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Band 2

Long Island Roman

Aus der Reihe Brooklyn
40

27,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2024

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,7/14,7/3,1 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

4

Übersetzt von

Ditte Bandini + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27947-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2024

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,7/14,7/3,1 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

4

Übersetzt von

  • Ditte Bandini
  • Giovanni Bandini

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27947-6

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Aischa

    aus Kissing

    5/5

    23.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ganz große Literatur

    Der vielfach preisgekrönte Colm Tóibín ist ein Meister des Geschichtenerzählens, und "Long Island" beweist einmal mehr, warum er zu den größten Schriftstellern unserer Zeit gehört. Der irische Autor versteht es wie kaum ein anderer, die feinen Zwischentöne menschlicher Gefühle einzufangen und sie mit einer erzählerischen Klarheit und Eleganz in Worte zu fassen, die ihresgleichen sucht. Der Roman spielt auf Long Island und im kleinen irischen Dorf Enniscorthy, wo verschiedene Lebenswege sich berühren und kollidieren. Im Mittelpunkt steht Eilis, die sich weigert, das Baby aufzuziehen, das aus einem Seitensprung ihres Mannes entstanden ist, und das dessen italienische Großfamilie nur zu gerne mit offenen Armen empfangen möchte. Eilis entzieht sich der Situation, indem sie zurück in ihre Heimat Irland geht, wo sie auf ihre Jugendliebe Jim trifft, der sich Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft macht. Die Figuren kämpfen mit Verlust, Liebe, den unvorhersehbaren Wendungen des Lebens und der Frage danach, wie frei bestimmt man ein Leben gestalten kann. Tóibín zeigt, wie Begegnungen und Beziehungen das Leben prägen können – auf schmerzhafte wie heilende Weise. Mit unglaublichem Feingefühl zeichnet Tóibín Charaktere, die durch ihre Fehler und Schwächen ebenso glaubwürdig wirken wie durch ihre Hoffnungen und Träume. Selbst dann, wenn man ihre Entscheidungen nicht gutheißen kann, versteht man sie. Das ist eine Kunst, die nur wenige beherrschen: Figuren zu schaffen, die so authentisch sind, dass man mit ihnen mitfühlt, mitfiebert und ihre Beweggründe nachvollzieht. Tóibín lotet in diesem Roman die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen aus. Er zeigt, wie der Verlauf eines Lebens von Zufällen, Entscheidungen und unerwarteten Wendungen geprägt wird, und wie diese Umwege oder Abwege die Lebenslinie und das Wesen eines Menschen formen können. Dabei verzichtet er jedoch auf ein wertendes Urteil. Stattdessen begegnet er seinen Figuren mit einer bemerkenswerten Empathie, die die Leser*innen einlädt, dieselbe Großzügigkeit walten zu lassen. Die Schicksale in "Long Island" sind oft von Bitterkeit geprägt – Verluste, zerbrochene Beziehungen, enttäuschte Erwartungen –, aber der Autor erzählt davon mit einer bemerkenswerten Sanftheit und Ruhe. Seine Prosa wirkt nie verbittert oder zynisch, sondern strahlt eine stille Weisheit und Gelassenheit aus, die mir das Gefühl gibt, dass auch aus den dunkelsten Momenten Trost und Erkenntnis erwachsen können. Besonders beeindruckend ist, wie Tóibín es schafft, die Lebenswege seiner Figuren so intensiv und nahbar zu gestalten, dass man beim Lesen das Gefühl hat, sie persönlich zu kennen. Ihre Kämpfe, ihre Zweifel und ihre leisen Triumphe begleiten einen noch lange nach der letzten Seite. Es ist ein Privileg, sie auf ihrem Weg zu begleiten – ein Weg, der nicht immer leicht ist, aber immer bedeutsam. Fazit: Mit Long Island legt Colm Tóibín einen Roman vor, der die Tiefe und Komplexität des Lebens in einer Weise einfängt, die tief berührt und nachhaltig beeindruckt. Es ist eine Geschichte, die sich nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen verankert. Tóibíns Talent, selbst die tragischten Schicksale ohne Verbitterung und mit einem tiefen Verständnis zu erzählen, macht diesen Roman zu einem literarischen Erlebnis. Ich habe die Figuren liebgewonnen und hoffe, dass Tóibín ihre Geschichte in einem weiteren Roman fortführt.

  • Bewertung

    5/5

    03.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auch nach 20 Jahren Ehe kann die...

    Auch nach 20 Jahren Ehe kann die Liebe abseits des normalen Alltags zuschlagen. Die italienische Großfamilie versucht das Ergebnis des Fehltritts pragmatisch zu integrieren, während Eilis nach Irland flieht und auf ihre Jugendliebe trifft. Spannend, tiefblickend.

  • Bewertung

    aus Lauffen

    5/5

    01.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine alte Liebe, die neu entflammt

    Worum geht es in dem Buch? Eilis ist Irin, lebt aber schon lange in den USA, genauer gesagt in Long Island. Ihr Mann Tony ist italienischer Abstammung. Seine Familie lebt ebenfalls in Long Island, deswegen trifft man sich oft, isst zusammen und kennt sich. Eilis ist zufrieden – sie hat zwei Kinder, die erwachsen sind. Eines Tages bricht ihre heile Welt zusammen. Ein Mann, bei dem Tony als Klempner tätig war, erzählt Eilis, dass seine Frau ein Kind von Tony bekommt. Der Mann will dieses Kind nicht im Haus haben und wird es Eilis vorbeibringen. Für Tonys Mutter ist es eine absolute Selbstverständlichkeit, dass das Kind von Eilis und Tonys Familie aufgezogen wird. Doch Eilis ist anderer Meinung. Sie will am liebsten mit diesem Kind nichts zu tun haben. Um klare Gedanken fassen zu können, reist sie nach Enniscorthy in Irland zu ihrer Mutter. Dort trifft sie Jim, den Besitzer eines Pubs, wieder. Er war ihre große Liebe vor mehr als 20 Jahren. Eine Liebe, die sich nicht realisieren ließ. Aber jetzt flammen alte Gefühle auf – Eilis und Jim merken, dass sie immer noch viel füreinander empfinden. Sie treffen sich heimlich. Nancy, die Inhaberin eines Fish-And-Chips-Shops, macht sich ebenfalls Hoffnung auf Jim. Sie ist Witwe, aber nun bereit für eine neue Beziehung. Akribisch bereitet sie ihre Hochzeit vor. Meine Meinung zu dem Buch: Ich habe das Buch „Brooklyn“ nicht gelesen, in dem bereits von Eilis und Jim geschrieben wurde. Aber auch, ohne „Brooklyn“ zu kennen, habe ich gut in die Geschichte von „Long Island“ hineingefunden. Der Roman „Long Island“ liest sich flüssig, mir gefällt der Schreibstil. Eilis und Jim sind sympathisch – und der Autor kann sehr gut den Zwiespalt schildern, in dem sie sich befinden. Sie merken, dass sie sich immer noch lieben – aber lässt sich das realisieren? Eilis ist verheiratet, hat eine Familie in den USA. Jim war fest entschlossen, Nancy zu heiraten – bis er Eilis wiedersah. Sie treffen sich geheim, denn in Enniscorthy wird viel geredet. Leider wird mehr übereinander geredet als miteinander – und so ergeben sich immer wieder Gerüchte. Spannend bleibt das Buch deswegen, weil man bis zum Schluss nicht weiß, ob Eilis und Jim sich endgültig für eine gemeinsame Zukunft entscheiden. Der Schluss hat mich sehr überrascht – und nicht ganz zufriedengestellt. Ich vergebe 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • adel69

    aus Baden-Württemberg

    5/5

    28.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine alte Liebe, die neu…

    Eine alte Liebe, die neu entflammt Worum geht es in dem Buch? Eilis ist Irin, lebt aber schon lange in den USA, genauer gesagt in Long Island. Ihr Mann Tony ist italienischer Abstammung. Seine Familie lebt ebenfalls in Long Island, deswegen trifft man sich oft, isst zusammen und kennt sich. Eilis ist zufrieden – sie hat zwei Kinder, die erwachsen sind. Eines Tages bricht ihre heile Welt zusammen. Ein Mann, bei dem Tony als Klempner tätig war, erzählt Eilis, dass seine Frau ein Kind von Tony bekommt. Der Mann will dieses Kind nicht im Haus haben und wird es Eilis vorbeibringen. Für Tonys Mutter ist es eine absolute Selbstverständlichkeit, dass das Kind von Eilis und Tonys Familie aufgezogen wird. Doch Eilis ist anderer Meinung. Sie will am liebsten mit diesem Kind nichts zu tun haben. Um klare Gedanken fassen zu können, reist sie nach Enniscorthy in Irland zu ihrer Mutter. Dort trifft sie Jim, den Besitzer eines Pubs, wieder. Er war ihre große Liebe vor mehr als 20 Jahren. Eine Liebe, die sich nicht realisieren ließ. Aber jetzt flammen alte Gefühle auf – Eilis und Jim merken, dass sie immer noch viel füreinander empfinden. Sie treffen sich heimlich. Nancy, die Inhaberin eines Fish-And-Chips-Shops, macht sich ebenfalls Hoffnung auf Jim. Sie ist Witwe, aber nun bereit für eine neue Beziehung. Akribisch bereitet sie ihre Hochzeit vor. Meine Meinung zu dem Buch: Ich habe das Buch „Brooklyn“ nicht gelesen, in dem bereits von Eilis und Jim geschrieben wurde. Aber auch, ohne „Brooklyn“ zu kennen, habe ich gut in die Geschichte von „Long Island“ hineingefunden. Der Roman „Long Island“ liest sich flüssig, mir gefällt der Schreibstil. Eilis und Jim sind sympathisch – und der Autor kann sehr gut den Zwiespalt schildern, in dem sie sich befinden. Sie merken, dass sie sich immer noch lieben – aber lässt sich das realisieren? Eilis ist verheiratet, hat eine Familie in den USA. Jim war fest entschlossen, Nancy zu heiraten – bis er Eilis wiedersah. Sie treffen sich geheim, denn in Enniscorthy wird viel geredet. Leider wird mehr übereinander geredet als miteinander – und so ergeben sich immer wieder Gerüchte. Spannend bleibt das Buch deswegen, weil man bis zum Schluss nicht weiß, ob Eilis und Jim sich endgültig für eine gemeinsame Zukunft entscheiden. Der Schluss hat mich sehr überrascht – und nicht ganz zufriedengestellt. Ich vergebe 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Magnolia

    5/5

    24.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichten, die das Leben schreibt

    „Long Island“ knüpft an „Brooklyn“ an, in dem es die Irin Eilis in jungen Jahren der Arbeit wegen nach New York verschlägt. Familiär bedingt kehrt sie für einige Wochen nach Irland zurück, dies alles geschieht in den 1950er Jahren. Nachdem ich „Long Island“ vor mir liegen hatte, habe ich beschlossen, den Vorgängerband zu lesen, was sich als sehr gute Entscheidung herausgestellt hat. Hatte ich doch besseren Zugang zu dem Personenkreis, allen voran zu Eilis und Jim, den sie nach zwanzig Jahren in den USA nun in ihrer alten Heimat wiedertrifft. Damals waren sie ein Liebespaar, das durch Eilis Abreise jäh getrennt wurde. Und nun sehen sie sich wieder, die alte Leidenschaft erwacht neu. Vordergründig ist Eilis zum achtzigsten Geburtstag ihrer Mutter herübergeflogen, der eigentliche, der schwerwiegendere Grund dürfte jedoch an Tony liegen, mit dem sie seit zwanzig Jahren verheiratet ist und mit ihm und den beiden gemeinsamen Kindern in einem der vier Häuser lebt, die von seiner italienischen Familie auf Long Island erbaut wurden. Soweit, so in Ordnung. Wäre da nicht das Baby, das Tony mit einer anderen, einer ebenfalls verheirateten Frau, gezeugt hat und deren Ehemann dieses Kind, sobald es auf der Welt ist, vor Tonys Tür legen wird. Nicht nur dieser gehörnte Ehemann weigert sich, das Kind bei sich zu haben, auch Eilis sträubt sich dagegen und lässt dies sowohl Tony als auch dessen Familie wissen, was diese jedoch nicht zu stören scheint. Allen voran ist Eilis Schwiegermutter fest entschlossen, Tonys außereheliches Baby in die Arme der Großfamilie zu schließen, der werdende Vater verweigert jegliche Aussprache mit seiner Frau und verkriecht viel lieber hinter seiner dominanten Mutter. Eilis Welt bricht entzwei, der Flug nach Irland und der geplante, mehrwöchige Aufenthalt dort verhelfen ihr zu dem so dringend nötigen Abstand. Hier trifft sie auf Jim, die beiden verband vor zwanzig Jahren eine kurze, heftige Liebe, sie nähern sich wieder an, die alte Leidenschaft scheint neu entflammt. Dass Jim anderweitig liiert ist, weiß sie nicht. Colm Tóibín schreibt unaufgeregt, es scheint nicht viel zu passieren und doch geschieht eine ganze Menge. Die Liebe zu Jim in Irland flammt erneut auf, sie genießen diese gestohlenen Stunden, denn die beiden wollen ihre neu gewonnene Zweisamkeit ganz für sich alleine. Jim, der ewige Junggeselle, hat schon länger eine ebenfalls heimliche Affäre mit Nancy, einer Jugendfreundin von Eilis, die jung verwitwet ist. Nancy hat ihre Träume und Ziele, genau so wie Jim, der zwischen den beiden Frauen steht, ohne dass die eine von der anderen weiß. Aus Sicht dieser drei Protagonisten erfahren Tóibíns Leser so einiges. Eilis ist eine zupackende, lebenserfahrene Frau. In ihre Ehe mit Tony hat sich der Alltag eingeschlichen. In „Booklyn“ habe ich Tony als wunderbaren, sehr einfühlsamen jungen Mann kennengelernt, von dem aber nicht mehr allzu viel vorhanden ist. Er entpuppt sich als Muttersöhnchen, der jegliche Verantwortung von sich schiebt. Der Ire Jim ist noch immer Junggeselle, er ist eher der Geheimniskrämer, der auch die Liaison zu Nancy im Verborgenen lebt. Natürlich gehören dazu immer zwei, Nancy kann sich damit gut arrangieren. Colm Tóibín zeichnet ein nuanciertes Bild einer Familie, deren Idylle einen Riss bekommt. Das noch nicht geborene Baby fördert Gefühle und entschlossene Handlungsweisen zutage, die bis vor kurzen gut unter Verschluss gehalten werden konnten. Da ist die betrogene Ehefrau, die plötzlich vor den Scherben ihrer Ehe steht und nicht nur das, auch ihre Schwiegerfamilie wendet sich gegen sie. Auch wenn ich nicht alles gutheißen mag, was Eilis in dieser für sie sehr verletzenden Situation macht, so ist es doch sie, die mit ihrem Ehemann mehrfach das Gespräch sucht, er jedoch darauf abweisend reagiert. „Long Island“ ist direkt aus dem Leben gegriffen, geht es doch wie so oft um diese Sprachlosigkeit, um Heimlichkeiten und um viele verpasste Chancen. Hätte man besser kommuniziert, dem anderen zugehört, die Liebe und die Zweisamkeit besser gepflegt, dann hätte man so einiges verhindern können. Colm Tóibín gelingt es meisterlich, all diese menschlichen Unzulänglichkeiten einzufangen, sie in eine gut lesbare Form zu bringen. Er beobachtet genau, ohne zu werten. Gewertet werden seine Figuren von uns, den Lesern. Und wenn das geschieht, wenn man sich mit den einzelnen Protagonisten auseinandersetzt, sie mag oder sie verdammt, dann hat der Autor alles richtig gemacht, wie ich finde. Ein großartiger Roman ist ausgelesen, ich habe mich mit ihnen allen ausgesöhnt, bin froh, vorab „Brooklyn“ gelesen zu haben und kann „Long Island“ all jenen empfehlen, die nicht nur von einer heilen Welt lesen wollen. „Long Island“ erzählt Geschichten, die das Leben schreibt. Leise und dennoch kraftvoll vorgetragen.

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