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Was ich von ihr weiß Roman - Ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt

116

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.05.2025

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,5/14,2/4,6 cm

Gewicht

692 g

Farbe

Cool Grey / Grau

Originaltitel

VEILLER SUR ELLE

Übersetzt von

Thomas Brovot

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87800-3

Beschreibung

Rezension

»Ein wunderbares, emotional packendes Leseerlebnis über eine ungleiche Freundschaft.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Anders als Skulpturen lebt der Roman nicht vom Sichtbaren, sondern vom Geheimnis. In seinem Inneren steckt ein Hauptwerk von erstaunlicher Wirkung. Altmeisterliches verbindet sich darin mit überraschend Zeitgenössischem.« ("Stefan Kister / Stuttgarter Zeitung")
»Ein Bildungs-, Künstler- und Abenteuerroman zugleich. Ein Buch über das Erwachsenwerden, über moralische Verantwortung, über die Kraft der Kunst und die Macht der Erinnerung.« ("Angelo Algieri / Der Freitag")
»Bestens geeignet als begleitende Lektüre für die nächste Italienreise.« ("Alexandra Beilharz / Rhein-Neckar-Zeitung")
»Für seinen lebensprallen Roman hat Jean-Baptiste Andrea 2023 den französischen Prix Goncourt gewonnen.« ("Emotion")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.05.2025

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,5/14,2/4,6 cm

Gewicht

692 g

Farbe

Cool Grey / Grau

Originaltitel

VEILLER SUR ELLE

Übersetzt von

Thomas Brovot

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87800-3

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    18.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jean-Baptiste Andrea erzählt…

    Jean-Baptiste Andrea erzählt in Was ich von ihr weiß die Lebensgeschichte eines Außenseiters, der es trotz widrigster Umstände zu Ruhm und künstlerischer Anerkennung bringt – und doch nie sein vollständiges Glück findet. Michelangelo Vitaliani, genannt Mimo, wächst in Armut auf, wird als kleiner Junge nach Italien geschickt, um das Handwerk des Bildhauers zu erlernen, und begegnet dort Viola Orsini, einer Frau, die ihren Standesgrenzen trotzend nach Freiheit strebt. Aus dieser Begegnung entsteht eine Geschichte, die so episch wie intim ist, voller Leidenschaft, Loyalität und Enttäuschung. Der Roman entfaltet ein fast altmeisterliches Tableau Italiens im 20. Jahrhundert: Aufstieg des Faschismus, Weltkriege, gesellschaftliche Umbrüche – stets im Hintergrund von Mimos künstlerischem Schaffen begleitet. Andrea verwebt diese historischen Ereignisse nahtlos mit der privaten Welt seiner Figuren, sodass man die Zeitgeschichte nicht nur beobachtet, sondern sie fast körperlich spürt. Mimo wird durch sein Talent gefeiert, doch seine Herkunft und die gesellschaftlichen Schranken verhindern, dass er in der Liebe je ganz frei sein kann. Viola, eigenwillig, unbezwingbar und emanzipiert, wird zu seiner geheimen Verbündeten, zur „kosmischen Zwillingsseele“, die er immer wieder verliert und findet. Was diesen Roman besonders macht, ist die Art, wie Andrea Mimos Innenleben, seine Erinnerungen und seine Leidenschaft für die Bildhauerei schildert. Man spürt die Kraft der Steine, die er formt, und die Einsamkeit, die ihn begleitet. Gleichzeitig ist Viola mehr als nur Muse: Sie ist eine Figur, die gegen das Korsett ihrer Zeit rebelliert, deren Träume und Enttäuschungen genauso episch wirken wie die politischen und künstlerischen Umwälzungen, die die Welt um sie herum erschüttern. Die Sprache Andrea ist opulent, bildhaft und voller Pathos – gelegentlich schwingt ein Hauch von Übertreibung mit, aber genau diese Intensität passt zu der großen Erzählung über ein Leben voller Liebe, Schmerz und Schicksal. Historische Details, Intrigen, die Rolle der Kirche, der Aufstieg der Filmindustrie, die politischen Wirren Italiens – all das fließt in die Handlung ein, ohne den emotionalen Kern der Geschichte zu überlagern. Was ich von ihr weiß ist kein kleiner Roman, kein leiser Fluss. Es ist ein breites, mitreißendes Epos über Freundschaft, Liebe, Verlust und das, was uns im Leben prägt und begleitet. Wer sich auf Mimos Welt einlässt, wird belohnt: mit einem vielschichtigen Charakter, einem faszinierenden historischen Panorama und einer Geschichte, die lange nachhallt – wie die Spuren, die ein Meisterwerk im Stein hinterlässt.

  • Tigermaus

    aus Burghausen

    5/5

    31.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was soll ich sagen, ich hätte…

    Was soll ich sagen, ich hätte nie von selbst nach diesem Roman gegriffen, aber nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, musste ich ihn ganz lesen. Sowohl Mimo, als auch Viola sind mir von Beginn an symphatisch. Der eine arm, die andre reich, doch beide haben große Ziele vor Augen. Super, dass der Autor beiden eine so starke Persönlichkeit auf den Leib geschrieben hat. Ein auf und ab der Gefühle. Toll wie man da in die Zeit und in die Charaktere eintauchen kann. Das gelingt dem Autor auch mit seiner klaren Sprache. Mein Fazit: Ich bin in 508 Seiten durch die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gereist und habe mit Viola und Mimo vieles erlebt. Ich habe mit ihnen gelitten, gebangt, einfach ihr Leben verfolgt. Jean-Baptiste Andrea ist hier ein großartiger Roman gelungen, der die Herzen vieler LeserInnen gewinnen wird. Mich hat dieser Roman in eine andere Zeit geführt und hat mich die Welt herum vergessen lassen. Ich kann dieses Buch nur allen ans Herz legen, die mal wieder eine großartige Liebesgeschichte lesen wollen, gepaart mit Zeitgeschichte. Ich werde es auf jeden Fall verschenken und vielen damit eine große Freude machen.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    29.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein steiniger Lebensweg zart…

    Ein steiniger Lebensweg zart erzählt; Die Sprache ist gehoben und niveauvoll, zart und fast poetisch, sehr angenehm zu lesen. Es gibt zwei Erzählzeiten, die klug gewählt wurden. Aus der Perspektive Mimos wird seine Lebensgeschichte erzählt, beginnend mit dem Ersten Weltkrieg. Er ist arm, verfügt aber über ein großes Talent, was ihm einen verschlungenen Lebensweg beschert. Die zweite Erzählzeit spielt an seinem Lebensende. Die Charaktere fand ich sehr gut und nachvollziehbar geschildet, den von Mimo ebenso wie den der furchtlosen und unkonventionellen Viola. Auch die Extreme, die beide durchmachen, fand ich sehr glaubhaft und plausibel. Ich wurde geschickt in die damalige Zeit geführt, das geschieht ganz nebenbei ohne dass sich eine Vielzahl unnötiger Details aneinander reiht. Die Geschichte ist fokussiert, aber trotzdem ausführlich und sehr interessant. Ich habe viel Neues über Italien erfahren. Die Leben der beiden Protagonisten wird meisterhaft mit der Italienischen Geschichte verwoben, ohne dass es eine langweilige Geschichtsstunde wird. Eine sehr feine, empfehlenswerte Lektüre!

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    29.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein steiniger Lebensweg zart erzählt

    Die Sprache ist gehoben und niveauvoll, zart und fast poetisch, sehr angenehm zu lesen. Es gibt zwei Erzählzeiten, die klug gewählt wurden. Aus der Perspektive Mimos wird seine Lebensgeschichte erzählt, beginnend mit dem Ersten Weltkrieg. Er ist arm, verfügt aber über ein großes Talent, was ihm einen verschlungenen Lebensweg beschert. Die zweite Erzählzeit spielt an seinem Lebensende. Die Charaktere fand ich sehr gut und nachvollziehbar geschildet, den von Mimo ebenso wie den der furchtlosen und unkonventionellen Viola. Auch die Extreme, die beide durchmachen, fand ich sehr glaubhaft und plausibel. Ich wurde geschickt in die damalige Zeit geführt, das geschieht ganz nebenbei ohne dass sich eine Vielzahl unnötiger Details aneinander reiht. Die Geschichte ist fokussiert, aber trotzdem ausführlich und sehr interessant. Ich habe viel Neues über Italien erfahren. Die Leben der beiden Protagonisten wird meisterhaft mit der Italienischen Geschichte verwoben, ohne dass es eine langweilige Geschichtsstunde wird. Eine sehr feine, empfehlenswerte Lektüre!

  • Leonie

    5/5

    26.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte des Bildhauers Mimo

    Mimo, ein kleinwüchsiger Junge, wird zu seinem Onkel nach Ligurien geschickt, um die Bildhauerei zu lernen. Begleiterin seiner von Herausforderungen durchzogenen Jugend ist Viola, die sich gegen die geltenden Konventionen widersetzt und sich gegen die damaligen für Frauen geltenden moralischen gesellschaftlich auferlegten Fesseln wehrt. Gleichzeitig erlebt der Leser Mimo als alten Mann im Kloster, der sich rückblickend an sein Leben und Streben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erinnert. "Was ich von ihr weiß" lebt in der Hauptsache von dem erzählerischen Talent des Autors Jean-Baptiste Andrea. Die Geschichte verbindet magische, ja fast märchenhaft-skurrile Momente von sehr ungewöhnlichen Protagonisten in eine Zeit der Umwälzung der Geschichte Italiens. Sie durchleben zwei Weltkriege und Italiens Weg auf dem Faschismus und versuchen dabei die Balance zu halten und bei sich zu bleiben, sich vielmehr zu finden und künstlicherisch und autark zum Ausdruck zu bringen. Dabei bleibt der Erzählton flüssig und leicht, so dass der Leser gut durch die Geschichte getragen wird. Als Epos würde ich den Roman nicht bezeichnen; eher erwartet den Leser ein moderende Art "Simplicissimus". Es geht um Streben nach Freiheit, dem Streben als Künstler und dem Ausdruck als Individuum.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Delitcia C.

    Delitcia C.

    Thalia Wien – Schottengasse

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    12.08.2026

    eBook (ePUB)

    Es ist eine so schöne Geschichte der Selbstfindung.

    Ich habe es sehr genossen, Mimo, Viola und all die faszinierenden und facettenreichen Charaktere um sie herum kennenzulernen. Zu keinem Zeitpunkt dominiert ein Thema des Romans die anderen. Ich empfand den Schreibstil als poetisch und zugleich subtil ausgewogen. Die Tatsache, dass Mimo an einer genetischen Fehlbildung leidet, dass Viola für die damalige Zeit (ca. 1910–1980) kein typisches Frauenbild darstellt, dass Kirche und Faschismus einen sozialen und wirtschaftlichen Krieg führen oder dass Mimo ein genialer Bildhauer ist – all das fügt sich so harmonisch zusammen, dass ich mich keine Sekunde gelangweilt habe. Diese Themen könnten durchaus Stoff für eigene Romane bieten, bleiben hier aber im Rahmen der Erzählung. Mimos sozialer und akademischer Aufstieg hängt von Viola ab, die sich der sozialen Ungleichheiten, die durch die politische Macht ihrer Familie noch verschärft werden, sehr bewusst ist, diese aber mit viel Humor aufs Korn nimmt. Sie lehrt Mimo viel, und er erwidert ihre Liebe und Unterstützung, die ihre tiefe Verbundenheit stärkt. Besonders gefallen hat mir, dass sie „Ich liebe dich“ sagten, ohne jemals eine romantische Beziehung anzudeuten. Es ist ein fesselnder und mitreißender Roman. Manchmal schwierig, aber ehrlich, mitfühlend und selbstreflektiert. Ein Teil von mir lebte während des Lesens in Pietra d’Alba, und ich werde es nicht vergessen. Zugegeben, die Schilderungen der etwas esoterischen Reaktionen auf Mimos Statue wirken etwas überflüssig, ebenso wie der Vergleich von Viola mit Christus – aber sie passen in den Kontext, und das gebe ich zu. Ich freue mich, dass das Buch die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient. Es ist eine so schöne Geschichte der Selbstfindung.
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ich von ihr …..

    Mimo. Michelangelo, Bildhauer, hat Träume, große Träume. Geboren als kleinwüchsiger im Jahr 1904. Viola eine Adelige hat noch größere Träume. Eine Freundschaft die nicht größer und besonderer sein könnte. Großartiges Lese-Hörvergnügen. Sprachgewaltig und bildhaft geschrieben. Ich konnte förmlich alle Statuen von Mimo vor mich sehen.

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