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Durch das große Feuer Roman | »Wer dieses Buch nicht liest, verpasst was.« Bonnie Garmus, Autorin von Eine Frage der Chemie

47

19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.05.2024

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,8 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

In Memoriam

Übersetzt von

Ursula Wulfekamp + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-189-8

Beschreibung

Rezension

Eine Liebesgeschichte vor dramatischer Kulisse. ("Brigitte")
Ausgezeichnet mit dem Jugendliteraturpreis 2024, erzählt ‚Durch das große Feuer‘ eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, klug und gefühlvoll, mitreißend. Das Buch gehört auf jeden Fall in jedes Bücherregal. ("Frankfurter Rundschau")
Poetisches und bewegendes Leseerlebnis! ("Freundin")
Brillant erzählt! Absolute Empfehlung. ("RBB Radio Eins")
Ein bewegender Pageturner! ("emotion")
Das ganze Buch hindurch finden sich wunderbar klingende, aphoristisch zitierbare Sätze und Formulierungen, die die elitäre Internatswelt an die Front bringen und ein bemerkenswertes Knistern schaffen. ("queer.de")
Alice Winn durchsetzt die schreckliche und zugleich so herzergreifende Geschichte von ‚Durch das große Feuer‘ mit Reflexionen über Themen wie Klassismus, Patriotismus und Religion. ("Kulturnews")
Ein Roman mit ergreifendem Setting, der das Wesen von Humanität aus ungewohntem Blickwinkel entdecken lässt. ("Buchmarkt")
Ein hervorragendes Debüt … Winn schreibt exzellente Action-Szenen, aber es ist die Liebesgeschichte der beiden Männer, die den Leser wirklich bewegt. Eine herausragende Leistung! ("Publishers Weekly")
Ein zartes, ergreifendes Debüt … Winn beschwört auf eindrucksvolle Weise die Qualen und die Brutalität des Ersten Weltkriegs herauf. ("The Times")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.05.2024

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,8 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

In Memoriam

Übersetzt von

  • Ursula Wulfekamp
  • Benjamin Mildner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-189-8

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

Email: kontakt@eisele-verlag.de

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1 Sterne

Gefangen im Grauen des Krieges

Bewertung am 18.07.2024

Bewertungsnummer: 2247624

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch ist nominiert für den Deutschen Jugendliteratur Preis. Daher dachte ich, dass die Liebesgeschichte mehr im Vordergrund stehen würde und sich die Jugend Folge dessen mit der Findung der sexuellem Orientierung auseinandersetzen muss/soll. Ich denke auch nicht, dass eine homesexuelle Beziehung damals wirklich auf so viel Verständnis und Rücksicht getroffen wäre. Darüber hinaus finde ich das Buch zu brutal, als dass es Jugendliche ohne weitere Begleitung lesen können. Einzelne Kriegspassagen haben mich schwer getroffen und beschäftigt, vor allem durch den geschichtlichen Bezug. Lesenswert ist das Buch alle mal, meiner Meinung nach aber kein Jugendbuch.

Gefangen im Grauen des Krieges

Bewertung am 18.07.2024
Bewertungsnummer: 2247624
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch ist nominiert für den Deutschen Jugendliteratur Preis. Daher dachte ich, dass die Liebesgeschichte mehr im Vordergrund stehen würde und sich die Jugend Folge dessen mit der Findung der sexuellem Orientierung auseinandersetzen muss/soll. Ich denke auch nicht, dass eine homesexuelle Beziehung damals wirklich auf so viel Verständnis und Rücksicht getroffen wäre. Darüber hinaus finde ich das Buch zu brutal, als dass es Jugendliche ohne weitere Begleitung lesen können. Einzelne Kriegspassagen haben mich schwer getroffen und beschäftigt, vor allem durch den geschichtlichen Bezug. Lesenswert ist das Buch alle mal, meiner Meinung nach aber kein Jugendbuch.

England im Jahr 1914, dem 1.…

dracoma aus LANDAU am 29.12.2025

Bewertungsnummer: 2977293

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

England im Jahr 1914, dem 1. Kriegsjahr. In einem englischen Nobel-Internat leben Sydney Ellwood, ein Romantiker, der Gedichte schreibt, und Henry Gaunt, der deutsche Wurzeln hat. Beide können ihre homosexuelle Beziehung ungehindert und ungestraft ausleben. Noch dringt der Krieg nicht in die Gemeinschaft der Schüler ein, sodass die Autorin sich dem täglichen Leben der Schüler zuwenden kann. Prügeleien, Demütigungen, Mobbing und vor allem massive sexuelle Übergriffe scheinen an der Tagesordnung zu sein und sichern die Machtverhältnisse innerhalb der Schülerschaft. Man kann als Leser nur hoffen, dass die Autorin übertreibt. Die Schülerzeitung veröffentlicht Listen gefallener, verwundeter und vermisster ehemaliger Schüler, und so dringt der Krieg schließlich doch in die Schule ein. Schüler melden sich zu den Waffen, teils aus nationaler Begeisterung, teils unter familiären und teils unter sozialem Druck. Den Schrecken des Krieges gehört der Hauptteil des Romans. Die Autorin schont ihre Leser nicht und schildert teilweise minutiös grausame Kriegshandlungen und schwerste Verletzungen. Hier baut sie ein hohes Maß an Authentizität auf, das sie unterstützt mit Feldpostbriefen und mit Nachrufen aus der Schülerzeitung. Henry und Gaunt rücken ebenfalls ein, und nach wie vor leben sie ohne Scheu ihre Homosexualität aus, die offensichtlich allgemein wie selbstverständlich akzeptiert wird. Damit verliert der Roman meiner Meinung nach ein Gutteil an Authentizität, denn immerhin war Homosexualität zum damaligen Zeitpunkt noch strafbar und nicht nur ein Kavaliersdelikt. Entscheidender ist allerdings das, was der Krieg aus ihnen und den vielen anderen jungen Männern macht. Hier gelingen der Autorin sehr eindringliche Bilder, wenn sie z. B. den Vater von zwei gefallenen Söhnen sprechen lässt; und wenn man in den Nachrufen in der Schülerzeitung liest, dass auch der letzte verbliebene Sohn den „Heldentod fürs Vaterland“ gestorben ist, erscheint einem das Leid der Eltern unvorstellbar. Angstattacken, Halluzinationen, Paranoia, Kriegsneurosen, lebenslange Traumata, der Verlust von Berufsmöglichkeiten und Lebensträumen, zerstörte Liebesbeziehungen – das sind die Folgen des Krieges, dem Sydney mit seinen Gedichtrezitationen immer wieder entkommen will. Fazit: Kein Liebesroman, auch kein Gesellschaftsroman, sondern eher ein opulenter Antikriegs-Roman, der zwar vor der Beschreibung grausamer Details nicht zurückschreckt, aber gelegentlich zu langatmig und zu unrealistisch ist. Trotzdem: LESENSWERT! 3,5/5*

England im Jahr 1914, dem 1.…

dracoma aus LANDAU am 29.12.2025
Bewertungsnummer: 2977293
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

England im Jahr 1914, dem 1. Kriegsjahr. In einem englischen Nobel-Internat leben Sydney Ellwood, ein Romantiker, der Gedichte schreibt, und Henry Gaunt, der deutsche Wurzeln hat. Beide können ihre homosexuelle Beziehung ungehindert und ungestraft ausleben. Noch dringt der Krieg nicht in die Gemeinschaft der Schüler ein, sodass die Autorin sich dem täglichen Leben der Schüler zuwenden kann. Prügeleien, Demütigungen, Mobbing und vor allem massive sexuelle Übergriffe scheinen an der Tagesordnung zu sein und sichern die Machtverhältnisse innerhalb der Schülerschaft. Man kann als Leser nur hoffen, dass die Autorin übertreibt. Die Schülerzeitung veröffentlicht Listen gefallener, verwundeter und vermisster ehemaliger Schüler, und so dringt der Krieg schließlich doch in die Schule ein. Schüler melden sich zu den Waffen, teils aus nationaler Begeisterung, teils unter familiären und teils unter sozialem Druck. Den Schrecken des Krieges gehört der Hauptteil des Romans. Die Autorin schont ihre Leser nicht und schildert teilweise minutiös grausame Kriegshandlungen und schwerste Verletzungen. Hier baut sie ein hohes Maß an Authentizität auf, das sie unterstützt mit Feldpostbriefen und mit Nachrufen aus der Schülerzeitung. Henry und Gaunt rücken ebenfalls ein, und nach wie vor leben sie ohne Scheu ihre Homosexualität aus, die offensichtlich allgemein wie selbstverständlich akzeptiert wird. Damit verliert der Roman meiner Meinung nach ein Gutteil an Authentizität, denn immerhin war Homosexualität zum damaligen Zeitpunkt noch strafbar und nicht nur ein Kavaliersdelikt. Entscheidender ist allerdings das, was der Krieg aus ihnen und den vielen anderen jungen Männern macht. Hier gelingen der Autorin sehr eindringliche Bilder, wenn sie z. B. den Vater von zwei gefallenen Söhnen sprechen lässt; und wenn man in den Nachrufen in der Schülerzeitung liest, dass auch der letzte verbliebene Sohn den „Heldentod fürs Vaterland“ gestorben ist, erscheint einem das Leid der Eltern unvorstellbar. Angstattacken, Halluzinationen, Paranoia, Kriegsneurosen, lebenslange Traumata, der Verlust von Berufsmöglichkeiten und Lebensträumen, zerstörte Liebesbeziehungen – das sind die Folgen des Krieges, dem Sydney mit seinen Gedichtrezitationen immer wieder entkommen will. Fazit: Kein Liebesroman, auch kein Gesellschaftsroman, sondern eher ein opulenter Antikriegs-Roman, der zwar vor der Beschreibung grausamer Details nicht zurückschreckt, aber gelegentlich zu langatmig und zu unrealistisch ist. Trotzdem: LESENSWERT! 3,5/5*

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Durch das große Feuer

von Alice Winn

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Meinung aus der Buchhandlung

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Michelle

Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

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4/5

Durch die großen Gefühle.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Begleitet die beiden durch die Liebe und den Krieg. Durch das große Feuer wird eine Geschichte erzählt zwischen zwei jungen Männern, die in einer homophoben Welt aufwachsen. Liebe zwischen demselben Geschlecht ist verboten, und obwohl sie das wissen, verbindet die beiden etwas. Beide sind in zusammen aufgewachsen und sind zu sehr guten Freunden geworden, doch irgendwann wurde daraus eine heimliche Schwärmerei. Henry Gaunt darf sich seine Gefühle nicht einstehen zu Sidney Ellwood und zieht seinetwegen in den Krieg, um ihn vergessen zu können – womit er nicht rechnet, ist, dass Ellwood ihm folgt. Doch schnell merkt der junge Ellwood, dass Gaunt nicht mehr derselbe ist; der Krieg hat ihn verändert, aber er weiß, dass tief in Gaunt noch der alte von früher ist. Das ganze Buch ist vollgepackt mit Emotionen, es gibt keine, die man nicht erlebt. Wut, Trauer und Zufriedenheit sind nur ein kleiner Teil von dem, was man mit den beiden durchmacht. Es ist nicht nur eine schöne Liebesgeschichte, sondern auch die grausame Wahrheit über den Krieg und die Menschen, die für sich, ihr Land und ihre Liebe kämpfen.
  • Michelle
  • Buchhändler/-in

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4/5

Durch die großen Gefühle.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Begleitet die beiden durch die Liebe und den Krieg. Durch das große Feuer wird eine Geschichte erzählt zwischen zwei jungen Männern, die in einer homophoben Welt aufwachsen. Liebe zwischen demselben Geschlecht ist verboten, und obwohl sie das wissen, verbindet die beiden etwas. Beide sind in zusammen aufgewachsen und sind zu sehr guten Freunden geworden, doch irgendwann wurde daraus eine heimliche Schwärmerei. Henry Gaunt darf sich seine Gefühle nicht einstehen zu Sidney Ellwood und zieht seinetwegen in den Krieg, um ihn vergessen zu können – womit er nicht rechnet, ist, dass Ellwood ihm folgt. Doch schnell merkt der junge Ellwood, dass Gaunt nicht mehr derselbe ist; der Krieg hat ihn verändert, aber er weiß, dass tief in Gaunt noch der alte von früher ist. Das ganze Buch ist vollgepackt mit Emotionen, es gibt keine, die man nicht erlebt. Wut, Trauer und Zufriedenheit sind nur ein kleiner Teil von dem, was man mit den beiden durchmacht. Es ist nicht nur eine schöne Liebesgeschichte, sondern auch die grausame Wahrheit über den Krieg und die Menschen, die für sich, ihr Land und ihre Liebe kämpfen.

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