Produktbild: Samson und Nadjeschda
Band 1

Samson und Nadjeschda »Mit Schwung und Witz erzählte Krimi-Reihe.« — Kriminalroman

110

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.10.2025

Illustriert von

Jurij Nikitin

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18/11,3/2,1 cm

Gewicht

275 g

Farbe

Elfenbein / Graugrün

Auflage

1

Originaltitel

Samson i Nadežda

Übersetzt von

Sabine Grebing + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24826-5

Beschreibung

Rezension

»Andrej Kurkow hat diese gewissen Nebensätze, die so lakonisch sind, dass man von ihm sogar die Gebrauchsanweisung eines Rasenmähers lesen würde.«
»Andrej Kurkow ist ein Schriftsteller mit einem feinen Gespür für die Melancholie des Übergangs.«
»Ein Pageturner, der dem Autor eine schnelle Feder wünschen lässt.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.10.2025

Illustriert von

Jurij Nikitin

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18/11,3/2,1 cm

Gewicht

275 g

Farbe

Elfenbein / Graugrün

Auflage

1

Originaltitel

Samson i Nadežda

Übersetzt von

  • Sabine Grebing
  • Johanna Marx

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24826-5

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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Die Spannung fehlt Samsons Ohr

Robin aus Hamburg am 06.03.2026

Bewertungsnummer: 3067208

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch möchte drei Dinge sein: Eine historische Erzählung, ein Krimi und eine Liebesgeschichte (so lässt zumindest der Titel vermuten), nur bemüht sich der Autor in keinem Bereich um Spannung. Von allem passiert nur ein bisschen; im Endeffekt zu wenig. Darum leider eine Enttäuschung.

Die Spannung fehlt Samsons Ohr

Robin aus Hamburg am 06.03.2026
Bewertungsnummer: 3067208
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch möchte drei Dinge sein: Eine historische Erzählung, ein Krimi und eine Liebesgeschichte (so lässt zumindest der Titel vermuten), nur bemüht sich der Autor in keinem Bereich um Spannung. Von allem passiert nur ein bisschen; im Endeffekt zu wenig. Darum leider eine Enttäuschung.

Sehr bedrückend und doch hoffnungsvoll

Bewertung am 02.06.2025

Bewertungsnummer: 2506296

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Andrej Kurkow weiß mit Worten umzugehen und die hoffnungslose Stimmung Anfang des 20. Jahrhunderts sehr lebendig werden zu lassen. Ständig wechselnde Machthaber. Fotografen empfehlen, doch bitte keine Uniform für das Foto anzuziehen, denn wer weiß, welche Uniform in ein paar Monaten getragen wird - und man will ja keine Probleme bekommen, wenn dann auf dem Foto die falsche zu sehen ist. Samson, ein junger Mann, dessen Vater auf offener Straße ermordet wurde, büßte selbst ein Ohr ein, das ihm fortan, auf Watte gebettet in einem Kästchen, beste Lausch-Dienste leistet. Dieses märchenhafte Detail akzeptiert man problemlos. Samson "wurschtelt sich so durch", lernt schnell und fängt bei der Miliz als Ermittler an. So hoffnungslos und verwirrend die politische Lage auch ist, durchzogen von Mangel an allen Ecken und Enden, Korruption und Willkür - Samson gibt nicht auf, trifft auf Nadjeschda, die ihm einen zusätzlichen Halt im Leben gibt. Beim Lesen ertappte ich mich immer wieder dabei, zu denken: "Hoffentlich passiert sowas nie wieder - auch wenn das Gewitter am Horizont schon grollt".

Sehr bedrückend und doch hoffnungsvoll

Bewertung am 02.06.2025
Bewertungsnummer: 2506296
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Andrej Kurkow weiß mit Worten umzugehen und die hoffnungslose Stimmung Anfang des 20. Jahrhunderts sehr lebendig werden zu lassen. Ständig wechselnde Machthaber. Fotografen empfehlen, doch bitte keine Uniform für das Foto anzuziehen, denn wer weiß, welche Uniform in ein paar Monaten getragen wird - und man will ja keine Probleme bekommen, wenn dann auf dem Foto die falsche zu sehen ist. Samson, ein junger Mann, dessen Vater auf offener Straße ermordet wurde, büßte selbst ein Ohr ein, das ihm fortan, auf Watte gebettet in einem Kästchen, beste Lausch-Dienste leistet. Dieses märchenhafte Detail akzeptiert man problemlos. Samson "wurschtelt sich so durch", lernt schnell und fängt bei der Miliz als Ermittler an. So hoffnungslos und verwirrend die politische Lage auch ist, durchzogen von Mangel an allen Ecken und Enden, Korruption und Willkür - Samson gibt nicht auf, trifft auf Nadjeschda, die ihm einen zusätzlichen Halt im Leben gibt. Beim Lesen ertappte ich mich immer wieder dabei, zu denken: "Hoffentlich passiert sowas nie wieder - auch wenn das Gewitter am Horizont schon grollt".

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Samson und Nadjeschda

von Andrej Kurkow

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Stella-Lucia

Thalia Salzburg – Europark

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4/5

ein abgeschnittenes Ohr, silberne Knochen und ein Anzug aus feinem englischem Tuch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Getöse des Kiewer Bürgerkriegs von 1919, als Bolschewiki und Kosaken die Straßen in ein blutgetränktes Durcheinander verwandelten, tritt ein junger Waisenbursche hervor, dem ein abgetrenntes Ohr die merkwürdige Gabe übernatürlichen Horchens verleiht, ein groteskes Andenken, das ihn zum widerwilligen Spürhund in einer Stadt der ausgemergelten Schatten werden lässt. Der Autor knüpft daraus ein satirisches Geflecht aus Narrheit und Brutalität: Der Held, arglos wie ein frisch geschlüpfter Spatz, schlägt sich durch Verhörräume der Geheimpolizei, rätselhafte Morde mit silbrig schimmernden Knochen und eine flammende Geliebte aus dem Proletariat, in deren Fanatismus eine rohe Sinnlichkeit gärt, ein Tanz am Rand von Klassenkampf und Begehren.Das Buch fährt wie scharfer ukrainischer Pfeffer in das Mark der Revolution, entblößt den Wahn einer neu entstandenen Bürokratie mit einem Humor, der an kafkaeske Absurdität rührt, und erschafft Figuren, als wären sie aus purem Irrsinn gehauen - Schneider, die Leichen zusammennähen, und Truppen, die im Kreis marschieren. Jede Seite vibriert vor historischer Schärfe, die die Gegenwart aufscheinen lässt, ohne je den Ton der Belehrung anzuschlagen, stattdessen zündet der Text ein Feuerwerk der Groteske, bei dem das Lachen im Halse stecken bleibt wie ein hartnäckiger Brocken Wahrheit.
  • Stella-Lucia
  • Buchhändler/-in

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4/5

ein abgeschnittenes Ohr, silberne Knochen und ein Anzug aus feinem englischem Tuch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Getöse des Kiewer Bürgerkriegs von 1919, als Bolschewiki und Kosaken die Straßen in ein blutgetränktes Durcheinander verwandelten, tritt ein junger Waisenbursche hervor, dem ein abgetrenntes Ohr die merkwürdige Gabe übernatürlichen Horchens verleiht, ein groteskes Andenken, das ihn zum widerwilligen Spürhund in einer Stadt der ausgemergelten Schatten werden lässt. Der Autor knüpft daraus ein satirisches Geflecht aus Narrheit und Brutalität: Der Held, arglos wie ein frisch geschlüpfter Spatz, schlägt sich durch Verhörräume der Geheimpolizei, rätselhafte Morde mit silbrig schimmernden Knochen und eine flammende Geliebte aus dem Proletariat, in deren Fanatismus eine rohe Sinnlichkeit gärt, ein Tanz am Rand von Klassenkampf und Begehren.Das Buch fährt wie scharfer ukrainischer Pfeffer in das Mark der Revolution, entblößt den Wahn einer neu entstandenen Bürokratie mit einem Humor, der an kafkaeske Absurdität rührt, und erschafft Figuren, als wären sie aus purem Irrsinn gehauen - Schneider, die Leichen zusammennähen, und Truppen, die im Kreis marschieren. Jede Seite vibriert vor historischer Schärfe, die die Gegenwart aufscheinen lässt, ohne je den Ton der Belehrung anzuschlagen, stattdessen zündet der Text ein Feuerwerk der Groteske, bei dem das Lachen im Halse stecken bleibt wie ein hartnäckiger Brocken Wahrheit.

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