiären Bindungen und moralischen Prinzipien wandelt und dabei mit einer faszinierenden Leichtigkeit die Höhen und Tiefen des Lebens durchwandert stets getrieben von dem Traum nach einem besseren Leben. Inspirieren ließ sich die Autorin von einem auf wahren Begebenheiten beruhenden Betrugsfall. Geschickt hat Kaiser eine Rahmenhandlung gestaltet, in der die Autorin von ihren Recherchen zu dem Fall erzählt und im Gefängnis Gespräche mit der verurteilten Betrügerin Angelika führt. Diese verschiedenen Episoden verleihen dem Roman beinahe dokumentarische Züge, während die eigentliche Erzählung in eingeschobenen Rückblenden mit raffinierten Zeitsprüngen entfaltet und Angelika Mosers Lebensweg über die Jahrzehnte hinweg detailreich nachgezeichnet wird. So folgen wir der jungen Buchhalterin Angelika, die sich in den späten 1980er Jahren ihren Platz im traditionsreichen Wiener Grandhotel Frohner mit bemerkenswerter Entschlossenheit erkämpft hat. Aufgewachsen im Wiener Gemeindebau als Tochter einer Hausbesorgerin, führt Angelika ein bescheidenes wie auch turbulentes Leben zwischen nächtlichen Tanzvergnügen und den aufreibenden Herausforderungen ihres anspruchsvollen Jobs im Hotel und ihrer Rolle als alleinerziehende Mutter. Früh wurde ihr durch die strenge, wenig liebevolle, aber dennoch fürsorgliche Mutter vermittelt, worauf es im Leben ankommt. Mit äußerster Cleverness und Durchsetzungsstärke behauptet Angelika sich in einer Welt, in der soziale Herkunft alles andere als nebensächlich ist. Rasch lernt sie, stets für sich und ihren geliebten Sohn Basti mit nicht immer ganz legalen Mitteln das Beste aus den gegebenen Umständen herauszuholen. Über Jahrzehnte hinweg gelingt es ihr durch geschickte Tricksereien einen Millionenbetrag zu ergaunern und Zugang zur besseren Gesellschaft zu erlangen, bis ihr raffinierter Schwindel schließlich doch ans Licht kommt. Kaiser versteht es hervorragend, aus dieser Biografie ein fesselndes und facettenreiches Porträt einer unbeirrbar willensstarken Frau zu zeichnen, die sich auch unter widrigsten Umständen nicht unterkriegen lässt und ihr Schicksal entschlossen selbst gestaltet. Mit großer Eindringlichkeit lotet sie die moralischen Grauzonen und zutiefst menschlichen Beweggründe von Angelikas Betrug aus, denn nicht eigennützige Habgier, sondern der Wunsch nach sozialem Aufstieg und ein besseres Leben für ihr Kind standen im Mittelpunkt ihres Handelns. Auf diese Weise entwirft Kaiser sehr eindrucksvoll eine nuancierte Charakterstudie, die tiefer reicht als vorschnelle Zuschreibungen und die Empathie sowie das Infragestellen eigener Sichtweisen ermöglicht. Der Autorin ist es hervorragend gelungen, ihre Protagonistin mit all ihren Facetten und Eigenheiten vielschichtig und glaubwürdig zu gestalten und dabei ihre innere Wandlung psychologisch fundiert sowie mit großer Empathie nachzuzeichnen. Besonders gefallen hat mir, wie detailreich, lebendig und voller Nuancen die Autorin die Atmosphäre von Angelikas Alltag und das Wiener Lebensmilieu jener Zeit einfängt. Unterhaltsam und sehr anschaulich entfaltet Kaiser das Gesellschaftspanorama der vergangenen vierzig Jahre – vom glanzvollen Prunk hin zu den subtilen Machtgefügen hinter Fassaden eines traditionsreichen Hotelbetriebs werden auch die oftmals übersehenen Schwierigkeiten berufstätiger Mütter beleuchtet, die zwischen Verantwortungsgefühl, Solidarität, Stolz und einer tiefen Sehnsucht nach Anerkennung zerrieben werden. Durch charmanten Sprachwitz, warmherziges Augenzwinkern und pointierte Dialoge in wienerischer Mundart versteht es die Autorin hervorragend, eine spielerische Leichtigkeit einzufangen - trotz einer gewissen tragischen, melancholischen Grundstimmung, die zwischen den Zeilen mitschwingt. Das gekonnte Gleichgewicht zwischen feiner Ironie, scharfsinniger Gesellschaftsbeobachtung und intensiven Emotionen verleiht dem Roman eine unvergleichliche Atmosphäre, gleichermaßen unterhält und berührt. FAZIT Ein vielschichtiger Gesellschaftsroman über Betrug, soziale Herkunft und weibliche Selbstbestimmung – humorvoll und warmherzig erzählt, mit einer beeindruckenden Protagonistin und zugleich eine grandiose Hommage an das schillernde Wien und das Leben.
Edith Berger
aus 3istau
5/5
31.12.2025
eBook (ePUB 3)
Sehr großes Lesevergnügen
Angelika Moser gelingt, was man eine Bilderbuchkarriere bezeichnet. Aus sogenannten kleinen Verhältnissen stammend, arbeitet sie sich zur Chefbuchhalterin in einem Wiener Nobelhotel hoch. Angelika Mosers Fleiß, ihre hohe Arbeitsmoral und ein ungemein gutes Zahlenverständnis sind die Grundlagen, die sie in diese Vertrauensstellung befördern. Als sie anfängt, Rechnungen zu manipulieren, tut sie es anfangs in der Vorstellung, es bei Gelegenheit wieder zurückzuzahlen. Allerdings werden die geliehenen! Summen immer höher. Es gibt kein Entkommen aus diesem selbst eingebrockten Dilemma.
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5/5
02.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Neustart ins Ungewisse – Eine Generation auf der Suche
Mit Fabula Rasa beweist Vea Kaiser einmal mehr ihr Talent für vielschichtige Geschichten und lebendige Figuren. Der Roman verbindet auf eindrucksvolle Weise Humor, Tragik und Gesellschaftskritik und entführt die Leser:innen in eine Welt, die gleichzeitig überzeichnet und doch erschreckend real wirkt.
Im Zentrum der Handlung steht eine Gruppe junger Menschen, die sich in einer zunehmend komplexen und widersprüchlichen Welt zurechtfinden müssen. Kaiser gelingt es, ihre Figuren mit großer Detailgenauigkeit zu zeichnen – sie sind voller Widersprüche, Sehnsüchte und Schwächen, was sie besonders authentisch macht. Dabei erzählt sie nicht nur individuelle Lebensgeschichten, sondern entwirft auch ein Panorama einer Generation auf der Suche nach Orientierung.
Sprachlich überzeugt der Roman durch Kaisers typischen Stil - pointiert, ironisch und zugleich poetisch. Immer wieder blitzen humorvolle Passagen auf, die jedoch nie die tieferliegenden Themen überdecken. Fragen nach Identität, gesellschaftlichem Druck und dem Wunsch nach einer „Tabula Rasa“ ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch.
Besonders gelungen ist die Balance zwischen Leichtigkeit und Ernst. Während manche Szenen fast satirisch anmuten, entfalten andere eine überraschende emotionale Tiefe. Diese Mischung macht Fabula Rasa zu einer ebenso unterhaltsamen wie nachdenklich stimmenden Lektüre.
Kritisch anmerken könnte man, dass die Vielzahl an Figuren und Handlungssträngen stellenweise etwas überfordernd wirkt. Dennoch fügt sich am Ende vieles zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen.
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5/5
05.12.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Beste Unterhaltung
Der neue Roman von Vea Kaiser: humorvoll, „österreichisch“, inspiriert von einer wahren Geschichte „über eine Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Nicht an den äußeren Umständen zugrunde geht, aber auch nicht von irgendwem gerettet wird“. Beste Unterhaltung.
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4/5
15.12.2025
eBook (ePUB 3)
Wiener Grandezza mit dunklen Rissen
Mit „Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels“ erzählt Vea Kaiser eine ebenso unterhaltsame wie nachdenkliche Geschichte über Ehrgeiz, Mutterliebe und Selbstbehauptung. Angelika Moser ist eine komplexe, nicht immer sympathische, aber sehr menschliche Protagonistin, deren Entscheidungen man nicht billigt, aber versteht. Der Roman lebt von seinem brillanten, wienerisch gefärbten Sprachstil, scharf beobachteten Milieus und viel Humor.
Besonders gelungen ist das lebendige Bild des Wiener Grandhotels als Bühne zwischen Glanz und Abgründen. Die Nähe zur wahren Begebenheit verleiht der Geschichte zusätzliche Schärfe und macht Angelikas Lebensweg umso eindringlicher. Zwar verliert die Handlung stellenweise an Tempo, doch Atmosphäre, Figurenzeichnung und Kaisers erzählerische Kraft machen das Buch insgesamt sehr lesenswert.
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4/5
27.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Buchhalterin auf Stiege 4
Die neue Vea Kaiser hat mir sehr gut gefallen. Passierend auf einer wahren Geschichte, besucht Vea Kaiser, die ehemalige Buchhalterin des Grand Hotel, Angelika Moser in der Vollzugsanstalt. Sie versucht herauszufinden, was Angelika dazu bewegt hat Millionen € zu veruntreuen. Sie tat es als Liebe zu ihrem Sohn. Abwechselnd erzählt sie uns, von den Besuchen in der Vollzugsanstalt und Angelikas Leben. Das Buch hat ein paar Längen, sehr detailliert erzählt, das ist manchmal schwierig,
Nichtsdestoweniger fand ich es höchst interessant, super gut aufgearbeitet und der Schluss war sehr überraschend. Empfehlung.
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4/5
23.10.2025
eBook (ePUB 3)
Sehr wienerisch
Unglaubliche, erschütternde Geschichte mit wahrem Hintergrund. Nur das erste Drittel des Buches hätte die Autorin straffen können, sie hat nach meinem Geschmack dem "Fabulieren" ein bisschen zuviel gefrönt...
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