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Endlich das ganze Leben

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Tanja Fornaro

Spieldauer

12 Stunden und 53 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

249

Verlag

Argon

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783732475476

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Tanja Fornaro

Spieldauer

12 Stunden und 53 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

249

Verlag

Argon

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783732475476

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    18.11.2024

    Hörbuch-Download

    Eine ganz große Lese- und Hörempfehlung

    ENDLICH DAS GANZE LEBEN Roberta Recchia Genzano, in den 80er Jahren: In dem Leben „Davor“ war die Familie Ansaldo glücklich. Die Eltern Mariso und Stelvio führten erfolgreich ihren Feinkostladen und liebten sich wie am ersten Tag. Ihre 16-jährige Tochter Betta war ein kluges und hübsches Mädchen, das in ihrer vollen Blüte stand und den Jungs gegenüber nicht abgeneigt war. Doch genau das wurde der Familie Ansaldo zum Verhängnis. Immer wieder schlich sich die schöne Betta nachts aus dem Haus, um zu den Lagerfeuern am Strand zu gehen, wo sich die jungen Leute trafen und viel tranken. Genau solch ein nächtlicher Ausflug seitens Betta verwandelte das Leben der Ansaldos in ein „Danach", denn das junge Mädchen wurde von drei Jungs überfallen und erst am folgenden Morgen tot aufgefunden. Stille legte sich über das Haus der Ansaldos. Die Trauer überwältigte alle Familienmitglieder, und es sollten Jahre vergehen, bis die ganze Wahrheit ans Licht kam. Was für ein beeindruckender, zutiefst berührender Familienroman. Die gesamte Geschichte ist unglaublich fein inszeniert und weitaus komplexer, als ich es hier – aus Spoilergründen – verraten kann. Es geht um Liebe, Vertrauen, Neuanfänge und die Macht von Vorurteilen. Wenn ihr Italien liebt und euch für bewegende Familienromane begeistern könnt, dann müsst ihr dieses Buch unbedingt lesen. Da ich sowohl das Buch gelesen als auch das Hörbuch gehört habe, möchte ich nicht unerwähnt lassen, wie beeindruckend die Stimme von Tanja Fornaro ist. Ihr zuzuhören war ein Genuss. Dieses Buch hat mich tief berührt und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Eine Geschichte, die bewegt, mitreißt und zum Nachdenken anregt – einfach ein Meisterwerk! Eine ganz große Lese- und Hörempfehlung für dieses außergewöhnliche Debüt! 5+/ 5

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    06.11.2024

    Hörbuch-Download

    Sehr berührende Familiengeschichte

    Zum Inhalt: Bevor es zur Ehe von Marisa und Stelvio kommt, hatte Marisa eine harte Zeit, war ungewollt schwanger, der Vater des Kindes hat sie verlassen und die Familie ist alles andere als glücklich mit der Situation. Stelvio möchte sie trotz allem heiraten, obwohl sie in dieser prekären Situation ist. Doch sie will ihn nicht heiraten. Dann verliert sie ihr Kind und Stelvio ist an ihrer Seite und sie erkennt, dass sie Stelvio liebt. Jahre später führen sie eine zufriedenes Leben mit ihrer Tochter Betta. Doch dann passiert ein furchtbarer Unfall und nichts ist mehr wie es wahr. Meine Meinung: Was für eine berührende Familiengeschichte! Schon der Anfang um die ungewollte Schwangerschaft und der Umgang damit hat mich sehr bewegt. Und dann hofft man, dass alles gut wird und es kommt noch dicker. Die geliebte Tochter stirbt und alles steht Kopf und auch die Harmonie in der Familie steht auf der Kippe. Dann stellt sich auch noch raus, dass Bettas Cousine ein Geheimnis belastet. Mir hat das Buch besser gesagt Hörbuch sehr gut gefallen. Ich konnte vieles durchaus sehr gut nachvollziehen und fühlte mich irgendwie mittendrin in der Geschichte und habe mitgelitten. Gelesen war das Hörbuch gut. Fazit: Sehr berührende Familiengeschichte

  • SimoneF

    5/5

    05.11.2024

    Hörbuch-Download

    ein ergreifender Familienroman

    Manche Ereignisse im Leben sind so einschneidend, dass sie das Leben in ein Davor und Danach teilen. Zu den schmerzhaftesten gehört sicher der Verlust eines Kindes. Mit einem solchen müssen Marisa und Stelvio Ansaldo in „Endlich ein ganzes Leben“ fertigwerden. Anrührend erzählt Roberta Recchia im „Davor“, wie sich Marisa und ihr Mann Stelvio ca. 25 Jahre zuvor in den 1950er Jahren kennengelernt haben. Hierbei bekommt man einen guten Einblick in die gesellschaftlichen Verhältnisse und Moralvorstellungen der damaligen Zeit und lernt Marisas Elternhaus näher kennen. Ich konnte mich hierbei gut in Marisa hineinversetzen und der liebevolle und charakterstarke Stelvio wuchs mir sehr ans Herz. Danach springt die Geschichte in das Schlüsseljahr 1980 und das „Danach“. Da ich bezüglich der Handlung nicht spoilern möchte, ist es gar nicht so einfach, meine Gedanken zum Roman in Worte zu fassen. Der gewaltsame Tod von Marisas und Stelvios Tochter Betta ist ein Wendepunkt im Leben aller Beteiligten. Er stellt die Ehe der Eltern auf eine schwere Probe. Wie geht man als Paar mit einem solchen Verlust um? Findet man zusammen einen gemeinsamen Weg der Trauer, oder geht alles zugrunde? Aber auch Bettas Cousine Miriam droht an dem Ereignis zu zerbrechen. Ihr Leben steht im Mittelpunkt des zweiten Romanteiles und ist ergreifend erzählt. Mich hat dieses Buch so sehr gefesselt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und bis spät in die Nacht aufgeblieben bin, um es in einem Rutsch zu lesen. Ich habe mitgelitten und mitgezittert, war fassungslos und wütend, traurig und hoffnungsvoll zugleich. Roberta Recchia hat interessante, starke Charaktere erschaffen, die mich beim Lesen emotional gepackt haben, auch wenn ich mir einzelne Personen etwas ambivalenter gewünscht hätte, da manches ein bisschen dick aufgetragen wirkte. Neben der familiären Ebene zeigt Roberta Recchia auch, wie wirtschaftliche Interessen, Seilschaften und die Vorstellungen von Anstand und Moral in den 1980er Jahren die Ermittlungsarbeit der Polizei beeinflussten. Ein lesenswerter Familienroman, der erschüttert und gleichzeitig Hoffnung spendet. Das Hörbuch wurde von Tanja Fornaro ganz wunderbar eingelesen. Ihre etwas tiefere Stimmlage und das Sprechtempo empfand ich als sehr angenehm.

  • Esther N.

    Book Circle Community

    5/5

    28.10.2024

    Hörbuch-Download

    Vergangenheit und Gegenwart

      Dieses Hörbuch war mein erstes Buch, das ich von der italienischen Autorin Roberta Recchia gehört habe. Sie vermochte mich mit diesem Buch zu begeistern. Sie schrieb einen nachvollziehbaren Familienroman, der alles beinhaltet – Spannung, Tiefgründigkeit und Emotionalität. Betta Ansaldo ist 16 Jahre jung. Sie verreist wie jedes Jahr in den Sommerferien mit ihren Eltern Stelvio und Marisa in ihr Haus am Meer. Begleitet wird sie von ihrer gleichaltrigen Cousine Miriam und ihrer Oma. Bettas älterer Bruder Ettore ist ein berühmter Pianist. Er ist nicht anwesend, da er durch die Welt reist. Ihre Eltern führen eine glückliche Ehe und ihr Delikatessengeschäft läuft sehr gut., Nach einem gemeinsamen, fröhlicher Abend mit der Familie geschieht ein Unglück, das alles verändert. Betta und Miriam unternehmen einen heimlichen, nächtlichen Ausflug, der für beide tragisch endet. Betta stirbt und Miriam überlebt traumatisiert. Nach diesem starken Einstieg ins Buch geschieht noch viel mehr, dass mich den Atem anhalten liess. Die Spannung lässt bis zum Ende nicht nach. Die ganze Geschichte ist sehr realistisch geschrieben und die Charaktere sind alle sehr gut ausgearbeitet. Dieses Buch zu hören, kostete mich sehr viel Kraft, da es viele schwierige Themen beinhaltet und trotzdem wirkte es einen Sog auf mich aus Ich wollte jederzeit erfahren, wie es weitergeht und welche Wendungen diese ganze Geschichte noch nehmen würde. Dieser Roman beinhaltet eine tragische Geschichte und das Schlimme daran ist, dass solche Vorfällte tatsächlich immer wieder geschehen. Tanja Fornaro hat dieses Buch sehr gut gelesen.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    16.10.2024

    Hörbuch-Download

    Ein vorher und ein Nachher

    Die Italienische Schriftstellerin Roberta Recchia hat mit dem Roman, Endlich das ganze Leben, ein ergreifendes Werk. Das Hörbuch wird von der Sprecherin Tanja Formaro gelesen. Das macht sie mit guter Stimme und die lässt die Stimmung perfekt Revue passieren. Es ist eine Familiengeschichte der Familie Ansolda 1980. Die 16jährige Betta und ihre Cousine Miriam schleichen sich nachts an den Strand. Die beiden werden vergewaltige und Betta stirbt. Miriam schleicht sich nach Hause. Betta wird gefunden, für die Eltern ist das Leben nur noch ein danach. Miriam wird von der Großmutter zu ihrem Elternhaus geschickt. Für Miriam wird das Leben nur noch eine Qual, denn keiner weiß von ihrem Martyrium. Dieser Roman ist außergewöhnlich eindrucksvoll und erschütternd.

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Bewertungen (55)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Magda W.

    Magda W.

    Thalia Oberwart

    Buchhändler*in

    4/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was bleibt übrig, wenn das Unaussprechliche dein Leben in ein davor und danach teilt?

    Dieses Buch hat mich an so vielen Stellen berührt und emotional mitgenommen, dass ich auch Tage nach dem Beenden immer noch sehr in der Geschichte drin bin. Auch wenn ich mir stellenweise etwas anderes erwartet habe, hat mir das Gelesene gut gefallen. Davor: Wir erleben mit, wie Marisa und Stelvio sich kennenlernen und ihr Leben und ihre Liebe aufbauen. Einige Jahre später haben die beiden zwei Kinder – Ettore und Betta –, mit denen sie, aufgrund des Asthmas der Tochter, den Sommer am Meer verbringen. Eines Nachts wird Betta aus dem Leben gerissen. Und danach? Ist nichts mehr so wie es war. Marisa und Stelvio driften immer mehr auseinander, weil sie sich in ihrer Trauer nicht unterstützen können. Bettas Kusine Miriam leidet still vor sich hin, bis es fast zu spät ist, weil niemand genau hinsieht, was mit ihr los ist. Kann die Familie wieder zueinanderfinden und das Trauma überwinden? Der Schreibstil der Autorin ist distanziert, manchmal fast dokumentarisch. Trotzdem ist genug Platz für Emotionen, denn die Geschehnisse sprechen für sich und sind dramatisch genug. Ab und zu hatte ich das Gefühl, dass die Übersetzung ein wenig holprig ist oder nicht die passenden Wörter gewählt wurden (beispielsweise „Aggressor“). Ich konnte einerseits gut mit Marisa und Stelvio mitfühlen und wollte mich andererseits gar nicht zu sehr mit ihnen identifizieren, da das Geschehene zu grausam ist. Mehrmals hatte ich Gänsehaut und Tränen in den Augen. Besonders der Einstieg hat mir gut gefallen und ich mochte es, dass wir Marisa und Stelvio in jungen Jahren kennenlernen und zusehen können, wie sie ihre Familie gründen. Auch der Tag davor war sehr einnehmend geschildert, ich habe richtig gespürt, wie sich alles auf die Katastrophe zuspitzt. Im Mittelteil jedoch hatte ich mir etwas anderes erwartet: nämlich die Traumabewältigung der Familie. Leider geht die Autorin so gut wie nicht auf Marisa und Stelvio ein, der Bruder wird sowieso ganz vergessen, auch Oma Letizia wird nicht mehr geschildert, ebensowenig Marisas Schwester und somit Tante von Betta und Mutter von Miriam. Mich hätten die Gedanken und Gefühle dieser Figuren sehr interessiert. Stattdessen liegt der Fokus auf Miriam (was ich grundsätzlich schon erwartet habe) und auf zwei neuen Figuren, Leo und Corallina. Bei diesen beiden bin ich zwiegespalten: Es hat mir schon gefallen, dass Figuren von außerhalb neue Dynamiken reinbringen, mir war das aber zu viel und die Familie ist mir zu sehr in den Hintergrund gerückt. Das Ende des Romans hat mich dann an vielen Stellen emotional mitgenommen und berührt, weshalb ich trotz der Kritik vier Sterne geben kann. Alles in allem denke ich mir, dass die Autorin vielleicht etwas zu viel in die Geschichte hineinpacken wollte. Es hätte in meinen Augen ausgereicht, das Drama um Betta und ihre Familie mitzuerleben (das ist schlimm genug). Stattdessen lag der Fokus unter anderem auch auf Suizid, Drogenmissbrauch, Krebs, Demenz und Homosexualität. Hätte man all diese Aspekte weggelassen, wäre der Roman immer noch unglaublich emotional und dramatisch gewesen, nur die Autorin hätte an der ein oder anderen Stelle mehr in die Tiefe gehen können.

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