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Blue Skies

Roman

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

20631

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2023

Verlag

Carl Hanser Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,5/15/3,6 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

20631

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2023

Verlag

Carl Hanser Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,5/15/3,6 cm

Gewicht

580 g

Auflage

14. Auflage

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27689-5

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117 Bewertungen

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Komplex, bissig, spannend - Boyle

Wortwandeln am 17.03.2024

Bewertungsnummer: 2156279

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Florida ertrinkt, Kalifornien brennt. An beiden Orten und somit im Spannungsfeld der Klimakatastrophe, leben die Mitglieder einer amerikanischen Mittelstandsfamilie. Der Vater ist Arzt, Mutter Ottilie - die einzige Ich-Erzählerin des Romans - Hausfrau. Sohn Cooper ist Entomologe und damit gewissermaßen am Puls der Zeit. Schon früh erkennt er die vernichtenden Auswirkungen der Erderwärmung, die sich schleichend durch Biotope und Arten ziehen. Während der kalifornische Teil der Familie noch ihren Teil beizutragen versucht und zumindest die Ernährung auf Grillen umstellt, integrieren Tochter Cat und ihr Verlobter in Florida die eigentlich beängstigenden Veränderungen in ihren Alltag. Trotz zunehmender Überflutung bleiben sie im Haus wohnen und legen sich ein Boot zu, für den Fall, dass der Parkplatz am Haus unter Wasser steht. Als einen Akt der Rebellion gegen die Gewöhnlichkeit schafft sich Cat einen Tigerpython an - ausgerechnet eine invasive Art, die der einheimischen Tierwelt langsam den Garaus macht - den sie Willie nennt und mit ihm in den sozialen Medien posiert. Wer T.C. Boyle kennt, weiß, dass dies nicht lange gutgehen kann und vorsätzlich unkluges Verhalten stets bestraft wird. »Ich bin optimistisch, was die Fähigkeit der Menschheit angeht, Lösungen für diese Krise zu finden. Aber ich bin pessimistisch, was die Bereitschaft angeht, sie auch umzusetzen.« Und so geschieht das denkbar Schlimmste. Während am Horizont biblische Unwetter heraufdräuen, steuern auch die Dramen innerhalb der Familie auf einen apokalyptischen Höhepunkt zu. Ein packender Erzählstil, ein komplexes Handlungsgeflecht und bis ins Detail ausgearbeitete ( wenn auch nicht sonderlich sympathische) Figuren machen diesen Roman zu einem weiteren Meisterwerk des Autors. Seine originellen Ideen, der beißende Humor und die Wendungen, die er mit Sicherheit bereithält, überzeugen mich stets aufs Neue. Es sind niemals leichte Themen, die T.C. Boyle in seinen Büchern verhandelt, und doch bringt er sie stets mit tiefgründigem Humor, leichter, wenn auch spitzer Feder und immer ohne moralisierenden Zeigefinger dar. Bei allen Verlusten, die der Autor seine Figuren erleben lässt, ist er ihnen gegenüber dennoch fürsorglich . Auch wenn er sie durch die Hölle schickt, die Hoffnung nimmt er ihnen nicht. Hoffnung, die Raum zum Nachdenken und Handeln lässt.
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Komplex, bissig, spannend - Boyle

Wortwandeln am 17.03.2024
Bewertungsnummer: 2156279
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Florida ertrinkt, Kalifornien brennt. An beiden Orten und somit im Spannungsfeld der Klimakatastrophe, leben die Mitglieder einer amerikanischen Mittelstandsfamilie. Der Vater ist Arzt, Mutter Ottilie - die einzige Ich-Erzählerin des Romans - Hausfrau. Sohn Cooper ist Entomologe und damit gewissermaßen am Puls der Zeit. Schon früh erkennt er die vernichtenden Auswirkungen der Erderwärmung, die sich schleichend durch Biotope und Arten ziehen. Während der kalifornische Teil der Familie noch ihren Teil beizutragen versucht und zumindest die Ernährung auf Grillen umstellt, integrieren Tochter Cat und ihr Verlobter in Florida die eigentlich beängstigenden Veränderungen in ihren Alltag. Trotz zunehmender Überflutung bleiben sie im Haus wohnen und legen sich ein Boot zu, für den Fall, dass der Parkplatz am Haus unter Wasser steht. Als einen Akt der Rebellion gegen die Gewöhnlichkeit schafft sich Cat einen Tigerpython an - ausgerechnet eine invasive Art, die der einheimischen Tierwelt langsam den Garaus macht - den sie Willie nennt und mit ihm in den sozialen Medien posiert. Wer T.C. Boyle kennt, weiß, dass dies nicht lange gutgehen kann und vorsätzlich unkluges Verhalten stets bestraft wird. »Ich bin optimistisch, was die Fähigkeit der Menschheit angeht, Lösungen für diese Krise zu finden. Aber ich bin pessimistisch, was die Bereitschaft angeht, sie auch umzusetzen.« Und so geschieht das denkbar Schlimmste. Während am Horizont biblische Unwetter heraufdräuen, steuern auch die Dramen innerhalb der Familie auf einen apokalyptischen Höhepunkt zu. Ein packender Erzählstil, ein komplexes Handlungsgeflecht und bis ins Detail ausgearbeitete ( wenn auch nicht sonderlich sympathische) Figuren machen diesen Roman zu einem weiteren Meisterwerk des Autors. Seine originellen Ideen, der beißende Humor und die Wendungen, die er mit Sicherheit bereithält, überzeugen mich stets aufs Neue. Es sind niemals leichte Themen, die T.C. Boyle in seinen Büchern verhandelt, und doch bringt er sie stets mit tiefgründigem Humor, leichter, wenn auch spitzer Feder und immer ohne moralisierenden Zeigefinger dar. Bei allen Verlusten, die der Autor seine Figuren erleben lässt, ist er ihnen gegenüber dennoch fürsorglich . Auch wenn er sie durch die Hölle schickt, die Hoffnung nimmt er ihnen nicht. Hoffnung, die Raum zum Nachdenken und Handeln lässt.

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Wie der „American Way of Life“ angesichts von Dürre, Wolkenguss und Artensterben weitergeht. Ein Sittenbild.

SternchenBlau am 02.12.2023

Bewertungsnummer: 2080301

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cat, Cooper und Ottilie, Schwester, Bruder und Mutter, bilden den Rahmen dieser irgendwie alltäglichen US-amerikanischen Familie. Besonders Cooper merkt zwar, dass ihr Leben angesichts von Dürre und Artensterben nicht mehr länger so weitergehen kann und davon motiviert beginnt Ottilie mit der Grillen-Zucht als klimafreundliche Proteinquelle, aber irgendwie geht doch alles den gewohnten Gang. Aus der Sicht dieser Drei verfolgen wir vielleicht sieben, acht Jahre, und ganz so alltäglich bleibt vieles dann nicht. Den Übergang in die nicht weit entfernte Zukunft gestaltet T.C. Boyle fließend: Seine Protagonist*innen sind irgendwo immer noch wir selbst. Karriere, Eitelkeiten, Instagram, Heiraten, Kinderkriegen, Statussymbole, das alles sind wir – und dann brechen nach und nach die Unglücke an den neuralgischen Punkten ein. Cat kauft eine Tigerpython, Cooper beißt eine Zecke, Ottilies Grillen sterben. „Erst als er vor dem Spiegel stand und die eine Schulter nach vorn bog, um die Stiche auf dem Rücken zu begutachten, bemerkte er den dunklen Punkt auf seinem rechten Unterarm. Er dachte, es sei ein Leberfleck oder ein Dreckspritzer, doch als er mit dem Finger darüberfuhr, spürte er, dass das Ding fester zugriff, und sein erster Gedanke war: Mari wird sich freuen.“ Boyle verknüpft hier die Menschen mit ihren Umweltbedingungen und die drei Protagonist*innen sind viel vulnerabler, als wir hoffen dürfen. Cat ist mit ihrem Freund nach Florida gezogen, wo es andauernd regnet, und die Gefahr ominpräsent, dass das von dessen Mutter geerbte Standhaus bald keinen Strand mehr hat. Cooper und Ottilie leben noch immer in Kalifornien, wo es seit Jahren nicht geregnet hat und die Waldbrandgefahr allgegenwärtig. Zwei ehemalige Sehnsuchtsorte, nicht für US-Amerikaner*innen, sondern für Menschen auf der ganzen Welt, sind nur noch ein Schatten ihrer selbst. Das Alltägliche ist schon längst vorbei. Wir lernen es hoffentlich etwas sanfter als Boyles Protagonist*innen. 4 von 5 Sternen.
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Wie der „American Way of Life“ angesichts von Dürre, Wolkenguss und Artensterben weitergeht. Ein Sittenbild.

SternchenBlau am 02.12.2023
Bewertungsnummer: 2080301
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cat, Cooper und Ottilie, Schwester, Bruder und Mutter, bilden den Rahmen dieser irgendwie alltäglichen US-amerikanischen Familie. Besonders Cooper merkt zwar, dass ihr Leben angesichts von Dürre und Artensterben nicht mehr länger so weitergehen kann und davon motiviert beginnt Ottilie mit der Grillen-Zucht als klimafreundliche Proteinquelle, aber irgendwie geht doch alles den gewohnten Gang. Aus der Sicht dieser Drei verfolgen wir vielleicht sieben, acht Jahre, und ganz so alltäglich bleibt vieles dann nicht. Den Übergang in die nicht weit entfernte Zukunft gestaltet T.C. Boyle fließend: Seine Protagonist*innen sind irgendwo immer noch wir selbst. Karriere, Eitelkeiten, Instagram, Heiraten, Kinderkriegen, Statussymbole, das alles sind wir – und dann brechen nach und nach die Unglücke an den neuralgischen Punkten ein. Cat kauft eine Tigerpython, Cooper beißt eine Zecke, Ottilies Grillen sterben. „Erst als er vor dem Spiegel stand und die eine Schulter nach vorn bog, um die Stiche auf dem Rücken zu begutachten, bemerkte er den dunklen Punkt auf seinem rechten Unterarm. Er dachte, es sei ein Leberfleck oder ein Dreckspritzer, doch als er mit dem Finger darüberfuhr, spürte er, dass das Ding fester zugriff, und sein erster Gedanke war: Mari wird sich freuen.“ Boyle verknüpft hier die Menschen mit ihren Umweltbedingungen und die drei Protagonist*innen sind viel vulnerabler, als wir hoffen dürfen. Cat ist mit ihrem Freund nach Florida gezogen, wo es andauernd regnet, und die Gefahr ominpräsent, dass das von dessen Mutter geerbte Standhaus bald keinen Strand mehr hat. Cooper und Ottilie leben noch immer in Kalifornien, wo es seit Jahren nicht geregnet hat und die Waldbrandgefahr allgegenwärtig. Zwei ehemalige Sehnsuchtsorte, nicht für US-Amerikaner*innen, sondern für Menschen auf der ganzen Welt, sind nur noch ein Schatten ihrer selbst. Das Alltägliche ist schon längst vorbei. Wir lernen es hoffentlich etwas sanfter als Boyles Protagonist*innen. 4 von 5 Sternen.

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Blue Skies

von T.C. Boyle

4.6

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Meinungen aus unserer Buchhandlung

Profilbild von Rafael Wallner

Rafael Wallner

Thalia Linz – Landstraße

Zum Portrait

5/5

So erfrischend wie verstörend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman oszilliert zwischen den Genres (Humor, Climate Fiction, Familienroman, Gesellschaftsroman, Liebesgeschichte, Agendaroman). In einem Moment muss man sich aufgrund der Doppelmoral, Hysterie oder Einfältigkeit der Figuren die Hände vor die Stirn schlagen und bekommt das Grinsen fast nicht mehr aus dem Gesicht. Nur um gleich darauf so kalt von der Handlung überrascht zu werden, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Dabei verdichten sich die Konflikte zunehemd durch innere und äußere Umstände, sodass ich kaum Zeit hatte richtig Luft zu holen. Immer dann wenn man glaubt man hätte sich von einem dramatischen Vorfall erholt, kommt auch schon der nächste um die Ecke. So bleibt es dauerhaft spannend. Gleichzeit nehmen allerlei Insekten und andere Wildtiere einen großen Platz in der Story ein und das kann ich nur begrüßen (Mehr Tiere in der Literatur!) Ein sprachgewaltiges Plädoyer für Artenvielfalt, Klimaaktivismus und dem Umgang damit. Und auch allgemein ein toller Ratgeber für die immer aufs neue auftretenden Ups und Downs im Leben.
5/5

So erfrischend wie verstörend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman oszilliert zwischen den Genres (Humor, Climate Fiction, Familienroman, Gesellschaftsroman, Liebesgeschichte, Agendaroman). In einem Moment muss man sich aufgrund der Doppelmoral, Hysterie oder Einfältigkeit der Figuren die Hände vor die Stirn schlagen und bekommt das Grinsen fast nicht mehr aus dem Gesicht. Nur um gleich darauf so kalt von der Handlung überrascht zu werden, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Dabei verdichten sich die Konflikte zunehemd durch innere und äußere Umstände, sodass ich kaum Zeit hatte richtig Luft zu holen. Immer dann wenn man glaubt man hätte sich von einem dramatischen Vorfall erholt, kommt auch schon der nächste um die Ecke. So bleibt es dauerhaft spannend. Gleichzeit nehmen allerlei Insekten und andere Wildtiere einen großen Platz in der Story ein und das kann ich nur begrüßen (Mehr Tiere in der Literatur!) Ein sprachgewaltiges Plädoyer für Artenvielfalt, Klimaaktivismus und dem Umgang damit. Und auch allgemein ein toller Ratgeber für die immer aufs neue auftretenden Ups und Downs im Leben.

Rafael Wallner
  • Rafael Wallner
  • Buchhändler*in
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Birgit Matthews

Thalia St. Pölten

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5/5

5 nach 12

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir haben es nicht mehr in der Hand. Die Natur gerät ausser Kontrolle. In seinem neuen Buch scheint zuerst fast alles schon zu spät. Insektensterben. Dürre und Großflachenbrände im Westen der USA und Flut und Überschwemmung im Osten. T. C. Boyle ist ein Meister des Geschichtenerzählens. Gerne greift er zu aktuellen Themen wie Umwelt- u. Tierschutz. Und hat immer einen Funken Hoffnung für seine Leser. Großartig. Bitterböse. Absolut empfehlenswert.
5/5

5 nach 12

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir haben es nicht mehr in der Hand. Die Natur gerät ausser Kontrolle. In seinem neuen Buch scheint zuerst fast alles schon zu spät. Insektensterben. Dürre und Großflachenbrände im Westen der USA und Flut und Überschwemmung im Osten. T. C. Boyle ist ein Meister des Geschichtenerzählens. Gerne greift er zu aktuellen Themen wie Umwelt- u. Tierschutz. Und hat immer einen Funken Hoffnung für seine Leser. Großartig. Bitterböse. Absolut empfehlenswert.

Birgit Matthews
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