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Jasmin Schreiber

1. Endling

Endling

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Julia Nachtmann

Spieldauer

10 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

24.11.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

199

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754009994

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Julia Nachtmann

Spieldauer

10 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

24.11.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

199

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754009994

Herstelleradresse

Lübbe Audio
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
Deutschland
Email: kundenservice@luebbe.de
Url: www.luebbe.de
Telephone: +49 221 82000
Fax: +49 221 82003150

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    4/5

    03.05.2024

    Hörbuch-Download

    Sei ein Herkuleskäfer!

    2041 hat auch seine positiven Seiten - zum Beispiel gibt es keine Spinnen mehr. Aber Spaß beiseite, anfangs war ich skeptisch gegenüber einem Buch über Insekten und Klimakatastrophen. Doch ich habe mich geirrt. Die Geschichte ist packend erzählt und gewinnt nach und nach an Fahrt. Die familiären Beziehungen und Konflikte werden immer deutlicher und brechen auf. Die Welt ist durch Klimakatastrophen und Pandemien aus den Fugen geraten: Zu heiße Sommer, Artensterben, eine faschistische Regierung in Deutschland – all das macht das Leben im Jahr 2041 nicht einfacher. Der Schreibstil ist witzig, humorvoll, tiefgründig und überraschend unterhaltsam. Besonders Zoe war mir mit all ihren Zweifeln und Ansprüchen an sich selbst sehr sympathisch. Die Charaktere sind allesamt gut ausgearbeitet, jeder hat seine Eigenheiten, und selbst Auguste mit ihren Macken wirkt nicht überzeichnet. Julia Nachtman als Sprecherin hat mich vollkommen überzeugt. Sie vermittelt die verschiedenen Gefühlsebenen ausgezeichnet und hat das Buch zu einem wahren Hörgenuss gemacht.

  • Bewertung

    5/5

    19.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Mein Lesehighlight des Jahres

    In "Endling" hat Jasmin Schreiber eine dystopische, allerdings nicht ganz unwahrscheinliche Zukunft erschaffen. Zwei Schwestern und ihre Tante begeben sich begleitet von einer Schnecke, die letzte ihrer Art, auf die Suche nach einer verschwunden Freundin. Was sie auf dieser Reise erleben und entdecken ist atemberaubend! Ich liebe ihren Schreibstil und auch thematisch ist der Roman sehr aktuell!

  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    13.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein toller Zukunftsroman

    Jasmin Schreibers neuer Roman entführt den Leser – in das Jahr 2041 – eine Welt der Zukunft. Dort begegnen wir der Biologin Zoe, die in ihr elterliches Haus zurückkehrt, um auf ihre kleine Schwester Hanna sowie Tante Auguste aufzupassen, während sich ihre alkoholkranke Mutter in einer Entzugsklinik befindet. So weit, so gut, wäre Tante Auguste nicht übervorsichtig gegenüber jeglichen Keimen und würde nicht in ihrer Wohnung zurückgezogenen unter strengsten hygienischen Maßnahmen leben. Aber auch Hanna macht es Zoe nicht leicht. Sie hält ihr ständig vor, als große Schwester vollkommen versagt zu haben und versucht zugleich ihren Frust in Alkoholexzessen zu ertränken. Als dann noch Sophie, die beste Freundin von Tante Auguste, sich wochenlang nicht mehr bei ihr meldet, machen sich die drei auf die Suche nach ihr, schweißen nach und nach zu einem Team zusammen und begegnen wundersamsten Dinge aus längst vergangenen Zeiten. Ständiger Begleiter ist HP14, die letzte Weinbergschnecke und somit ein Endling. Über den gesamten Roman hinweg gibt die Ich-Erzählerin Zoe in regelmäßigen Abständen interessante Exkurse in die Biologie – eine Leidenschaft, die sie mit ihrer Tante teilt. Schreibers Roman ist ein vielseitiger Streifzug durch eine mögliche Ausprägung unserer Zukunft, die von patriarchalem Faschismus und stetig wachsendem, nicht mehr aufzuhaltendem Artensterben geprägt ist. Das Buch endet relativ abrupt und bleibt bezüglich der weiteren Lebensverläufe der Protagonisten relativ offen. Somit kann sich der Leser eigenständig die Geschichte dieses Romans weiterspinnen. Vielleicht ist das aber auch von der Autorin bewusst so gewollt, um mit einer eventuellen Fortsetzung daran anzuknüpfen – zu wünschen wäre es auf jeden Fall! Trotz negativer Kritiken anderer hat mich Schreibers neuester Roman überzeugt und ist meiner Ansicht nach ihr bisher bester!

  • lustaufbuch

    5/5

    13.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jasmin Schreibers neuer Roman…

    Jasmin Schreibers neuer Roman entführt den Leser – in das Jahr 2041 – eine Welt der Zukunft. Dort begegnen wir der Biologin Zoe, die in ihr elterliches Haus zurückkehrt, um auf ihre kleine Schwester Hanna sowie Tante Auguste aufzupassen, während sich ihre alkoholkranke Mutter in einer Entzugsklinik befindet. So weit, so gut, wäre Tante Auguste nicht übervorsichtig gegenüber jeglichen Keimen und würde nicht in ihrer Wohnung zurückgezogenen unter strengsten hygienischen Maßnahmen leben. Aber auch Hanna macht es Zoe nicht leicht. Sie hält ihr ständig vor, als große Schwester vollkommen versagt zu haben und versucht zugleich ihren Frust in Alkoholexzessen zu ertränken. Als dann noch Sophie, die beste Freundin von Tante Auguste, sich wochenlang nicht mehr bei ihr meldet, machen sich die drei auf die Suche nach ihr, schweißen nach und nach zu einem Team zusammen und begegnen wundersamsten Dinge aus längst vergangenen Zeiten. Ständiger Begleiter ist HP14, die letzte Weinbergschnecke und somit ein Endling. Über den gesamten Roman hinweg gibt die Ich-Erzählerin Zoe in regelmäßigen Abständen interessante Exkurse in die Biologie – eine Leidenschaft, die sie mit ihrer Tante teilt. Schreibers Roman ist ein vielseitiger Streifzug durch eine mögliche Ausprägung unserer Zukunft, die von patriarchalem Faschismus und stetig wachsendem, nicht mehr aufzuhaltendem Artensterben geprägt ist. Das Buch endet relativ abrupt und bleibt bezüglich der weiteren Lebensverläufe der Protagonisten relativ offen. Somit kann sich der Leser eigenständig die Geschichte dieses Romans weiterspinnen. Vielleicht ist das aber auch von der Autorin bewusst so gewollt, um mit einer eventuellen Fortsetzung daran anzuknüpfen – zu wünschen wäre es auf jeden Fall! Trotz negativer Kritiken anderer hat mich Schreibers neuester Roman überzeugt und ist meiner Ansicht nach ihr bisher bester!

  • Bewertung

    5/5

    04.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feministisches Plädoyer gegen Artensterben

    Jasmin Schreiber ist seit längerer Zeit eine Autorin, die mich interessiert, die ich sehr mag und viele ihrer Werke gelesen habe. Und ihr neuster Roman ist bis jetzt wahrscheinlich einer ihrer Besten! Er spielt in einer dystopischen Zukunft -die zwar nicht bis ins kleinste Detail erklärt wird, aber ausreichend und realistisch genug um Angst zu machen- in der (wieder nur) Männer an der Macht sind, immer mehr Frauen unterdrückende Regulierungen durchgesetzt werden, der Klimawandel weiterhin nicht bekämpft wird und ganze Tiere- und Pflanzenarten zum Aussterben bringt. (Also leider einer realistischen Zukunft.) Und in dieser Welt gehen die Protagonistin, ihre Schwester, ihre Tante und eine Schnecke (die letzte ihrer Art, ein sogenannter Endling) auf eine Reise, um eine gemeinsame Freundin zu retten. Und dann hat dieses Buch einfach alles; Falter, Käfer, Bären, Feminismus, Dystopie, Pflanzen, Biologie, Flechten, realistische Sprache, einen guten Umgang mit psychischen Erkrankungen, Hoffnung, eine Weinbergschnecke und Spannung. Dieses Buch ist kein Thriller oder Krimi, aber es wirft Fragen auf, die bis kurz vor zum Schluss unbeantwortet bleiben. Und die Nächte, die ich diesem Buch geopfert habe, waren sie definitiv wert. Einzige Kritik: Das Buch ist nicht so sehr in die Tiefe gegangen wie ich es mir manchmal gewünscht hätte. Trotzdem war es eine gute Geschichte mit viel Inhalt und es hat mir viel Freude bereitet es zu lesen. Für alle an Biologie Interessierten sehr geeignet.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (48)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Emily R.

    Emily R.

    Thalia Wien – Hauptbahnhof

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Kaleidoskop der Artenvielfalt und dystopischer Zukunftsmusik

    Dystopische Aussichten auf die Zukunft werden in Schreibers Roman auf die Probe gestellt. Zoe ist Biologin - ihr Herz schlägt für kleine Krabbel- und Kriechtiere - doch die Probleme ihrer Familie schicken sie in ihre Jugendheimat zurück, wo ihre alkoholkranke Mutter, pubertierende Schwester und verrückte Tante auf sie warten. Es entfaltet sich ein Abenteuer, mit dem weder die Protagonistin, noch die Leser*innen rechnen könnten. Mit jedem Umblättern der Seite ergibt sich ein neuer Blickwinkel auf die kaleidoskopische Erzählung über den Klimawandel, Artensterben und feministische Engpässe.
  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Klimawandel, Artensterben und Rechtspopulismus weiter zunehmen

    Die Welt in der nahen Zukunft - konkret im Jahr 2041: Zahlreiche Entwicklungen und Errungenschaften unserer Zeit haben sich an der Abwärtsspirale etabliert. In ganz Europa haben rechtspopulistische Parteien Oberwasser bekommen. Moderate Kräfte gibt es kaum bis gar nicht mehr. Die Auswirkungen des Klimawandels sind von Grönland bis in das Festland Europas sichtbar. Nachrichten über Hochwässer und Dürreperioden beherrschen die Medienwelt. Auch diese verzeichnet starken Einfluss im Alltag vieler Menschen. Eine von ihnen ist Zoe. Eigentlich beabsichtigt Zoe an einer namhaften Universität ein Studium zu beginnen. Doch irgendwie werden diese Pläne immer wieder durchkreuzt. Infolge der Digitalisierung und der schwierigen klimatischen Bedingungen haben sich auch im Herzen Europas viele Dinge in das private Umfeld verlagert. So ist sie gezwungen sich familiären Herausforderungen zu widmen. Ihrer Mutter steht ein Kuraufenthalt bevor. Dass es sich dabei aber um eine Einrichtung für deren Alkoholprobleme handelt macht die Situation nicht gerade einfach. Tante Auguste bewohnt das Stockwerk über ihr. Auch sie ist präsentes Familienmitglied und nicht aus ihrem engen Lebensumfeld wegzudenken. Pandemien in unterschiedlicher Ausprägung haben auch das Wesen der Tante stark verändert. Ohne Schutzmaske lässt diese niemanden an sich heran. Seit dem Tod ihres Vaters pflegt sie wenig Kontakt zur Mutter. Auch ihre noch junge Schwester Hannah nicht. Der wenige Kontakt mit sonstigen Lebewesen ist "HP 14", eine Weinbergschnecke. Es handelt sich dabei um einen so genannten "Endling", der letzte lebende Vertreter seiner Art. Als ihre Freundin Sophie von der Bildfläche verschwindet, begeben sie sich auf deren Suche. Recherchen führen sie nach Norditalien und in entlegene Regionen Schwedens. Als auch noch ein männlicher Mitstreiter sich dem Gespann anschließt passiert etwas Seltsames. Er erkrankt auf rätselhafte Weise. Den Damen kann diese Krankheit nichts anhaben und sie bleiben verschont. Es scheint so als seien sie gegen diese eigenartige Krankheit immun. Woran das wohl liegen mag? Eine sehr skurrile Geschichte in der nahen Zukunft. Äußerst düstere Ausblicke auf unsere Welt mit Artensterben, wachsendem Rechtspopulismus und den Auswirkungen des Klimawandels auf unseren Alltag. Dennoch literarisch sehr gut und mit einigen überraschenden Wendungen. Es zeigt sich, dass die Autorin das Studium der Biologie aufgesogen hat. Auch entdeckt man Interessantes über den aktuellen Wissenstand dieser Disziplin. Dazu sollte man sich aber auf die Geschichte bewusst einlassen. Vor allem die düsteren Zukunftsprognosen sind gewöhnungsbedürftig. Zu Recht stimmen sie aber nachdenklich!

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Bewertungen (2)

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