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Bestie Über eine Freundschaft zwischen Inszenierung und Selbstfindung – klug, modern und emotional

151

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Friends To Lovers + weitere

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

Pola

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/3 cm

Gewicht

410 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

2. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7596-0040-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Friends To Lovers
  • Fake Dating
  • Found Family

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

Pola

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/3 cm

Gewicht

410 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

2. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7596-0040-0

Herstelleradresse

Pola
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • happy.book.world

    5/5

    29.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Highlight

    Bestie ist der Debütroman von Joana June und war von vorne bis hinten ein kleines Highlight für mich. Ich habe das Buch quasi ein einem durch gelesen. Ich konnte am Anfang gar nicht genau einschätzen, in welche Richtung es eigentlich geht, es war nur die ganze Zeit diese unterschwellige Spannung und der Drang weiterzulesen. Es geht um falsche Vorstellungen und wie man diese auch auf andere Menschen projiziert, Unsicherheiten, das eigene wirken auf andere und was man selber eigentlich möchte. Ich konnte mich auf jeden Fall in manche Momente gut hineinversetzen. Ich mochte die Charaktere wahnsinnig gerne vielleicht auch gerade deshalb weil sie unperfekt und teilweise unsympathisch waren. So wie Menschen im echten Leben. Ich habe eigentlich nichts auszusetzen und kann es euch nur empfehlen❤️

  • Sandra

    aus Hagen

    5/5

    24.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein meisterhaftes Debüt über den Weg zur eigenen Identität und Selbstverwirklichung

    Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Bestie erzählt auf beeindruckende Weise die Geschichte der beiden jungen Frauen Delia und Anouk, die sich in einer Welt geprägt von Selbstinszenierung, Erwartungen und stetigem Leistungsdruck selbst finden wollen. Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil: poetisch, bildhaft und doch flüssig zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, musste allerdings auch immer wieder innehalten, um die intensiven Themen zu verarbeiten. Bestie ist keiner dieser Romane, die ich nebenbei lese und dann beiseite lege. Vielmehr ist es eine Geschichte, die nachwirkt und mich nachdenklich gestimmt hat. Als Person, die Theater liebt, hat mich der Theaterkontext fasziniert. Das Aufgreifen der Rollen und damit die Bearbeitung der Identität – wow! Ich konnte rasch eine Verbindung zu Delia aufbauen. Ihr Charakter, eine Mischung aus Verletzlichkeit und innerer Zerrissenheit, war authentisch dargestellt – dennoch war sie unfassbar stark. Was ich aber am allerbesten fand: ENDLICH! mal keine klassische Liebesgeschichte, sondern eine, die den Weg zur Selbstliebe beschreibt. Eigentlich ist es die bedeutendste Liebe, die jeder erfahren sollte. Oder nicht? Die Bedeutung der Freundschaft hat mich berührt. Ich kann es jedem nur ans Herz legen. Dieses intensive, emotionale nachwirkende Debüt ist ganz eindeutig ein Highlight. Die Rezension beruht auf einem Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch in keiner Weise beeinflusst.

  • Bewertung

    5/5

    09.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Modern und voller Sogwirkung

    „Bestie“ hat mich sofort mit seinem klaren, kraftvollen Schreibstil abgeholt. Der Roman beobachtet Beziehungen und Selbstinszenierung mit einer Schärfe, die gleichzeitig unterhaltsam und nachdenklich macht. Besonders beeindruckt hat mich, wie feinfühlig hier Themen wie Selbstfindung, Abhängigkeit und der Druck von Außenwirkung erzählt werden, ohne jemals belehrend zu wirken. Die Figuren wirken nahbar, komplex und absolut authentisch – man fühlt mit, auch wenn man nicht immer einer Meinung mit ihnen ist. Jede Seite hat mich neugierig gemacht, wie sich die Dynamik weiterentwickelt, und der psychologische Sog lässt einen das Buch kaum aus der Hand legen. Fazit: Stilistisch stark, emotional klug und wunderbar zeitgemäß. Ein Roman, der nachhallt und zum Nachdenken über die eigenen Rollenbilder anregt. Absolute Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    07.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ab Seite 1 ein Meisterwerk

    Als ich Bestie angefangen habe, ist mir direkt der grandiose Sprachstil aufgefallen, der mich in den Bann gezogen hat. Wirklich, ich musste so oft lachen, es war ehrlich, direkt und blumig. Wir haben Anouk, zu der Lilly aufblickt, die eine Mitbewohnerin sucht, und Lilly bekommt die Wohnung. Lilly ist total von Anouk besessen und mit ihren Lügen schafft sie es, dass beide sich anfreunden. Deren Freundschaft hat definitiv was Toxisches, Besessenes und genau das fand ich spannend. Gerade Lilly, die eigentlich Delia heißt, schlüpft immer mehr in ihre Rolle und es ist nur eine Frage der Zeit, bis ihr sämtliche Lügen um die Ohren fliegen. Vor allem weiß man selbst nicht, was eventuell wahr sein könnte. Vor allem die verdrehte Dynamik, die sich im Laufe der Geschichte zeigt, war spannend mitzuverfolgen. Vor allem lernen wir Anouk und Delia immer besser kennen und beide überraschen uns. Hier kommt der malerische Sprachstil mit den Doppeldeutungen und Übertreibungen sehr gut hervor vir. Das Buch - vor allem die „Freundschaft“ - ist definitiv mal was anderes. Bestie konnte mich ab Seite 1 packen und es ist definitiv eine Empfehlung!

  • Europeantravelgirl

    5/5

    15.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lesen! Unbedingt!

    Eigentlich eine ganz alltägliche Situation. Eine junge Frau sucht eine Mitbewohnerin für ihre WG. Die Bewerberin scheint kompatibel, alles in bester Ordnung. Noch nie ist mir eine Rezension so schwergefallen. Am liebsten hätte ich einfach geschrieben: „Geil! Lest dieses Buch“, doch das wird der phänomenalen Charakterentwicklung in diesem Roman in keinster Weise gerecht, in dem keine ist, wer sie anfangs scheint. In der Eingangssequenz wird Influencerin Anouk in geradezu sphärischer Schönheit und Perfektion geschildert, während die unsichere Lilly das Gegenstück dazu bildet. Und damit beginnt der Tanz um Schein und Sein, denn Lilly heißt in Wahrheit Delia und schlüpft in eine andere Haut, um sich der von ihr so verehrten Influencerin nähern und in deren Glanz sonnen zu können. Bis dahin hätte aus der Story ein spannender Psychothriller werden können, aber Joana June hat anderes mit uns vor, nichts weniger als einen Seelenstriptease. Schicht um Schicht schält sie alle schützenden Hüllen von ihren beiden Protagonistinnen, und mit jeder abgezogenen Zwiebelhaut kommt nicht nur rohes Fleisch zu Tage, sondern kippt das Zünglein an der Freundschaftwaage zwischen den beiden. Verhältnisse kehren sich um und werden ad absurdum geführt. Was ist inszeniert und was ist wahr? Und wer ist hier die Bestie oder die Bestie? Herrlich, dieses intelligente Spiel mit Doppeldeutigkeit und Symbolik. Ich möchte keine Rezension schreiben, sondern eine Lobeshymne, und spreche eine völlig begeisterte Leseempfehlung aus!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Im Facettenreich

    Lange Zeit hatte ich panische Angst vor Spiegellabyrinthen. Zu groß war die Befürchtung, sich in den scheinbar unendlichen Reflexionen meiner selbst und den ständig mit mir rotierenden Gängen in der Dunkelheit zu verlaufen. So viele Varianten von mir, doch welche davon bin tatsächlich ich? Ob in der Beziehung, Freundschaft, Familie, Beruf oder Social Media: Welchen Menschen präsentieren wir welche Facette unserer Identität; wo sind wir ungefiltert und real und wo eine inszenierte Variante von uns selbst? Lilly und Anouk haben auf ganz unterschiedliche Arten mit diesen Fragen zu kämpfen als sie sich das erste Mal als neue WG-Mitbewohnerinnen begegnen. Anouk als erfolgreiche Influencerin muss sich mit der immer größer werdenden Schere auseinandersetzen zwischen dem Leben, das sie in ihren Stories, Reels und Posts zur Schau stellt und der bedeutend weniger schillernd-idyllischen Realität jenseits der Kamera. Lilly nutzt die Chance, mit ihrem großen Idol zusammenziehen zu können, um sich eine neue Identität zuzulegen. Neuer Name, neue Familie, neuer Job – so einfach kann man sich neu erfinden und hat im Handumdrehen alles, von dem man immer geträumt hat. Fake it till you make it, und schließlich tut sie damit ja auch niemandem weh… Der Debütroman von Joana June passt damit wie angegossen in den erst 2024 als Imprint von Bastei Lübbe entstandenen pola Verlag. Dieser hat es sich auf die (Druck-) Fahnen geschrieben, die Lebensrealität junger erwachsener Frauen darzustellen. Auf der einen Seite jenseits der Happy End-Garantie von New Adult-Büchern, aber auf der anderen Seite auch mit mehr klassischem Unterhaltungsfaktor als beispielsweise die feministischen Gesellschaftsromane von Mareike Fallwickl oder Eva Reisinger. Unterhaltung mit Anspruch, Poesie und Leichtigkeit, aber auch der ernsthaften Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit von Frauen, Freundinnnen, Schwestern während der ersten, prägenden und sinnsuchenden Jahre als Erwachsene. Eines der antreibenden Leitmotive von „Bestie“ ist das Verhältnis von Sehnsucht und Angst: Sehnsucht nach einem anderen, „besseren“ Leben, in dem Job, Freundschaften, Beziehung und gesellschaftliches Ansehen genau so sind, wie man es sich immer erträumt hat. Und gleichzeitig die Angst, zu scheitern, fehlerhaft zu sein, ein Loser – für alle sichtbar. Die beiden Protagonistinnen fragen sich immer wieder, wie Andere sie wahrnehmen, was eigentlich nun das „erwünschte“ Verhalten und Auftreten ist und wo zwischen all dem eigentlich ihre tatsächliche Persönlichkeit bleibt. In einer Sprache, die zwischen unzweideutiger Klarheit und lyrischen Stimmungen changiert, erzählt die deutsche Autorin mit Hoffnung, Panik und Melancholie von zwei jungen Frauen auf der Suche nach sich selbst und ihrem Platz in der Welt – irgendwo verloren im Spiegellabyrinth.

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