Produktbild: Stromlinien

Stromlinien

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

5908

Erscheinungsdatum

01.03.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

8213 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104921204

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

5908

Erscheinungsdatum

01.03.2025

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

8213 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104921204

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  • Jürg K.

    5/5

    25.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Grossartige Generationengeschichte

    Dieser Roman von Rebekka Frank hat mich sofort mit seiner stillen, fast fliessenden Intensität gepackt. Enna und Jale, verwurzelt in den Elbmarschen, leben in einem Rhythmus, der von Natur, Wasser und Warten geprägt ist und genau dieses Warten wird zum emotionalen Kern des Romans. Die Sehnsucht nach der Mutter, die Angst vor dem, was ihre Rückkehr bedeutet, und dann das doppelte Verschwinden: Alea und Jale lösen sich aus Ennas Welt wie Schatten, die sich im Nebel verlieren. Für mich entsteht daraus eine Atmosphäre, die gleichzeitig weit und beklemmend wirkt. Ennas Suche durch das Alte Land ist weniger eine klassische Spurensuche als eine Reise in die eigenen Brüche. Jeder Ort, jeder Mensch, dem sie begegnet, trägt ein Stück Wahrheit in sich, aber nichts ergibt sich leicht. Besonders berührend fand ich, wie sensibel der Roman zeigt, wie Familiengeheimnisse wirken, nicht laut, sondern wie unterirdische Strömungen, die alles mit sich reissen können. Enna wächst an dieser Suche, aber nicht ohne Schmerz. Die Landschaft spielt dabei fast eine eigene Rolle die Marschen, das Wasser, das Kommen und Gehen der Gezeiten spiegeln Ennas innere Bewegung. Meiner Meinung nach ein leiser, poetischer Familienroman, der zeigt, wie schwer ein Geheimnis wiegen kann und wie befreiend es sein kann, ihm endlich ins Auge zu sehen.

  • hapedah

    5/5

    02.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Generationengeschichte in den zauberhaften Elbmarschen

    Die siebzehnjährigen Zwillinge Enna und Jale sind in bei ihrer wortkargen Großmutter Ehmi aufgewachsen, ihre Mutter Alea kennen sie nur von den Besuchen im Gefängnis. Ihre Heimat sind die Elbmarschen, die Schwestern lieben es, mit ihrem kleinen Boot zu fahren und die einzigartige Natur zu entdecken. Seit Ewigkeiten zählen sie die Zeitabstände bis zu Aleas Entlassung - doch als der lang ersehnte Tag anbricht, ist Jale spurlos verschwunden. Und auch Alea taucht nicht auf, in den folgenden Tagen sucht Enna ununterbrochen nach ihrer Mutter und Schwester, unerwartete Unterstützung erhält sie dabei von ihrem Mitschüler Luca. "Stromlinien" von Rebekka Frank ist trotz der spannenden Personensuche eine ruhig erzählte Geschichte, die mich unerwartet tief in ihren Bann gezogen und bis zum Schluss bezaubert hat. Selbst das Nachwort hat mich noch gefesselt, denn hier erklärt die Autorin, was in ihrem Buch auf wahren Begebenheiten beruht und wobei es sich um Fiktion handelt. Wieder einmal habe ich festgestellt, dass ich es beim Lesen mag, wenn die Kapitel zwischen verschiedenen Personen und Zeitebenen wechseln - wer sich mit solchen Sprüngen schwer tut, könnte hier leicht überfordert sein. Doch wer sich auf die diversen Protagonisten und Jahrzehnte einlassen kann, wird mit einem unvergleichlichen Lesevergnügen belohnt. Der Schreibstil hat mich gefesselt, sowohl vom Hintergrund als auch von den Figuren hatte ich ein deutliches Bild vor Augen, die Naturverbundenheit der Autorin ist beinahe auf jeder Seite zu spüren. Das wunderbare Ambiente der Elbmarschen vermischt sich mit den mitreißenden Lebensgeschichten mehrerer Generationen zu einer in meinen Augen ganz besonderen Lektüre mit emotionalem Tiefgang. Obwohl dieser Roman weit entfernt von meinem üblichen Leseschema ist, habe ich jede einzelne Minute damit genossen und spreche aus tiefstem Herzen eine Leseempfehlung aus. Fazit: Der Zauber der Elbmarschen und die Lebensgeschichten mehrerer Generationen vermischen sich zu einem fesselnden Lesevergnügen, das ich begeistert weiter empfehle.

  • Bewertung

    5/5

    01.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Stromlinien

    xInhalt siehe Klappentext. Ich habe von Rebekka Frank bereits „Das Echo der Gezeiten“ gehört, „Stromlinien“ ist somit ihr zweites Werk, das ich sehr genossen habe. Das Titelbild zeigt das Boot von Alea, Enna und Jale, die „Sturmhöhe“, die das türkise Wasser teilt und ins blaue Wasser reinfährt. Man liest in der Gegenwart, 2023, von den Zwillingen Enna und Jale, deren Mutter Alea 38 Jahre im Gefängnis saß und nun, nach der Entlassung verschwunden ist. Hat Jales plötzliches Verschwinden, ihr Eigenleben gegenüber der Zwillingsschwester, damit zu tun? In Rückblicken in die Vergangenheit, 1978 und 1984, geht es um die jüngere Alea, die sich mit Henri anfreundet, dem Sohn von Rudolf Wilke, der mit Gunnar in den 1920ern im Gefängnis war und dem er seine Stelle auf dem Schiff zu verdanken hat. Gunnar ist Ehmis Vater, Aleas Großvater; Ehmi ist die Grossmutter von Jale und Enna, sowie Aleas Mutter. Erst bei etwa 40% des Buches beginnt sich der Kreis langsam, aber noch nicht vollständig, zu schließen, wer in welcher Beziehung zu wem steht. Vorher waren es viele Namen, aber die Verbindung fehlte. Die Kapitel halten keine zeitliche Reihenfolge ein, das macht aber nichts, denn durch die Datumsangaben und die wechselnden Hauptpersonen kann man der Geschichte gut folgen. Man erfährt viel über die „Sturmhöhe“, die schon einige Jahrzehnte hinter sich hat, über Wasser im Allgemeinen, die Elbe und die Lühe im Besonderen. Landschaftlich schön beschrieben, auch die Vielzahl an Wasserlebewesen und Vogelarten im Alten Land wird anschaulich dargestellt. Zum Ende hin wird es nochmal richtig spannend, als weitere Geheimnisse gelüftet werden und nichts scheint so zu sein, wie man dachte. Dass so viel Krimi dahintersteckt, hätte ich nicht gedacht, aber bin begeistert vom Buch. Es gab sympathische Personen, dann auch welche, die mich nicht so angezogen haben - am besten selbst lesen und sich ein Bild machen. Sehr hilfreich, wichtig und lesenswert, am besten erst im Anschluss an die Geschichte, ist das Nachwort, dass nicht nur über die wahren Schiffsunglücke, sondern auch sonst über tatsächlich Stattgefundenes und Bestehendes berichtet und von persönlichen Erfahrungen der Autorin erweitert wird. Mir hat das Buch mit seinen 512 Seiten sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne mit 5 Sternen weiter.

  • Nicoles Bücherwelt

    5/5

    18.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein bewegender Roman - atmosphärisch dicht erzählt

    Mit STROMLINIEN ist Autorin Rebekka Frank ein tiefgründiger und bewegender Roman gelungen. Im Mittelpunkt stehen die siebzehnjährigen Zwillinge Enna und Jale, die in den Elbmarschen zu Hause sind. Sie leben direkt am Deich und sind mit ihrem Boot „Sturmhöhe“ regelmäßig auf Lühe und Elbe unterwegs, im Rhythmus von Ebbe und Flut. Die beiden Mädchen sind bei ihrer Großmutter Ehmi aufgewachsen, da ihre Mutter Alea in Haft ist. Doch nun ist es soweit – Enna und Jale zählen die letzten Stunden bis zu ihrer Entlassung. Doch dann kommt plötzlich alles anders: Am Entlassungstag ist nicht nur Jale spurlos verwunden, sondern auch Alea. Enna, völlig aufgelöst, macht sich auf die Suche nach ihnen und durchkämmt das Alte Land. Dabei stößt sie auf einige Geheimnisse… Bereits am Anfang des Romans wird der schöne und detailreiche Schreibstil deutlich. Rebekka Frank beschreibt sehr bildhaft das Alte Land - ein Teil der Elbmarsch in der Nähe von Hamburg – und mit ihnen die Gezeiten, Inseln, Flora und Fauna. Der Roman wechselt regelmäßig zwischen mehreren Zeitebenen: Es geht zurück bis ins Jahr 1923, wo ein junger Mann eine folgenschwere Entscheidung trifft. Dann lernen wir in den 1980er Jahren die junge Alea kennen und erfahren, warum und für wie lange sie verurteilt wurde. In der Gegenwart (2023) warten Enna und Jale auf den Tag der Entlassung, der anders verläuft als erhofft. Anfangs wirken die Zeitebenen wie viele lose Fäden. Doch nach und nach verbinden sie sich und ergeben ein überraschendes Bild. Es gibt viele Geheimnisse – sowohl in Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Zudem kommt die Frage nach Schuld auf, es geht um jahrelanges Schweigen, Familie und Vertrauen. Die Haupt- und Nebencharaktere werden sehr gut beschrieben – man lernt sie immer besser kennen. Besonders zum Ende hin werden sämtliche Geheimnisse gelüftet, viele Rätsel gelöst und alles überraschend und sehr gut miteinander verbunden. Auch das Nachwort der Autorin ist sehr informativ und lesenswert. Hier wird die sehr gute Recherche deutlich - auch, wie gekonnt sie Fakten und Fiktion miteinander kombiniert hat. Mein Fazit: Ein beeindruckender Roman –bewegend, spannend und atmosphärisch dicht erzählt. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Zeitebenen ist gelungen und fügen die losen Fäden nach und nach zu einem überraschenden Gesamtbild zusammen. Von gut gezeichneten Figuren und detailreichen Beschreibungen der Landschaft bis hin zu einer abwechslungsreichen Handlung mit vielen Geheimnissen – ein sehr lesenswertes Buch!

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    01.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Familiengeschichte aus den Marschlanden

    Stromlinien ist ein besonders fesselndes Werk der Schriftstellerin Rebekka Frank. Die Autorin lässt Schiffsunglücke , die tatsächlich stattfanden einspielen. Das Unglück des Frachters München von 1978 im Nordatlantik hat sie so spannend beschrieben, das man es mitempfindet. Die Personen die das erleben sind allerdings fiktiv. Genauso findet der Unfall der Barkasse Martina in der Elbe einen gro0en Eindruck. In diese Katastrophen lässt die Autorin eine Familie leben. Erschreckend wie sie die Geschehnisse auf diese Unglücke zurückführen lässt. Die siebzehnjährigen Zwillinge Ema und Jale leben bei ihrer Großmutter. Ihre Mutter sitzt seit vielen Jahren im Gefängnis. Den Vater kennen sie nicht. Jetzt warten sie auf die Entlassung ihrer Mutter. Ungewöhnlich finde ich das sie nicht wissen, warum die Mutterim Gefängnis sitzt. Man bemerkt die verschiedenen Charaktere der Beiden. Jale versucht doch etwas herauszufinden, aber heimlich. Nett ist die Freundschaft von Ema und Lukas, das macht die Geschichte etwas leichter. Besonders gut ist das Nachwort der Autorin. Es ist ein packender Roman., der wirklich gut gemacht ist.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (165)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Susanne Krickl

    Susanne Krickl

    Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

    Buchhändler*in

    5/5

    23.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familiengeheimnisse

    Enna und Jale sind Zwillinge, seit Jahren warten sie darauf, dass ihre Mutter aus dem Gefängnis entlassen wird. Dann ist es endlich so weit, der Tag der Entlassung ist da und Jale verschwindet. Ihre Mutter ist auch nicht zum vereinbarten Treffpunkt gekommen. Am selben Tag verliert ein Mann sein Leben weil sein Boot sinkt. Enna sucht beide und taucht ein in die Vergangenheit ihrer Mutter. Warum war sie so lange im Gefängnis ? Wo ist Jale? Ein wirklich tiefgründiger Roman und viele Geheimnisse. Unbedingt lesen!!!
  • Zum Bewerterprofil von Magda W.

    Magda W.

    Thalia Oberwart

    Buchhändler*in

    4/5

    22.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie sehr beeinflussen uns Geheimnisse und Entscheidungen aus der Vergangenheit?

    „Stromlinien“ ist ein wunderbar atmosphärisches, intensives, dichtes, emotionales Buch, das mich an vielen Stellen zu Tränen gerührt und Gänsehaut verursacht hat. Worum geht es? Die Zwillingsschwestern Enna und Jale zählen die Tage und Stunden, bis ihre Mutter Alea endlich aus dem Gefängnis entlassen wird. Aufgewachsen sind die Mädchen bei ihrer Oma Ehmi. Doch als es endlich so weit ist – der Tag der Entlassung ist angebrochen –, verschwinden Jale und Alea spurlos. Enna beginnt, tief in ihre Familiengeschichte einzutauchen und lernt sich selbst, aber vor allem auch die Geheimnisse ihrer Familie kennen und welche Auswirkungen Entscheidungen vor 100 Jahren auf ihr jetziges Leben haben. Der Schreibstil des Buches ist angenehm, gut lesbar, aber vor allem anspruchsvoll. Man hat es hier mit keinem Buch zu tun, das man so nebenbei lesen kann. Und das sollte man auch nicht tun, denn dann würde man viel Großartiges versäumen. Seit „Der Gesang der Flusskrebse“ begeistert mich das Setting der Marsch, des Sumpflandes, der Tiere dort, der Flüsse, der Bewegung des Wassers, der Ruhe und gleichzeitig der Gefahr, die das Wasser ausstrahlt ... Und auch hier in diesem Buch wird die Landschaft so bildlich dargestellt, dass man das Gefühl hat, man fährt selbst mit Enna auf der „Sturmhöhe“ die Elbe entlang. Ich habe ein Faible für Familiendramen und -geheimnisse, deshalb hat mich das Buch sofort angesprochen. Und ich wurde nicht enttäuscht: Nach und nach werden Verknüpfungen hergestellt, die Geschichte deckt eine Zeitspanne von 100 Jahren ab. Alle losen Fäden führen am Ende logisch zusammen und die Geschichte ist wirklich gut konstruiert. Ich weiß gar nicht so recht, was ich schreiben soll, um auszudrücken, wie sehr mich dieses Buch berührt hat. Einmal saß ich da und konnte vor lauter Tränen in den Augen nicht weiterlesen. Ich habe mit jeder einzelnen Figur – Gunnar und Alea in der Vergangenheit, Jale und Enna in der Gegenwart – mitgefühlt. Was ich auch erwähnen möchte, ist, dass das Buch durchgängig spannend ist und zum Miträtseln eingeladen hat, was ja sonst eher bei der Lektüre von Krimis der Fall ist. Diese Mischung aus Drama und Verbrechensaufklärung hat mir gut gefallen. Was das Buch auch besonders macht, ist die Thematisierung von zwei realen Schiffsunglücken, die in die fiktive Geschichte von Enna und Jale und ihrer Familie eingebaut werden. Man hat beim Lesen gemerkt, wie gut die Autorin recherchiert hat. Einen Punkt Abzug gebe ich trotzdem, da ich mich nicht immer mit Enna identifizieren konnte und sie stellenweise unsympathisch fand. Ihre Handlungen waren oft unüberlegt. Und weil mich das Ende nicht zufriedengestellt hat, da in meinen Augen keine Erlösung oder Erleichterung stattfindet, sondern ein neuer Kreis des Schweigens und der Geheimnisse entsteht, was für mich einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt. Ich hatte die Hoffnung, dass sich alles in Wohlwollen auflöst, aber dann wäre es vermutlich nicht das Leben der Familie Eggers.

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Bewertungen (2)

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