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Ë Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

23.07.2025

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1360 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783835389359

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Format

PDF

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe Barrierefreiheit PDF / UA 1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

23.07.2025

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1360 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783835389359

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Ein sehr berührender Roman

Bewertung am 19.03.2026

Bewertungsnummer: 3082729

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch erzählt von einer Protagonstin, die sich im Laufe ihres Lebens immer wieder mit der Vergangenheit und den Kriegsfolgen aus den 90er im Kosovo auseinandersetzt. Das Buch heisst "ë", ein Buchstabe im Albanischen Alphabet, dass mehrheitlich nicht ausgesprochen wird. Ein Roman, dass einen mitnimmt & zum nachdenken bringt. Sehr empfehlenswert!

Ein sehr berührender Roman

Bewertung am 19.03.2026
Bewertungsnummer: 3082729
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch erzählt von einer Protagonstin, die sich im Laufe ihres Lebens immer wieder mit der Vergangenheit und den Kriegsfolgen aus den 90er im Kosovo auseinandersetzt. Das Buch heisst "ë", ein Buchstabe im Albanischen Alphabet, dass mehrheitlich nicht ausgesprochen wird. Ein Roman, dass einen mitnimmt & zum nachdenken bringt. Sehr empfehlenswert!

Niëmals vërgëssen

Lana aus Wien am 19.03.2026

Bewertungsnummer: 3081979

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten hat mich ein Buch so zurückgelassen wie „ë“. Es ist kein Roman, den man einfach liest – es ist einer, der nachwirkt. Lange. Mich hat dieses Buch traurig gemacht, nachdenklich – und ehrlich gesagt auch wütend. Wütend darüber, wie wenig Raum der Kosovokrieg oder der Krieg in Bosnien in unserem kollektiven Bewusstsein einnehmen. Wie oft solche Themen ausgeblendet werden, während gleichzeitig Sätze wie „Hihi lol, Kosovo ist Serbien“ fallen, ohne dass verstanden wird, welches Leid dahintersteht. Kicaj schafft es, genau diesen blinden Fleck sichtbar zu machen. Besonders eindrücklich ist die Sprachlosigkeit der Protagonistin. Der Gedanke, dass die Zähne wie ein Gefängnis für Worte und Zunge sind, zieht sich subtil durch das Buch. Sie bleibt oft still, resigniert fast – und genau das macht es so schwer auszuhalten. Es ist kein lautes Aufbegehren, sondern ein leises, inneres Verstummen, das sich viel realistischer anfühlt als jede dramatische Gegenwehr. „ë“ erzählt nicht nur von Krieg, sondern auch von dem, was danach bleibt: Diaspora, Fremdsein, Rassismus und Identitätsverlust. Und es macht deutlich, wie nah diese Themen eigentlich sind – näher, als man denkt. Einige Szenen haben sich besonders eingebrannt: Der kleine Junge, gefunden in einem Massengrab, mit einem T-Shirt, auf dem „Run for your life“ steht. Oder die Menschen, die auf der Flucht Schutz suchen – und genau dort sterben, weil sie Hoffnung und Vertrauen hatten und dies schamlos ausgenutzt wurde. Solche Bilder lassen einen nicht mehr los. Was dieses Buch so stark macht, ist, dass es keine Antworten gibt. Kein Trost, keine Auflösung. Stattdessen bleiben Fragen, die sich nicht einfach abschütteln lassen: Wie viel Leid kann ein Mensch oder ein ganzes Volk ertragen? Und zu wie viel Grausamkeit ist der Mensch fähig? „ë“ ist kein Buch, das man liest, um sich gut zu fühlen. Sondern eines, das einen zwingt, hinzusehen.

Niëmals vërgëssen

Lana aus Wien am 19.03.2026
Bewertungsnummer: 3081979
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten hat mich ein Buch so zurückgelassen wie „ë“. Es ist kein Roman, den man einfach liest – es ist einer, der nachwirkt. Lange. Mich hat dieses Buch traurig gemacht, nachdenklich – und ehrlich gesagt auch wütend. Wütend darüber, wie wenig Raum der Kosovokrieg oder der Krieg in Bosnien in unserem kollektiven Bewusstsein einnehmen. Wie oft solche Themen ausgeblendet werden, während gleichzeitig Sätze wie „Hihi lol, Kosovo ist Serbien“ fallen, ohne dass verstanden wird, welches Leid dahintersteht. Kicaj schafft es, genau diesen blinden Fleck sichtbar zu machen. Besonders eindrücklich ist die Sprachlosigkeit der Protagonistin. Der Gedanke, dass die Zähne wie ein Gefängnis für Worte und Zunge sind, zieht sich subtil durch das Buch. Sie bleibt oft still, resigniert fast – und genau das macht es so schwer auszuhalten. Es ist kein lautes Aufbegehren, sondern ein leises, inneres Verstummen, das sich viel realistischer anfühlt als jede dramatische Gegenwehr. „ë“ erzählt nicht nur von Krieg, sondern auch von dem, was danach bleibt: Diaspora, Fremdsein, Rassismus und Identitätsverlust. Und es macht deutlich, wie nah diese Themen eigentlich sind – näher, als man denkt. Einige Szenen haben sich besonders eingebrannt: Der kleine Junge, gefunden in einem Massengrab, mit einem T-Shirt, auf dem „Run for your life“ steht. Oder die Menschen, die auf der Flucht Schutz suchen – und genau dort sterben, weil sie Hoffnung und Vertrauen hatten und dies schamlos ausgenutzt wurde. Solche Bilder lassen einen nicht mehr los. Was dieses Buch so stark macht, ist, dass es keine Antworten gibt. Kein Trost, keine Auflösung. Stattdessen bleiben Fragen, die sich nicht einfach abschütteln lassen: Wie viel Leid kann ein Mensch oder ein ganzes Volk ertragen? Und zu wie viel Grausamkeit ist der Mensch fähig? „ë“ ist kein Buch, das man liest, um sich gut zu fühlen. Sondern eines, das einen zwingt, hinzusehen.

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Hans Wilhelm Schmölzer

Thalia Villach – Atrio

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5/5

Tolles literarisches Debüt über Flucht, Krieg und Heimatlosigkeit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Meine Osteopathin sagt, ich muss verstehen lernen, warum eine nach außen gewendete Wut nach innen gerichtet wird. Ich weiß aber nicht, ob es tatsächlich eine Wut ist, die sich da Bahn bricht.“ Die Familie der Erzählerin flieht vor dem Kosovo-Krieg nach Deutschland. Ein tolles literarisches Debüt über Flucht, Krieg und Heimatlosigkeit. Unbedingte Lese-Empfehlung.
  • Hans Wilhelm Schmölzer
  • Buchhändler/-in

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Tolles literarisches Debüt über Flucht, Krieg und Heimatlosigkeit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Meine Osteopathin sagt, ich muss verstehen lernen, warum eine nach außen gewendete Wut nach innen gerichtet wird. Ich weiß aber nicht, ob es tatsächlich eine Wut ist, die sich da Bahn bricht.“ Die Familie der Erzählerin flieht vor dem Kosovo-Krieg nach Deutschland. Ein tolles literarisches Debüt über Flucht, Krieg und Heimatlosigkeit. Unbedingte Lese-Empfehlung.

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