Samson und Nadjeschda

Samson und Nadjeschda

Kriminalroman

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

8001

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.07.2022

Illustrator

Jurij Nikitin

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,5/12,3/2,7 cm

Beschreibung

Rezension

»Mit Schwung und Witz erzählte Krimi-Reihe.«

Details

Verkaufsrang

8001

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.07.2022

Illustrator

Jurij Nikitin

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,5/12,3/2,7 cm

Gewicht

344 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Samson i Nadežda

Übersetzer

  • Sabine Grebing
  • Johanna Marx

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07207-5

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Ermittler in revolutionären Zeiten

Bewertung am 21.12.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir sind in den Wirren der russischen Revolution in Kiew, die neue Ordnung der Sowjets ist noch nicht etabliert, es herrscht ein Klima der Rechtslosigkeit. Das nötigste fehlt im Alltag, und Samson ist knapp 18 Jahre alt, als er in Begleitung seines Vaters bei einem Angriff der Kosaken grundlos in ein Gemetzel gerät, das seinen Vater das Leben und ihn ein Ohr kostet. Als er bei der sowjetischen Miliz seinen requirierten Schreibtisch zurück fordern will, wird er dort angestellt. Nun beginnt der junge Waise zu ermitteln, im Auftrag der sowjetischen Administration, die dem Klima der Rechtslosigkeit den Kampf angesagt hat. Nach einer Verhaftung von diebischen Rotarmisten, die bei ihm einquartiert waren. erhält Samson den Auftrag, er solle Diebesgut an ihre Eigentümer zurück geben. Also alles, was der noch junge Sowjetstaat nicht für die eigene Staatskasse benötigt. Die Ermittlungen gestalten sich aufwändig, und Samson weckt Geister, die ihm nicht gut gesinnt sind. Zugleich sieht sich Samson mit der ersten Liebe konfrontiert, seine Vermieterin hat ihm die hübsche Nadjenka vorgestellt, die dann auch bei ihm einzieht. Kurkow erzählt detailreich, atmosphärisch dicht und es gelingt gut, diese Rechtslosigkeit und die Ohnmacht der einfachen Leute ob den katastrophalen Zuständen zu transportieren. Es ist sehr viel Stoff für ein Buch, darob leidet die Spannung. Wer also einen spannenden Pageturner erwartet, dem sei von diesem Buch abzuraten. Wer aber erfahren will, wie sich das anfühlt, wenn keine Infrastruktur richtig funktioniert, das Licht dunkel bleibt, gewaltbereite Horden den wenig etablierten Staat herausfordern , der kann es hier brillant und gut geschrieben erlesen, denn der Autor ist in seiner ukrainischen Heimat ein literarischer Star.

Ermittler in revolutionären Zeiten

Bewertung am 21.12.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir sind in den Wirren der russischen Revolution in Kiew, die neue Ordnung der Sowjets ist noch nicht etabliert, es herrscht ein Klima der Rechtslosigkeit. Das nötigste fehlt im Alltag, und Samson ist knapp 18 Jahre alt, als er in Begleitung seines Vaters bei einem Angriff der Kosaken grundlos in ein Gemetzel gerät, das seinen Vater das Leben und ihn ein Ohr kostet. Als er bei der sowjetischen Miliz seinen requirierten Schreibtisch zurück fordern will, wird er dort angestellt. Nun beginnt der junge Waise zu ermitteln, im Auftrag der sowjetischen Administration, die dem Klima der Rechtslosigkeit den Kampf angesagt hat. Nach einer Verhaftung von diebischen Rotarmisten, die bei ihm einquartiert waren. erhält Samson den Auftrag, er solle Diebesgut an ihre Eigentümer zurück geben. Also alles, was der noch junge Sowjetstaat nicht für die eigene Staatskasse benötigt. Die Ermittlungen gestalten sich aufwändig, und Samson weckt Geister, die ihm nicht gut gesinnt sind. Zugleich sieht sich Samson mit der ersten Liebe konfrontiert, seine Vermieterin hat ihm die hübsche Nadjenka vorgestellt, die dann auch bei ihm einzieht. Kurkow erzählt detailreich, atmosphärisch dicht und es gelingt gut, diese Rechtslosigkeit und die Ohnmacht der einfachen Leute ob den katastrophalen Zuständen zu transportieren. Es ist sehr viel Stoff für ein Buch, darob leidet die Spannung. Wer also einen spannenden Pageturner erwartet, dem sei von diesem Buch abzuraten. Wer aber erfahren will, wie sich das anfühlt, wenn keine Infrastruktur richtig funktioniert, das Licht dunkel bleibt, gewaltbereite Horden den wenig etablierten Staat herausfordern , der kann es hier brillant und gut geschrieben erlesen, denn der Autor ist in seiner ukrainischen Heimat ein literarischer Star.

Ein Buch mit einem ganz eigenen Charme

Bewertung aus Stuttgart am 26.10.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kiew, 1919: Der junge Samson ist gerade zur Vollwaise geworden und kommt nach den Wirren der Russischen Revolution ganz zufällig zur sowjetischen Polizei. Ohne weitere Vorkenntnisse als einem einmaligen Schießunterricht wird er bei der Aufklärung von Diebstählen und Todesfällen eingesetzt. Auf seine ganz eigene Art und Weise stürzt er sich in die Ermittlungen hinein. Durch die Hausmeisterin seines Hauses lernt er die patente Nadeschdja kennen. Das Buch gilt als Krimi, doch es dauert eine Weile, bis sich die Geschichte auf das Krimigeschehen einschwenkt. Sehr ausführlich werden die geschichtlichen Ereignisse der damaligen Zeit beschrieben, man kann sich gut hineindenken in ein Kiew, in dem plötzlich so vieles gefährlich geworden ist. Samson versucht sich in dieser veränderten Umgebung zurechtzufinden. Wie er das tut und wie er mit den Veränderungen umgeht, das ist mir manchmal etwas zu holzschnittartig erschienen, einen echten Bezug zu den Personen konnte ich nicht wirklich aufbauen, so sympathisch mir auch einige davon waren. Dafür hat mir das Augenzwinkern gefallen, mit dem die Geschichte erzählt wird, gibt es doch so einige skurrile Details wie ein abgetrenntes Ohr, das überraschende Fähigkeiten verleiht, ein Oberschenkelknochen aus Silber, ein zugeschnittenes Kleidungsstück, das auf eine ganz bestimmte Spur lenkt… Mich hat die Nichtvorhersehbarkeit der Geschichte verblüfft, hat sie doch einige völlig überraschende Wendungen, denen ich mich beim Lesen einfach ergeben musste. Ob die Fortsetzung wohl ähnlich sein wird? Dieses Buch wird sicher nicht nur Freunde finden, doch es hat seinen ganz eigenen Charme. Sehr gerne empfehle ich es weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

Ein Buch mit einem ganz eigenen Charme

Bewertung aus Stuttgart am 26.10.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kiew, 1919: Der junge Samson ist gerade zur Vollwaise geworden und kommt nach den Wirren der Russischen Revolution ganz zufällig zur sowjetischen Polizei. Ohne weitere Vorkenntnisse als einem einmaligen Schießunterricht wird er bei der Aufklärung von Diebstählen und Todesfällen eingesetzt. Auf seine ganz eigene Art und Weise stürzt er sich in die Ermittlungen hinein. Durch die Hausmeisterin seines Hauses lernt er die patente Nadeschdja kennen. Das Buch gilt als Krimi, doch es dauert eine Weile, bis sich die Geschichte auf das Krimigeschehen einschwenkt. Sehr ausführlich werden die geschichtlichen Ereignisse der damaligen Zeit beschrieben, man kann sich gut hineindenken in ein Kiew, in dem plötzlich so vieles gefährlich geworden ist. Samson versucht sich in dieser veränderten Umgebung zurechtzufinden. Wie er das tut und wie er mit den Veränderungen umgeht, das ist mir manchmal etwas zu holzschnittartig erschienen, einen echten Bezug zu den Personen konnte ich nicht wirklich aufbauen, so sympathisch mir auch einige davon waren. Dafür hat mir das Augenzwinkern gefallen, mit dem die Geschichte erzählt wird, gibt es doch so einige skurrile Details wie ein abgetrenntes Ohr, das überraschende Fähigkeiten verleiht, ein Oberschenkelknochen aus Silber, ein zugeschnittenes Kleidungsstück, das auf eine ganz bestimmte Spur lenkt… Mich hat die Nichtvorhersehbarkeit der Geschichte verblüfft, hat sie doch einige völlig überraschende Wendungen, denen ich mich beim Lesen einfach ergeben musste. Ob die Fortsetzung wohl ähnlich sein wird? Dieses Buch wird sicher nicht nur Freunde finden, doch es hat seinen ganz eigenen Charme. Sehr gerne empfehle ich es weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Samson und Nadjeschda

von Andrej Kurkow

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