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Was ich von ihr weiß Roman - Ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2522

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

btb

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/3,8 cm

Gewicht

363 g

Farbe

Cool Grey / Ozeanblau

Originaltitel

VEILLER SUR ELLE

Übersetzt von

Thomas Brovot

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77606-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2522

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

btb

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/3,8 cm

Gewicht

363 g

Farbe

Cool Grey / Ozeanblau

Originaltitel

VEILLER SUR ELLE

Übersetzt von

Thomas Brovot

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77606-1

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    18.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jean-Baptiste Andrea erzählt…

    Jean-Baptiste Andrea erzählt in Was ich von ihr weiß die Lebensgeschichte eines Außenseiters, der es trotz widrigster Umstände zu Ruhm und künstlerischer Anerkennung bringt – und doch nie sein vollständiges Glück findet. Michelangelo Vitaliani, genannt Mimo, wächst in Armut auf, wird als kleiner Junge nach Italien geschickt, um das Handwerk des Bildhauers zu erlernen, und begegnet dort Viola Orsini, einer Frau, die ihren Standesgrenzen trotzend nach Freiheit strebt. Aus dieser Begegnung entsteht eine Geschichte, die so episch wie intim ist, voller Leidenschaft, Loyalität und Enttäuschung. Der Roman entfaltet ein fast altmeisterliches Tableau Italiens im 20. Jahrhundert: Aufstieg des Faschismus, Weltkriege, gesellschaftliche Umbrüche – stets im Hintergrund von Mimos künstlerischem Schaffen begleitet. Andrea verwebt diese historischen Ereignisse nahtlos mit der privaten Welt seiner Figuren, sodass man die Zeitgeschichte nicht nur beobachtet, sondern sie fast körperlich spürt. Mimo wird durch sein Talent gefeiert, doch seine Herkunft und die gesellschaftlichen Schranken verhindern, dass er in der Liebe je ganz frei sein kann. Viola, eigenwillig, unbezwingbar und emanzipiert, wird zu seiner geheimen Verbündeten, zur „kosmischen Zwillingsseele“, die er immer wieder verliert und findet. Was diesen Roman besonders macht, ist die Art, wie Andrea Mimos Innenleben, seine Erinnerungen und seine Leidenschaft für die Bildhauerei schildert. Man spürt die Kraft der Steine, die er formt, und die Einsamkeit, die ihn begleitet. Gleichzeitig ist Viola mehr als nur Muse: Sie ist eine Figur, die gegen das Korsett ihrer Zeit rebelliert, deren Träume und Enttäuschungen genauso episch wirken wie die politischen und künstlerischen Umwälzungen, die die Welt um sie herum erschüttern. Die Sprache Andrea ist opulent, bildhaft und voller Pathos – gelegentlich schwingt ein Hauch von Übertreibung mit, aber genau diese Intensität passt zu der großen Erzählung über ein Leben voller Liebe, Schmerz und Schicksal. Historische Details, Intrigen, die Rolle der Kirche, der Aufstieg der Filmindustrie, die politischen Wirren Italiens – all das fließt in die Handlung ein, ohne den emotionalen Kern der Geschichte zu überlagern. Was ich von ihr weiß ist kein kleiner Roman, kein leiser Fluss. Es ist ein breites, mitreißendes Epos über Freundschaft, Liebe, Verlust und das, was uns im Leben prägt und begleitet. Wer sich auf Mimos Welt einlässt, wird belohnt: mit einem vielschichtigen Charakter, einem faszinierenden historischen Panorama und einer Geschichte, die lange nachhallt – wie die Spuren, die ein Meisterwerk im Stein hinterlässt.

  • Tigermaus

    aus Burghausen

    5/5

    31.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was soll ich sagen, ich hätte…

    Was soll ich sagen, ich hätte nie von selbst nach diesem Roman gegriffen, aber nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, musste ich ihn ganz lesen. Sowohl Mimo, als auch Viola sind mir von Beginn an symphatisch. Der eine arm, die andre reich, doch beide haben große Ziele vor Augen. Super, dass der Autor beiden eine so starke Persönlichkeit auf den Leib geschrieben hat. Ein auf und ab der Gefühle. Toll wie man da in die Zeit und in die Charaktere eintauchen kann. Das gelingt dem Autor auch mit seiner klaren Sprache. Mein Fazit: Ich bin in 508 Seiten durch die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gereist und habe mit Viola und Mimo vieles erlebt. Ich habe mit ihnen gelitten, gebangt, einfach ihr Leben verfolgt. Jean-Baptiste Andrea ist hier ein großartiger Roman gelungen, der die Herzen vieler LeserInnen gewinnen wird. Mich hat dieser Roman in eine andere Zeit geführt und hat mich die Welt herum vergessen lassen. Ich kann dieses Buch nur allen ans Herz legen, die mal wieder eine großartige Liebesgeschichte lesen wollen, gepaart mit Zeitgeschichte. Ich werde es auf jeden Fall verschenken und vielen damit eine große Freude machen.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    12.08.2025

    eBook (ePUB)

    Die Liebe eines Lebens

    Der Höhepunkt der Saison in deutscher Übersetzung. Der Roman von einem Bildhauer und einer Adligen, die sich in jungen Jahren in Italien treffen und seitdem nie wieder voneinander loskommen, hat mich beeindruckt. Eine tolle Story, gut erzählt mit einer schönen Sprache, machen das Buch zu einem wahren Vergnügen. Sehr empfehlenswert.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    29.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein steiniger Lebensweg zart…

    Ein steiniger Lebensweg zart erzählt; Die Sprache ist gehoben und niveauvoll, zart und fast poetisch, sehr angenehm zu lesen. Es gibt zwei Erzählzeiten, die klug gewählt wurden. Aus der Perspektive Mimos wird seine Lebensgeschichte erzählt, beginnend mit dem Ersten Weltkrieg. Er ist arm, verfügt aber über ein großes Talent, was ihm einen verschlungenen Lebensweg beschert. Die zweite Erzählzeit spielt an seinem Lebensende. Die Charaktere fand ich sehr gut und nachvollziehbar geschildet, den von Mimo ebenso wie den der furchtlosen und unkonventionellen Viola. Auch die Extreme, die beide durchmachen, fand ich sehr glaubhaft und plausibel. Ich wurde geschickt in die damalige Zeit geführt, das geschieht ganz nebenbei ohne dass sich eine Vielzahl unnötiger Details aneinander reiht. Die Geschichte ist fokussiert, aber trotzdem ausführlich und sehr interessant. Ich habe viel Neues über Italien erfahren. Die Leben der beiden Protagonisten wird meisterhaft mit der Italienischen Geschichte verwoben, ohne dass es eine langweilige Geschichtsstunde wird. Eine sehr feine, empfehlenswerte Lektüre!

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    29.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein steiniger Lebensweg zart erzählt

    Die Sprache ist gehoben und niveauvoll, zart und fast poetisch, sehr angenehm zu lesen. Es gibt zwei Erzählzeiten, die klug gewählt wurden. Aus der Perspektive Mimos wird seine Lebensgeschichte erzählt, beginnend mit dem Ersten Weltkrieg. Er ist arm, verfügt aber über ein großes Talent, was ihm einen verschlungenen Lebensweg beschert. Die zweite Erzählzeit spielt an seinem Lebensende. Die Charaktere fand ich sehr gut und nachvollziehbar geschildet, den von Mimo ebenso wie den der furchtlosen und unkonventionellen Viola. Auch die Extreme, die beide durchmachen, fand ich sehr glaubhaft und plausibel. Ich wurde geschickt in die damalige Zeit geführt, das geschieht ganz nebenbei ohne dass sich eine Vielzahl unnötiger Details aneinander reiht. Die Geschichte ist fokussiert, aber trotzdem ausführlich und sehr interessant. Ich habe viel Neues über Italien erfahren. Die Leben der beiden Protagonisten wird meisterhaft mit der Italienischen Geschichte verwoben, ohne dass es eine langweilige Geschichtsstunde wird. Eine sehr feine, empfehlenswerte Lektüre!

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    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

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    5/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ich von ihr …..

    Mimo. Michelangelo, Bildhauer, hat Träume, große Träume. Geboren als kleinwüchsiger im Jahr 1904. Viola eine Adelige hat noch größere Träume. Eine Freundschaft die nicht größer und besonderer sein könnte. Großartiges Lese-Hörvergnügen. Sprachgewaltig und bildhaft geschrieben. Ich konnte förmlich alle Statuen von Mimo vor mich sehen.

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