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Ziemlich zappenduster

Aus der Reihe Ready
6

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 11 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.02.2024

Abbildungen

10, 10 schw.-w. Abb.

Illustriert von

Kathrin Rödl

Verlag

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG

Seitenzahl

108

Maße (L/B/H)

21,1/15/1,3 cm

Gewicht

259 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-407-81339-8

Beschreibung

Rezension

»Eine nachdenkliche, aber doch auch humorvolle Geschichte, über ein Szenario, das jederzeit zur Realität werden kann.« Andrea Schnepf, Buchkultur, 1/2024

»Ein kleines Buch mit großem Gesprächspotenzial!« Stiftung Lesen

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 11 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.02.2024

Abbildungen

10, 10 schw.-w. Abb.

Illustriert von

Kathrin Rödl

Verlag

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG

Seitenzahl

108

Maße (L/B/H)

21,1/15/1,3 cm

Gewicht

259 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-407-81339-8

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe
Werderstraße 10
69469 Weinheim
DE

Email: beltz@vva-arvato.de

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  • Bewertung

    5/5

    24.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesenswert, ziemlich sogar!

    Schnelllesige Unterhaltungsliteratur. Geschenk-Tipp für Menschen, die um “dicke Schmöker” einen großen Bogen machen. Sylvia Witt und Oliver Uschmann holen ab in ein Szenario, in dem wir uns nur allzu schnell befinden könnten und spiegeln uns, wie wir vor- und miteinander wirken könnten. Besonders gelungen an diesem Werk: Kein erhobener Zeigefinger, keine ins Absurde führenden Satz-Verschachtelungen. Es lebt von Andeutungen, ohne allzu bedeutungsschwanger daherzukommen. Gerne mehr davon.

  • Bewertung

    5/5

    20.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie schnell werden Hunger, Durst und Kälte zu echten Bedrohungen?

    Ein großflächiger Blackout in Deutschland? In diesem Kinderroman wird er zur Realität. Nicht nur die Handyakkus verabschieden sich. Auch Kühlschrank, Fernseher, Radio usw funktionieren nicht und natürlich bricht die Versorgung mit Lebensmitteln und Benzin zusammen. Erste Kriminelle sind unterwegs… Wie die Familie ihren Alltag dennoch bestreitet und für vieles erstaunlich gute Lösungen findet, das macht die Geschichte echt spannend. Geschrieben vom renommierten Oliver Uschmann und seiner Frau Sylvia Witt. Das Buch ist in übersichtliche Kapitel unterteilt, ist mit großer Schrift und großen Zeilenabständen versehen, sodass auch weniglesende Kinder hier gut zurecht kommen sollten. Eine empfehlenswerte Klassenlektüre für die 5. oder 6. Klasse.

  • misspider

    4/5

    02.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als das Licht ausging

    Eine Familie unter Extrembedingungen: plötzlich ist der Strom weg, und Familie Fürstenberg sitzt in der Wohnung fest. Was anfangs noch abenteuerlich wirkt, wird schnell zum Alptraum: es gibt kein Licht, es wird immer kälter und es gibt nichts mehr zu essen. Aus der Sicht der Tochter erzählt, wirkt die Geschichte teils komisch, teils dramatisch, aber immer auf den Punkt und haarscharf beobachtet mit einem leicht spöttischen Unterton, der die Situation oft entschärft. Wer verliert die Nerven, wer handelt pragmatisch, wer hat hilfreiche Einfälle? Das war spannender als erwartet zu beobachten. Fazit: wie würde man selbst wohl in einer solcher Situation reagieren?

  • kleinbrina

    aus Köln

    1/5

    07.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bei „Ziemlich zappenduster“…

    Bei „Ziemlich zappenduster“ von Oliver Uschmann und Sylvia Witt habe ich mir eine spannende und unterhaltsame Geschichte erhofft, bei der man eventuell sogar noch etwas über die Themen Energiekrise und Blackout etwas lernen kann. Vorgefunden habe ich allerdings eine Geschichte, die vor Rassismus und Vorurteilen nur so trieft. „Ziemlich zappenduster“ wird in kurzen Sätzen und kurzen Kapiteln erzählt. Der Schreibstil ist flüssig, das Grundthema an sich interessant, aber die Umsetzung war für mich phasenweise mehr als schwierig. Schuld daran sind die Charaktere, die zum Großteil unsympathischer nicht sein könnten. Da haben wir auf der einen Seite die Eltern Lars und Jasmin. Lars ist an Depressionen und Burnout erkrankt und verbringt die meiste Zeit zuhause. Von seiner Familie bekommt er immer nur Sticheleien und Vorwürfe zu hören, am liebsten von seiner Frau Jasmin. Allgemein kritisiert Jasmin alles und jeden, ist stets beunruhigt und ist dann auch noch wütend, wenn ihre Patienten, wie sie sie nennt, beim Stromausfall nicht erschienen, um sich die Hände lesen zu lassen. Auf der anderen Seite gibt es die Kinder Lisa und Niklas. Während Lisa tatsächlich überraschend normal und frei von Vorurteilen ist, schießt ihr Bruder dagegen den Vogel ab, in dem er Clickbait im Internet betreibt und damit versucht reich zu werden. Bei „Ziemlich zappenduster“ gibt es im Grunde genommen nur drei Kernaussagen: Man braucht Vorräte, um einen Stromausfall dauerhaft überleben zu können! Papa Lars ist an allem Schuld und wenn er es nicht ist, dann sind es die Chinesen. Die Chinesen, die die Hafen kaufen, die sich in alles einmischen und die bösen Chinesen, die unter ihnen wohnen und sogar noch Vorräte haben. Die Art und Weise, wie darüber gesprochen wird, ist alles andere als „urkomisch“, wie es der Verlag hier verkaufen will, sondern es trieft nur vor Vorurteile und Rassismus. Auch die Art, wie in dem Buch mit Depressionen und Burnout umgegangen wird, ist nahezu unerträglich. Ich wollte „Ziemlich zappenduster“ aufgrund seiner Thematik wirklich mögen, aber leider war dies für mich aufgrund der Zustände in diesem Buch nicht möglich. Ohne Rassismus und Diskriminierung wäre es sicherlich um einiges besser gewesen, aber so ist es für mich leider ein großer Flop.

  • Brina

    aus Köln

    1/5

    07.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das war nix!

    Bei „Ziemlich zappenduster“ von Oliver Uschmann und Sylvia Witt habe ich mir eine spannende und unterhaltsame Geschichte erhofft, bei der man eventuell sogar noch etwas über die Themen Energiekrise und Blackout etwas lernen kann. Vorgefunden habe ich allerdings eine Geschichte, die vor Rassismus und Vorurteilen nur so trieft. „Ziemlich zappenduster“ wird in kurzen Sätzen und kurzen Kapiteln erzählt. Der Schreibstil ist flüssig, das Grundthema an sich interessant, aber die Umsetzung war für mich phasenweise mehr als schwierig. Schuld daran sind die Charaktere, die zum Großteil unsympathischer nicht sein könnten. Da haben wir auf der einen Seite die Eltern Lars und Jasmin. Lars ist an Depressionen und Burnout erkrankt und verbringt die meiste Zeit zuhause. Von seiner Familie bekommt er immer nur Sticheleien und Vorwürfe zu hören, am liebsten von seiner Frau Jasmin. Allgemein kritisiert Jasmin alles und jeden, ist stets beunruhigt und ist dann auch noch wütend, wenn ihre Patienten, wie sie sie nennt, beim Stromausfall nicht erschienen, um sich die Hände lesen zu lassen. Auf der anderen Seite gibt es die Kinder Lisa und Niklas. Während Lisa tatsächlich überraschend normal und frei von Vorurteilen ist, schießt ihr Bruder dagegen den Vogel ab, in dem er Clickbait im Internet betreibt und damit versucht reich zu werden. Bei „Ziemlich zappenduster“ gibt es im Grunde genommen nur drei Kernaussagen: Man braucht Vorräte, um einen Stromausfall dauerhaft überleben zu können! Papa Lars ist an allem Schuld und wenn er es nicht ist, dann sind es die Chinesen. Die Chinesen, die die Hafen kaufen, die sich in alles einmischen und die bösen Chinesen, die unter ihnen wohnen und sogar noch Vorräte haben. Die Art und Weise, wie darüber gesprochen wird, ist alles andere als „urkomisch“, wie es der Verlag hier verkaufen will, sondern es trieft nur vor Vorurteile und Rassismus. Auch die Art, wie in dem Buch mit Depressionen und Burnout umgegangen wird, ist nahezu unerträglich. Ich wollte „Ziemlich zappenduster“ aufgrund seiner Thematik wirklich mögen, aber leider war dies für mich aufgrund der Zustände in diesem Buch nicht möglich. Ohne Rassismus und Diskriminierung wäre es sicherlich um einiges besser gewesen, aber so ist es für mich leider ein großer Flop.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Karin Neustifter

    Karin Neustifter

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    3/5

    04.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kompletter Stromausfall, alles kein Problem

    Eigentlich eine interessante Geschichte, mit einem brisantem Thema, die die Stimmung vieler Jugendlichen in der Vergangenheit bzw. seit der Pandemie aufgreift. Krieg und Energiekrise, ein kompletter Stromausfall in Berlin, der jederzeit zur Realität werden kann. Auch die Idee, das Buch für Lesende mit fehlender Leseerfahrung- und Motivation zu gestalten, finde ich sehr positiv. Trotzdem konnte mich der Inhalt und Aufbau der Geschichte nicht überzeugen. Eine unsympathische Familie mit Hund, die mich echt genervt hat. Die Abhandlung ging mir zu schnell, der Alltag nach dem Stromausfall war nicht wirklich nachvollziehbar und beschrieben. Emotionen, Gefühle und Gedanken? Vorurteile des Vaters, die Eltern verharren in gegenseitigen Schuldzuweisungen und Bruder Niklas bangt nur um seine Follower. Einzig Lisa ist kreativ und sucht nach einer Lösung?! Sollte es nicht eher Aufgabe der Eltern sein? Eine Geschichte, die es für mich leider nicht auf den Punkt gebracht hat, aber trotzdem lesenswert ist.

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