Produktbild: Ë

Ë Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.07.2025

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

2597 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783835389366

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

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Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.0
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

23.07.2025

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

2597 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783835389366

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  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    12.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Authentisch und lesenswert

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und ich finde, dass es die Nominierung für den Deutschen Buchpreis wirklich verdient hat. Die Erzählerin ist eine junge Frau, die in verschiedenen Erzählszenarien wiederkehrende Erzählstränge schildert. Die Episoden beim Zahnarzt zeigen eindringlich, dass sie etwas Unbenanntes zu verarbeiten hat. Gleichzeitig gibt es Erinnerungen an die erste Zeit in Deutschland, prägende Begegnungen, Studium, Treffen mit der Familie und deren Erinnerungen. Dazu kommt eine Vortragsreihe über den Kosovo und grausame Details über den Krieg. Als Leser pendelt man mit der Erzählerin zwischen Distanz und Betroffenheit. Der Schreibstil ist sachlich und fast neutral, nie belehrend, aber doch auch eindringlich und die junge Erzählerin wirkte auf mich alt, entwurzelt und auch ein bisschen desillusioniert. Sehr gut beschreiben fand ich den Spagat zwischen Sprachlosigkeit und Assimilation in der neuen Heimat. Durch die Stimmen und Erinnerungen der Familie werden Fluchterinnerungen geteilt und die Ängste der Älteren, die fürchten, dass die Kinder das Wesentliche ihrer Kultur vergessen. Auf mich wirkte das Buch sehr authentisch und ich finde die Darstellungen der verschiedenen Erlebnisse und Gefühle sehr feinfühlig und reflektiert.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    12.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Authentisch und lesenswert;…

    Authentisch und lesenswert; Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und ich finde, dass es die Nominierung für den Deutschen Buchpreis wirklich verdient hat. Die Erzählerin ist eine junge Frau, die in verschiedenen Erzählszenarien wiederkehrende Erzählstränge schildert. Die Episoden beim Zahnarzt zeigen eindringlich, dass sie etwas Unbenanntes zu verarbeiten hat. Gleichzeitig gibt es Erinnerungen an die erste Zeit in Deutschland, prägende Begegnungen, Studium, Treffen mit der Familie und deren Erinnerungen. Dazu kommt eine Vortragsreihe über den Kosovo und grausame Details über den Krieg. Als Leser pendelt man mit der Erzählerin zwischen Distanz und Betroffenheit. Der Schreibstil ist sachlich und fast neutral, nie belehrend, aber doch auch eindringlich und die junge Erzählerin wirkte auf mich alt, entwurzelt und auch ein bisschen desillusioniert. Sehr gut beschreiben fand ich den Spagat zwischen Sprachlosigkeit und Assimilation in der neuen Heimat. Durch die Stimmen und Erinnerungen der Familie werden Fluchterinnerungen geteilt und die Ängste der Älteren, die fürchten, dass die Kinder das Wesentliche ihrer Kultur vergessen. Auf mich wirkte das Buch sehr authentisch und ich finde die Darstellungen der verschiedenen Erlebnisse und Gefühle sehr feinfühlig und reflektiert.

  • Bewertung

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    27.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Das Buch hat mich sehr berührt

    Gemeinsam mit ihren Eltern floh sie vor vielen Jahren nach Deutschland. Das Ankommen gestaltete sich schwierig und schon in Kindergarten begann für sie die Erfahrung des „Andersseins“. Stets war sie darauf bedacht, niemals aufzufallen und möglichst angepasst zu sein. Oft schweifen ihre Gedanken ab in die Vergangenheit. Denn ihre Heimat kann sie nicht vergessen. Welch grausames Schicksal mussten die Menschen erleben, die im schrecklichen Krieg gegen Serbien angegriffen wurden. Realistisch und sehr emotional schildert die Autorin Jehona Kicaj in „ë“ die Erlebnisse ihrer Verwandten, die in Albanien geblieben sind. Neben den Ereignissen der Gegenwart berichtet die Ich-Erzählerin immer wieder auch Erfahrungen aus der Vergangenheit. Während des „Kosovo-Krieges“. Ein Buch, das mich berührte und beschämte. Zu wenig interessierte mich damals das Schicksal der Betroffenen des Krieges. Aus dem Grund bin ich der Autorin sehr dankbar, dass sie mir auf diese Weise die Augen öffnete. Ich nehme das Buch als Anlass für das Lesen weitergehender Literatur. Für dieses Werk gebe ich sehr gerne eine Sternenregen.

  • Bewertung

    5/5

    19.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr berührender Roman

    Das Buch erzählt von einer Protagonstin, die sich im Laufe ihres Lebens immer wieder mit der Vergangenheit und den Kriegsfolgen aus den 90er im Kosovo auseinandersetzt. Das Buch heisst "ë", ein Buchstabe im Albanischen Alphabet, dass mehrheitlich nicht ausgesprochen wird. Ein Roman, dass einen mitnimmt & zum nachdenken bringt. Sehr empfehlenswert!

  • Lana

    aus Wien

    5/5

    19.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Niëmals vërgëssen

    Selten hat mich ein Buch so zurückgelassen wie „ë“. Es ist kein Roman, den man einfach liest – es ist einer, der nachwirkt. Lange. Mich hat dieses Buch traurig gemacht, nachdenklich – und ehrlich gesagt auch wütend. Wütend darüber, wie wenig Raum der Kosovokrieg oder der Krieg in Bosnien in unserem kollektiven Bewusstsein einnehmen. Wie oft solche Themen ausgeblendet werden, während gleichzeitig Sätze wie „Hihi lol, Kosovo ist Serbien“ fallen, ohne dass verstanden wird, welches Leid dahintersteht. Kicaj schafft es, genau diesen blinden Fleck sichtbar zu machen. Besonders eindrücklich ist die Sprachlosigkeit der Protagonistin. Der Gedanke, dass die Zähne wie ein Gefängnis für Worte und Zunge sind, zieht sich subtil durch das Buch. Sie bleibt oft still, resigniert fast – und genau das macht es so schwer auszuhalten. Es ist kein lautes Aufbegehren, sondern ein leises, inneres Verstummen, das sich viel realistischer anfühlt als jede dramatische Gegenwehr. „ë“ erzählt nicht nur von Krieg, sondern auch von dem, was danach bleibt: Diaspora, Fremdsein, Rassismus und Identitätsverlust. Und es macht deutlich, wie nah diese Themen eigentlich sind – näher, als man denkt. Einige Szenen haben sich besonders eingebrannt: Der kleine Junge, gefunden in einem Massengrab, mit einem T-Shirt, auf dem „Run for your life“ steht. Oder die Menschen, die auf der Flucht Schutz suchen – und genau dort sterben, weil sie Hoffnung und Vertrauen hatten und dies schamlos ausgenutzt wurde. Solche Bilder lassen einen nicht mehr los. Was dieses Buch so stark macht, ist, dass es keine Antworten gibt. Kein Trost, keine Auflösung. Stattdessen bleiben Fragen, die sich nicht einfach abschütteln lassen: Wie viel Leid kann ein Mensch oder ein ganzes Volk ertragen? Und zu wie viel Grausamkeit ist der Mensch fähig? „ë“ ist kein Buch, das man liest, um sich gut zu fühlen. Sondern eines, das einen zwingt, hinzusehen.

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    Hans Wilhelm Schmölzer

    Thalia Villach – Atrio

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    5/5

    02.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles literarisches Debüt über Flucht, Krieg und Heimatlosigkeit

    „Meine Osteopathin sagt, ich muss verstehen lernen, warum eine nach außen gewendete Wut nach innen gerichtet wird. Ich weiß aber nicht, ob es tatsächlich eine Wut ist, die sich da Bahn bricht.“ Die Familie der Erzählerin flieht vor dem Kosovo-Krieg nach Deutschland. Ein tolles literarisches Debüt über Flucht, Krieg und Heimatlosigkeit. Unbedingte Lese-Empfehlung.

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