Produktbild: Heimat
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Hannah Lühmann

1. Heimat

Heimat

Gesprochen von
208
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Heike Warmuth

Spieldauer

4 Stunden und 30 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

19.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

83

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732483501

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Heike Warmuth

Spieldauer

4 Stunden und 30 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

19.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

83

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732483501

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    aus Belm

    5/5

    09.09.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Regt zum eigenen Denken an, Bravo!

    Mittlerweile findet man immer mehr (Hör-) Bücher, die einem ihre Meinung richtigehend aufdrängen wollen und man das Gefühl hat, eigenes Denken ist nicht mehr erwünscht. Dieses Buch ist erfrischend anders und ich habe die Geschichte deshalb wirklich von Anfang bis Ende genossen! Das Hörbuch dreht sich um Jana, die mit ihrer Familie aufs Land zieht, dort merkt sie schnell: Hier gelten andere Regeln. Hinter der bürgerlichen Fassade lauert ein höchst problematisches Weltbild, wie selbstverständlich wird hier AfD gewählt. Auch Janas charismatische Nachbarin Karolin hat sich ganz der Rolle als Hausfrau und Mutter verschrieben. Je mehr Zeit Jana mit Karolin verbringt, desto klarer wird ihr, dass sie auf eine sehr zeitgemäße Weise ultrakonservativ ist – sie kämpft als »Tradwife« im Namen der Tradition gegen alles, wofür Jana eigentlich steht. Jana versucht, sich gegen ihre Faszination zu wehren, und ertappt sich doch immer wieder bei dem verstörenden Gedanken, dass sie Karolin um ihr Leben beneidet. Ich habe sehr gut in die Geschichte hineingefunden, der Schreibstil ist unheimlich fesselnd, dabei aber so locker, dass ich mich gut auf die Geschichte konzentrieren konnte. Ich wollte in jeder Minute weiterhören, denn die Geschichte ist sehr realistisch erzählt und könnte genau so irgendwo passieren mitten in Deutschland. Die Themen Tradewife und Mutter werden hier eingehend behandelt und es werden einen Sätze mitgegeben, die nachdenklich machen, ohne mit erhobenen Zeigefinger zu kommen. Das habe ich allgemein an diesem Buch sehr geschätzt! Die Autorin erzählt von unterschiedlichen Lebensmodellen ohne diese direkt als gut oder schlecht abzutun. Das lädt ein selbst über verschiedene Themen im Leben nachzudenken, ohne das man sich gleich zu einer Meinung oder einem Lebensstil gedrängt sieht. So entsteht eine sehr lebendige Geschichte, die faszinieren kann und die auch nachdenklich stimmt. Die Sprecherin hat gut zur Geschichte gepasst und hat diese schön vorgelesen. Sehr lebendig wurden die Handlung vorgetragen und hat mir wirklich gut gefallen. Fazit: Faszinierendes Buch, das zum selberdenken einlädt, ohne jemandem eine Meinung aufdrücken zu wollen. Ganz klare Lese/Hörempfehlung.

  • Rei Shimura

    3/5

    19.08.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Gedankentiefe trifft Ratlosigkeit – Hannah Lühmanns Gesellschaftsspiegel

    Dieses Buch lässt mich ein wenig ratlos zurück. Denn ich konnte der Autorin und ihren Gedankengängen sehr lange folgen, auch wenn ich nicht jeden Gedanken und jede Idee, welche in diesem Buch aufgeworfen wurde, befürwortet habe, so konnte ich sie zumindest nachvollziehen. Mit dem Ende des Buches hat die Autorin Hannah Lühmann mich allerdings verloren. Wobei ich hier bei erwähnen muss, dass ich weder ein Problem mit einem Ende habe, dass kein Happy End ist, `nennt man das dann eigentlich No Happy End, noch mit einem offenen Ende bzw einem Ende an dem nicht alle Handlungsstränge komplett aufgelöst und zu Ende geführt wurden. Doch was sich Hannah Lühmann bei diesem Ende gedacht hat, ist mir einfach komplett unklar. Wenn ihr Ziel es war, dass man über das Buch nachdenkt und sich über die Gesellschaft und ihre Entwicklung Gedanken macht, dann hätte sie meiner Meinung nach nicht viel tun müssen. Denn das Buch bietet so viel Potential, dass man sich wochenlang den Kopf zerbrechen könnte. Mich beschleicht eher das Gefühl, dass die Autorin am Ende Schwierigkeiten hatte das Buch zu beenden. Die Geschichte ist wohldurchdacht, sehr gut konstruiert und so nah an der Realität, dass es einen beim Lesen fast körperlich schmerzt. Man spürt zwischen den Zeilen, welche Meinung Hannah Lühmann über die Dinge hat, trotzdem hatte ich das Gefühl, dass die Autorin nicht mit dem erhobenen Zeigefinger droht und die Leserin oder den Leser in eine bestimmte Richtung drängen möchte. Dies hätte sie aber tun müssen, wenn sie das Ende anders gestaltet hätte, dann hätte sie Farbe bekennen und ihre Position offenbaren müssen. Dieses Buch beschreibt für mich auf sehr eindrucksvolle Weise wie es besonders charismatische Menschen es schaffen einen in seinen Bann zu ziehen und einen Glauben zu lassen, dass die Meinung der „Führerin“ schon immer die eigene war. Oder im besten Fall, kennt man seine eigene Meinung noch, möchte sie aber nicht laut teilen, da der Leithammel ein Problem damit hat. Außerdem zeigt das Buch sehr schonungslos wie toxisch und hinterhältig die Mütter-Bubble ist. Viele der angesprochenen Glaubenssätze in diesem Buch habe ich selbst zu hören bekommen. Gerade das Thema „Fremdbetreuung“, wobei ich persönlich das Wort an sich verabscheue und lieber außerhäusliche Betreuung sage (und ja, mir ist bewusst, wie woke das klingt) bringt meiner Meinung nach das schlimmste in den Müttern hervor. Die Autorin spricht viele wichtige und kontroverse Themen in diesem Buch an, vor allem Themen aus dem Bereich Kindererziehung, Partnerschaft und Politik. Und in allen Fällen bewegt sie sich immer mehr im Bereich der Extreme und lässt vieles im Dunkeln. So ist zum Beispiel Gewalt in der Familie ein immer wiederkehrendes Thema, wohingegen nicht ganz klar ist wer Opfer und wer Täter ist. Wobei sich hierbei die Frage stellt, ob das überhaupt eine Rolle spielt. Bei dem Hörbuch handelt es sich um eine ungekürzte Version, was ich persönlich sehr befürworte. Mit 4,5 Stunden ist die Zeit aber wirklich auch überschaubar. Daher bin ich froh, dass der Argon Verlag nicht auch noch Kürzungen vorgenommen hat. Gelesen wird das Hörbuch von Heike Warmuth. Die Auswahl des Verlages kann ich an dieser Stelle nur befürworten und beglückwünschen. Die Stimme der Sprecherin passt hervorragend zum Text und man kann die Emotionen wirklich sehr gut spüren. Für mich persönlich gewinnt der Text durch die Stimme von Heike Warmuth noch einmal an Tiefe. Aufgrund des für mich extrem unbefriedigenden Endes kann ich leider nur eine durchschnittliche Bewertung geben. Ohne das Ende wäre dies wieder einmal ein 5 Sterne Buch. Da ich mich aber ziemlich allein und verloren nach der Lektüre gefühlt habe, muss ich leider kleine Abstriche machen. Trotzdem ist dies meiner Meinung nach eine durchaus lesenswerte Geschichte.

  • seitenmusik

    2/5

    27.08.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Viel Stoff, wenig Tiefe

    Danke an netgalley.de und den Argon-Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich habe "Heimat" von Hannah Lühmann als Hörbuch, gesprochen von Heike Warmuth, gehört. Ihre Stimme mochte ich grundsätzlich, fand sie aber nicht optimal für dieses Buch: Die Lesegeschwindigkeit war mir etwas zu schnell und die Wiedergabe wirkte stellenweise eher wie ein emotionsloser Bericht. Zweiteres lag für mich jedoch weniger an der Sprecherin als vielmehr am Text selbst, der oft distanziert bleibt. Worum geht es aber eigentlich im Buch? Jana zieht mit ihrem Mann Noah und den Kindern von der Stadt aufs Land. Dort begegnet sie einer Normalität, in der AfD-Plakate und Verschwörungserzählungen selbstverständlich sind. Besonders ihre Nachbarin Karolin fasziniert sie – eine „Tradwife“, die ihr konservatives Mutter- und Frauenbild über Instagram, Telegram und Lesekreise verbreitet. Während Jana zunehmend in Karolins Welt hineingezogen wird, gerät ihre eigene Familie aus dem Gleichgewicht. Die Grundidee finde ich stark: Ein Roman über Rechtspopulismus im Alltag, über die Faszination für tradwife-Modelle und über Mutterschaft zwischen Care-Arbeit und Social-Media-Inszenierung. Der Anfang hat mich gepackt und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgehört. Doch je weiter es ging, desto mehr blieb bei mir Ernüchterung zurück. Jana wirkt wie eine „weiße Leinwand“, ohne klare Haltung, leicht beeinflussbar. Viele Konflikte werden angerissen, aber nicht vertieft: Noahs Auswanderungspläne, die bröckelnde Ehe, Karolins Gewalt-Andeutungen oder die gekünstelt häufige Verwendung des titelgebenden Begriffs „Heimat“. Vlt. bin ich da zu kritisch, aber an vielen Stellen hätte ich "zuhause" passender und authentischer gefunden. Zudem fand ich die Themenfülle, so interessant und drängend die Themen an sich sind, überfordernd – von AfD, Instagram-Mommy-Content und Telegram-Gruppen bis hin zu Beziehungskrisen, Asylpolitik und Drag-Shows. Vor allem weil vieles an der Oberfläche. bleibt. Vielleicht auch ein Hinweis der Autorin darauf, wie Diskurse im realen Leben oft ablaufen? Mir jedenfalls hat es bei allem an einer kritischen Einordnung gefehlt. Besonders kritisch sehe ich, dass problematische Narrative (z.B. über Kinderbetreuung) unkommentiert stehenbleiben. Ein Nachwort hätte hier dringend zur Einordnung beigetragen. Fazit: Heimat hat ein starkes Setting und wichtige Themen, verschenkt aber viel Potenzial. Figuren und Konflikte bleiben blass. Es bietet aber auf jeden Fall Diskussionsstoff.

  • Bewertung

    5/5

    19.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschreckend

    Jana und ihr Mann und die zwei kleinen Kinder ziehen von der Stadt auf das Land und verwirklichen sich ihren Traum vom eigenen Haus. Der Preis dafür ist hoch. Janas Mann muss täglich weit pendeln und Jana arbeitet nicht mehr und fühlt sich am neuen Wohnort in der Neubausiedlung fremd und einsam. Als sie Karolin kennenlernt, möchte Jana unbedingt ihre Freundin werden. Sie stalkt schon fast obsessiv Karolins Insta Account und wird schließlich in die Clique um Karolin aufgenommen. Karolin lebt konservativ. Sie ist Hausfrau und Mutter von fünf Kindern, ihr Mann der Ernährer und Familienoberhaupt. Perfekte Inszenierung auf Social Media inklusive. Unter dem Begriff Tradwife habe ich bislang nur die US-Frauen subsumiert, die ultrakonservativ und für mich rückwärtsgerichtet in einer völlig anderen Welt leben. Nein, die Welt ist ja identisch, das Weltbild aber nicht. Das Buch spielt in einer nahen Zukunft, alles sehr realistisch gezeichnet und Karolin wirkte auf mich gar nicht so wie mein Bild eines typischen Tradwifes. Sie ist eine Macherin. Allerdings ändert sich das im Verlauf des Buches bzw. ich habe eine erweiterte Definition erweitert. Ich fand das Lesen sehr gruselig. Die düstere Zukunftsversion und das Erkennen, wie schnell man unter gewissen Parametern doch anfällig wird für rechtes Gedankengut oder es zumindest verharmlost, das zeigt das Buch sehr gut auf. Insgesamt sowohl spannend als auch sehr nachdenklich machend. Gerade auch, weil es Janas eigenständiger Weg ist, sie nicht von ihrem Mann dahin getrieben wird, ganz im Gegenteil, dieser distanziert sich eindeutig. Ich habe zusätzlich zum Buch auch das Hörspiel gehört und dies konnte mich nicht ganz so begeistern wie das Buch. Es ist ungekürzt, aber die Sprecherin fand ich etwas anstrengend. Trotzdem auch hier noch fünf Sterne, weil der Inhalt so gut ist und die Sprecherin auch nicht schlecht ist, das sind nur Abzüge in der B-Note.

  • Bewertung

    5/5

    19.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Roman über das Tradwife-Phänomen

    Jana zieht mit ihrem Ehemann Noah und ihren beiden Kindern aufs Land. Sie ist erneut schwanger und kündigt, ohne das mit Noah besprochen zu haben, frühzeitig ihren Job. Nun ist sie tagsüber allein im Dorf, betreut die Kinder nach der Kita und sehnt sich nach Anschluss und Zugehörigkeit im Dorf. Als sie die schöne Karolin kennenlernt, ist sie völlig fasziniert. Karolin hat fünf Kinder, ihr Mann Clemens ist der Alleinverdiener, sodass sich Karolin in vollster Zuneigung um die Erziehung ihrer Kinder, die Heimeligkeit und das Kochen kümmern kann. Ihren idyllischen Alltag dokumentiert sie auf Social Media, was Jana gebannt verfolgt und beneidet, wie leicht Karolin alles von der Hand zu gehen scheint. Durch ihre Freund*innenschaft bekommt Jana immer mehr Einblicke in Karolins Leben, wird zu Mütter-Treffen eingeladen und findet nun endlich Anschluss. Dass sich Janas Mindset und ihre Einstellungen sehr von denen Karolins unterschieden haben und sie sich immer mehr Karolins Überzeugungen annimmt, nimmt sie selbst kaum wahr. Hannah Lühmann beschreibt die Darstellung des Tradwife-Lebens sehr anschaulich und lässt die Leser*innen durch die Figur Jana nachfühlen, wie verführerisch, verlockend und simpel es erscheint. Die rechten Ideologien wirken eher subtil und unausgesprochen als explizit kommuniziert. Ich finde "Heimat" einen sehr gelungenen Roman, der die Differenzen, die Sehnsucht nach Zugehörigkeit, den Rückzug aufs Land und die Versorgungsfrage sehr anschaulich darstellt. Das Buch ist recht dünn und ließ sich für mich daher sehr schnell lesen.

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Bewertungen (208)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudia

    Claudia

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unheimlich, beunruhigend, wichtig!

    Hannah Lühmanns neuer Roman "Heimat" beschäftigt sich mit dem Phänomen der "Tradwives", keineswegs neu, doch durch soziale Medien momentan groß gemacht. Der Begriff "Tradwife" bezeichnet eine Hausfrau und Mutter, die sich auf traditionelle und biblische Werte beruft, zuhause bei Kindern bleibt, das Bild der typischen Geschlechterrolle vollends auslebt und propagiert. Hier steht der Begriff der Femininität gegenüber dem Feminismus, wenngleich sich auch auf den Feminismus berufen wird, um eben diese Rolle als Frau auszuführen. Vor allem auf den sozialen Medien wird diese Rolle verherrlicht - tagtäglich selbstgemachte Gerichte, alles blitzeblank und perfekt aussehen, wenn der Ehemann nach Hause kommt. Hallo Patriarchat, tschüss Feminismus. Hand in Hand geht damit, vor allem auch heute, rechtes politisches Gedankengut. Lühmann trifft diesen Ton punktgenau in ihrem Roman. Sie erzählt die Geschichte Janas - sie ist mit ihrem dritten Kind schwanger und zieht mit Ehemann und Kindern in ein Neubaugebiet außerhalb der Stadt. Größere Wohnflächen, besseres Gemeinschaftsgefühl, Natur für die Kinder. Zu Beginn wird die Kulisse als zu steril, unnatürlich, unheimlich eigenartig empfunden. Jana findet kaum Anschluss, steht mit ihrer "zu progressiven Art" gegen die der anderen frischen Mütter; auch von ihrem Mann kann keine Hilfe zu erwarten sein; er ist in seine Arbeit vertieft - während seiner Arbeitszeit wie auch zuhause, Kinderbeschäftigung bleibt an Jana hängen, die ihren Job kündigte und von nun an ja genau dafür Zeit haben sollte. Als Jana plötzlich Karolin kennenlernt, scheint sich ihre ganze Welt auf den Kopf zu stellen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in einem Haus am Waldrand, alles scheint einfach, wie von selbst zu funktionieren. Karolin nähert sich Jana immer mehr an, bindet sie in ihren Buchclub ein, lädt sie zu (nicht offen) politischen Events der AfD ein. Jana stellt sich zunehmend mehr die Frage - wird sie in diese neue Rolle hineingedrängt? Warum fühlt es sich plötzlich so einfach an? Und warum zerfällt ihre Ehe mehr und mehr? Ich habe "Heimat" in einem Sitz gelesen, wurde in diese gekonnt irritierend und beunruhigende Stimmung hineingezogen. Lühmann schreibt hier zwischen den Zeilen sehr viel und stellt vor allem das Phänomen der sozialen Medien in den Vordergrund. Mit all den zutiefst unheimlichen und beunruhigenden Gedanken und Aussagen der Mütter in der Siedlung entsteht ein besonders kaltes Gefühl beim Lesen. Auch Themen der häuslichen Gewalt und vor allem der Rechtsdruck spielen in dem Buch eine Rolle.

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