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Blue Skies Roman | »Ist Klimawandel lustig? Ja: in diesem brillanten, fantasievollen Roman.« Annie Proulx

200

16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9093

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.11.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/12,3/3,1 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Cognac / Mint

Auflage

6. Auflage

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14908-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9093

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.11.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/12,3/3,1 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Cognac / Mint

Auflage

6. Auflage

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14908-2

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    aus Mammern

    5/5

    12.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wir müssen sorgfältiger mit unseren Recourcen umgehen.

    Flüssig und spannend beschreibt Boyle unser nahe Zukunft der Erde. Vieles ist bereits schon eingetroffen und auf einiges müssen wir uns noch sehr schnell einstellen, der Cautown läuft. Verwoben mit einer Familiengeschichte; ein Buch das gelesen werden muss.

  • Paula Schlagbauer

    Book Circle Community

    4/5

    05.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Der Kult-Autor schlechthin!

    Ich erinnere mich an meine Lehrzeit: Da gab es ein Regal mit “Kult-Autoren”. Dazu zählten zum Beispiel Haruki Murakami, Douglas Adams - und eben auch T.C. Boyle. Das war damals mit Abstand mein liebstes Regal; oftmals abgefahren, überraschend, aussergewöhnlich. Seit meiner Ausbildung habe ich nie mehr wieder T.C. Boyle gelesen und bin dann erst vor einigen Wochen per Zufall über ‘Blue Skies’ gestossen. Erzählt wird die Geschichte einer (leider sehr realen) bevorstehenden Apokalypse. Während Florida mit Überschwemmungen zu kämpfen hat, geht Kalifornien im Flammenmeer unter. Cat - angehende Möchtergern-Influencerin - lebt in Florida. Sie interessiert sich herzlich wenig für die Umwelt, entdeckt ihre Faszination für Schlangen und verliert eines ihrer Zwillingsmädchen. Ihr Bruder Cooper verbringt seine Tage als Insektenforscher, kommt bei einem Zeckenbiss beinahe ums Leben und versucht, seine Familie fast schon missionarisch von einem nachhaltigen Leben zu überzeugen. Mutter Ottilie ist bemüht, es allen recht zu machen - sie holt sich einen Brutkasten für Grillen und versucht sich an Rezepten mit Insektenmehl und frittierten Insekten, hält sich später dann auch Honigbienen. Es ist ein Roman über den katastrophalen Zustand unserer Umwelt und den Umgang der Menschen damit. Die Naturereignisse werden dabei beiläufig in die Geschichte der Familie eingeflochten, sodass es kein zu viel an Informationen, sondern Teil der Geschichte ist - und doch so real. Boyle überzeugt auch hier wieder mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor. Das Buch hat mir - trotz der Thematik - grossen Spass bereitet und liess mich etwas ernüchtert zurück. Ernüchtert nicht ob der Lektüre, aber aufgrund der darin geschilderten Gleichgültigkeit der Menschheit, die der Realität leider (immer öfter) sehr nahe kommt.

  • LiSa

    aus Stuttgart

    4/5

    28.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Harte Auswirkungen der Klimakrise

    T.C. Boyles "Blue Skies" ist der erste Roman des Autors, den ich gelesen habe, weshalb ich zunächst nicht wusste, was mich erwarten würde. Schon auf den ersten Seiten fällt der nüchterne, beinahe kühle Schreibstil auf. Es dauert eine Weile, bis man richtig in die Geschichte eintauchen kann, da die Sprache eher distanziert bleibt und einen emotional nicht sofort in den Bann zieht. Im Zentrum der Handlung steht eine Familie, deren Mitglieder an der West- und Ostküste der USA leben. Während die einen in Kalifornien wohnen, haben sich andere in Florida niedergelassen – zwei Regionen, die in dem Roman, der in einer nahen Zukunft spielt, drastisch von den Auswirkungen der Erderhitzung betroffen sind. Die Beschreibungen von anhaltender Dürre im Westen und katastrophalen Überschwemmungen im Osten sind eindrücklich, wirken aber durch die Überzeichnung noch bedrückender und bedrängender. Im Verlauf der Handlung geschehen zahlreiche, zum Teil makabre Dinge, etwa Begegnungen mit gefährlichen Tieren oder tragische Unfälle. Diese werden jedoch in einer fast schon unbeteiligten Art geschildert, was einen seltsamen Zwiespalt entstehen lässt: Einerseits fiebert man mit den Figuren mit und leidet mit ihnen, andererseits bleibt eine gewisse distanzierte Faszination, beinahe ein voyeuristisches Staunen darüber, was als Nächstes passieren wird. Gerade dieser Wechsel zwischen Empathie und kalter Beobachtung macht die Lektüre auf eine eigene Weise fesselnd. Etwa ab der Hälfte des Romans stellt sich zunehmend die Frage, ob sich das Unheil immer weiter zuspitzen wird oder ob es trotz allem noch Hoffnung für die Figuren und ihre Welt geben könnte. Diese Unsicherheit über den möglichen Ausgang der Geschichte treibt die Spannung bis zum Schluss - den ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen werde.

  • east

    3/5

    15.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zynismus und Klimakrise

    Ein Sommer wird heißer als der andere, das Klima frisst die Ernten auf und die Insekten verschwinden, während die Familie Cullen versucht, ihr Leben weiterzuleben. Die Eltern schlagen sich mit kalifornischen Waldbränden herum, ihr Sohn jagt den letzten Insekten hinterher und ihre Tochter lebt ein mehr oder minder traumhaftes Leben an der Küste Floridas. Sie versuchen, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, während die Welt jeden Tag mehr auf eine Katastrophe zu schlittert… Mit seinem zynischen Nahe Zukunft Klimaroman „Blue Skies“ nimmt uns T.C. Boyle mit in eine Welt, die unserer mittlerweile gar nicht mehr so unähnlich ist. Hitze, Dürre, Wetterextreme und Mangel sind an der Tagesordnung, werden das neue Normal, während die Menschen versuchen, sich ihre Realität schönzureden oder sie zu ignorieren. In dieser Lebenswirklichkeit folgen wir den Mitgliedern der Familie Cullen, abwechselnd der Mutter Ottilie, ihrem Sohn Cooper und ihrer Tochter Cat. Alle drei zeichnen sich nicht gerade durch uneingeschränkte Freundlichkeit und Menschlichkeit aus. Der Autor zeigt hier Menschen nicht von ihrer besten Seite, sondern von der, die zugelassen hat, dass es überhaupt so weit kommt. Während draußen die Welt untergeht, wird noch fleißig Champagner gebechert, damit die Apokalypse aushaltbar bleibt. Ottilie meint, sie leiste einen ausreichend großen Beitrag, wenn sie Grillen zum Verzehr in ihrer Küche züchtet, ihr Sohn Cooper ist zwar ein engagierter Biologe, der jedoch mehr als alles andere in Selbstmitleid versinkt und Cat ist die schlimmste von allen, weil ihr die Welt wohl kaum egaler sein könnte. Doch im Lauf dieser unangenehmen, unwirtlichen Geschichte kommen alle drei nicht umhin, die Wirklichkeit, in der sie leben, anzuerkennen. Sie lernen allerdings nichts aus ihren Fehlern, stattdessen bechern sie munter weiter und tun so, als würde schon wieder alles gut werden. „Blue Skies“ ist kein motivierendes Buch, eher ein einschüchterndes, das in seinen Hintergründen gut recherchiert und deshalb auch ziemlich beängstigend ist, aber nur wenig Hoffnung spendet. Vermutlich war das auch nicht das Anliegen des Autors, eher wollte er seine Leser kurz angebunden mit der Nase voran in das Problem der Menschheit tunken: Dass wir immer noch nicht genug bekommen können, obwohl es schon beinahe zu spät ist, dass wir gar nicht umkehren wollen, auch wenn wir es vielleicht könnten, weil es ja doch sehr unbequem wäre, auf das eine oder andere zu verzichten. In diesem Ton vergeht das ganze Buch, das immerhin fast sieben Jahre Handlungszeitraum umfasst, eine Zeit, in der eine Katastrophe die nächste jagt, in der der Autor die unangenehme, drückende Atmosphäre konstant gleich bleiben lässt und immer wieder alle Ereignisse vorwegnimmt, sodass man sich als Leser im Angesicht der nächsten Katastrophe schon lange Seiten vorher unwohl fühlt. So bleibt es dann auch bis zum Schluss, man muss den Charakteren dabei zusehen, wie sie kaum dazulernen, sich praktisch weiter ihr eigenes Grab schaufeln. Der Autor vermittelt seine Botschaft äußerst eindringlich, sein Buch ist allerdings auch häufig äußerst abstoßend und maßgeblich geprägt von unfassbarem Alkoholkonsum und so bleibt, bis auf einen äußerst zwiespältigen, zynischen „Hoffnungsschimmer“ am Ende vor allem eine Menge Trostlosigkeit als Leseeindruck zurück.

  • Bewertung

    2/5

    21.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gähn…

    Ich habe ein Jahr für dieses Buch gebraucht, da es keine Spannung hat und mich der Inhalt auch sehr gelangweilt hat. Ich bin froh dass ich es jetzt endlich durchgelesen hab. Zwei Sterne, da ich die Charaktere und die Schreibweise gut fand. Die Thematik gut, die Ausführung extrem langatmig.

Kundinnen und Kunden meinen

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125

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Bewertungen (200)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rafael Wallner

    Rafael Wallner

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So erfrischend wie verstörend

    Der Roman oszilliert zwischen den Genres (Humor, Climate Fiction, Familienroman, Gesellschaftsroman, Liebesgeschichte, Agendaroman). In einem Moment muss man sich aufgrund der Doppelmoral, Hysterie oder Einfältigkeit der Figuren die Hände vor die Stirn schlagen und bekommt das Grinsen fast nicht mehr aus dem Gesicht. Nur um gleich darauf so kalt von der Handlung überrascht zu werden, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Dabei verdichten sich die Konflikte zunehemd durch innere und äußere Umstände, sodass ich kaum Zeit hatte richtig Luft zu holen. Immer dann wenn man glaubt man hätte sich von einem dramatischen Vorfall erholt, kommt auch schon der nächste um die Ecke. So bleibt es dauerhaft spannend. Gleichzeit nehmen allerlei Insekten und andere Wildtiere einen großen Platz in der Story ein und das kann ich nur begrüßen (Mehr Tiere in der Literatur!) Ein sprachgewaltiges Plädoyer für Artenvielfalt, Klimaaktivismus und dem Umgang damit. Und auch allgemein ein toller Ratgeber für die immer aufs neue auftretenden Ups und Downs im Leben.
  • Zum Bewerterprofil von Philipp Hagen

    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Ausnahmezustand ist die neue...

    Der Ausnahmezustand ist die neue Normalität. Eine „typische“ US Familie kämpft gegen die Klimakrise.Wer die Bücher von T.C. Boyle liebt wird auch hier sehr gut bedient. Dieses Mal ist es das Klima das uns der Autor näher bringt, bissig, wortgewaltig und erschreckend lebensnah.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Settele

    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    3/5

    15.07.2023

    eBook (ePUB)

    Dystopische Satire

    Florida versinkt im Wasser während Kalifornien mit Trockenheit und Waldbränden zu kämpfen hat - der katastrophale Zustand der Welt inmitten der Klimakrise wird in diesem satirischen Roman beängstigend realistisch beschrieben. Der alkoholdurchsetzte Alltag der Protagonist*innen beherrscht diese durchaus spannende Geschichte, die eine Verwebung von apokalyptischen Szenarien, Gegenwart und der Verweigerung der Realität darstellt. Die amerikanische Vorzeigefamilie, die angesichts all der Bedrohungen eigentlich alles richtig machen möchte, zerbricht an all dem und die Tragödie nimmt ihren Lauf. T. C. Boyle zeichnet Bilder mit Worten - man fühlt sich mitten im Geschehen. Trotz des hervorragenden Schreibstils und der brandaktuellen Themen war ich jedoch manchmal genervt von den überzeichneten Figuren, mancher fragwürdiger Szenen und vom Dauerthema Alkohol, der ständig und in rauen Mengen floss.
  • Zum Bewerterprofil von Birgit Matthews

    Birgit Matthews

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

    5/5

    05.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    5 nach 12

    Wir haben es nicht mehr in der Hand. Die Natur gerät ausser Kontrolle. In seinem neuen Buch scheint zuerst fast alles schon zu spät. Insektensterben. Dürre und Großflachenbrände im Westen der USA und Flut und Überschwemmung im Osten. T. C. Boyle ist ein Meister des Geschichtenerzählens. Gerne greift er zu aktuellen Themen wie Umwelt- u. Tierschutz. Und hat immer einen Funken Hoffnung für seine Leser. Großartig. Bitterböse. Absolut empfehlenswert.

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Bewertungen (4)

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