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Sterben üben

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

140

Maße (L/B/H)

20,8/13/1,7 cm

Gewicht

244 g

Farbe

Lachs / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1327-3

Beschreibung

Rezension

"'sterben üben' ist dem Titel zum Trotz und dem Witz der Großmutter geschuldet ein lebensfrohes und kraftvolles Werk geworden." - Sybill Dolenz, ORF II TV-Magazin "Studio 2"
"'sterben üben' ist ein Buch, das existenzielle Fragen stellt, ohne die Leser dabei emotional zu erdrücken. Und es ist ein Plädoyer für mehr Offenheit im Umgang mit dem Tod, zugleich auch eine Ermunterung, älteren Menschen zuzuhören." - Franz Neger, Radio Steiermark "Lesezeit"
"Mit 'sterben üben' legt Katharina Feist-Merhaut eine kurzweilige und zugleich tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Tod und der Fürsorge zwischen Generationen vor." - Allegra Mercedes Pirker, ZIB ORF 2
"In ihrer Mischung aus Aufzeichnungen, Listen, Zitaten und Überlegungen, die einen ganz eigenen Sog entwickelt, erweist [die Autorin] sich als genaue Beobachterin." - Teresa Schaur-Wünsch, Die Presse

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

140

Maße (L/B/H)

20,8/13/1,7 cm

Gewicht

244 g

Farbe

Lachs / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1327-3

Herstelleradresse

Otto Müller Verlagsges.
Ernest-Thunn-Str 11
5021 Salzburg
AT

Email: info@omvs.at

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Einfühlsamer, sensibler Roman

Buch_im_Koffer aus Münster am 30.05.2025

Bewertungsnummer: 2503355

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sterben üben – geht das überhaupt? Und ist es überhaupt das Sterben selbst, das „geübt“ werden könnte, oder vielmehr das Altwerden, gebrechlicher oder gar krank werden, die Gewissheit, dass das Lebensende naht? Und macht das Üben überhaupt irgendeinen Sinn, wo doch jedes Sterben anders und persönlich ist, wir das Ende gar nicht kennen? Katharina Feist-Merhaut hat sich sehr intensiv diesem Üben gewidmet. Ganze 7 Jahre, in denen sie sich dem Sterben genähert hat, und das nicht allein, sondern gemeinsam mit ihrer Großma, die sie bereitwillig in ihrem Suchen nach Antworten und Erfahrungen begleiteten durfte. Sie nähert sich von unterschiedlichen Seiten, kreist das Unergründliche, dieses nicht-Greifbare ein. Sucht Antworten in der Literatur, sammelt alle noch so kleinen Momente mit der Großma. Dann wieder führt sie einem Interview gleich Gespräche und kurze Dialoge, in der die alte Dame über ihre verstorbenen Ehemänner und Freundinnen, über Saunaabende und ihre Liebe zu Blumen berichtet. Aber auch über Tod, Sterben, Krankheit spricht und einzelne Textpassagen kommentiert. Die Enkelin beobachtet Routinen, führt Listen, sammelt den Alltag ein. Und sie setzt sich mit ihren eigenen Erinnerungen und Erfahrungen auseinander, mit dem Suizid der anderen Großeltern, der Rolle von Tochter und Enkelin. Und während man als Leserin das Gefühl hat, diese offenen und ehrlichen Wahrheiten könnten der Autorin gar nicht detailliert und direkt genug sein, so spürt man zum Ende hin, beim Kümmern, Dasein, auf-Abruf-sein, wie sehr diese Care Arbeit dann an den Kräften zehrt und bei all der Liebe, Fürsorge und dem gegenseitigen Vertrauen auch zur (temporären) Last werden kann. Katharina Feist-Merhaut hat einen wunderbar sensiblen, tiefgründigen und einfühlsamen Text verfasst, der weit über ein Beobachten hinausgeht. Das Hinterfragen und Überschreiten von „gefühlten“ Tabugrenzen öffnet Perspektiven auf die letzte Lebensphase, die mir durchaus sehr nahegingen und mich gleichzeitig irritierten. Gerade weil sie meine persönlichen Grenzen überschritt und Worte formulierte, wo ich nicht einmal Gedanken zulassen wollte. Aber genau hier liegen die Antworten und Wahrheiten des Romans. „So, genug vom Sterben, momentan lebe ich noch.“ Und später im Text „Ich lebe. Ich lebe. Ich lebe noch“ Ein ganz großer Text, ein kurzes Buch, das ich als sehr lang und tief empfunden habe. Leseempfehlung.

Einfühlsamer, sensibler Roman

Buch_im_Koffer aus Münster am 30.05.2025
Bewertungsnummer: 2503355
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sterben üben – geht das überhaupt? Und ist es überhaupt das Sterben selbst, das „geübt“ werden könnte, oder vielmehr das Altwerden, gebrechlicher oder gar krank werden, die Gewissheit, dass das Lebensende naht? Und macht das Üben überhaupt irgendeinen Sinn, wo doch jedes Sterben anders und persönlich ist, wir das Ende gar nicht kennen? Katharina Feist-Merhaut hat sich sehr intensiv diesem Üben gewidmet. Ganze 7 Jahre, in denen sie sich dem Sterben genähert hat, und das nicht allein, sondern gemeinsam mit ihrer Großma, die sie bereitwillig in ihrem Suchen nach Antworten und Erfahrungen begleiteten durfte. Sie nähert sich von unterschiedlichen Seiten, kreist das Unergründliche, dieses nicht-Greifbare ein. Sucht Antworten in der Literatur, sammelt alle noch so kleinen Momente mit der Großma. Dann wieder führt sie einem Interview gleich Gespräche und kurze Dialoge, in der die alte Dame über ihre verstorbenen Ehemänner und Freundinnen, über Saunaabende und ihre Liebe zu Blumen berichtet. Aber auch über Tod, Sterben, Krankheit spricht und einzelne Textpassagen kommentiert. Die Enkelin beobachtet Routinen, führt Listen, sammelt den Alltag ein. Und sie setzt sich mit ihren eigenen Erinnerungen und Erfahrungen auseinander, mit dem Suizid der anderen Großeltern, der Rolle von Tochter und Enkelin. Und während man als Leserin das Gefühl hat, diese offenen und ehrlichen Wahrheiten könnten der Autorin gar nicht detailliert und direkt genug sein, so spürt man zum Ende hin, beim Kümmern, Dasein, auf-Abruf-sein, wie sehr diese Care Arbeit dann an den Kräften zehrt und bei all der Liebe, Fürsorge und dem gegenseitigen Vertrauen auch zur (temporären) Last werden kann. Katharina Feist-Merhaut hat einen wunderbar sensiblen, tiefgründigen und einfühlsamen Text verfasst, der weit über ein Beobachten hinausgeht. Das Hinterfragen und Überschreiten von „gefühlten“ Tabugrenzen öffnet Perspektiven auf die letzte Lebensphase, die mir durchaus sehr nahegingen und mich gleichzeitig irritierten. Gerade weil sie meine persönlichen Grenzen überschritt und Worte formulierte, wo ich nicht einmal Gedanken zulassen wollte. Aber genau hier liegen die Antworten und Wahrheiten des Romans. „So, genug vom Sterben, momentan lebe ich noch.“ Und später im Text „Ich lebe. Ich lebe. Ich lebe noch“ Ein ganz großer Text, ein kurzes Buch, das ich als sehr lang und tief empfunden habe. Leseempfehlung.

Einfühlsamer, sensibler Roman…

Buch_im_Koffer am 30.05.2025

Bewertungsnummer: 2941862

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Einfühlsamer, sensibler Roman -Sterben üben – geht das überhaupt? Und ist es überhaupt das Sterben selbst, das „geübt“ werden könnte, oder vielmehr das Altwerden, gebrechlicher oder gar krank werden, die Gewissheit, dass das Lebensende naht? Und macht das Üben überhaupt irgendeinen Sinn, wo doch jedes Sterben anders und persönlich ist, wir das Ende gar nicht kennen? Katharina Feist-Merhaut hat sich sehr intensiv diesem Üben gewidmet. Ganze 7 Jahre, in denen sie sich dem Sterben genähert hat, und das nicht allein, sondern gemeinsam mit ihrer Großma, die sie bereitwillig in ihrem Suchen nach Antworten und Erfahrungen begleiteten durfte. Sie nähert sich von unterschiedlichen Seiten, kreist das Unergründliche, dieses nicht-Greifbare ein. Sucht Antworten in der Literatur, sammelt alle noch so kleinen Momente mit der Großma. Dann wieder führt sie einem Interview gleich Gespräche und kurze Dialoge, in der die alte Dame über ihre verstorbenen Ehemänner und Freundinnen, über Saunaabende und ihre Liebe zu Blumen berichtet. Aber auch über Tod, Sterben, Krankheit spricht und einzelne Textpassagen kommentiert. Die Enkelin beobachtet Routinen, führt Listen, sammelt den Alltag ein. Und sie setzt sich mit ihren eigenen Erinnerungen und Erfahrungen auseinander, mit dem Suizid der anderen Großeltern, der Rolle von Tochter und Enkelin. Und während man als Leserin das Gefühl hat, diese offenen und ehrlichen Wahrheiten könnten der Autorin gar nicht detailliert und direkt genug sein, so spürt man zum Ende hin, beim Kümmern, Dasein, auf-Abruf-sein, wie sehr diese Care Arbeit dann an den Kräften zehrt und bei all der Liebe, Fürsorge und dem gegenseitigen Vertrauen auch zur (temporären) Last werden kann. Katharina Feist-Merhaut hat einen wunderbar sensiblen, tiefgründigen und einfühlsamen Text verfasst, der weit über ein Beobachten hinausgeht. Das Hinterfragen und Überschreiten von „gefühlten“ Tabugrenzen öffnet Perspektiven auf die letzte Lebensphase, die mir durchaus sehr nahegingen und mich gleichzeitig irritierten. Gerade weil sie meine persönlichen Grenzen überschritt und Worte formulierte, wo ich nicht einmal Gedanken zulassen wollte. Aber genau hier liegen die Antworten und Wahrheiten des Romans. „So, genug vom Sterben, momentan lebe ich noch.“ Und später im Text „Ich lebe. Ich lebe. Ich lebe noch“ Ein ganz großer Text, ein kurzes Buch, das ich als sehr lang und tief empfunden habe. Leseempfehlung.

Einfühlsamer, sensibler Roman…

Buch_im_Koffer am 30.05.2025
Bewertungsnummer: 2941862
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Einfühlsamer, sensibler Roman -Sterben üben – geht das überhaupt? Und ist es überhaupt das Sterben selbst, das „geübt“ werden könnte, oder vielmehr das Altwerden, gebrechlicher oder gar krank werden, die Gewissheit, dass das Lebensende naht? Und macht das Üben überhaupt irgendeinen Sinn, wo doch jedes Sterben anders und persönlich ist, wir das Ende gar nicht kennen? Katharina Feist-Merhaut hat sich sehr intensiv diesem Üben gewidmet. Ganze 7 Jahre, in denen sie sich dem Sterben genähert hat, und das nicht allein, sondern gemeinsam mit ihrer Großma, die sie bereitwillig in ihrem Suchen nach Antworten und Erfahrungen begleiteten durfte. Sie nähert sich von unterschiedlichen Seiten, kreist das Unergründliche, dieses nicht-Greifbare ein. Sucht Antworten in der Literatur, sammelt alle noch so kleinen Momente mit der Großma. Dann wieder führt sie einem Interview gleich Gespräche und kurze Dialoge, in der die alte Dame über ihre verstorbenen Ehemänner und Freundinnen, über Saunaabende und ihre Liebe zu Blumen berichtet. Aber auch über Tod, Sterben, Krankheit spricht und einzelne Textpassagen kommentiert. Die Enkelin beobachtet Routinen, führt Listen, sammelt den Alltag ein. Und sie setzt sich mit ihren eigenen Erinnerungen und Erfahrungen auseinander, mit dem Suizid der anderen Großeltern, der Rolle von Tochter und Enkelin. Und während man als Leserin das Gefühl hat, diese offenen und ehrlichen Wahrheiten könnten der Autorin gar nicht detailliert und direkt genug sein, so spürt man zum Ende hin, beim Kümmern, Dasein, auf-Abruf-sein, wie sehr diese Care Arbeit dann an den Kräften zehrt und bei all der Liebe, Fürsorge und dem gegenseitigen Vertrauen auch zur (temporären) Last werden kann. Katharina Feist-Merhaut hat einen wunderbar sensiblen, tiefgründigen und einfühlsamen Text verfasst, der weit über ein Beobachten hinausgeht. Das Hinterfragen und Überschreiten von „gefühlten“ Tabugrenzen öffnet Perspektiven auf die letzte Lebensphase, die mir durchaus sehr nahegingen und mich gleichzeitig irritierten. Gerade weil sie meine persönlichen Grenzen überschritt und Worte formulierte, wo ich nicht einmal Gedanken zulassen wollte. Aber genau hier liegen die Antworten und Wahrheiten des Romans. „So, genug vom Sterben, momentan lebe ich noch.“ Und später im Text „Ich lebe. Ich lebe. Ich lebe noch“ Ein ganz großer Text, ein kurzes Buch, das ich als sehr lang und tief empfunden habe. Leseempfehlung.

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Sterben üben

von Katharina Feist-Merhaut

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Hans Wilhelm Schmölzer

Thalia Villach – Atrio

Zum Portrait

5/5

„ was willst du verstehen über den Tod? 'Ich glaube, mich interessiert der Verlauf.' “

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

'Das Sterben betrifft uns alle. Und dieser Versuchsaufbau: eine Enkelin, die von ihrer Großmutter sterben lernen will, weil sie näher am Tod dran ist -'“ Feist-Merhaut mit ihrem literarischen Debüt über das Sterben in „Theorie und Praxis“.
  • Hans Wilhelm Schmölzer
  • Buchhändler/-in

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5/5

„ was willst du verstehen über den Tod? 'Ich glaube, mich interessiert der Verlauf.' “

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

'Das Sterben betrifft uns alle. Und dieser Versuchsaufbau: eine Enkelin, die von ihrer Großmutter sterben lernen will, weil sie näher am Tod dran ist -'“ Feist-Merhaut mit ihrem literarischen Debüt über das Sterben in „Theorie und Praxis“.

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Christina Koppenberger

Thalia Salzburg – Europark

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4/5

Ein Gedenken

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein starkes Debut, das sich mit großen Fragen beschäftigt. Wie durch Journal-Einträge, eine beinah wissenschaftliche Arbeit mit Herz, lernen wir durch die Autorin die Großma kennen, die mit viel charmantem Wiener Schmäh über ihr Leben und dessen baldiges Ende sinniert. Durch das eher ungewöhnliche Format und den autofiktionalen Erzählstil wirkt dieses Buch wie eine veröffentlichte Rohfassung, die mit viel Liebe, Offenheit und Feingefühl geschrieben wurde. Die Autorin hat sich für ihr erstes Buch kein leichtes Thema ausgesucht, spricht man über das Sterben zumeist nicht nebenbei im gemütlichen Plauderton und doch schafft es Katharina Feist-Mehrhaut die Thematik mit einer gewissen Leichtigkeit aufs Blatt Papier zu bringen - die Kommentare der Großma tragen hierzu natürlich bei, kann man sich das Schmunzeln einfach nicht verkneifen. Zentrale Themen wie Familie, die Pflege, Herausforderungen des Lebens und des Alterns und natürlich das Sterben, sind gut in das eher abstrakte Gerüst der Geschichte eingebettet, gut aufgearbeitet und mit viel Herz ausformuliert. Es führt einen vor Augen, die Zeit mit den Liebsten noch mehr wertzuschätzen und auszukosten, keine offenen Fragen unbeantwortet zu lassen, jeden Augenblick zu genießen. Ein einfühlsames und ehrliches Werk, welches berührt, unter die Haut geht und einen dazu einlädt, selbst in so mancher Erinnerung zu schwelgen.
  • Christina Koppenberger
  • Buchhändler/-in

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4/5

Ein Gedenken

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein starkes Debut, das sich mit großen Fragen beschäftigt. Wie durch Journal-Einträge, eine beinah wissenschaftliche Arbeit mit Herz, lernen wir durch die Autorin die Großma kennen, die mit viel charmantem Wiener Schmäh über ihr Leben und dessen baldiges Ende sinniert. Durch das eher ungewöhnliche Format und den autofiktionalen Erzählstil wirkt dieses Buch wie eine veröffentlichte Rohfassung, die mit viel Liebe, Offenheit und Feingefühl geschrieben wurde. Die Autorin hat sich für ihr erstes Buch kein leichtes Thema ausgesucht, spricht man über das Sterben zumeist nicht nebenbei im gemütlichen Plauderton und doch schafft es Katharina Feist-Mehrhaut die Thematik mit einer gewissen Leichtigkeit aufs Blatt Papier zu bringen - die Kommentare der Großma tragen hierzu natürlich bei, kann man sich das Schmunzeln einfach nicht verkneifen. Zentrale Themen wie Familie, die Pflege, Herausforderungen des Lebens und des Alterns und natürlich das Sterben, sind gut in das eher abstrakte Gerüst der Geschichte eingebettet, gut aufgearbeitet und mit viel Herz ausformuliert. Es führt einen vor Augen, die Zeit mit den Liebsten noch mehr wertzuschätzen und auszukosten, keine offenen Fragen unbeantwortet zu lassen, jeden Augenblick zu genießen. Ein einfühlsames und ehrliches Werk, welches berührt, unter die Haut geht und einen dazu einlädt, selbst in so mancher Erinnerung zu schwelgen.

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Sterben üben

von Katharina Feist-Merhaut

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