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Band 3
Artikelbild von Das Haus der Bücher und Schatten
Kai Meyer

1. Das Haus der Bücher und Schatten

Das Haus der Bücher und Schatten

Gesprochen von
131

24,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Luise Helm + weitere

Spieldauer

16 Stunden und 31 Minuten

Erscheinungsdatum

27.11.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Originaltitel

Das Haus der Bücher und Schatten

Sprache

Deutsch

EAN

9783839821466

Beschreibung

Rezension

»Luise Helm und Johann von Bülow sorgen in ihren Lesungen der jeweiligen Zeitebene für rund 15 Stunden spannende Unterhaltung […].«

Produktdetails

Gesprochen von

Spieldauer

16 Stunden und 31 Minuten

Erscheinungsdatum

27.11.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Originaltitel

Das Haus der Bücher und Schatten

Sprache

Deutsch

EAN

9783839821466

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    aus Belm

    5/5

    09.01.2025

    Hörbuch (Audio)

    Auch die dritte Geschichte über die Bücherstadt kann wieder absolut überzeugen

    Ich kenne bereits die beiden Vorgänger dieser Geschichte und fande sie großartig und nun kann ich voller Überzeugung sagen, dass auch die dritte Geschichte rund um die Bücherstadt Leipzip den Vorgängern in nichts nachsteht. Man kann alle drei Geschichten unabhängig voneinander lesen oder hören, in allen drei dreht es sich um die Stadt Leipiz, um Bücher und um eine sehr besondere historische Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt. Diesmal handelt die Geschichte um folgendes: Baltikum, kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs. Tiefer Schnee und endlose Wälder schneiden ein Herrenhaus von der Welt ab. Hierher reist die junge Lektorin Paula Engel aus Leipzig, um das Manuskript des Schriftstellers Aschenbrand einzusehen. Paula und ihr Verlobter Jonathan begegnen einem faszinierenden Exzentriker, der ein dunkles Mysterium wahrt. Leipzig, 1933. Im legendären Graphischen Viertel rettet der von den Nazis entlassene Kommissar Cornelius Frey einem Mädchen das Leben. Bei ihrem Abschied flüstert sie »Sie weinen alle im Keller ohne Treppe«. In der nächsten Nacht liegt sie ermordet neben einem toten Polizisten. Auf der Spur des Mörders kämpft Cornelius sich zurück in seinen alten Beruf und stößt auf ein Netz aus Okkultisten und Verschwörern, Freimaurern und Fanatikern. In welcher Verbindung standen sie zu Paula und Jonathan, die vor zwanzig Jahren spurlos im Baltikum verschwanden? Der Schreibstil des Autors ist so dicht und so wunderbar, dass ich mich jedes mal wieder sofort in die vergangenen Zeiten zurückversetzt fühle und gebannt der Geschichte lauschen möchte. Auch diesmal wieder habe ich das Hörbuch verschlungen und hatte es innderhalb weniger Tage zu Ende gehört, da es mich so in den Bann gezogen hat. Ganz wunderbar verbindet der Autor die verschiedenen Zeitstränge und macht das Hörbuch deshalb noch abwechslungreicher und spannender. Ausserdem kann ich jedes Mal etwas dazulernen, ich wusste zum Beispiel nicht, dass die Polizei damals auch mal mit Okkultisten zusammen gearbeitet hat. Die Charaktere sind wieder sehr besonders und ich habe sie sofort sympathisch gefunden, Cornelius setzt sich sehr für Freiheit und Gerechtigkeit ein, Paula ist für eine Frau sehr emanzipiert und steht "ihren Mann". Es hat so viel Spaß gemacht beide in ihrer unterschiedlichen Zeit zu begleiten und vorallem den Kriminalfall von Cornelius fand ich unglaublich spannend und interessant. Ich finde die Geschichten von Kai Meyer rund um die Bücherstadt Leipzig sind die perfekte Mischung aus Bücherliebe, historischem Roman, bei dem man noch etwas lernen kann, und einer spannenden, geheimnisvollen Geschichte! Ich kann sie, und vorallem auch diesen aktuellen Teil, nur weiterempfehlen! Das Hörbuch konnte mich sehr begeistern, da es zwei Sprecher gibt, einen für jede Zeitebene. Es ist mir deshalb überhaupt nicht schwer gefallen mich in beiden Zeiten zurechtzufinden. Beide Sprecher hatten eine sehr angenehme Stimme und haben ganz fantastisch gesprochen und das Hörbuch wirklich lebendig werden lassen, ganz großes Kino! Fazit: Wunderbare Geschichte, unglaublich gut gesprochen!

  • Funkelnder Sternenstaub

    4/5

    10.01.2025

    Hörbuch (Audio)

    Mehr Schatten als Bücher

    Endlich wieder ein neues Werk aus der Feder von Kai Meyer, der Autor kann schreiben ohne Frage. Dieser Band fügt sich in die Reihe der Vorgänger "Die Bibliothek im Nebel & Die Bücher, der Junge und die Nacht" ein. Erkennbar sowohl inhaltlich, als auch durch die Sepiaeinfärbung des Covers. Thematisch ist es ein Genremix aus politischem Krimi & historischem Roman mit okkulten Anklängen. Inhaltlich befinden wir uns in 2 Zeitebenen, dieses Mal in den Jahren 1913 & 1933. Ich vermisste etwas den Fokus auf das graphische Viertel in Leipzig. Zudem war mir dieser Band etwas langatmig und teilweise auch etwas zu gruselig und mystisch. Am spannendsten fand ich die Zusammenführung der beiden Erzählstränge und die Auflösung der Mordfälle. Ich war recht überrascht wer hier als Täter ans Tageslicht kam. Traue also nicht immer jedem über dem Weg. Was mir auch wieder auffiel, war das der Autor eventuell eine Vorliebe für schöne & besondere Namen hat, wie z.B. Aschenbrand oder Leontine. Mein Herz hüpfte vor allem als bestimmte Schauplätze wieder auftauchten, wie die Buchhandlung und mit ihre bekannte Figuren, wenn auch meine Lieblingsfigur Gregori nur umschrieben wurde. Sehr eindrücklich & bildlich synchronisiert wurde es erneut von Luise Helm & Johann von Bülow. Ich bin gespannt was als nächstes Werk aus der Feder von Kai Meyer entspringt, hoffentlich wieder etwas mehr bekannte Bücherliebe und vielleicht auch etwas aus dem Fantasygenre? «Ist es ungerecht Liebe gegen Bestimmung einzutauschen? Behaupten wir nicht immer Liebe sei Bestimmung? Nun wusste ich, was die Meine war. Dies sind die Ereignisse, wie ich sie in Erinnerung habe. Warum hat mich niemand aufgehalten?» «Sie weinen alle im Keller ohne Treppe.»

  • Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog

    5/5

    14.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielschichtiger, düsterer Roman

    Es gibt Bücher, die ziehen einen mit einem feinen Sog in ihre Seiten – und lassen einen nicht mehr los. Kai Meyers neuer Roman „Das Haus der Bücher und Schatten“ ist genauso eines: atmosphärisch dicht, historisch verwurzelt und durchzogen von einer dunklen, beinahe greifbaren Spannung. Wieder entführt uns Kai Meyer ins graphische Viertel in Leipzig des Jahres 1933, kurz nach der Machtergreifung Hitlers, wo wir dem Kommissar Cornelius bei der Klärung eines mysteriösen Doppelmords begleiten. In einer zweiten Erzählebne folgen wir der Lektorin Paula ins verschneite Baltikum, um den neuen Roman des eigentümlichen Autors Aschenbrand abzuholen. Der bewährte Wechsel beider Erzählstränge ist nicht nur dramaturgisch geschickt, sondern verleiht dem Roman eine besondere Tiefe. Die Atmosphäre im einsamen Herrenhaus, in dem Aschenbrand wohnt, ist mysteriös, dunkel, bedrohlich. Hier wandelt Meyer auf einem schmalen Grat zu seinen früheren Horrorromanen. Ganz anders – und doch ebenso bedrückend – ist die Stimmung im Leipziger Graphischen Viertel: Hier spürt man den aufkommenden Faschismus in jeder Begegnung, in jedem Satz, in der Enge der Straßen. Die reale politische Bedrohung steht im scharfen Kontrast zur eher mystisch aufgeladenen Atmosphäre der Vergangenheit – beide Ebenen ergänzen sich auf kluge Weise. Was den Roman neben Myers Erzähltalent auszeichnet, ist auch sein Genre-Mix: Historischer Thriller, politischer Roman, Mystery mit okkulten Anklängen – das alles fügt sich weitgehend schlüssig zusammen. Allerdings muss ich sagen: Manches war mir zu unheimlich und an die beiden Vorgängerromane aus dem graphischen Viertel kommt es nicht ganz ran. 4,5/5

  • Tintenweberin

    aus Dahlen

    5/5

    25.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Atmosphärisch!

    Kai Meyer hat bei mir mit seinen Romanen, die im Graphischen Viertel in Leipzig angesiedelt sind, echt einen Nerv getroffen. "Das Haus der Bücher und Schatten" hat mich ganz tief in seine Geschichte gesogen und zum Ende hin absolut überrascht! Ich kann an dieser Stelle schonmal eine ganz klare Empfehlung aussprechen. Der Roman, der teils Familiensaga, teils Kriminal- und Schauerroman ist, spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen folgt man dem Kommissar Cornelius Frey durchs Graphische Viertel im Jahr 1933. Die Zeiten sind rau, die Nazis auf dem Vormarsch und die Polizei eigentlich nur dazu da, Verbrechen konsequent den Kommunisten anzulasten. Cornelius, eigentlich aus dem Dienst suspendiert (da er sich geweigert hat, eben jene Kommunisten einfach zu verhaftet) verdient sich seinen Lebensunterhalt mittlerweile als Nachtwächter in der Deutschen Bücherei. Eines Nachts beobachtet er einen Mord an seinem ehemaligen Kollegen und einer jungen Frau, der ihn nicht mehr loslässt. Durch katzbuckeln darf er zurück in den Dienst und beginnt seine Ermittlungen, die ihn auf die Spur von Séancen, einer Schule für Buchhändlerinnen, Geisterfotografen und ehemaligen Bekannten bringt. Der zweite Erzählstrang spielt im Jahr 1913. Die Lektorin Paula reist mit ihrem Verlobten Jonathan von Leipzig nach Livland, um den dritten Roman des Autors Aschenbrand abzuholen. Seine ersten beiden Bücher waren ein Erfolg und der Verlag braucht dringend Geld, daher schickt man Paula, um ein wenig Druck aufzubauen. Sie und Aschenbrand hatten in den letzten Jahren regelmäßig Briefkontakt und scheinen sich gut zu kennen. Doch angekommen im Haus, wo Aschenbrand bei einer reichen baltendeutschen Familie wohnt, die den Winter in Riga verbringt, beginnt sich Paula zu fragen, wie gut sie den Autor eigentlich kennt. Das riesige Herrenhaus steckt voller Geheimnisse und Aschenbrand gibt ihr immer mehr Rätsel auf. Sie beginnt, auf eigene Faust zu recherchieren und erhält Antworten, die sie immer tiefer in den Abgrund ziehen. Cornelius ist ein recht eigenwilliger Charakter mit dem Herzen am rechten Fleck. Er macht sich mit seiner Art wenig Freunde, aber ich mochte ihn gern. Paula ist sehr ehrgeizig und sehr von sich überzeugt, lässt sich jedoch auch klein halten (von ihrem Verlobten zum Beispiel). Ihr Charakter ist schwer zu fassen, obwohl man ihr als Leser fast näher ist als Cornelius. Auf den ersten Blick verbindet beide Erzählstränge nur die Stadt Leipzig. Man fragt sich schnell, wie alles zusammenhängt. 1933 wird alles aus der Sicht des Er-Erzählers geschildert während man Paula in der Ich-Perspektive begegnet. Das macht den Roman sehr reizvoll und wirft am Ende die große Frage der Glaubhaftigkeit auf. Meyer versteht es, den Leser bei Laune zu halten. Er streut hier und da Hinweise auf Verknüpfungen und in mir hat es pauenlos gerattert. Die Geschichte hat mich von Beginn an gepackt, weil alles so atmosphärisch beschrieben ist. Die erste Seite ist so ein wundebar poetischer Vorhang, hinter dem das Graphische Viertel lauert und omnipräsent seine Rauchschwaden ausstößt. Und 1913 lauern die Geheimnisse des Hauses an jeder Ecke. Man rechnet immer mit Gefahren und verdächtig jeden. Diese Spannung zu halten ist eine wirkliche Meistenleistung. Generell fand ich die Verzahnung der Zeiten, Geschehnisse und Personen unglaublich gut gelungen. Man konnte einiges erahnen, aber bei Weitem nicht alles. Ich wurde wieder und wieder überrascht und habe mich durchweg sehr gut unterhalten gefühlt. Noch dazu kann man sein (Geschichts-)Wissen ordentlich erweitern und ich kann mir vorstellen, dass da einiges an Recherche dahinter steckt. Und der "übernatürliche " Aspekt ist auch so gehalten, dass immer ein Funken Realität durchscheint und man sich immer fragt, wie die Wahrheit aussieht. Wenn man, wie ich, auch noch einige Jahre in Leipzig gewohnt hat (und dazu Buchbinderin ist), ist das Ganze natürlich zusätzlich reizvoll, da man viele Schauplätze kennt und verorten kann. Das hat mir die Lektüre sehr versüßt. Alles in allem hat mich "Das Haus der Bücher und Schatten " absolut begeistert und ich freue mich auf jeden weiteren Roman, der im Graphischen Viertel angesiedelt ist.

  • the2bookaholics

    5/5

    03.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Historischer Krimi x Gothic Novel

    "Sie weinen alle im Keller ohne Treppe" ⟡ ݁₊ . Man gebe einen historischen Krimi und eine Gothic Novel in einen Hexenkessel hinein. Anschließend noch etwas von einer Essenz, die aus Büchern hergestellt wurde. Nachdem alles gut vermischt, lang genug gerührt und gekocht wurde, entsteht am Ende dieses Meisterwerk. Nämlich direkt aus der Hexenküche von Kai Meyer. Es ist der dritte Band der Reihe um das historische Buchviertel in Leipzig und wird auf zwei Zeitebenen - 1933 und 1913 - Alle Bände können auch unabhängig voneinander gelesen werden. 1933 befinden wir uns in Leipzig. Dem Autor ist es gut gelungen, diese ganze Amosphäre von damals einzufangen, was auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Cornelius ist ein Polizist, der an einem Mordfall ermittelt. Zusätzlich wird man hier mit der Thematik der Geisterbeschwörungen, den sogenannten Séancen, die damals sehr in Mode waren, konfrontiert - und zwar vorwiegend nicht auf eine mystische Weise. Uns werden darüber Dinge enthüllt, die so ganz anders sind als vielleicht erwartet. 1913 geht es um Paula, die als Lektorin für einen Verlag arbeitet und sich mit ihrem Verlobten auf den Weg zu einem Schriftsteller aufmacht, um sein neues Werk zu lektorieren. In dieser Zeitebene bekommen wir sogar noch ein Spukhaus samt seiner Geheimnisse und Toten und einen unerwarteten Plottwist. Die Atmosphäre ist hier schaurig und düster, wie es bei einer Gothic Novel ist. Die zwei Zeitebenen sind sehr gekonnt miteinander verflochten. Je weiter man kommt, desto mehr Sinn ergibt alles und am Ende fügen sich die Puzzleteile zusammen. Das Zitat "Sie weinen alle im Keller ohne Treppe" löst Gänsehaut aus und verbindet beide Zeitebenen miteinander. Auf welche Weise? Nun das erfährt man zum Schluss in seiner ganzen Tragweite.

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    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

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    5/5

    04.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Cornelius Frey

    Zwei Erzählstränge erzählen diese Geschichte die sich zu einem historischen Krimi verwandelt. Zum einen, 1913 die Lektorin Paula, macht sich mit ihrem Verlobten Jonathan nach Königsberg auf, um ein Manuskript abzuholen, beide kehren nicht mehr zurück. 20 Jahre später wird ein junges Mädchen und der Bruder von Jonathan getötet. Nun ermittelt Cornelius Frey, das falsche Parteibuch in der Tasche. Welchen Zusammenhang haben diese beiden Geschichten? Alles dreht sich hier um die Welt der Bücher und die Welt in Ihnen. Hat sich das alles so zugetragen oder alles nur Erfunden? Wir können hier unserer Fantasy freien Raum geben. Wahnsinnig tolles Buch. Empfehlung!

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