Produktbild: Sterben üben

Sterben üben

10

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

46831

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Verlag

Otto Müller Verlag

Seitenzahl

140 (Printausgabe)

Dateigröße

435 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783701363278

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

46831

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Verlag

Otto Müller Verlag

Seitenzahl

140 (Printausgabe)

Dateigröße

435 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783701363278

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  • EineMami

    4/5

    12.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Es könnte auch schön werden

    Über Jahre begleitet Autorin Katharina Feist-Merhaut ihre Großmutter. Bis zu deren Tod. Schreibt die Kommunikation auf, dokumentiert anhand von Fotos und Videos, macht sich Notizen. Aufgrund eines tragischen Ereignisses in der Familie, nimmt der Tod viel Raum in ihren Gedanken ein. Kann man sterben üben? Ich will ehrlich sein: Das Buch ist total seltsam. Es beginnt mitten in der Kommunikation, weist kaum einen Textrahmen auf, wirkt abgehackt, unvollständig, fragmentiert. Ich war verwirrt. Aber ich bin drangeblieben. Hab mich gefragt, was will dieses Buch mir sagen? Als ich mich reingefunden hatte, war es schon fast wieder vorbei. Und rührte mich doch überraschend stark. Zwischen den Zeilen liegt Zärtlichkeit, fast schon Poesie. Die Beziehung zwischen der Autorin und ihrer Großmutter ist liebevoll, die alte Dame unglaublich humorvoll. Auch Weisheit konnte ich entdecken. Was ich gelernt habe? Der Tod macht uns alle gleich, Verlust bedeutet Erinnerung und es ist ratsam, die Stimme der Liebsten aufzunehmen, solange sie noch bei uns sind.

  • EineMami

    4/5

    12.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Es könnte auch schön werden…

    Es könnte auch schön werden Über Jahre begleitet Autorin Katharina Feist-Merhaut ihre Großmutter. Bis zu deren Tod. Schreibt die Kommunikation auf, dokumentiert anhand von Fotos und Videos, macht sich Notizen. Aufgrund eines tragischen Ereignisses in der Familie, nimmt der Tod viel Raum in ihren Gedanken ein. Kann man sterben üben? Ich will ehrlich sein: Das Buch ist total seltsam. Es beginnt mitten in der Kommunikation, weist kaum einen Textrahmen auf, wirkt abgehackt, unvollständig, fragmentiert. Ich war verwirrt. Aber ich bin drangeblieben. Hab mich gefragt, was will dieses Buch mir sagen? Als ich mich reingefunden hatte, war es schon fast wieder vorbei. Und rührte mich doch überraschend stark. Zwischen den Zeilen liegt Zärtlichkeit, fast schon Poesie. Die Beziehung zwischen der Autorin und ihrer Großmutter ist liebevoll, die alte Dame unglaublich humorvoll. Auch Weisheit konnte ich entdecken. Was ich gelernt habe? Der Tod macht uns alle gleich, Verlust bedeutet Erinnerung und es ist ratsam, die Stimme der Liebsten aufzunehmen, solange sie noch bei uns sind.

  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    30.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsamer, sensibler Roman

    Sterben üben – geht das überhaupt? Und ist es überhaupt das Sterben selbst, das „geübt“ werden könnte, oder vielmehr das Altwerden, gebrechlicher oder gar krank werden, die Gewissheit, dass das Lebensende naht? Und macht das Üben überhaupt irgendeinen Sinn, wo doch jedes Sterben anders und persönlich ist, wir das Ende gar nicht kennen? Katharina Feist-Merhaut hat sich sehr intensiv diesem Üben gewidmet. Ganze 7 Jahre, in denen sie sich dem Sterben genähert hat, und das nicht allein, sondern gemeinsam mit ihrer Großma, die sie bereitwillig in ihrem Suchen nach Antworten und Erfahrungen begleiteten durfte. Sie nähert sich von unterschiedlichen Seiten, kreist das Unergründliche, dieses nicht-Greifbare ein. Sucht Antworten in der Literatur, sammelt alle noch so kleinen Momente mit der Großma. Dann wieder führt sie einem Interview gleich Gespräche und kurze Dialoge, in der die alte Dame über ihre verstorbenen Ehemänner und Freundinnen, über Saunaabende und ihre Liebe zu Blumen berichtet. Aber auch über Tod, Sterben, Krankheit spricht und einzelne Textpassagen kommentiert. Die Enkelin beobachtet Routinen, führt Listen, sammelt den Alltag ein. Und sie setzt sich mit ihren eigenen Erinnerungen und Erfahrungen auseinander, mit dem Suizid der anderen Großeltern, der Rolle von Tochter und Enkelin. Und während man als Leserin das Gefühl hat, diese offenen und ehrlichen Wahrheiten könnten der Autorin gar nicht detailliert und direkt genug sein, so spürt man zum Ende hin, beim Kümmern, Dasein, auf-Abruf-sein, wie sehr diese Care Arbeit dann an den Kräften zehrt und bei all der Liebe, Fürsorge und dem gegenseitigen Vertrauen auch zur (temporären) Last werden kann. Katharina Feist-Merhaut hat einen wunderbar sensiblen, tiefgründigen und einfühlsamen Text verfasst, der weit über ein Beobachten hinausgeht. Das Hinterfragen und Überschreiten von „gefühlten“ Tabugrenzen öffnet Perspektiven auf die letzte Lebensphase, die mir durchaus sehr nahegingen und mich gleichzeitig irritierten. Gerade weil sie meine persönlichen Grenzen überschritt und Worte formulierte, wo ich nicht einmal Gedanken zulassen wollte. Aber genau hier liegen die Antworten und Wahrheiten des Romans. „So, genug vom Sterben, momentan lebe ich noch.“ Und später im Text „Ich lebe. Ich lebe. Ich lebe noch“ Ein ganz großer Text, ein kurzes Buch, das ich als sehr lang und tief empfunden habe. Leseempfehlung.

  • Buch_im_Koffer

    5/5

    30.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsamer, sensibler Roman…

    Einfühlsamer, sensibler Roman -Sterben üben – geht das überhaupt? Und ist es überhaupt das Sterben selbst, das „geübt“ werden könnte, oder vielmehr das Altwerden, gebrechlicher oder gar krank werden, die Gewissheit, dass das Lebensende naht? Und macht das Üben überhaupt irgendeinen Sinn, wo doch jedes Sterben anders und persönlich ist, wir das Ende gar nicht kennen? Katharina Feist-Merhaut hat sich sehr intensiv diesem Üben gewidmet. Ganze 7 Jahre, in denen sie sich dem Sterben genähert hat, und das nicht allein, sondern gemeinsam mit ihrer Großma, die sie bereitwillig in ihrem Suchen nach Antworten und Erfahrungen begleiteten durfte. Sie nähert sich von unterschiedlichen Seiten, kreist das Unergründliche, dieses nicht-Greifbare ein. Sucht Antworten in der Literatur, sammelt alle noch so kleinen Momente mit der Großma. Dann wieder führt sie einem Interview gleich Gespräche und kurze Dialoge, in der die alte Dame über ihre verstorbenen Ehemänner und Freundinnen, über Saunaabende und ihre Liebe zu Blumen berichtet. Aber auch über Tod, Sterben, Krankheit spricht und einzelne Textpassagen kommentiert. Die Enkelin beobachtet Routinen, führt Listen, sammelt den Alltag ein. Und sie setzt sich mit ihren eigenen Erinnerungen und Erfahrungen auseinander, mit dem Suizid der anderen Großeltern, der Rolle von Tochter und Enkelin. Und während man als Leserin das Gefühl hat, diese offenen und ehrlichen Wahrheiten könnten der Autorin gar nicht detailliert und direkt genug sein, so spürt man zum Ende hin, beim Kümmern, Dasein, auf-Abruf-sein, wie sehr diese Care Arbeit dann an den Kräften zehrt und bei all der Liebe, Fürsorge und dem gegenseitigen Vertrauen auch zur (temporären) Last werden kann. Katharina Feist-Merhaut hat einen wunderbar sensiblen, tiefgründigen und einfühlsamen Text verfasst, der weit über ein Beobachten hinausgeht. Das Hinterfragen und Überschreiten von „gefühlten“ Tabugrenzen öffnet Perspektiven auf die letzte Lebensphase, die mir durchaus sehr nahegingen und mich gleichzeitig irritierten. Gerade weil sie meine persönlichen Grenzen überschritt und Worte formulierte, wo ich nicht einmal Gedanken zulassen wollte. Aber genau hier liegen die Antworten und Wahrheiten des Romans. „So, genug vom Sterben, momentan lebe ich noch.“ Und später im Text „Ich lebe. Ich lebe. Ich lebe noch“ Ein ganz großer Text, ein kurzes Buch, das ich als sehr lang und tief empfunden habe. Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    30.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ehrlich und berührend

    In „sterben üben“ begleitet die Autorin ihre Großmutter über einen längeren Zeitraum. Sie beobachtet, stellt Fragen und vor allem schreibt sie alle die Erfahrungen, Momente und Sätze ihrer Oma auf um anhand ihrer das Sterben zu verstehen und nun ja, zu üben. „Sterben üben“ ist ein intimes, zärtliches und bewegendes Debüt, in der die Autorin ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Sterben ihrer Großmutter literarisch darstellt und dabei versucht die ganz großen Fragen zu stellen und zu beantworten. Wie ist sowas unbegreifliches wie der Tod und die Endlichkeit des Lebens zu fassen? Mit ganz viel Liebe und echter Neugier erzählt sie dabei auch von Familie und Prägung, von den Herausforderungen in der Pflege von Angehörigen, von unterschiedlichen Bedürfnissen, von Machtdynamiken und Abhängigkeiten. Vor allem aber ist dieses Buch für mich ein Plädoyer zum Zuhören und zum Hinsehen geworden. Feist-Merhaut schreibt ehrlich, berührend und ungeschönt, der Stil und der fast essayistische Aufbau haben mir sehr gut gefallen und passen zur Thematik. Und trotz der schwere des Themas, bewahrt die Autorin eine gewisse Leichtigkeit in ihrer Sprache und Erzählung. Fazit: Ein sehr berührendes, ehrliches Debüt – sicher kein einfaches Wohlfühlthema aber eine sehr wertvolle und lohnende Lektüre und eine unbedingte Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Hans Wilhelm Schmölzer

    Hans Wilhelm Schmölzer

    Thalia Villach – Atrio

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „ was willst du verstehen über den Tod? 'Ich glaube, mich interessiert der Verlauf.' “

    'Das Sterben betrifft uns alle. Und dieser Versuchsaufbau: eine Enkelin, die von ihrer Großmutter sterben lernen will, weil sie näher am Tod dran ist -'“ Feist-Merhaut mit ihrem literarischen Debüt über das Sterben in „Theorie und Praxis“.
  • Zum Bewerterprofil von Christina Koppenberger

    Christina Koppenberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Gedenken

    Ein starkes Debut, das sich mit großen Fragen beschäftigt. Wie durch Journal-Einträge, eine beinah wissenschaftliche Arbeit mit Herz, lernen wir durch die Autorin die Großma kennen, die mit viel charmantem Wiener Schmäh über ihr Leben und dessen baldiges Ende sinniert. Durch das eher ungewöhnliche Format und den autofiktionalen Erzählstil wirkt dieses Buch wie eine veröffentlichte Rohfassung, die mit viel Liebe, Offenheit und Feingefühl geschrieben wurde. Die Autorin hat sich für ihr erstes Buch kein leichtes Thema ausgesucht, spricht man über das Sterben zumeist nicht nebenbei im gemütlichen Plauderton und doch schafft es Katharina Feist-Mehrhaut die Thematik mit einer gewissen Leichtigkeit aufs Blatt Papier zu bringen - die Kommentare der Großma tragen hierzu natürlich bei, kann man sich das Schmunzeln einfach nicht verkneifen. Zentrale Themen wie Familie, die Pflege, Herausforderungen des Lebens und des Alterns und natürlich das Sterben, sind gut in das eher abstrakte Gerüst der Geschichte eingebettet, gut aufgearbeitet und mit viel Herz ausformuliert. Es führt einen vor Augen, die Zeit mit den Liebsten noch mehr wertzuschätzen und auszukosten, keine offenen Fragen unbeantwortet zu lassen, jeden Augenblick zu genießen. Ein einfühlsames und ehrliches Werk, welches berührt, unter die Haut geht und einen dazu einlädt, selbst in so mancher Erinnerung zu schwelgen.

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