Produktbild: Das späte Leben

Das späte Leben

Aus der Reihe detebe
56

16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33342

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.12.2025

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18/11,6/1,8 cm

Gewicht

204 g

Farbe

Elfenbein / Aquamarin

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24808-1

Beschreibung

Rezension

»Bernhard Schlink gehört zu den größten Begabungen der deutschen Gegenwartsliteratur. Er ist ein einfühlsamer, scharf beobachtender und überaus intelligenter Erzähler. Seine Prosa ist klar, präzise und von schöner Eleganz.«
»›Das späte Leben‹ ist ein stiller, großer und wichtiger Text.«

Produktdetails

Verkaufsrang

33342

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.12.2025

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18/11,6/1,8 cm

Gewicht

204 g

Farbe

Elfenbein / Aquamarin

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24808-1

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    2/5

    08.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gute Idee, schwache Verbindung

    In Das späte Leben begleitet man Martin, 76 Jahre alt, der mit einer erschütternden Diagnose konfrontiert wird. Die verbleibende Zeit bringt ihn dazu, sein Leben zu ordnen und sich zu fragen, was er seiner jungen Frau und seinem kleinen Sohn David noch mitgeben kann. Besonders wichtig ist ihm, etwas Bleibendes zu hinterlassen – etwas, das über seinen Tod hinaus Bedeutung haben soll. Der Roman beschäftigt sich mit Abschied und vielen Fragen, wenn das Leben plötzlich ein klares Ende bekommt. Meine Meinung: Die Ausgangsidee des Buches fand ich sehr vielversprechend. Ein alter Vater, ein junges Kind, eine schwere Diagnose – das sind Themen, die emotional viel Tiefe haben könnten. Leider hat mich die Umsetzung kaum erreicht. Der sogenannte „Rasier-Brief“, den Martin an seinen Sohn David schreibt, sollte vermutlich ein zentrales emotionales Element sein. Für mich war der Inhalt dieses Briefes jedoch enttäuschend. Ich hatte mir etwas Persönlicheres und Bedeutenderes für David gewünscht etwas, das wirklich das Gefühl vermittelt, dass der Vater seinem Sohn etwas fürs Leben mitgibt. Generell hatte ich zu keiner der Figuren eine wirkliche Bindung. Weder Martin noch Ulla konnten bei mir Sympathie wecken. Es war mir ehrlich gesagt ziemlich egal, was mit ihnen passiert oder wie sich ihre Beziehungen entwickeln. Genau das hat mir beim Lesen am meisten gefehlt: Emotionen. Es gab durchaus ein paar nette Ansätze und ruhige, nachdenkliche Momente, die Potenzial hatten. Doch insgesamt blieb mir der Roman zu distanziert und zu kühl. Für ein Thema, das eigentlich sehr nahe gehen könnte, hat mich das Buch unberührt zurückgelassen. Fazit: Das späte Leben ist kein schlechtes Buch, aber für mich eines mit zu viel verschenkter Möglichkeit. Wer eine sachliche, zurückhaltende Auseinandersetzung mit dem Lebensende sucht, könnte hier fündig werden. Wer jedoch auf emotionale Tiefe und Figuren hofft, die einem ans Herz wachsen, wird vermutlich etwas enttäuscht zurückbleiben.

  • Astrid Wergen

    5/5

    21.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gefühlvoll, emotional, schonungslos ehrlich

    Es gibt Phasen im Leben, an denen die Einschläge im Alltag näher kommen. Die Einschläge, denen man sehr gerne aus dem Weg gehen möchte. Denn sie sind unbequem, und erinnern einen an die Vergänglichkeit des eigenen Lebens. Diese Einschläge können der unbarmherzige Tod von Freunden sein, aber auch die Diagnose von schlimmen Krankheiten. In „Das späte Leben“ von Bernhard Schlink geht es um Martin, der bereits 76 ist. Sein Arzt eröffnet ihm, dass er aufgrund seiner Krebsdiagnose nur noch wenige Monate zu leben hat. Zwar kann man ihn medikamentös noch so einstellen, dass evtl. was zu machen ist, aber Martin entscheidet sich dagegen. Doch wie geht man mit so einer Situation um? Hinzukommt: seine Frau ist deutlich jünger, der gemeinsame Sohn könnte sein Enkel sein. Er weiht seine Frau schlussendlich ein, und nun müssen beide lernen, damit umzugehen. Beiden fällt die Situation sichtlich nicht leicht. Martins Frau überzeugt ihm Schlussendlich, dem gemeinsamen Sohn etwas zu hinterlassen. Vielleicht Videos mit Dingen, die ihm wichtig sind. Vielleicht gemeinsame Erinnerungen, Briefe, oder ähnliches. Die Versuche muten manchmal skurril an, und hinterlassen doch eine berechtigte Frage: Was bleibt vom einzelnen Menschen, der geht? Sind es materielle Dinge wie ein Komposthaufen? Sind es individuelle Botschaften, wie z. B. man sich als junger Mann das erste mal rasiert? Oder basiert das einzelne Leben auf ganz anderen wichtigen Dingen? In diesem Buch muss sich nicht nur das Paar als solches mit der Situation auseinander setzen. Die Frau, die bereits eine Affäre zu einem gleichaltrigen Mann angefangen hat, muss sich überlegen, ob diese Affäre es noch wert ist, oder ob sie lieber ihrem Mann in den letzten Tagen beisteht. Der betroffene Patient muss sich überlegen, wie er gehen will, und was er seiner Familie hinterlässt. Materiell ist es vielleicht noch einfach, Dinge auszumisten, aber was hinterlässt man der Familie? Sind es die eigenen Erinnerungen, Familiengeschichten, ganz individuelle Erlebnisse? Bernhard Schlink hat sich gefühlvoll mit der Situation auseinander gesetzt. Dabei stellt auch er fest: es gibt nicht die eine Lösung. Es gibt so viele Optionen zu gehen, und doch zu bleiben. Was bleibt vom Menschen? Wie geht die Nachwelt mit diesem emotionalem Erbe um? Was ist und bleibt wichtig, was muss man loslassen? Die Balance zwischen Loslassen und Bleiben zu finden, ist nicht einfach. Es ist eine individuelle Entscheidung, eine sehr emotionale Entscheidung, die man nicht so einfach treffen kann. Und meist trifft man sie dann, wenn es meist zu spät ist. Wenn man nicht mehr genügend Zeit hat, sich noch in Ruhe um Dinge zu kümmern, die Bestand für das Umfeld hat, aber auch für einen selbst. Ab wann kann man „entspannt“ gehen, ab wann macht man selbst seinen Frieden, ab wann kann man loslassen? Ein Buch, das mich sehr nachdenklich gestimmt hat, und einen daran erinnert, wie zerbrechlich das Leben ist. Klare Leseempfehlung: Emotional, und schonungslos ehrlich und direkt

  • Bewertung

    5/5

    09.04.2024

    Hörbuch (CD)

    Großartige Hörbuchinterpretion

    Wenn der (meiner Ansicht nach) beste Hörbuchsprecher Deutschlands, Ulrich Noethen, wieder ein Buch einliest, dann ist das ein Grund direkt hellhörig zu werden! - Als der 76jährige Martin die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs erhält, gerät sein Leben aus den Fugen. Den Schock selbst noch nicht verarbeitet, muss er seine junge Frau Ulla und seinen sechsjährigen Sohn David darauf vorbereiten, dass er nur noch wenige Monate zu leben hat. Während Martin sich Gedanken macht, was von ihm bleiben und er seinem Sohn hinterlassen wird, wirkt Ulla, die seit jeher zu intensiven Gefühlen auf Distanz geht, als würde sie ihr Leben einfach weiterleben... Unglaublich, wie sensibel und emotional Ulrich Noethen selbst die leisesten Zwischentöne zur Geltung bringt, während Schlinks Figuren nach Wegen suchen, um mit dem gravierenden Einschnitt in ihrer aller Leben umzugehen. Noethens Interpretation von “Das späte Leben” ist berührend, grandios und lässt einen so schnell nicht mehr los!

  • Barbara T.

    aus Hagen

    5/5

    05.04.2024

    Hörbuch-Download

    Über das Abschiednehmen

    „David, David.“ Er strich ihm über Kopf und Rücken, legte den Arm um ihn, zog ihn an sich. „Ich bin noch lange nicht tot. Und wenn ich sterbe und in den Himmel gehe, kommst du mit bis an die Tür, wir verabschieden uns, wie wir uns am Kindergarten verabschieden, und ich gehe rein…“ (78) Martin Brehm ist sechsundsiebzig als er von seinem Arzt die Krebsdiagnose gestellt bekommt. Nun weiß er, dass ihm nur noch wenige Monate zu leben bleiben. Auf diese schreckliche Nachricht reagiert er ziemlich nüchtern und scheinbar gefasst. Eine Chemotherapie lehnt er ab. Spätabend am Kamin, mit einer Flasche Wein, erzählt er seiner viel jüngeren Frau Ulla von der Diagnose. Sie ist zuerst erschüttert, dann überlegt sie, was sie noch gemeinsam unternehmen können. Wichtig wäre für sie, dass er dem sechsjährigen Sohn David, eine Botschaft hinterlässt. Tödliche Krankheit, eigentlich ein Todesurteil mit dem Martin sich arrangieren muss – das Thema des Romans ist ernst. Der Autor erzählt darüber sachlich, nüchtern, und dementsprechend ruhig und gelassen liest Ulrich Noethen es vor. Es fiel mir zuerst schwer, sowohl Martins Reaktion auf die Krebsdiagnose, wie auch seine weitere Vorgehensweise zu verstehen. Kurios fand ich Martins Brief an seinen Sohn, in dem er über philosophische Themen schreibt. Er hat ihn eigentlich für sich selbst geschrieben, und das merkt er schließlich auch. Doch wie sollte man die knappe Restzeit seines Lebens nutzen? Was kann man überhaupt noch tun, wenn die schleichende Krankheit an den Kräften zerrt? Wie kann man seine Liebsten darauf vorbereiten und vor den Folgen schützen? Es sind gravierende Fragen, auf die jeder von uns unterschiedlich antworten würde. Umso mehr war ich auf Martins Entscheidungen, auf seine Handlungen gespannt. Nicht immer konnte mich sein Verhalten überzeugen, aber es hat mich bewegt und nachdenklich gestimmt. Die empathische Art und Weise, mit der Ulrich Noethen, der Sprecher des Buches, es vorträgt, hat dazu beigetragen, dass ich beim Zuhören in die Geschichte versunken bin. Das Buch und Hörbuch sind wärmstens zu empfehlen.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    25.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Roman stellt wichtige Fragen am Ende des Lebens

    Martin, 76 Jahre, erhält die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs und die Aussicht, noch zirka zwölf Wochen zu leben, die Hälfte davon vermutlich in gutem Zustand. Was kann er seiner jungen Frau Ulla und dem sechsjährigen Sohn hinterlassen? Was kann er für die beiden noch tun? Wie soll er die verbliebene gemeinsame Zeit mit seinem Sohn nützen? Wie ihm etwas mitgeben, so dass er sich später, wenn er einmal erwachsen sein wird, an ihn erinnern kann? Was wird bleiben, wenn er einmal nicht mehr ist? Alles Fragen, die Martin sich stellt. Ein melancholisches Buch, das sehr nachdenklich stimmt über eine der wichtigsten Fragen des Lebens: wie gestaltet man die Zeit, wenn man erfährt, dass der Tod unmittelbar bevorsteht? Ein schwieriges Thema, das in diesem Buch sehr sensibel, jedoch nicht wehleidig umgesetzt wird. Ganz große Empfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (56)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Hans Wilhelm Schmölzer

    Hans Wilhelm Schmölzer

    Thalia Villach – Atrio

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Er mochte den Tod nicht, weil er nicht erfahren würde, wie alles weiterging.“

    Nach einer Krebs-Diagnose bleiben dem 76jährigen Martin noch wenige Monate, um die Dinge zu regeln, die ihm besonders wichtig sind – der neue Roman von Bernhard Schlink über die großen Fragen des Lebens, intelligente und schöne Literatur, bei der auch Elemente von Rührseligkeit und Kitsch nicht stören. Klare Empfehlung von Buch und Autor.
  • Zum Bewerterprofil von Johanna Humer

    Johanna Humer

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was bleibt von dir wenn du stirbst? Martin...

    Was bleibt von dir wenn du stirbst? Martin hat Krebs und es bleiben ihm nur noch wenige Wochen. Was möchte man noch machen? Was ist noch wichtig? Wie soll man diese letzte Zeit sinnvoll gestalten? Und Vorallem - möchter er für seinen Sohn noch etwas mitgeben und hinterlassen!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Settele

    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    14.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Welche Fragen tauchen am Ende...

    Welche Fragen tauchen am Ende des Lebens auf? Der langsame Abschied des todkranken Protagonisten ist ergreifend, vor allem das Bestreben, seinem 6jährigen Sohn etwas Bedeutendes zu hinterlassen. Kein tiefgründiges Buch, sondern eine sprachlich schlichte, unaufgeregte Erzählung.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin

    Katrin

    Thalia Graz – Shopping Nord

    Buchhändler*in

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    2/5

    25.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zu wenig Gefühl

    Der sehr nüchterne, sachliche Schreibstil hat es mir sehr schwer gemacht, emotionalen Zugang zur Geschichte zu finden. Zudem empfand ich Martin als sehr privilegiert und seine Frau als gefühlskalt. Die Tatsache, dass noch niemand von beiden über ein mögliches baldiges Ableben des Mannes nachgedacht hatte, war ebenfalls befremdlich für mich, da er doch schon über 70 ist. Vielleicht bin ich dafür aber nicht in der richtigen altersmäßigen Zielgruppe.

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