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Produktbild: Stromlinien
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Rebekka Frank

1. Stromlinien

Stromlinien

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Ulrike Kapfer

Spieldauer

16 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

329

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732478705

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Ulrike Kapfer

Spieldauer

16 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

329

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732478705

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • clematis

    5/5

    26.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Elbmädchen

    Die Zwillinge Enna und Jale wachsen bei ihrer Großmutter Ehmi in den Elbmarschen auf, beobachten Kormorane und Austernfischer, während sie die Jahre zählen, bis ihre Mutter Alea endlich aus dem Gefängnis entlassen wird. Aber nichts wird an diesem Tag so sein, wie die beiden mittlerweile siebzehnjährigen Elbmädchen es erwarten, denn plötzlich sind Alea und Jale spurlos verschwunden. Von 2025 bis zurück ins Jahr 1923 erstreckt sich diese ebenso ruhige wie aufwühlende Geschichte, welche Rebekka Frank auf drei großen Zeitebenen erzählt. Während man anfangs kaum ahnt, wie die einzelnen Handlungsstränge denn zusammenhängen, so erschließt sich dem Leser nach und nach die Details, welche das große Puzzle schlussendlich zusammenfügen. Mit ihrer angenehmen Sprachmelodie spiegelt die Autorin das Wesen der Marschlande ausgezeichnet wider, beschreibt sie die geheimnisvolle Atmosphäre der weiten Ebenen und der tückischen Flussläufe auf bestens vorstellbare Art und Weise. So erleben wir die etwa hundert Jahre hautnah, tauchen tief ein in die Gefühlswelt der überaus realistisch dargestellten Figuren und erfahren zudem noch von einigen historisch belegten Ereignissen, welche geschickt in den Handlungsverlauf eingewoben sind. Mehrere Generationen, Schuld und Strafe, Verantwortung und Liebe – das und noch viel mehr wird auf 500 Seiten thematisiert. Ein Rösselsprung durch Land und Zeit hat mich an jedes einzelne Kapitel gefesselt und mich ebenso fasziniert wie der zuvor erschienene Roman „Spiegelland“. Eine klare Empfehlung für jene Leser, die sich gerne in Naturbeschreibungen und Familiengeheimnissen verlieren.

  • Jürg K.

    5/5

    25.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Grossartige Generationengeschichte

    Dieser Roman von Rebekka Frank hat mich sofort mit seiner stillen, fast fliessenden Intensität gepackt. Enna und Jale, verwurzelt in den Elbmarschen, leben in einem Rhythmus, der von Natur, Wasser und Warten geprägt ist und genau dieses Warten wird zum emotionalen Kern des Romans. Die Sehnsucht nach der Mutter, die Angst vor dem, was ihre Rückkehr bedeutet, und dann das doppelte Verschwinden: Alea und Jale lösen sich aus Ennas Welt wie Schatten, die sich im Nebel verlieren. Für mich entsteht daraus eine Atmosphäre, die gleichzeitig weit und beklemmend wirkt. Ennas Suche durch das Alte Land ist weniger eine klassische Spurensuche als eine Reise in die eigenen Brüche. Jeder Ort, jeder Mensch, dem sie begegnet, trägt ein Stück Wahrheit in sich, aber nichts ergibt sich leicht. Besonders berührend fand ich, wie sensibel der Roman zeigt, wie Familiengeheimnisse wirken, nicht laut, sondern wie unterirdische Strömungen, die alles mit sich reissen können. Enna wächst an dieser Suche, aber nicht ohne Schmerz. Die Landschaft spielt dabei fast eine eigene Rolle die Marschen, das Wasser, das Kommen und Gehen der Gezeiten spiegeln Ennas innere Bewegung. Meiner Meinung nach ein leiser, poetischer Familienroman, der zeigt, wie schwer ein Geheimnis wiegen kann und wie befreiend es sein kann, ihm endlich ins Auge zu sehen.

  • hapedah

    5/5

    02.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Generationengeschichte in den zauberhaften Elbmarschen

    Die siebzehnjährigen Zwillinge Enna und Jale sind in bei ihrer wortkargen Großmutter Ehmi aufgewachsen, ihre Mutter Alea kennen sie nur von den Besuchen im Gefängnis. Ihre Heimat sind die Elbmarschen, die Schwestern lieben es, mit ihrem kleinen Boot zu fahren und die einzigartige Natur zu entdecken. Seit Ewigkeiten zählen sie die Zeitabstände bis zu Aleas Entlassung - doch als der lang ersehnte Tag anbricht, ist Jale spurlos verschwunden. Und auch Alea taucht nicht auf, in den folgenden Tagen sucht Enna ununterbrochen nach ihrer Mutter und Schwester, unerwartete Unterstützung erhält sie dabei von ihrem Mitschüler Luca. "Stromlinien" von Rebekka Frank ist trotz der spannenden Personensuche eine ruhig erzählte Geschichte, die mich unerwartet tief in ihren Bann gezogen und bis zum Schluss bezaubert hat. Selbst das Nachwort hat mich noch gefesselt, denn hier erklärt die Autorin, was in ihrem Buch auf wahren Begebenheiten beruht und wobei es sich um Fiktion handelt. Wieder einmal habe ich festgestellt, dass ich es beim Lesen mag, wenn die Kapitel zwischen verschiedenen Personen und Zeitebenen wechseln - wer sich mit solchen Sprüngen schwer tut, könnte hier leicht überfordert sein. Doch wer sich auf die diversen Protagonisten und Jahrzehnte einlassen kann, wird mit einem unvergleichlichen Lesevergnügen belohnt. Der Schreibstil hat mich gefesselt, sowohl vom Hintergrund als auch von den Figuren hatte ich ein deutliches Bild vor Augen, die Naturverbundenheit der Autorin ist beinahe auf jeder Seite zu spüren. Das wunderbare Ambiente der Elbmarschen vermischt sich mit den mitreißenden Lebensgeschichten mehrerer Generationen zu einer in meinen Augen ganz besonderen Lektüre mit emotionalem Tiefgang. Obwohl dieser Roman weit entfernt von meinem üblichen Leseschema ist, habe ich jede einzelne Minute damit genossen und spreche aus tiefstem Herzen eine Leseempfehlung aus. Fazit: Der Zauber der Elbmarschen und die Lebensgeschichten mehrerer Generationen vermischen sich zu einem fesselnden Lesevergnügen, das ich begeistert weiter empfehle.

  • Bewertung

    5/5

    06.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach nur wow!

    Ich muss sagen, ich bin etwas schwer eingekommen. Aber es zog sich nicht lange. Mir wird die Natur im Buch zu oft zu detailliert und wiederholt beschrieben, aber es hat mich nicht weiter gestört. Die unterschiedlichen Zeiträume und Geschichten und wie alles miteinander verbunden ist hat mich gefesselt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich gemeinsam mit Enna herausfinden wollte, was hinter dem großen Familiengeheimnis steckt und wie alles miteinander verwoben ist. Ich würde das Buch jederzeit wieder lesen ins habe es schon mehrfach empfohlen.

  • Bewertung

    5/5

    12.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tief und undurchsichtig wie die Elbe

    ....ein großartiges Leseerlebnis, gesponnen durch drei Generationen, mit detailreich recherchierter Wahrheit und gekonnter Fiktion, mit echtem Gefühl ohne jemals rührselug zu sein, mit feinen Nuancen und starken, glaubhaften Charakteren. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Unbedingte Leseempfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (164)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Susanne Krickl

    Susanne Krickl

    Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

    Buchhändler*in

    5/5

    23.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familiengeheimnisse

    Enna und Jale sind Zwillinge, seit Jahren warten sie darauf, dass ihre Mutter aus dem Gefängnis entlassen wird. Dann ist es endlich so weit, der Tag der Entlassung ist da und Jale verschwindet. Ihre Mutter ist auch nicht zum vereinbarten Treffpunkt gekommen. Am selben Tag verliert ein Mann sein Leben weil sein Boot sinkt. Enna sucht beide und taucht ein in die Vergangenheit ihrer Mutter. Warum war sie so lange im Gefängnis ? Wo ist Jale? Ein wirklich tiefgründiger Roman und viele Geheimnisse. Unbedingt lesen!!!
  • Zum Bewerterprofil von Magda W.

    Magda W.

    Thalia Oberwart

    Buchhändler*in

    4/5

    22.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie sehr beeinflussen uns Geheimnisse und Entscheidungen aus der Vergangenheit?

    „Stromlinien“ ist ein wunderbar atmosphärisches, intensives, dichtes, emotionales Buch, das mich an vielen Stellen zu Tränen gerührt und Gänsehaut verursacht hat. Worum geht es? Die Zwillingsschwestern Enna und Jale zählen die Tage und Stunden, bis ihre Mutter Alea endlich aus dem Gefängnis entlassen wird. Aufgewachsen sind die Mädchen bei ihrer Oma Ehmi. Doch als es endlich so weit ist – der Tag der Entlassung ist angebrochen –, verschwinden Jale und Alea spurlos. Enna beginnt, tief in ihre Familiengeschichte einzutauchen und lernt sich selbst, aber vor allem auch die Geheimnisse ihrer Familie kennen und welche Auswirkungen Entscheidungen vor 100 Jahren auf ihr jetziges Leben haben. Der Schreibstil des Buches ist angenehm, gut lesbar, aber vor allem anspruchsvoll. Man hat es hier mit keinem Buch zu tun, das man so nebenbei lesen kann. Und das sollte man auch nicht tun, denn dann würde man viel Großartiges versäumen. Seit „Der Gesang der Flusskrebse“ begeistert mich das Setting der Marsch, des Sumpflandes, der Tiere dort, der Flüsse, der Bewegung des Wassers, der Ruhe und gleichzeitig der Gefahr, die das Wasser ausstrahlt ... Und auch hier in diesem Buch wird die Landschaft so bildlich dargestellt, dass man das Gefühl hat, man fährt selbst mit Enna auf der „Sturmhöhe“ die Elbe entlang. Ich habe ein Faible für Familiendramen und -geheimnisse, deshalb hat mich das Buch sofort angesprochen. Und ich wurde nicht enttäuscht: Nach und nach werden Verknüpfungen hergestellt, die Geschichte deckt eine Zeitspanne von 100 Jahren ab. Alle losen Fäden führen am Ende logisch zusammen und die Geschichte ist wirklich gut konstruiert. Ich weiß gar nicht so recht, was ich schreiben soll, um auszudrücken, wie sehr mich dieses Buch berührt hat. Einmal saß ich da und konnte vor lauter Tränen in den Augen nicht weiterlesen. Ich habe mit jeder einzelnen Figur – Gunnar und Alea in der Vergangenheit, Jale und Enna in der Gegenwart – mitgefühlt. Was ich auch erwähnen möchte, ist, dass das Buch durchgängig spannend ist und zum Miträtseln eingeladen hat, was ja sonst eher bei der Lektüre von Krimis der Fall ist. Diese Mischung aus Drama und Verbrechensaufklärung hat mir gut gefallen. Was das Buch auch besonders macht, ist die Thematisierung von zwei realen Schiffsunglücken, die in die fiktive Geschichte von Enna und Jale und ihrer Familie eingebaut werden. Man hat beim Lesen gemerkt, wie gut die Autorin recherchiert hat. Einen Punkt Abzug gebe ich trotzdem, da ich mich nicht immer mit Enna identifizieren konnte und sie stellenweise unsympathisch fand. Ihre Handlungen waren oft unüberlegt. Und weil mich das Ende nicht zufriedengestellt hat, da in meinen Augen keine Erlösung oder Erleichterung stattfindet, sondern ein neuer Kreis des Schweigens und der Geheimnisse entsteht, was für mich einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt. Ich hatte die Hoffnung, dass sich alles in Wohlwollen auflöst, aber dann wäre es vermutlich nicht das Leben der Familie Eggers.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

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