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Joana June

1. Bestie

Bestie

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Luisa Wietzorek + weitere

Spieldauer

9 Stunden und 15 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

179

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754020876

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

9 Stunden und 15 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

179

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Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

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9783754020876

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Highlight

happy.book.world am 29.12.2025

Bewertungsnummer: 2687312

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bestie ist der Debütroman von Joana June und war von vorne bis hinten ein kleines Highlight für mich. Ich habe das Buch quasi ein einem durch gelesen. Ich konnte am Anfang gar nicht genau einschätzen, in welche Richtung es eigentlich geht, es war nur die ganze Zeit diese unterschwellige Spannung und der Drang weiterzulesen. Es geht um falsche Vorstellungen und wie man diese auch auf andere Menschen projiziert, Unsicherheiten, das eigene wirken auf andere und was man selber eigentlich möchte. Ich konnte mich auf jeden Fall in manche Momente gut hineinversetzen. Ich mochte die Charaktere wahnsinnig gerne vielleicht auch gerade deshalb weil sie unperfekt und teilweise unsympathisch waren. So wie Menschen im echten Leben. Ich habe eigentlich nichts auszusetzen und kann es euch nur empfehlen❤️

Highlight

happy.book.world am 29.12.2025
Bewertungsnummer: 2687312
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bestie ist der Debütroman von Joana June und war von vorne bis hinten ein kleines Highlight für mich. Ich habe das Buch quasi ein einem durch gelesen. Ich konnte am Anfang gar nicht genau einschätzen, in welche Richtung es eigentlich geht, es war nur die ganze Zeit diese unterschwellige Spannung und der Drang weiterzulesen. Es geht um falsche Vorstellungen und wie man diese auch auf andere Menschen projiziert, Unsicherheiten, das eigene wirken auf andere und was man selber eigentlich möchte. Ich konnte mich auf jeden Fall in manche Momente gut hineinversetzen. Ich mochte die Charaktere wahnsinnig gerne vielleicht auch gerade deshalb weil sie unperfekt und teilweise unsympathisch waren. So wie Menschen im echten Leben. Ich habe eigentlich nichts auszusetzen und kann es euch nur empfehlen❤️

Ein meisterhaftes Debüt über den Weg zur eigenen Identität und Selbstverwirklichung

Sandra aus Hagen am 24.11.2025

Bewertungsnummer: 2662016

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Bestie erzählt auf beeindruckende Weise die Geschichte der beiden jungen Frauen Delia und Anouk, die sich in einer Welt geprägt von Selbstinszenierung, Erwartungen und stetigem Leistungsdruck selbst finden wollen. Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil: poetisch, bildhaft und doch flüssig zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, musste allerdings auch immer wieder innehalten, um die intensiven Themen zu verarbeiten. Bestie ist keiner dieser Romane, die ich nebenbei lese und dann beiseite lege. Vielmehr ist es eine Geschichte, die nachwirkt und mich nachdenklich gestimmt hat. Als Person, die Theater liebt, hat mich der Theaterkontext fasziniert. Das Aufgreifen der Rollen und damit die Bearbeitung der Identität – wow! Ich konnte rasch eine Verbindung zu Delia aufbauen. Ihr Charakter, eine Mischung aus Verletzlichkeit und innerer Zerrissenheit, war authentisch dargestellt – dennoch war sie unfassbar stark. Was ich aber am allerbesten fand: ENDLICH! mal keine klassische Liebesgeschichte, sondern eine, die den Weg zur Selbstliebe beschreibt. Eigentlich ist es die bedeutendste Liebe, die jeder erfahren sollte. Oder nicht? Die Bedeutung der Freundschaft hat mich berührt. Ich kann es jedem nur ans Herz legen. Dieses intensive, emotionale nachwirkende Debüt ist ganz eindeutig ein Highlight. Die Rezension beruht auf einem Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch in keiner Weise beeinflusst.

Ein meisterhaftes Debüt über den Weg zur eigenen Identität und Selbstverwirklichung

Sandra aus Hagen am 24.11.2025
Bewertungsnummer: 2662016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Bestie erzählt auf beeindruckende Weise die Geschichte der beiden jungen Frauen Delia und Anouk, die sich in einer Welt geprägt von Selbstinszenierung, Erwartungen und stetigem Leistungsdruck selbst finden wollen. Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil: poetisch, bildhaft und doch flüssig zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, musste allerdings auch immer wieder innehalten, um die intensiven Themen zu verarbeiten. Bestie ist keiner dieser Romane, die ich nebenbei lese und dann beiseite lege. Vielmehr ist es eine Geschichte, die nachwirkt und mich nachdenklich gestimmt hat. Als Person, die Theater liebt, hat mich der Theaterkontext fasziniert. Das Aufgreifen der Rollen und damit die Bearbeitung der Identität – wow! Ich konnte rasch eine Verbindung zu Delia aufbauen. Ihr Charakter, eine Mischung aus Verletzlichkeit und innerer Zerrissenheit, war authentisch dargestellt – dennoch war sie unfassbar stark. Was ich aber am allerbesten fand: ENDLICH! mal keine klassische Liebesgeschichte, sondern eine, die den Weg zur Selbstliebe beschreibt. Eigentlich ist es die bedeutendste Liebe, die jeder erfahren sollte. Oder nicht? Die Bedeutung der Freundschaft hat mich berührt. Ich kann es jedem nur ans Herz legen. Dieses intensive, emotionale nachwirkende Debüt ist ganz eindeutig ein Highlight. Die Rezension beruht auf einem Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch in keiner Weise beeinflusst.

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

Zum Portrait

4/5

Im Facettenreich

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lange Zeit hatte ich panische Angst vor Spiegellabyrinthen. Zu groß war die Befürchtung, sich in den scheinbar unendlichen Reflexionen meiner selbst und den ständig mit mir rotierenden Gängen in der Dunkelheit zu verlaufen. So viele Varianten von mir, doch welche davon bin tatsächlich ich? Ob in der Beziehung, Freundschaft, Familie, Beruf oder Social Media: Welchen Menschen präsentieren wir welche Facette unserer Identität; wo sind wir ungefiltert und real und wo eine inszenierte Variante von uns selbst? Lilly und Anouk haben auf ganz unterschiedliche Arten mit diesen Fragen zu kämpfen als sie sich das erste Mal als neue WG-Mitbewohnerinnen begegnen. Anouk als erfolgreiche Influencerin muss sich mit der immer größer werdenden Schere auseinandersetzen zwischen dem Leben, das sie in ihren Stories, Reels und Posts zur Schau stellt und der bedeutend weniger schillernd-idyllischen Realität jenseits der Kamera. Lilly nutzt die Chance, mit ihrem großen Idol zusammenziehen zu können, um sich eine neue Identität zuzulegen. Neuer Name, neue Familie, neuer Job – so einfach kann man sich neu erfinden und hat im Handumdrehen alles, von dem man immer geträumt hat. Fake it till you make it, und schließlich tut sie damit ja auch niemandem weh… Der Debütroman von Joana June passt damit wie angegossen in den erst 2024 als Imprint von Bastei Lübbe entstandenen pola Verlag. Dieser hat es sich auf die (Druck-) Fahnen geschrieben, die Lebensrealität junger erwachsener Frauen darzustellen. Auf der einen Seite jenseits der Happy End-Garantie von New Adult-Büchern, aber auf der anderen Seite auch mit mehr klassischem Unterhaltungsfaktor als beispielsweise die feministischen Gesellschaftsromane von Mareike Fallwickl oder Eva Reisinger. Unterhaltung mit Anspruch, Poesie und Leichtigkeit, aber auch der ernsthaften Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit von Frauen, Freundinnnen, Schwestern während der ersten, prägenden und sinnsuchenden Jahre als Erwachsene. Eines der antreibenden Leitmotive von „Bestie“ ist das Verhältnis von Sehnsucht und Angst: Sehnsucht nach einem anderen, „besseren“ Leben, in dem Job, Freundschaften, Beziehung und gesellschaftliches Ansehen genau so sind, wie man es sich immer erträumt hat. Und gleichzeitig die Angst, zu scheitern, fehlerhaft zu sein, ein Loser – für alle sichtbar. Die beiden Protagonistinnen fragen sich immer wieder, wie Andere sie wahrnehmen, was eigentlich nun das „erwünschte“ Verhalten und Auftreten ist und wo zwischen all dem eigentlich ihre tatsächliche Persönlichkeit bleibt. In einer Sprache, die zwischen unzweideutiger Klarheit und lyrischen Stimmungen changiert, erzählt die deutsche Autorin mit Hoffnung, Panik und Melancholie von zwei jungen Frauen auf der Suche nach sich selbst und ihrem Platz in der Welt – irgendwo verloren im Spiegellabyrinth.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

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Im Facettenreich

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lange Zeit hatte ich panische Angst vor Spiegellabyrinthen. Zu groß war die Befürchtung, sich in den scheinbar unendlichen Reflexionen meiner selbst und den ständig mit mir rotierenden Gängen in der Dunkelheit zu verlaufen. So viele Varianten von mir, doch welche davon bin tatsächlich ich? Ob in der Beziehung, Freundschaft, Familie, Beruf oder Social Media: Welchen Menschen präsentieren wir welche Facette unserer Identität; wo sind wir ungefiltert und real und wo eine inszenierte Variante von uns selbst? Lilly und Anouk haben auf ganz unterschiedliche Arten mit diesen Fragen zu kämpfen als sie sich das erste Mal als neue WG-Mitbewohnerinnen begegnen. Anouk als erfolgreiche Influencerin muss sich mit der immer größer werdenden Schere auseinandersetzen zwischen dem Leben, das sie in ihren Stories, Reels und Posts zur Schau stellt und der bedeutend weniger schillernd-idyllischen Realität jenseits der Kamera. Lilly nutzt die Chance, mit ihrem großen Idol zusammenziehen zu können, um sich eine neue Identität zuzulegen. Neuer Name, neue Familie, neuer Job – so einfach kann man sich neu erfinden und hat im Handumdrehen alles, von dem man immer geträumt hat. Fake it till you make it, und schließlich tut sie damit ja auch niemandem weh… Der Debütroman von Joana June passt damit wie angegossen in den erst 2024 als Imprint von Bastei Lübbe entstandenen pola Verlag. Dieser hat es sich auf die (Druck-) Fahnen geschrieben, die Lebensrealität junger erwachsener Frauen darzustellen. Auf der einen Seite jenseits der Happy End-Garantie von New Adult-Büchern, aber auf der anderen Seite auch mit mehr klassischem Unterhaltungsfaktor als beispielsweise die feministischen Gesellschaftsromane von Mareike Fallwickl oder Eva Reisinger. Unterhaltung mit Anspruch, Poesie und Leichtigkeit, aber auch der ernsthaften Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit von Frauen, Freundinnnen, Schwestern während der ersten, prägenden und sinnsuchenden Jahre als Erwachsene. Eines der antreibenden Leitmotive von „Bestie“ ist das Verhältnis von Sehnsucht und Angst: Sehnsucht nach einem anderen, „besseren“ Leben, in dem Job, Freundschaften, Beziehung und gesellschaftliches Ansehen genau so sind, wie man es sich immer erträumt hat. Und gleichzeitig die Angst, zu scheitern, fehlerhaft zu sein, ein Loser – für alle sichtbar. Die beiden Protagonistinnen fragen sich immer wieder, wie Andere sie wahrnehmen, was eigentlich nun das „erwünschte“ Verhalten und Auftreten ist und wo zwischen all dem eigentlich ihre tatsächliche Persönlichkeit bleibt. In einer Sprache, die zwischen unzweideutiger Klarheit und lyrischen Stimmungen changiert, erzählt die deutsche Autorin mit Hoffnung, Panik und Melancholie von zwei jungen Frauen auf der Suche nach sich selbst und ihrem Platz in der Welt – irgendwo verloren im Spiegellabyrinth.

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