• Produktbild: Achtzehnter Stock
  • Produktbild: Achtzehnter Stock
  • Produktbild: Achtzehnter Stock
  • Produktbild: Achtzehnter Stock
  • Produktbild: Achtzehnter Stock

Achtzehnter Stock Roman

258

23,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/2,2 cm

Gewicht

321 g

Farbe

Aquamarin

Auflage

6

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28278-0

Beschreibung

Rezension

"Sara Gmuer hat mit 'Achtzehnter Stock' den bislang härtesten und coolsten Berlin-Roman des Jahres geschrieben. […] Ein guter Beat jagt den nächsten: Man wünscht sich eine Verfilmung und hofft, dass sie viel von seinem coolen Sound bewahrt." Felix Müller, Berliner Morgenpost, 26.02.2025
"Sara Gmuer spürt lustvoll verschiedenen Milieus nach und entwickelt dabei einen ganz eigenen Ton: rau, schmissig, manchmal knallig, poetisch. Achtzehnter Stock erzählt von Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen: Ein furioses Plädoyer für einen weiblicheren Blick auf die Welt." Katja Weise, NDR Kultur, 09.05.2025
"Eindrucksvoll führt Sara Gmuer das prekäre Dasein einer Künstlerin und Mutter vor Augen, die nicht müde wird, von einem besseren Leben zu träumen. Allein schon der Auftakt gehört zu dem Besten, was man in diesem Frühjahr lesen kann." Thomas Hummitzsch, tip Berlin, 31.01.2025
"Der raue Großstadtroman 'Achtzehnter Stock' ist ein Geheimtipp der literarischen Saison, und Sara Gmuer eine Autorin, von der man künftig mehr lesen möchte." Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 10.02.2025
"Achtzehnter Stock hat mich umgehauen wie selten was." Katja Lewina
"Sara Gmuer ist mit Achtzehnter Stock ein herrlich desillusionierendes Buch nicht nur über das Leben einer Alleinerziehenden knapp oberhalb der Armutsgrenze, sondern auch über die Filmbranche gelungen. […] Ein Roman in kalt-schön-pointierten Sätzen im Sybille Berg-Ton.“ Markus Ehrenberg, Tagesspiegel, 20.02.2025
"Ein krasses Leseerlebnis, richtig gut gelungen. Gmuer hat das psychologische Feingefühl, um mit viel Empathie in das Seelenleben ihrer Figuren einzutauchen und dies in eine tolle Sprache zu gießen. Eines meiner Frühjahrshighlights, die mir noch lange im Kopf bleiben werden." Florian Valerius, „Dora Heldt trifft …“ – Der dtv-Buchpodcast, 24.07.2025
"Das Buch ist cool, hart, aber es ist nie kitschig und trotzdem lautet am Ende die Botschaft: Hört nie auf zu träumen." Kaline Thyroff, Bayern 2 „Eins zu Eins. Der Talk“, 20.02.2025
"Gmuer schafft es, Authenzität in Literatur zu gießen." Stephan Oszvath, rbb HF "Orte & Worte", 17.04.2025
"Ein ganz besonderes Buch mit ganz besonderer Sprache, rau und robust und doch voller Gefühl und Liebe. Man gerät richtig in den Sog der Geschichte." Dörte Apel, Podcast "Seitenweise Glück" (Bild der Frau), 01.06.2025
"Ein rauer, fast atemloser Stil – dem die Rap-Vergangenheit der Autorin anzuhören ist. Ein Glücksfall. Achtzehnter Stock ist eine Geschichte über Menschen, die selten Held:innen werden, die vom Leben auf eine Weise herausgefordert werden, das ihnen wenig Kraft bleibt, dieses Leben zu ändern. (…) Und trotzdem endet der Roman mit einem Hoffnungsschimmer, denn man erfährt, was mehr wert ist, als ein schickes Haus am Stadtrand – den festen Boden unter den Füßen, den nur jener Mensch einem baut, auf den man sich hundertprozentig verlassen kann.“ Sabine Zaplin, BR Podcast Neues vom Buchmarkt, 19.02.2025
"Achtzehnter Stock hat Drive, so spannend wie eine gute Netflix-Serie, und das in einem sehr rauen und schraffen Ton geschrieben. Das hat mir echt gefallen. […] Das Buch liest sich wie ein Aufruf, nicht aufzugeben und weiter an den Traum zu glauben. […] Spannend, rau und schonungslos.“ Katja Schönherr, Podcast SRF 1 Buchzeichen, 18.02.2025
"Wie nebenbei werden Themen wie Pflegenotstand und Klassengesundheitssystem als bittere Realität eingeführt, ohne dadurch den Text zu überladen. Auch sprachlich ist der Roman gelungen, liest sich aus einem Guss und kommt locker und spannend daher." Raffael Leitner, Der Standard, 17.05.2025
"Mein absolutes Lieblingsbuch 2025 – wenn ich das im Februar schon sagen darf. Es hat mich von Anfang an richtig gepackt. Ein sehr bewegender Roman über die Sehnsucht und den harten Kampf zwischen dem, was man möchte, und dem, was das Leben gibt." Anna Heymann, Podcast 'Dora Heldt trifft', 13.02.2025
"Sara Gmuer gelingt es, der Zerrissenheit und den Ängsten ihrer Hauptfigur Tiefe und Glaubwürdigkeit zu verleihen. […] Es ist ihre Sprache, die das Buch lesenswert macht, die Worte und Bilder, die sie findet. Ein Buch, das sich liest, wie ein Spielfilm." Charlotte Pollex, rbb Kultur "Das Magazin", 08.02.2025
"Gmuer hat die Sprache zu ihrer Gefährtin gemacht. Sie packt sie in Reime, windet sie zu farbigen Girlanden, taktet sie in schnelle Dialoge." Cornelia Geissler, Berliner Zeitung, 26.02.2025
"Gmuer schreibt eine Prosa, die frei von Peinlichkeiten ist; ihre Sprache ist gleichermaßen rotzig wie sensibel. […] In 'Achtzehnter Stock' regiert eine große Glaubwürdigkeit und ein Erzähltempo, das Gmuer bis zum Ende durchzuhalten vermag. Dazu kommt ein Gespür für dramaturgische Kniffe, für ein Auf und ab im Leben ihrer Protagonistin." Gerrit Bartels, Tagesspiegel, 14.02.2025
"Gmuer entfaltet ein großes Geschick, sich mit Empathie auf den Alltag ihrer Figuren einzulassen und deren tagtäglichen Überlebenskampf zu schildern." Rainer Moritz, Neue Zürcher Zeitung, 10.02.2025
"Ich habe das Buch von der ersten Seite an geliebt. Sara Gmuer hat eine ganz besondere Sprache mit Sprachbildern, die man noch nicht allzu oft gelesen hat. Ein wunderschönes Leseerlebnis, das man danach noch eine ganze Weile im Herzen behält." Jan Ehlert, NDR eat.READ.sleep, 02.08.2025
"'Achtzehnter Stock' ist ein Roman, der mit seinen vielschichtigen Figuren, deren Träumen und Ängsten, Niederlagen und Höhepunkten berührt und packt." Babina Cathomen, kulturtipp (CH), 07.02.2025
"'Achtzehnter Stock' erzählt eine bewegende Selbstfindungsgeschichte rasant im Jargon des multikulturellen jungen Berlin." Charles Linsmayer, 20minuten (CH), 13.02.2025
"Mit Achtzehnter Stock spürt die Schriftstellerin Sara Gmuer dem kleinen Glück und dem unbändigen Aufstiegshunger nach und landet mit ihrem schroffen, doch nicht minder schönen Text schließlich wirklich ganz oben – im 18. Stock." Carsten Schrader, Kulturnews, 28.02.2025
"Mit rauem, aber zärtlichem Ton erzählt Sara Gmuer vom Spagat zwischen Selbstverwirklichung und Mutterschaft, den Fesseln der Herkunft, aber auch von ungeahntem Zusammenhalt." Tanja Reuschling, FLOW, 3/2025
"So dicht, hoffnungsvoll und zärtlich ist der neue Roman von Sara Gmuer." Annik Hosmann, Tages-Anzeiger/Basler Zeitung, 28.03.2025 
"Ein Roman über die wahren Werte des Lebens, hart und voller Wärme. Filmreif." Rheinische Post, 26.05.2025
"Sara Gmuer, die neben der Schauspielausbildung auch die rockige Attitude ihrer Heldin teilt, hat ein raues Großstadtmärchen geschrieben." Silvi Feist, Emotion, 04.02.2025
"Sara Gmuer erzählt ebenso schonungslos wie eindrucksvoll von Wandas Leben zwischen Plattenbau, Mutterrolle und Schauspieltraum. Der Roman überzeugt durch klare Sprache, starke Bilder und emotionale Tiefe. Gmuer zeigt den Alltag an der Armutsgrenze ohne zu dramatisieren – berührend, gesellschaftskritisch und nah an der Realität. Eine äußerst lohnende Lektüre." Jule Heer, Börsenblatt, 30. April 2025
"Der Spannung, die Gmuer aufbaut, kann man sich nicht entziehen. Mit ihrem Erzählton gelingt es ihr schon in wenigen Sätzen eine unverwechselbare Großstadtatmosphäre zu erschaffen mit Bildern, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Große Leseempfehlung!" Agnes De Lucca, Siegener Zeitung, 19.05.2025
"Ein Lesezeichen brauchen Sie für Sara Gmuers Achtzehnter Stock nicht.“ Benedikt Dirrigl, nordbayern.de, 28.02.2025
"Die Geschichte überzeugt durch ihre eindringliche, realistische Darstellung und emotionale Tiefe - aber auch mit einem trockenen, oft unerwarteten Humor." Hochheimer Zeitung, 25.04.25
"Vom Plattenbau zur Berliner Filmbranche und zurück führt dieser temporeiche und atmosphärische Mutter-Tochter-Roman, der sich in einem Zug durchlesen lässt, aber noch lange im Gedächtnis hängen bleibt" Karin Waldner-Petutschnig, Kleine Zeitung Lesezeichen, 08.03.2025
"Achtzehnter Stock ist witzig, sehr intelligent und hat Suchtfaktor: Man liest den Roman gierig schnell- und dann genießerisch nochmal." Günther Grosser, Heilbronner Stimme, 01.03.2025
"Sara Gmuer entwirft auf gut 220 Seiten die Handlung ihres zweiten Romans 'Achtzehnter Stock' – mit viel Gefühl und brutaler Ehrlichkeit." Nele König, literaturkritik.de, 30.04.2025
"So unterhaltsam wie eine Netflix-Serie." Anne Stürzer, Nordsee-Zeitung, 12.05.2025
"'Achtzehnter Stock' hat Drive." Martina Läubli, NZZ am Sonntag, 01.06.2025
"Eine unglaublich, klare, harte, unmittelbare Sprache, die diesen Text zu einem ganz lesenswerten, schnellen und tollen Berlin-Roman machen. […] Ein hardboiled Sound, den ich mag. Das ist ziemlich gelungen." Felix Müller (Berliner Morgenpost), Podcast 'Berlins schönste Seiten', 10.02.2025

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/2,2 cm

Gewicht

321 g

Farbe

Aquamarin

Auflage

6

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28278-0

Herstelleradresse

hanserblau
Lehrter Straße 57/4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Schreibstil hat mich in seinen Bann gezogen

    Die Geschichte um die Junge Mutter Wanda und ihrer kleinen Tochter Karlie hat mich sehr beeindruckt. Und ehrlich gesagt, zum Nachdenken gebracht. Wanda lebt eher schlecht als recht in einer Wohnung im 18. Stockwerk in einer Berliner Plattenbausiedlung. Sie hat Träume und kämpft um ein besseres Leben für ihr kleine Familie. Ich konnte mich sehr gut in die junge Frau hineinversetzten. Auch wie Wanda sich mit ihren Mitbewohnern auseinander setzt, wird wunderbar beschrieben. Fasziniert hat mich letztendlich der knappe und sehr realistisch wirkende Schreibstil der Autorin. Weil er wunderbar die hoffnungslose und harte Sprache dieser ausweglosen Situation widerspiegelt und ich so einen vergleichbaren Stil noch nicht gelesen habe. Das Cover gefällt mir sehr, weil es genau die Stimmung des Buches widerspiegelt und so auf dem Verkaufstisch auffällt. Mir jedenfalls würde das Cover ins Auge springen, weil es mal etwas anderes ist. Mir war die Autorin bisher unbekannt. Dieses ist das zweite Buch von ihr. Da mir "Achtzehnter-Stock" so gefallen hat, bin ich auch auf ihr Erstlingswerk neugierig geworden. Ich kann das Buch sehr weiter empfehlen. Für Leser/innen, die gerne mal etwas ungewöhnliches lesen möchte, was sich vom üblichen Einerlei abhebt.

  • Flying Bookworm

    5/5

    17.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rundum gelungenes Buch

    Was für ein starkes Buch! Ich bin beeindruckt, wie viel Tiefe, Realität und Emotion Sara Gmuer auf so wenigen Seiten unterbringt. Achtzehnter Stock ist kompromisslos ehrlich, roh und absolut lebensnah - genau das macht es so besonders. Die Geschichte wirkt nie konstruiert oder geschönt. Vielmehr hält sie einem einen Spiegel vor: Ob das Leben einer alleinerziehenden Mutter, der Alltag in einer Hartz-IV-Realität, der oft ausweglose Kampf als unbekannte Schauspielerin oder die Schattenseiten der Filmbranche - alles fühlt sich erschreckend echt an. Kein Glamour, kein Happy-End-Kitsch. Stattdessen: ungeschminkte Realität. Wanda, die Protagonistin, wächst einem sofort ans Herz. Sie ist nicht perfekt - und genau das macht sie so sympathisch. Man lacht mit ihr, man leidet mit ihr, man wünscht ihr in jeder Szene, dass das Leben ihr endlich eine Pause gönnt. Das Buch hat mich zum Lachen gebracht, zum Augenrollen, zum Durchatmen - und oft auch zum Nachdenken. Es ist unvorhersehbar, emotional und bleibt im Kopf. Ein rundum gelungenes Buch, das ganz ohne Pathos große Wirkung entfaltet. Absolute Empfehlung!

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    19.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöne Hässlichkeit

    Wandas Leben hat nichts mit dem Leben zu tun, das sie sich ausgemalt hat; statt nach den Drehs erfolgreicher Filme auf Filmpremieren und Partys unterwegs zu sein, hängt sie mit ihrer fünfjährigen Tochter Karlie im Hof einer Berliner Platte fest, wohnt dort im achtzehnten Stock und das auch nur schwarz zur Untermiete. Durch Zufall bekommt sie eine Chance, die glitzernde Welt der Reichen und Schönen zu betreten, ein entsprechendes Filmangebot liegt vor, aber ihre Herkunft scheint ihr dabei im Weg. »Unerfüllte Träume sind auch Träume. Sie sind bloß viel gefährlicher. Man verbittert, man wird so, wie man niemals sein wollte, man wird wie all die anderen Versager, Verstörten und Vergessenen, man lässt sich gehen und gewöhnt sich an die flirrenden Abgase, die Absagen, den Lärm.« (Seite 61) Dieses Buch ist wie eine sozialkritische Studie und genauso zwiegespalten lässt es mich zurück, was ich übrigens großartig finde, um das mal voranzustellen. Wandas Träume, ihre Wünsche, ihre Sehnsucht nach Normalität und einem sorglosen Leben für ihre Tochter und sich, berührten mich. Gleichzeitig wollte ich sie aber schütteln, ihr ins Gesicht schreien, dass sie sich zusammenreißen soll, wenn sie sich wieder gehen ließ, sich treiben ließ, sich Dinge ausmalte, die so fern der Realität waren, dass ich fast lachen musste, aber eben nur fast. Wenn sie die Zweifel übermannten, die Sorgen erdrückten, wollte ich sie trösten, irgendwie. Wenn sie geschubst wurde, abgedrängt, wenn ihr Unrecht geschah, wollte ich sie schützen, einfach so. Und trotzdem gab es Abschnitte, wo ich sie nicht mochte. Die Daumen gehalten habe ich trotzdem. Ist doch klar. Ein Roman über Freundschaft und Heimat, über Träume und Grenzen, aber auch Hoffnung und Glück. Ein Roman, der mich fast euphorisch zurücklässt mit einem Lächeln im Gesicht, weil er vollkommen anders war als erwartet und gerade deshalb so wunderbar. Lesen!

  • Bewertung

    5/5

    28.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ehrliches Buch

    Die Platte schwankt im Wind, wenn ein Sturm kommt, dann könnte das Haus in Berlin umfallen. Hier lebt Wanda und hofft, dass sie endlich eine Rolle bekommt. Schauspielerin, ja, das ist ihr Beruf, aber die Angebote bleiben aus und das Geld von der Werbung, die sie gemacht hat, wird langsam knapp. Ihre fünfjährige Tochter Karlie liebt das Leben und ist fröhlich und begeistert sich für alles. Die Nachbarinnen sind Weggefährtinnen, aber Wanda fühlt sich nicht mit ihnen besonders verbunden. Sie hat eine lose Verbindung mit einem heißen Türken, aber sie will sich auch nicht fest legen. Aber dann scheint alles anders zu werden, denn sie lernt nicht nur Adam kenne, DEN Star von Deutschen Produktionen, sondern auch einen wichtigen Filmmogul. Wird sie es endlich packen? Kann sie als Schauspielerin durch starten? Der Weg ist lang, das Hochhaus groß und die Schatten lang. Sara Gmuer ist etwas großartiges gelungen. Ein Deutsches Kapitel der jetzigen Zeit, enttäuscht vom Leben, gelähmt durch die eigenen Mauern und gefangen in einem Wohnturm, der einen nicht los lässt. Düster und bitter, aber voller Wahrheit und auch mit einem Streif am Horizont. Die Metaphern sind fantastisch, die Erzählsprache großartig und Wanda wächst einem so ans Herz und Karlie will man einfach beschützen und lachen hören.

  • Bewertung

    5/5

    18.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunsch auf ein besseres Leben

    Wanda träumt schon immer von großen Bühnen und einer erfolgreichen Schauspielkarriere. Doch statt Ruhm und Reichtum erlebt sie das alltägliche, sparsame Alltagsleben in einem Berliner Plattenbau. Dort wohnt sie mit ihrer fünfjährigen Tochter Karlie im achtzehnten Stock. Während sie sich wegen des defekten Lifts täglich im dunklen Treppenhaus aufhält, träumt sie vom sonnigen Leben auf der anderen Seite Berlins. Dann lernt sie einen charismatischen Mann kennen und bekommt die Chance, Einblick in eine Welt voller Geld und Möglichkeiten zu blicken. Doch das hat einen Preis. Mir gefielen die eindrücklichen Schilderungen von Wandas und Karlies Leben in der Platte,den Begegnungen mit und Verhältnissen zu den Nachbar*innen sehr gut. Außerdem wird deutlich, wie sehr Wanda ihre Rollen als Schauspielerin, Mutter und Freundin als herausfordernd empfindet und mit ihnen jongliert, wobei ein Faktor häufig auf der Strecke bleibt. In meiner Lesart hat Sara Gmuer einen Schreibstil gewählt, der die Enge, das Träumen scheinbar verlorener Träume und den unbedingten Willen heraus aus schlechten Verhältnissen ich deutlich spüren konnte. Auch wenn das Grundgefühl der Lektüre bedrückend war, waren da auch Hoffnung, Liebe und Zuversicht. "Achtzehnter Stock" war für mich ein tolles Buch und Grund genug, noch mehr von Sara Gmuer lesen zu wollen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

108

4

80

3

58

2

12

1

0

Bewertungen (258)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Johanna Humer

    Johanna Humer

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    18.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Könnte ja Hollywood sein...

    Wanda wohnt mit Ihrer Tochter in einem Berliner Plattenbau. Das Geld ist immer knapp und die Gegend nicht gerade ideal zum aufwachsen für ein kleines Kind. Doch zum Glück gibt es im Haus den Zusammenhalt der Frauen die gegenseitig auf die Kinder aufpassen. Gemeinsam versuchen sie die oft aussichtslos scheinende Welt sich etwas schöner zu machen. Doch eines Tages bekommt Wanda einen Anruf und damit eine Chance die Ihr Leben auf den Kopf stellt....
  • Zum Bewerterprofil von Elin K.

    Elin K.

    Thalia Ried – Weberzeile

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    08.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Glückssuche zwischen Aldi-Einkauf und Filmpremiere

    Schmerzhaft schön, leichtfüßig und tief berührend ist diese Geschichte der Autorin Sarah Gmuer. Protagonistin Wanda ist eine Alleinerzieherin ohne viel Geld und familiäre Unterstützung im Berliner Plattenbau lebend – trotzdem hört sie nicht auf, an ihre Träume zu glauben: als Schauspielerin groß rauskommen, ein anderes, besseres Leben zu erreichen, in dem alles möglich ist. In der Schauspielerwelt Berlins muss sie vieles verheimlichen, um von Männern und Produzenten ernst genommen zu werden. Gleichzeitig muss sie den Spagat schaffen, für ihre fünfjährige Tochter immer da zu sein und für sie beide das alltägliche Leben zu sichern. Beschönigt wird die Lebensrealität nicht, dank Witz und Wärme ist es ein Lesegenuß der besonderen, glücksbringenden Art. Ein Hoch auf alle, die es schaffen, am Leben nicht zu zerbrechen und ihre Träume nicht aufzugeben!
  • Zum Bewerterprofil von Maria Brandstetter

    Maria Brandstetter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    14.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Achtzehn Punkte

    Ein Highlight, absolut empfehlenswert! Du willst einfach immer weiterlesen, weil man wissen will, wie die alleinerziehende Schauspielerin Wanda und ihre Tochter, überleben und kämpfen. Für Leser denen "Caroline Wahl,22 Bahnen" gefallen hat.
  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    03.03.2025

    Hörbuch-Download

    Überlebenskampf - Träume und die harte Realität

    die Sprecherin Nina Reithmeier gab diesem Roman sehr viel Atmosphäre und Realismus. Das Leben in der Platte kam gut rüber - die Charaktere wurden gut geschildert und dargestellt - man lebte mit Wanda - erlebt die Herausforderungen der alleinerziehenden Mutter einer kleinen Tochter - die oft an ihre Grenzen kommt - die Träume hat, erfinderisch sein muss um den Alltag zu bewerkstelligen und so gerne auch Karriere vor der Kamera machen will. Eine Empfehlung auf jeden Fall.

Unsere Meinungen

Bewertungen (4)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Achtzehnter Stock
  • Produktbild: Achtzehnter Stock
  • Produktbild: Achtzehnter Stock
  • Produktbild: Achtzehnter Stock
  • Produktbild: Achtzehnter Stock