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Sarah Winman

1. Das Fenster zur Welt

Das Fenster zur Welt

Gesprochen von
142
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Tanja Fornaro

Spieldauer

16 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.04.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

251

Verlag

Argon

Übersetzt von

Elina Baumbach

Sprache

Deutsch

EAN

9783732473984

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Tanja Fornaro

Spieldauer

16 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.04.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

251

Verlag

Argon

Übersetzt von

Elina Baumbach

Sprache

Deutsch

EAN

9783732473984

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    20.04.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Sehr schönes Buch

    Zum Inhalt: Als junger Soldat lernt Ulysses in Italien die sechzigjährige Kunsthistorikerin Evelyn kennen, die Gemälde vor den Bomben bewahren will. Trotz der nur kurzen Begegnung mit intensiven Gesprächen denken die beiden immer wieder gerne an die Zeit zurück und sie verbindet eine tief Freundschaft. Als er unerwartet ein Erbe in Florenz erhält, kehrt er zurück. Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass ich im Wesentlichen auf das schöne Cover abgefahren bin und gar nicht so sehr auf den Klappentext geachtet habe. Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen und ich war froh, dass ich beide Varianten, Buch und Hörbuch, genießen durfte. Die Geschichte hat so viel Herz, bringt uns aber auch viel über die Geschichte, wie zum Beispiel der Flutkatastrophe nahe. Ich hatte auch das Gefühl, dass mir die Lebensverhältnisse der damaligen Zeit gut rüber gebracht wurden. Der Schreibstil aber auch die Art des Vortrags im Hörbuch haben mir gut gefallen. Fazit: Sehr schönes Buch

  • Bewertung

    5/5

    30.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgang und Verständlichkeit

    Ein Buch, das mich innerlich still gemacht hat. „Jenseits der Dinge“ hat mich sofort angesprochen. Schon das Thema, Meditation und Wissenschaft, fand ich spannend. Aber was mich wirklich gepackt hat, war, wie ehrlich und feinfühlig Vera Hohleiter über Menschen schreibt. In diesem Forschungsteam prallen so viele Egos, Verletzungen und Sehnsüchte aufeinander und gleichzeitig entsteht etwas sehr Menschliches, fast Zartes. Am meisten berührt hat mich eine Szene zwischen Jibong, dem koreanischen Mönch, und Kaja. Er sagt, dass es nicht schlimm ist, negative Gefühle zu haben, dass Trauer zeigt, was uns wichtig war, und Zorn uns hilft, Grenzen zu ziehen. Diese Gedanken haben mich tief getroffen. Seitdem sehe ich meine eigenen Emotionen ein Stück freundlicher an. Das Buch liest sich ruhig, aber intensiv. Kein lauter Roman, eher einer, der nachklingt, wenn man das Licht schon ausgemacht hat. Ich habe beim Lesen oft innegehalten, nachgedacht, manchmal sogar gelächelt. Ein wunderschönes, kluges Debüt, das ich wirklich jedem empfehlen kann, der Geschichten mit Tiefe liebt.

  • Israelfreund

    5/5

    11.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wow. Welche Feinfühligkeit.…

    Wow. Welche Feinfühligkeit. Ein leises, leuchtendes Meisterwerk, das mich tief berührt hat Schon die erste Begegnung zwischen Ulysses und Evelyn in einem italienischen Weinkeller mitten im Zweiten Weltkrieg hat mich gepackt. Zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – ein junger Soldat und eine ältere Kunsthistorikerin – sprechen über Kunst, Schönheit und das Leben, während draußen Chaos herrscht. In diesem Moment entsteht ein Band, das ein Leben lang hält. Ich habe mich sofort in die Atmosphäre des Romans verliebt: in die sonnendurchfluteten Hügel der Toskana, in das raue, lebendige Londoner East End und natürlich in das magische Florenz, das wie ein eigener Charakter im Buch wirkt. Sarah Winman hat ein unglaubliches Gespür dafür, Orte zum Leben zu erwecken und Figuren so lebendig zu zeichnen, dass man das Gefühl hat, selbst mit ihnen im Pub zu sitzen oder durch enge italienische Gassen zu schlendern. Ulysses’ Weg ist eine Reise voller Verluste, Hoffnung und Neubeginne. Besonders berührt haben mich die leisen Momente: die treue Freundschaft zu Cress, die liebevolle Beziehung zu Pegs Tochter Alys und der wunderbar schrullige Papagei Claude, der für humorvolle Lichtblicke sorgt. Dieses Buch ist kein lauter, atemloser Pageturner – es ist eine Geschichte, die Zeit braucht, um sich zu entfalten, aber dann tief ins Herz trifft. Es erzählt davon, dass Freundschaft und Liebe über Jahrzehnte tragen können, dass Schönheit selbst in dunklen Zeiten bestehen bleibt und dass es nie zu spät ist, noch einmal neu anzufangen. Für mich war „Das Fenster zur Welt“ wie ein Gemälde, in das man immer wieder zurückkehren möchte, um neue Details zu entdecken. Ein Roman voller Wärme, Menschlichkeit und stiller Größe.

  • Bewertung

    5/5

    11.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wow. Wie Feinfühlig.

    Ein leises, leuchtendes Meisterwerk, das mich tief berührt hat Schon die erste Begegnung zwischen Ulysses und Evelyn in einem italienischen Weinkeller mitten im Zweiten Weltkrieg hat mich gepackt. Zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – ein junger Soldat und eine ältere Kunsthistorikerin – sprechen über Kunst, Schönheit und das Leben, während draußen Chaos herrscht. In diesem Moment entsteht ein Band, das ein Leben lang hält. Ich habe mich sofort in die Atmosphäre des Romans verliebt: in die sonnendurchfluteten Hügel der Toskana, in das raue, lebendige Londoner East End und natürlich in das magische Florenz, das wie ein eigener Charakter im Buch wirkt. Sarah Winman hat ein unglaubliches Gespür dafür, Orte zum Leben zu erwecken und Figuren so lebendig zu zeichnen, dass man das Gefühl hat, selbst mit ihnen im Pub zu sitzen oder durch enge italienische Gassen zu schlendern. Ulysses’ Weg ist eine Reise voller Verluste, Hoffnung und Neubeginne. Besonders berührt haben mich die leisen Momente: die treue Freundschaft zu Cress, die liebevolle Beziehung zu Pegs Tochter Alys und der wunderbar schrullige Papagei Claude, der für humorvolle Lichtblicke sorgt. Dieses Buch ist kein lauter, atemloser Pageturner – es ist eine Geschichte, die Zeit braucht, um sich zu entfalten, aber dann tief ins Herz trifft. Es erzählt davon, dass Freundschaft und Liebe über Jahrzehnte tragen können, dass Schönheit selbst in dunklen Zeiten bestehen bleibt und dass es nie zu spät ist, noch einmal neu anzufangen. Für mich war „Das Fenster zur Welt“ wie ein Gemälde, in das man immer wieder zurückkehren möchte, um neue Details zu entdecken. Ein Roman voller Wärme, Menschlichkeit und stiller Größe.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    02.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ungemein großes Lesevergnügen mit Florenz als Gastgeberin

    Es ist die Liebe zur Kunst und der Zufall, dass der junge Soldat Ulysses der sechzigjährigen Kunsthistorikerin Evelyn über den Weg läuft. Sie eröffnet ihm einen weit gefächerten Blick auf die Kunst, die Schönheit, das Leben und die Liebe. Er ermöglicht Evelyn die Bekanntschaft mit Vorgesetzten, die ihr bei ihrem Vorhaben wertvolle Hilfestellung geben. Sie ist dabei, unersetzbare Kunstschätze vor den Nazis in Sicherheit bringen. Eine lebenslange Freundschaft entsteht. Als Ulysses nach London zurückkehrt, weiß er noch nicht, dass Florenz sein Schicksal wird. Man möchte ein Teil dieser Freundesclique sein.

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Bewertungen (142)

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  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toskanisches Lebensgefühl trifft Londoner Eintönigkeit

    Ulysses ist ein junger britischer Soldat. In der Endphase des Zweiten Weltkriegs mit den alliierten Streitkräften wird er nach Italien abkommandiert. Er erlebt mit seiner Einheit die Befreiung der toskanischen Hauptstadt Florenz. Während auf der anderen Seite des Arno noch gekämpft wird begibt er sich zu einer Lagebesprechung in einen Weinkeller. Dort trifft er auf die etwa 60ig-jährige Kunsthistorikerin Evelyn. Sie eröffnet ihm die kulturellen Schönheiten dieser Stadt und dessen Architekten. Dieses Erlebnis ist prägend für ihn und begleitet ihn ein Leben lang. Hier gibt es den ersten von mehreren Zeitsprüngen, die seine Lebensabschnitte an der Front und in der Heimat beschreiben. Es scheint als hätte sich nach seiner Rückkehr ins verarmte London des Jahres 1946 während des "Krieges auf dem Festland" nichts verändert. In seiner Stammkneipe, einem klassischen britischen Pub, begegnen sich immer die gleichen Personen. Ein melancholischer Wirt namens "Cole", eine verflossene Liebe namens "Peg" und ein alkoholsüchtiger Klavierspieler sind auch nach dem Krieg sein Umfeld. Papagei "Claude" ist seit dem erfolgreichen V2 Raketenangriff auf seinen Stadtteil die Stimme versagt. Personen, die zur Stammbesetzung des Pups zählen tragen Probleme im London der Nachkriegszeit mit sich herum. Seine verflossene Liebe und Ex-Frau "Peg" hat von einem amerikanischen Besatzungssoldaten ein Kind. Der leibliche Vater ist nach Versetzung auf das europäische Festland für immer von der Bildfläche verschwunden. Auch hat sie noch eine uneheliche Tochter, welche im Pup mit Erwachsenen ihren Alltag verbringt. Geschichten der Gäste kreisen um wenige umliegende Straßenzeilen. Allein Ulysses hat von der weiten Welt bei seinen Einsätze viel gesehen. Aber seine Erinnerung an jene Nacht im toskanischen Weinkeller mit den Geschützfeuern im Hintergrund lässt ihn nie mehr los. Als sich unerwartet eine Erbschaft aus Florenz ankündigt entscheidet er sich mit dem Papagei sowie Pegs Tochter "Elys" nach Italien zu gehen. Ein schöner Roman mit mehrjährigen Zeitsprüngen. Er zeigt wie sich das Leben in der britischen Armee auch mit schönen Seiten offenbaren kann. Kunstgeschichte und historische Architektur finden sich in Italien zuhauf. Das London der Nachkriegszeit hat hingegen noch an den wirtschaftlichen Folgen und den Zerstörungen durch den Krieg zu leiden. Die Vielzahl der im Pup verkehrenden Personen liest sich leider an manchen Stellen etwas langatmig. Zumal sie auch für die eigentliche Handlung keine Bedeutung haben. Den Mut sich nach einer militärischen Laufbahn noch einmal völlig neu zu erfinden fand ich hingegen sehr gut. Italienisches Lebensgefühl und Interesse für Kunst trifft auf die Eintönigkeit eines heruntergekommenen Londons mit all seinen zwischenmenschlichen Herausforderungen.

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