Produktbild: Juli, August, September

Juli, August, September Roman

139

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

31585

Erscheinungsdatum

17.09.2024

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2479 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446281899

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

31585

Erscheinungsdatum

17.09.2024

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2479 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446281899

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  • Magnolia

    5/5

    17.09.2024

    eBook (ePUB)

    Den eigenen Wurzeln nachspüren

    Lou lebt mit ihrem zweiten Ehemann Sergej und ihrer Tochter Rosa in Berlin. Als erfolgreicher Pianist ist Sergej ständig unterwegs, auch Lou führt als Kunsthistorikerin ein nicht gerade häusliches Leben, wenngleich ihr Beruf wegen Rosa momentan eher zweitrangig ist, sie also ihre Tage mit Kind gezwungenermaßen daheim verbringt. Wäre da noch das Gerücht um eine Trennung von Sergej, das nicht verstummen will. Ein Gerücht, das immer wieder aufflammt. Und nun steht der 90. Geburtstag von Lous Großtante Maya an, sie hat in ein Resort auf Gran Canaria eingeladen. Auch Lou und Rosa sollen mit, denn – so meint Lous Mutter – es könnte Mayas letzter Geburtstag sein. Also, werden die Flüge gebucht. Sie sind die ersten, die dort eintreffen, so nach und nach trudelt dann die ganze jüdische Verwandtschaft ein. Der Roman wird aus Lous Sicht erzählt, untergliedert in diese drei titelgebenden Monate. Der Juli führt zunächst zu Lou, Rosa und Sergej, zu ihrem ganz normalen Alltag. Und auch wenn sie jüdisch sind - mit russischen Wurzeln - so leben sie diesen Glauben nicht, kennen sich mit diesen Ritualen so gar nicht aus. Nun, es geht nach Gran Canaria und später dann fliegt Lou alleine nach Tel Aviv. Hier will sie ihren Wurzeln nachspüren, dabei erfährt sie so einiges aus früheren Tagen, erfährt von ihren Vorfahren und ihrem beschwerlichen Dasein. Olga Grjasnowa ist ein gut lesbares Buch gelungen, das eine Familie näher beleuchtet und das neben dem Familiären auch die angespannte Weltpolitik thematisiert. Die Hauptprotagonistin Lou ist eine weltoffene junge Frau, die ihre Herkunft hinterfragt. Dabei werden so manche geschönte „Wahrheiten“, die ein Leben lang immer weitergesponnen werden, aufgedeckt. Und das auf eine amüsante Weise, garniert mit so einigen Drinks. Es ist die Geschichte einer durchaus modernen jüdischen Familie, deren Glauben eher Nebensache ist und die Suche einer Frau nach ihrer Identität. Es ist das etwas andere Leseerlebnis, gut und kurzweilig geschrieben, das mit einem Ende aufwartet, dem ich sehr viel abgewinnen kann.

  • rosaolive

    aus Österreich

    5/5

    13.08.2024

    eBook (ePUB)

    Geschichte der Erinnerung

    Juli, August, September Geschichte der Erinnerung Von rosaolive Dieses Buch war mein Wunschbuch dass ich mit meinen gesammelten Punkten gewonnen habe und ich habe es nicht bereut, Olga Grjasnowa nimmt uns mit in eine Welt die den meisten verborgen ist , in das Leben einer nicht all zu gläubigen jüdischen Familie. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben und durch den sehr angenehm zu lesenden Schreibstil habe ich das Buch an einem Tag verschlungen. Die Storie dreht sich um die junge Mutter Lou die immer weiter in die Geschichte ihrer eigenen Familie vordringt. In einem gemeinsamen Urlaub auf Gran Canaria erfährt sie viel über ihre Familie und denkt auch sehr intensiv über ihr eigenes Leben nach. Es entstehen viele fragen die man sich auch selber stellt, wie etwa in wie weit man seine Kinder an das religiöse Leben heran führt. Lebt man das Leben das man führen will? Wie viel weis ich über meine nächsten Verwandten? Ich habe nach dem Lesen selber viel darüber nachgedacht. Einiges lässt die Autorin am Schluss offen und man muss selber nachdenken was noch passiert sein könnte. Fazit ich habe diesen Roman sehr gemocht, das Cover hat mich zwar nicht sonderlich angesprochen, dafür die Erzählung um so mehr. Absolute Leseempfehlung!

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    4/5

    17.11.2024

    eBook (ePUB)

    Kein Buch für zwischendurch

    Rosa hängt sehr an ihrem Vater. Das muss ihre Mutter Lou zugeben. Ob sie aber eine glückliche Ehe führt? Nein, das weiß sie nicht wirklich. Ihr Mann, ein berühmter Pianist, ist ständig unterwegs. Zu Konzerten. Lässt seine Familie zurück. Als ihre Mutter sie zum 90. Geburtstag der Schwester einlädt, sagt sie zu. Sie fliegt mit Mutter und Tochter nach Gran Canaria, der Ehemann reist in die Schweiz. „Juli August September“ ist eine Mischung aus Familiengeschichte und Erfahrungsberichten über Vertreibung und Schoah. Es war das zweite Buch, das ich von Olga Grjasnowa las. Die Autorin kam in einer russisch-jüdischen Familie zur Welt. Sie weiß also, wovon sie schreibt. Diese klare Sicht auf jüdisches Leben in Deutschland und gleichzeitig ein Blick nach Israel, das macht den Reiz dieses Buches aus. Die hier geschilderte Geschichte ist kompliziert. Sowohl die Familie von Lou als auch die Angehörigen des Ehemanns sind traumatisiert. Und trotzdem leben sie in einem Land, das ihre Angehörigen ermordete. Und das ohne Skrupel und mit unfassbarer Präzision. Nein, so richtig anfreunden konnte ich mich mit diesem Buch nicht. Mir fehlte schlicht der rote Faden. Es bleiben Fragen offen und die Aktionen der Hauptperson konnte ich nicht so richtig nachvollziehen.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    3/5

    20.09.2024

    eBook (ePUB)

    Mir fehlte Tiefe

    Zum Inhalt: Lou folgt einer Einladung zum 90. Geburtstag ihrer Tante. Auf Gran Canaria kommt die gesamte Familie zusammen, doch sind sie überhaupt noch eine Familie oder nennt man es nur noch so? Das versucht Lou herauszufinden und stellt fest, dass sie die Antworten wohl nur in Israel finden wird. Meine Meinung: Bei der Beschreibung erwartet man eigentlich einen sehr tiefgehenden Roman, in dem auch die Familienmitglieder ein wenig mehr Beachtung und Betrachtung finden, aber das kam hier meiner Meinung nach viel zu kurz. Dagegen wurden die Gefühle und die Zerrissenheit von Lou sehr gut beschrieben. Sie wirkt unzufrieden und kommt aus diesem Gefühl nicht wirklich raus. Auch das Ende, dass eher offen bleibt, bringt keine richtige Erhellung. Deshalb lässt mich das Buch etwas ratlos zurück, wobei ich sagen muss, dass es sich gut lesen lässt. Fazit: Mir fehlte Tiefe

  • Lesemone

    3/5

    03.09.2024

    eBook (ePUB)

    Zieht irgendwie runter

    Lou ist mit Sergej verheiratet. Gemeinsam leben sie mit Tochter Rosa in Berlin. Sie sind zwar Juden, leben aber ihren Glauben kaum aus. Irgendwie haben sie sich aber auch auseinandergelebt und als Lous Mutter sie bittet, gemeinsam mit ihr zum 90. Geburtstag ihrer Tante nach Gran Canaria zu fliegen, willigt sie widerwillig ein. Dort trifft sie auf die ganze Großfamilie, ein exsowjetisch-israelischer Haufen. Die Geschichte entwickelt sich sehr langsam und vieles spielt sich auf Gran Canaria ab. Einerseits verstand ich Lou zu Beginn und auch als sie auf die Familiensippe trifft. Die einzelnen Szenen sind durchaus unterhaltsam geschrieben. Jedoch entwickelte sich Lou irgendwie zu einer traurigen, melancholischen Gestalt. Sie hat Schlimmes erlebt, keine Frage. Aber man merkt, dass sie im Leben fest hängt und nicht weiter weiß. Sie wirkte sehr genervt. Die Charaktere sind durchweg unnahbar, streitsüchtig und kaum greifbar. Die Reise nach Israel habe ich leider kaum verstanden, außer dass die Tante dort weiter streitsüchtig gegenüber Lou blieb. Das Ende hat mich ratlos zurückgelassen, da ich nicht weiß, was mir die Autorin damit sagen will. Insgesamt leider ein Buch, dass ich mir deutlich unterhaltsamer und aufschlussreicher vorgestellt hatte.

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  • Zum Bewerterprofil von Herbert Hofer

    Herbert Hofer

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    3/5

    20.10.2024

    eBook (ePUB)

    Altbau mit Flügeltüren, eine Chanukkia, viele Fragen

    Lou ist Jüdin. Anders als der Rest der Familie leben sie und ihre Mutter nach der Flucht aus der Sowjetunion nicht in Israel sondern in Berlin, im Land der Täter. Lous ebenfalls jüdischer Mann Sergej ist erfolgreicher Pianist, die beiden haben ein Kind im Kleinkind Alter, das nach Lous Großmutter Rosa benannt ist. Nach einer Fehlgeburt nimmt sich Lou eine Auszeit von ihrer Arbeit in einer angesagten Kunstgalerie, ein Buchprojekt soll den Neustart ermöglichen, geht aber nur zögerlich voran. Auch Sergejs Souveränität als Musiker wankt in letzter Zeit. Gemeinsam ist ihnen eine unbestimmte Suche nach der Bedeutung ihres Judentums. ___ Bei einer Geburtstagsfeier zu der Lous Clan auf Gran Canaria zusammengekommen ist, erzählt Großtante Maya die Geschichte ihrer Flucht vor dem Holocaust ganz anders als sie bisher zu hören war. Lou vertieft ihre Identitätssuche ... ___ In leichtem, oft auch heiterem Tonfall beschreibt Olga Grjasnowa eine individuelle Krise in der die großen Katastrophen des 20ten Jahrhunderts nachklingen.

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