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Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken Roman | «Ein unglaubliches Debüt! Die perfekte Mischung aus Poesie und Punk.» Margarete Stokowski

142

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2025

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,9/13,7/2,4 cm

Gewicht

319 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00699-0

Beschreibung

Rezension

"In diesem schmalen Buch erwartet uns eine schonungslose Geschichte, die man so schnell nicht vergisst." ("siegener-zeitung.de")
"Aus der Literatur schöpft die Protagonistin die Stärke, um Freundschaften zu schließen und die große Liebe zu finden, die gelingt." ("Jungle World")
"Das Buch besticht durch eine differenzierte Auseinandersetzung mit relevanten Themen." ("Woman (Österreich)")
"Authentisch und direkt erzählt sie eine wilde Story – mit viel(en) Gefühl(en)." ("Aachener Zeitung")
"Warmherzig, hart und weich, schonungslos und empathisch zugleich zeichnet die Autorin das Porträt einer Frau." ("Kleine Zeitung")
"Am Ende ist man voller Liebe und Zuversicht, weil Lorenz so berührend von ihrem Wunder erzählt." ("Emotion")
"Eine poetische Erzählung über Herkunft, Obdachlosigkeit, Bücher und die Suche nach einem Zuhause." ("Stadtmagazin")
"Eine emotionale Tour-de-Force, randvoll mit Lebenserfahrung und Zuversicht. Und eine Hommage an Mascha Kaléko." ("WDR "Westart Lesen"")
"In diesem Buch stecken so viele Weisheiten, so unaufdringlich erzählt, dass man das Buch allen in die Hand drücken will. Ein grandioses Debüt." ("Ruhr Nachrichten")
Ein Roman, der die Lyrikerin Kaléko feiert - und alle, die an Wunder glauben. Ein Herzensbuch. ("Brigitte")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2025

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,9/13,7/2,4 cm

Gewicht

319 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00699-0

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • maison.tania

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    03.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Poesie mit Dreck unter den Fingernägeln

    Elisa erzählt Mascha Kaléko von ihrem Leben – nicht geschniegelt, nicht geschönt, sondern so, wie es sich anfühlt, wenn man zu früh zu viel erlebt hat. Heim, Obdachlosigkeit, Sehnsucht nach Wärme, die sie oft nur in Büchern findet. Und trotzdem dieses Trotz-Leuchten: der Wunsch, dass da noch etwas möglich ist. Dieses Debüt ist brutal ehrlich, mit einer guten Portion Sarkasmus, die nicht cool sein will, sondern überleben hilft. Es geht ganz tief, weil es zeigt, wie eine versaute Kindheit ein ganzes Leben prägt – nicht als „tragische Backstory“, sondern als unsichtbares Grundrauschen, das jede Entscheidung einfärbt. Am stärksten fand ich diese unbändige Sehnsucht nach Liebe: roh, hungrig, manchmal fast schmerzhaft naiv, weil Elisa gar nicht richtig wissen kann, wie Liebe eigentlich aussieht, wenn man sie nie sicher erlebt hat. Genau diese Unwissenheit macht es so erschütternd. Der Ton trifft eine seltene Mischung: poetisch, aber nicht geschniegelt; hart, aber nicht kalt. Das Buch hat eine Direktheit, die wehtut. Diese Wucht ist stellenweise so groß, dass man beim Lesen kaum Abstand bekommt. Aber auch das gehört hier dazu: Dieses Buch will nicht nett sein. Es will wahr sein. Für Leser:innen, die Texte mögen, die nicht nur erzählen, sondern offenlegen – und die mit gebrochenen Figuren umgehen können, ohne sie reparieren zu wollen. Fazit: Ein tiefgehender, sarkastisch-schöner Schlag in die Magengrube – und trotzdem voller Wunder.

  • aus Stuttgart

    5/5

    24.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbar!

    So eine tolle, frische Sprache, die für ganz schwere Themen einen sanften und warmen Ton findet - ein fabelhaftes Debüt, das sicher nicht nur Kaleko-Fans begeistert, sondern breit für wirklich alle Altersgruppen und Menschen fein lesbar ist.

  • Ronja

    aus Düsseldorf

    5/5

    23.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe für Elisa und Mascha

    Ich liebe die Gedichte von Mascha Kaleko und finde es faszinierend wie es Sarah Lorenz schafft sie in die Geschichte von Elisa einzuweben. Danke für einen richtigen Lesegenuss. Große Empfehlung von mir!

  • Bewertung

    5/5

    11.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einnehmendes Debüt

    Elisa erzählt von ihrer unsteten Kindheit, der Abwendung ihrer Mutter nach der Trennung ihrer Eltern, die Zeit in Jugendhilfeeinrichtungen und ihrer obdachlosen Zeit an der Kölnerdomplatte, wo sie sich Punkern anschloss und, inspiriert von Christiane F., Drogen konsumiert. Während ihr Leben von der verzweifelten Suche nach Nähe, Zuneigung und Verbundenheit geprägt ist, findet sie diese bei der Dichterin Mascha Kaléko, indem sie sich an sie wendet, von ihrem Leben erzählt und eine Verbindung aufbaut. Sarah Lorenz' Erzählweise, dass Elisa direkt Mascha Kaléko adressiert und jedes Kapitel von einem ihrer Gedichte eingeleitet wird, hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte es, sowohl in die literarischen Tiefen als auch in die Erinnerungen aus Elisas Leben abzutauchen. Sie erzählt von der Kälte und der Einsamkeit in ihrer Kindheit und Jugend, ihrer Suche nach Liebe und ihren gewaltvollen Begegnungen und Beziehungen mit Männern. Ein einnehmendes, kluges Debüt, das mir neben tollen Lesestunden auch Mascha Kaléko nähergebracht hat.

  • lese_freiheit

    5/5

    07.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein literarischer Goldschatz

    Erzählerin Elisa nimmt uns in einem kompakten, aber emotional wuchtigen Abriss mit auf eine Reise durch ein Leben, das früh aus der Spur gerät und immer wieder droht, vollends auseinanderzufallen. Zunächst durchlebt sie eine unaufgeregte Kindheit, die dann jedoch einen drastischen Wandel widerfährt, als sich ihre junge Mutter, plötzlich von ihr abwendet. Elisa ist fortan auf sich gestellt und steckt dabei voller kindlicher Sehnsucht nach Liebe, Wärme und Sicherheit, die sie lange vergeblich suchen wird. Für sie beginnt ein unsteter Wechsel zwischen Jugenhilfeeinrichtung, dem Leben in versifften Wohnungen und als obdachlose Punkerin auf der Straße. Sie bewundert Christiane F., probiert Drogen aus und gerät an toxische Männer, erlebt psychische und physische Gewalt, verletzt sich sogar selbst. Man wird Zeuge einer eindringlichen, persönlichen Geschichte über das Suchen, Stolpern, Verzweifeln – und irgendwie auch das Überleben. Und doch ist dieses Buch keine Anklage, kein Selbstmitleid, kein schockierender Erlebnisbericht um der Sensation willen. Tatsächlich liest es sich wie ein langer, intimer Brief. Die Autorin schreibt mit einer Ehrlichkeit, die wehtut, dabei aber nicht auf Effekthascherei abzielt. Vielmehr gelingt ihr, immer wieder neue Zuversicht und Hoffnung zu vermitteln und mich ganz unerwartet nebenbei mit ihrer Begeisterung für die Lyrik von Mascha Kaléko anzustecken. Deren Texte sind an einigen Stellen im Buch eingebunden und bereichern die Geschichte zusätzlich um eine poetischen Tiefe, die sich still entfaltet und lange nachhallt. Es ist ein schmerzhaft ehrlicher, gleichzeitig mutiger und tröstlicher Roman über das Überleben in einer Welt, die nicht immer fair ist. Wer bereit ist, sich auf Elisas Geschichte einzulassen, wird im Mindesten tief berührt sein. Für mich ist es ein literarischer Goldschatz.

Kundinnen und Kunden meinen

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Stella-Lucia

    Stella-Lucia

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Mascha Kaléko trifft auf die goldenen Zitronen!

    Es ist, als öffne sich der Himmel einen Spalt breit und stelle einen kleinen Tisch hinein. Auf ihm stehen zwei dampfende Tassen, der Duft von Kaffee steigt wie eine Erinnerung auf, im Nebel. Sarah Lorenz singt davon mit einer Sanftheit, die kein Pathos braucht. Sie nimmt das Alltägliche - das Einfache und fast allen vertraute Ritual und erhebt es in die Unvergänglichkeit. In ihrer Stimme liegt kein Drängen, sondern Wärme, ein ruhiges Versprechen: Dass Nähe nicht endet, wenn Menschen gehen, dass ein Gespräch bestehen bleibt, selbst wenn es in den Wolken erst vollendet wird. Musik und Worte verweben sich zu einem Trost, der leise leuchtet, wie ein Sonnenstrahl auf Porzellan. Dieses Lied ist kein großes Bild, keine laute Odé an das Leben – es ist ein stilles Gebet in Form eines Kaffeeschlucks, ein Erinnerungsraum, der Himmel und Erde für einen Moment versöhnt.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia

    Claudia

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Punk, Poesie und ganz viel Liebe

    Mit ihrem Debüt "Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken" schreibt sich Sarah Lorenz direkt und mit voller Wucht in Herzen Literaturliebhabender. Ganz unverblümt, persönlich und intim erzählt unsere Protagonistin Elisa ihre Lebensgeschichte - ihr imaginäres Gegenüber hierbei ist ihre liebste Lyrikerin, die wunderbare und großartige Mascha Kaléko. Mit ihr unterhält sie sich über Wunder, die das Leben bereit hält, schwere Zeiten und die Geborgenheit von Reetdachhäuser. Ihre Liebe Maschas Lyrik gegenüber fließt beim Lesen direkt über und wer sich bis jetzt noch nicht in ihren Zeilen verloren wiedergefunden hat, tut dies spätestens nach diesem Roman. Mit einer einzigartigen Leichtigkeit erzählt Elisa Mascha von ihrer Kindheit, ihrem Aufwachsen in einem "großen, kalten Haus", von den Schwierigkeiten mit zuerst ihrem Vater, dann Mutter; ihrem Leben auf der Kölner Domplatte - wie sie noch als Kind, kaum Teenager auf der Straße, im Jugendheim, bei Mitte 20-jährigen "Punkern" lebte. Die Schwere ihres Lebens versucht sie stets mit ihrer Liebe für das Entdecken von Unbekanntem, das Erleben von Wundern und Hoffnung auszugleichen. "Stets ein Ziel, eine Sehnsucht, einen Traum parat zu haben gehört zu meinen Lebenstipps, um die mich niemand bittet. Es ist nun aber wirklich so, dass Träume und Ziele einen durch viele blasse Tage tragen." Als Elisa schließlich mit einer Ausbildung im Buchhandel beginnt, findet sie zu Mascha Kalékos Lyrikbänden und verfällt Hals über Kopf. Sie liebt die Liebe und gelangt später auch an ihren eigenen, persönlichen "Hafen unter Wasser", doch auch die schönsten aller Tage können sich dunkelblau färben. Mit viel Emotion blickt Elisa durchs Erzählen auf ihr Leben zurück und verbindet dieses Mühelos mit Maschas Zeilen. Ein wunderbares, literarisches Schmuckstück, dass ich nur an Herzen legen kann. Große Empfehlung!

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