June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten »ganz normaler« weißer Mädchen, so sieht es June zumindest.
Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs.
June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
01.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Überraschungshit
“Yellowface” ist ein Überraschungshit für mich. Ursprünglich gedacht, och nööö, nichts für mich und dann doch mal reingeschaut.
Erstaunlich aktuell und mit vielen realistischen Bezügen, was die Buchbranche, Booktok und Bookstagram sowie die sozialen Medien allgemein betrifft.
Es beschreibt eindringlich, wie ein Shitstorm im Internet entsteht und welche Folgen und Konsequenzen er für die Betroffenen haben kann.
Es zeigt aber auch ebenso eindrucksvoll, was passiert, wenn Erfolg auf Lügen und Betrug aufgebaut wird.
Dadurch thematisiert die Autorin auch physische Erkrankungen, welche durch oben genannte Situationen zum Vorschein treten können.
Der Schreibstil von R.F. Kuang ist locker und leicht, mit einer guten Portion Humor und Sarkasmus. Aber auch dem nötigen Ernst, um die Story realistisch und treibend voranzubringen.
Die FMC ist eigentlich eine selbstbewusste Person, welche nach und nach durch den Shitstorm und ihren eigenen Unsicherheiten (bestehend durch Erlebnissen aus der Vergangenheit) zunehmend zerstört wird.
Die Gefühle, das Trauma um den Tod, der Diebstahl und die damit einhergehenden Schuldgefühle werden exzellent beschrieben. Sehr nahe an der Realität und mit einem gewissen Sog, sodass man das Buch an diesen Stellen nur schwer ablegen kann. Die daraus entstehenden Szenen sind teilweise auch “brutal” in ihrer Wirkung.
Das Buch ist kritisch im Umgang mit der Buchbranche, spricht den Druck an, immer schneller und schneller das nächste Buch zu schreiben, um auf der Welle des Erfolges zu bleiben.
Genauso verübt es auch eine gerechtfertigte Kritik an der Bookbubble in den sozialen Medien und deren Umgang mit (nicht) erfolgreichen Autor*innen. Insbesondere das “vergessen” erfolgreicher Autor*innen, welche nicht sofort den nächsten Hit/Erfolg rausbringen, wird als eines der zentralen Nebenthemen gut dargestellt. Ebenso auch, dass “Hypes” meistens nur kurzzeitig sind.
Ich lehne mich weit aus dem Fenster, dass der Roman auf mich stellenweise fast schon autobiografisch wirkt. Immerhin lässt sie wohl eine Menge eigene Erfahrung mit einfließen. Es ist einfach zu authentisch.
Das Buch werde ich gerne weiterempfehlen, vor allem Leser*innen, welche gerne auch einen Blick hinter bestimmte Kulissen werfen wollen.
Bella Noëlle
5/5
15.07.2025
Buch (Taschenbuch)
Spannend, kurzweilig, unterhaltsam
Mir hat Yellowface richtig gut gefallen. Ich fand den Roman durchaus spannend und vor allem sehr unterhaltsam. Keine Seite ist einem wirklich sympathisch. Mir hat die Satire sehr zugesagt, denn was in dem Buch auf einmal als problematisch empfunden wird, wird gesellschaftlich tagtäglich toleriert. Ein empfehlenswertes Buch, das zum Nachdenken und Hinterfragen anregen sollte!
Ramona Schroller
aus Klein Rönnau
4/5
16.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Das verwaiste Manuskript
June Hayward ist eine erfolglose Autorin. Ihre Bekannte Athena dagegen ist sehr erfolgreich und wird gefeiert von allen. Eines Abends kommt Athena ums Leben. June ist Zeugin und versucht zu helfen, doch sie kann nichts tun. Doch da ist das gerade beendete Manuskript von Athena, in das sie kurz hineinlesen durfte …
Okay, ich kann es offen zugeben, ich bin bei diesem Buch Opfer des Hypes geworden. Ich dachte wirklich, das der Roman so gut sein musste, wie alle sagten. Überall fand ich positive Rezensionen, die ihn über den grünen Klee lobten. Doch manchmal ist nicht alles Gold was glänzt …
Ich konnte mich gut in June einfinden. Mir wurde selbst einmal Plagiat vorgeworfen, woraufhin ich einen Verlagsvertrag verlor. Mein großer Traum platzte und das Manuskript ist „verbrannt“, ich kann es niemals wieder einem großen Verlag anbieten. Das brachte mich damals an den Rand des Suizids. Seit meiner Kindheit träumte ich davon, Autorin zu werden, habe aber die denkbar schlechtesten Voraussetzungen dafür. Dass ein Großverlag darüber hinwegsehen und mir trotzdem einen Vertrag anbieten würde, damit hätte ich nie gerechnet.
Waren die Plagiatsvorwürfe bei mir echt? Nein, waren sie nicht. Aber das konnte ich seinerzeit nicht beweisen. Ich hatte die Rohfassung an einige Personen geschickt, um ihre Meinung einzuholen. Eine davon meinte dann, es sei doch nur recht und billig, diese Geschichte unter den eigenen Namen zu setzen. Das Buch wurde nie veröffentlicht und ich rührte das Konzept über 15 Jahre nicht mehr an, ehe ich es vor fünf Jahren ausgrub und beendete. Ich stahl also kein fremdes Manuskript, ich wurde sozusagen „bestohlen“, was die Sache allerdings nicht besser machte. Einen Plagiatsvorwurf abzuwaschen, das braucht Zeit und Geduld und sehr, sehr viel Arbeit. Eines hat mich das damals allerdings gelehrt: Heute gebe ich keine vollständigen Manuskripte mehr an Testleser, nur noch Auszüge. Und die Rohfassung und die Überarbeitungen speichere ich gesondert auf eine externe Festplatte, mit Datum und allem. Das wird mir nicht wieder geschehen!
Noch etwas, wo ich June sehr gut nachempfinden konnte, war ihre Familie. Sicher, ich habe mehr als nur ein Geschwister, und nicht alle reagierten negativ auf mein zeitaufwendiges Hobby. Der einzige, der sich wirklich freute, war mein Vater, der stolz überall herumerzählte, seine Tochter würde schreiben und sicherlich eines Tages eine berühmte Schriftstellerin werden – so wie sein Großvater (okay, berühmt war der nicht, aber zumindest bekannt und konnte offensichtlich von seiner Schreibe leben). Meine Mutter dagegen begriff nie, was mich zum Schreiben trieb und warum ich es nicht einfach an den Nagel hängte, da ich ja offensichtlich keinen Erfolg damit hatte, bzw. habe.
Aber genug von mir, kommen wir zum Roman. Ich weiß nicht genau, was ich erwartet hatte von diesem Buch. Es ist nicht schlecht, weit entfernt davon und ich behaupte auch nicht, dass es schlecht sei. Ich erwartete eher … etwas anderes.
Eine der Fragen, die Kuang aufwirft, ist die Frage nach der Urheberschaft. Darf man sich Autor nennen, wenn man die Rohfassung in ein geschliffenes Manuskript umwandelt? Ab wann ist dieses Manuskript das eigene? Das ist eine schwierige Frage, und nachdem, wie es hier erzählt wird, hat June zumindest einen großen Teil der Arbeit geleistet, sie übernahm von Athena eine grob umrissene Handlungsskizze, der sie dann Leben einhauchte. Sicher hätte Athena genannt werden müssen an irgendeiner Stelle, sie hatte die Vorarbeit geleistet. Aber wessen Werk war der fertige Roman? Ich würde schon sagen, es war Junes Arbeit, die die Skizze zu einem Gemälde machte. Kann man ihr insofern Plagiat vorwerfen? Bedingt, würde ich sagen. Sie hätte von Beginn an klarstellen müssen, woher die Quellen stammten, eben von Athena. Die Urheberschaft des Romans dagegen war klar der ihre. Das allerdings ändert nichts an Junes schlechtem Gewissen.
Was im Buch immer wieder als „umgekehrter Rassismus“ genannt wird, ist interessant, verbreitet sich aber leider immer mehr, nicht nur in den Staaten, sondern auch hier in Europa. Einem Weißen Rassismus vorzuwerfen ist einfach, das bleibt immer gern hängen. Auch das musste ich leider schon erleben, obwohl ich bis heute nicht sehe, an welcher Stelle ich rassistisch gewesen sein sollte. Aber wenn dieser Vorwurf von jemandem mit einer anderen Hautfarbe oder Abstammung kommt … wie gesagt, er bleibt gern kleben.
Insofern ist „Yellowface“ kein schlechter Roman, ganz im Gegenteil. Als Leser erhält man einen Einblick in die US-Verlagswelt (in Deutschland läuft das tatsächlich ein wenig anders, auch wenn sich hier zumindest bei großen Publikumsverlagen die Vermittlung durch Agenten durchgesetzt hat). Die Literaturszene ist ein Haifischbecken, und keiner dieser Haie ist zahnlos. Dies gilt leider auch für Deutschland und zieht sich tatsächlich bis in die Kleinverlage hinein. Das ist sehr schade für alle Beteiligten, aber wird sich vermutlich auch nicht mehr ändern lassen.
Wie June immer wieder Inspiration fand und sich dann plötzlich an die Arbeit setzte ist nicht ungewöhnlich für Schreibende. Auch ist nicht jeder Autor gleich schnell, die einen brauchen länger für ihre Rohfassung, die anderen hauen einen Roman in wenigen Wochen heraus. Die Vorstellungskraft ist das, was Schreibende immer wieder zurück an die Tastatur zieht. Aus meiner Erfahrung allerdings kann ich nur bedingt bestätigen, dass ein übermäßiges Maß an Ehrgeiz bei Autoren Pflicht ist. Ich persönlich mag diesen Ehrgeiz früher einmal gehabt haben, ja. Mittlerweile ist er mir abhanden gekommen. Ich schreibe für mich, wenn es anderen gefällt ist das toll, wenn nicht – ich habe die Geschichte für mich geschrieben, also muss sie auch nur mir gefallen. Ich habe nicht mehr viele Autoren in meinem Bekanntenkreis, zugegeben, aber mit denen ich noch Kontakt halte, sehen das Schreiben ähnlich. Es ist schlicht Entspannung, eine Story niederzuschreiben, so merkwürdig das auch für Außenstehende klingen mag.
Hier also habe ich meine Bauchschmerzen über „Yellowface“. Mir ist da zuviel Ehrgeiz, zuviel Greifen nach den Sternen. Sicher, es ist ein Unterhaltungsroman, er soll unterhalten und darf überzeichnen. Aber ich konnte June hier wirklich nicht folgen. Auch ihre Entscheidung, wie sie die Novelle schreibt, konnte ich nach dem Beinahe-Desaster mit dem ersten Roman nicht mehr nachvollziehen.
Was ich mit dieser langen Rezi eigentlich sagen will ist, der Roman ist gut, keine Frage. Aber ich kann ihm nur bis zu einem gewissen Punkt folgen, danach wird das ganze für mich unglaubwürdig, und das ist der Knackpunkt. Was schade ist, denn Kuang hat hier so gut wie alles richtig gemacht.
Dennoch, ist das Buch den Hype wert, den es bekommen hat? Ich würde leider sagen: Nein.
lillysleseecke
4/5
14.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Wenn dir Erfolg wichtiger als eine Freundschaft ist
June ist die Freundin der berühmten Autorin Athena Liu. Auch sie schreibt, doch leider nicht so erfolgreich, weshalb sie oft neidisch auf Athenas Erfolg ist. Als Athena völlig unerwartet stirbt, kommt June als erstes in den Sinn, ihr unveröffentlichtes Manuskript zu stehlen. Sie überarbeitet es, schreibt es fertig und veröffentlicht es überzeugt unter ihrem eigenen Namen Juniper Song - in der Hoffnung, dass es niemandem auffallen wird.
In dem Buch geht es um viele wichtige Themen, die viel zu selten angesprochen werden, wie z.B. Shitstorms, Rassismus und geistiges Eigentum. Trotzdem ist es einfach zu lesen und überhaupt nicht kompliziert. An ein paar Stellen hatte ich etwas das Gefühl, dass die Geschichte etwas in die Länge gezogen wurde, was aber noch okay war. June ist zudem ein Charakter, mit dem man als Leser klarkommen muss. Auch wenn sie sehr unsympathisch ist, zieht sie ihre Rolle im Buch konsequent durch.
Yellowface lässt sich super nebenbei lesen. Es bleibt durch die vielen Themen durchgehend spannend und regt definitiv dazu an, sich noch etwas länger mit einigen Themen zu beschäftigen.
Humphrey
aus Köln
4/5
12.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Starker Anfang, aber mit Schwächen im Verlauf
Der Anfang hat mir wirklich gut gefallen. Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und entwickelt eine Spannung, die einen immer weiterlesen lässt. Gerade June als zunehmend unzuverlässige und von Neid getriebene Hauptfigur ist interessant, weil man ihre Entscheidungen zwar nachvollziehen kann, sie aber gleichzeitig immer unsympathischer wird. Das passt auch zum Konzept des Romans, der sich mit Plagiat, kultureller Aneignung, Social Media und der Verlagswelt beschäftigt.
Im weiteren Verlauf hatte ich allerdings zunehmend das Gefühl, dass die Geschichte künstlich in die Länge gezogen wird. Junes Gedanken drehen sich ständig im Kreis: Sie will die Wahrheit aufklären, entscheidet sich dann wieder dagegen, hat ein schlechtes Gewissen und redet sich ihre Handlungen gleichzeitig immer wieder schön. Dadurch wird sie zwar als Figur konsequent dargestellt, aber irgendwann war mir ihre innere Zerrissenheit einfach zu viel.
Trotzdem tut sie einem stellenweise fast leid. Man merkt, wie sehr sie von Neid, Unsicherheit und dem Wunsch nach Anerkennung zerfressen ist. Genau diese Mischung macht sie gleichzeitig interessant und unglaublich anstrengend.
Auch das Ende hat mich eher enttäuscht. Es bleibt vieles offen, und anstatt dass June die Wahrheit selbst aufdeckt – zumal sie die entscheidende Idee dafür bereits vorher hatte – entscheidet sie sich letztlich wieder für einen persönlichen Rachefeldzug. Ich verstehe zwar, dass dieses offene Ende zu ihrer Figur passen soll und gerade zeigen soll, dass sie aus ihren Fehlern nichts gelernt hat. Trotzdem hatte ich beim Zuklappen des Buches eher das Gefühl: "Das war’s jetzt?"
Insgesamt fand ich das Buch durchaus spannend und interessant, vor allem wegen der Themen und der ungewöhnlichen Hauptfigur. Der starke Anfang konnte mich jedoch mehr überzeugen als der zunehmend zähe Mittelteil und das für mich unbefriedigende Ende. Eine gute Idee mit viel Potenzial, die für mich leider nicht ganz so stark umgesetzt wurde, wie sie hätte sein können.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
28.10.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
“The truth is fluid, there is always another way to spin the story.”
Now this book might be very hyped, but rightfully so! You will hate Juniper Hayward. You will condone everything she does. She will drive you crazy, will make you scream at your walls while reading and will make you want to shred the book into pieces. And yet you will love everything about “Yellowface”. So join in on the numerous readers who devoured this clever book in one sitting and get ready to be uncomfortable, in the best way possible!
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
4/5
16.07.2026
Buch (Taschenbuch)
"Ihr Buch ist ein Bestseller. Das Problem ist nur – sie hat es nicht geschrieben."
Yellowface wird aus der Sicht unserer Protagonistin June erzählt. June Hayward ist Autorin, jedoch interessiert sich niemand wirklich für ihre Bücher. Ganz im Gegensatz zu den Werken ihrer Freundin Athena, deren Bücher weltweite Bestseller sind. Athena ist jung, erfolgreich und beliebt – und das ist June ein Dorn im Auge. Als Athena bei einem tragischen Unfall stirbt, stiehlt June ihr neuestes, unveröffentlichtes Manuskript, überarbeitet es und veröffentlicht es unter ihrem Künstlernamen Juniper Song. Doch wie weit geht June, um ihr Geheimnis zu wahren? Verstrickt sie sich in ihren Lügen oder schafft sie es die ganze Buchbranche und ihre Leser zu täuschen?
Rassismus, kulturelle Aneignung, Plagiate, Shitstorms, Mobbing, Soziale Medien und und und … Rebecca F. Kuang hat alles in eine originelle Geschichte gepackt, die mich von Anfang an bis zum Schluss unglaublich gut unterhalten hat. Nicht nur die Verlagswelt, sondern auch die Bloggerszene auf Instagram und Co, wird unter die Lupe genommen und deren Schattenseiten offenbart.
Rundum ein tolles Leseerlebnis, das noch lange im Gedächtnis bleibt und zum Nachdenken anregt.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
4/5
16.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Buchclub Empfehlung
Das ideale Buch für jeden Buchclub, denn es gibt nach der Lektüre einiges zu diskutieren. Die Autorin schafft es in diese Geschichte komplexe soziale Themen wie Plagiarismus, Rassismus, Feminismus, Social Media Kultur, etc. derart einzuweben, dass sie weder zu oberflächlich noch zu moralisierend wirken. Vielmehr regt sie damit zum eigenen Nachdenken und Reflektieren der persönlichen Einstellungen an. Die eigentlich schlichte Erzählung hinterlässt dadurch einen nachhaltigen Eindruck.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
4/5
21.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gestohlene Worte, gefährliche Wahrheiten
"Yellowface" ist ein packender Roman von Rebecca F. Kuang, der die dunklen Seiten der Literaturszene beleuchtet. Während die chinesisch-amerikanische Schriftstellerin Athena gefeiert wird, bleibt June im Schatten. Nach einem tragischen Ereignis eignet sich June das unveröffentlichte Manuskript von Athena an und veröffentlicht es unter ihrem eigenen Namen. Der Roman wirft kritische Fragen zu Themen wie kultureller Aneignung, Identität und Ethik im Literaturbetrieb auf. Mit scharfem Blick und fesselnder Erzählweise hält Kuang der Branche einen Spiegel vor und regt zum Nachdenken an.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
4/5
27.09.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Athena Liu oder Juniper Song?
Eine spannende Geschichte, die ich an einem Abend lesen musste, über Rassisus, Plagiarismus und Erfolgsneid.
In dem Roman steckt die große Frage: Darf jeder Autor / jede Autorin über alles schreiben, per gibt es kulturelle renzen zu beachten?
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.