Produktbild: Fatum
Band 6544

Fatum Das Klima und der Untergang des Römischen Reiches

Aus der Reihe Beck Paperback
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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.01.2024

Abbildungen

mit 42 Abbildungen, 9 Tabellen und 26 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

567

Maße (L/B/H)

21,8/14,2/3,5 cm

Gewicht

631 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1. durchgesehene Auflage in C.H.Beck Paperback

Originaltitel

The Fate of Rome. Climate, Disease, and the End of an Empire

Übersetzt von

Anna Leube + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81647-5

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.01.2024

Abbildungen

mit 42 Abbildungen, 9 Tabellen und 26 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

567

Maße (L/B/H)

21,8/14,2/3,5 cm

Gewicht

631 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1. durchgesehene Auflage in C.H.Beck Paperback

Originaltitel

The Fate of Rome. Climate, Disease, and the End of an Empire

Übersetzt von

  • Anna Leube
  • Wolf Heinrich Leube

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81647-5

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Sind das Zufälle, dass in der…

Bewertung aus Büren OS Wewelsburg am 28.07.2020

Bewertungsnummer: 2772813

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sind das Zufälle, dass in der letzten Zeit neue und gefährliche Viren und Erreger auftauchen, quasi als menschliches Schicksal? Nein, sagt Kyle Harper, Dekan der Universität Oklahoma und Fachmann für die römische Geschichte. Der Untergang des mächtigen römischen Reiches war lange Zeit nicht erklärbar, nun zeigen aktuelle Forschungen die tatsächlichen Gründe. Die Fortschritte in der Mikrobiologie, neue Methoden der Genomanalyse und immer weiter in Details gehende Forschungen an Pflanzen und Eisbohrkernen beweisen, dass das römische Reich an mehreren Faktoren scheiterte. Es war die Kombination vieler Einflüsse, klimatische Veränderungen, jedoch genau so ökonomische und ökologische. Der Einfall der Antoninischen und später der Justinianischen Pest, und die Klimaveränderungen im Mittelmeerraum, all das war nicht nur naturgegeben, sondern die Menschen dieser Zeit hatten erheblichen Einfluss darauf, was damals geschah. Was jedoch an diesem Szenario erschreckt, sind die Parallelen zu unserer heutigen Zeit. Und die noch immer vorherrschende Meinung, die Menschheit hätte alles im Griff, man brauche nur die richtige Technologie und die Märkte würden schon alles regeln und gut machen. Kyle Harper ist kein Virologe oder Epidemiologe, sondern Historiker. Sein Spezialgebiet ist das römische Reich, eine der größten und langlebigsten Mächte der Geschichte. Seinem Fachgebiet entsprechend liegt sein Blick auf der geschichtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Aber eben nicht nur. Harper spiegelt die Geschichte Roms an anderen Parametern wie Klima und globalen Veränderungen. Den fast zentralen Teil der Geschichte nimmt die Zeit ab 200 n. Chr. ein, besonders die drei großen Pandemien, die das römische Reich am Ende in die Knie zwangen. Die Römer waren die Hochtechnologen dieser Epoche, dementsprechend gewannen in dieser Zeit Themen an Bedeutung, die wir eher der Neuzeit zuordnen würden. Umfangreiche Rodungen für eine sich ausweitende Landwirtschaft, rücksichtslose Ausbeutung der Provinzen, Aufbau von Handelsbeziehungen bis nach China, eine florierende und mächtige Wirtschaft zu Land und zu See, die Römer herrschten von der Grenze zu Schottland bis tief ins Rote Meer hinein. Dementsprechend hielt sich das Römische Reich für allmächtig und unbesiegbar. In zwei Punkten irrten sie leider: Im sich verändernden Klima, und bei neuen Krankheiten wie Pocken und Pest. Mit Reitervölkern wie den Hunnen und anderen eurasischen Banden hatten die Römer nie Kontakt, ihre Art Kriege zu führen war den Römern völlig unbekannt. Wie auch tödliche Waffen wie die Langbogen der Hunnen. Dass die Hunnen überhaupt im Reich einfielen, hat wiederum Klimagründe. Man könnte die Hunnen als die ersten Klima-Migranten bezeichnen. Als dann noch die Pest aus Asien gerade über das weit verzweigte Handelsnetz Roms erst Ägypten, dann sogar Germanien und Schottland erreichte, war das Ende der römischen Ära besiegelt. In seinem Epilog geht Harper gerade auf das Thema Infektionen noch einmal detaillierter ein. Denn diese Welt wird zunehmend vom Menschen geprägt, aber von den unsichtbaren Feinden regiert. Selbst wenn von den Abermillionen an bekannten Erregern nur rund 1.400 für den Menschen gefährlich sind. Die eigentlich am meisten erschreckende Erkenntnis aus Harpers Buch ist die, dass die relative Hochtechnologie und Militärmacht der Römer ihnen am Ende gar nicht geholfen haben. Sie standen dem veränderten Klima, den Rattenhorden aus Asien mit dem Pesterreger und Hunnen und Goten in ausufernden Kriegen hilflos gegenüber. Der Glaube, man könnte die Natur überlisten oder gar beherrschen, hat sich schon in der Spätantike erübrigt. In diesem Sinne ist das Buch eine deutliche Warnung.

Sind das Zufälle, dass in der…

Bewertung aus Büren OS Wewelsburg am 28.07.2020
Bewertungsnummer: 2772813
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sind das Zufälle, dass in der letzten Zeit neue und gefährliche Viren und Erreger auftauchen, quasi als menschliches Schicksal? Nein, sagt Kyle Harper, Dekan der Universität Oklahoma und Fachmann für die römische Geschichte. Der Untergang des mächtigen römischen Reiches war lange Zeit nicht erklärbar, nun zeigen aktuelle Forschungen die tatsächlichen Gründe. Die Fortschritte in der Mikrobiologie, neue Methoden der Genomanalyse und immer weiter in Details gehende Forschungen an Pflanzen und Eisbohrkernen beweisen, dass das römische Reich an mehreren Faktoren scheiterte. Es war die Kombination vieler Einflüsse, klimatische Veränderungen, jedoch genau so ökonomische und ökologische. Der Einfall der Antoninischen und später der Justinianischen Pest, und die Klimaveränderungen im Mittelmeerraum, all das war nicht nur naturgegeben, sondern die Menschen dieser Zeit hatten erheblichen Einfluss darauf, was damals geschah. Was jedoch an diesem Szenario erschreckt, sind die Parallelen zu unserer heutigen Zeit. Und die noch immer vorherrschende Meinung, die Menschheit hätte alles im Griff, man brauche nur die richtige Technologie und die Märkte würden schon alles regeln und gut machen. Kyle Harper ist kein Virologe oder Epidemiologe, sondern Historiker. Sein Spezialgebiet ist das römische Reich, eine der größten und langlebigsten Mächte der Geschichte. Seinem Fachgebiet entsprechend liegt sein Blick auf der geschichtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Aber eben nicht nur. Harper spiegelt die Geschichte Roms an anderen Parametern wie Klima und globalen Veränderungen. Den fast zentralen Teil der Geschichte nimmt die Zeit ab 200 n. Chr. ein, besonders die drei großen Pandemien, die das römische Reich am Ende in die Knie zwangen. Die Römer waren die Hochtechnologen dieser Epoche, dementsprechend gewannen in dieser Zeit Themen an Bedeutung, die wir eher der Neuzeit zuordnen würden. Umfangreiche Rodungen für eine sich ausweitende Landwirtschaft, rücksichtslose Ausbeutung der Provinzen, Aufbau von Handelsbeziehungen bis nach China, eine florierende und mächtige Wirtschaft zu Land und zu See, die Römer herrschten von der Grenze zu Schottland bis tief ins Rote Meer hinein. Dementsprechend hielt sich das Römische Reich für allmächtig und unbesiegbar. In zwei Punkten irrten sie leider: Im sich verändernden Klima, und bei neuen Krankheiten wie Pocken und Pest. Mit Reitervölkern wie den Hunnen und anderen eurasischen Banden hatten die Römer nie Kontakt, ihre Art Kriege zu führen war den Römern völlig unbekannt. Wie auch tödliche Waffen wie die Langbogen der Hunnen. Dass die Hunnen überhaupt im Reich einfielen, hat wiederum Klimagründe. Man könnte die Hunnen als die ersten Klima-Migranten bezeichnen. Als dann noch die Pest aus Asien gerade über das weit verzweigte Handelsnetz Roms erst Ägypten, dann sogar Germanien und Schottland erreichte, war das Ende der römischen Ära besiegelt. In seinem Epilog geht Harper gerade auf das Thema Infektionen noch einmal detaillierter ein. Denn diese Welt wird zunehmend vom Menschen geprägt, aber von den unsichtbaren Feinden regiert. Selbst wenn von den Abermillionen an bekannten Erregern nur rund 1.400 für den Menschen gefährlich sind. Die eigentlich am meisten erschreckende Erkenntnis aus Harpers Buch ist die, dass die relative Hochtechnologie und Militärmacht der Römer ihnen am Ende gar nicht geholfen haben. Sie standen dem veränderten Klima, den Rattenhorden aus Asien mit dem Pesterreger und Hunnen und Goten in ausufernden Kriegen hilflos gegenüber. Der Glaube, man könnte die Natur überlisten oder gar beherrschen, hat sich schon in der Spätantike erübrigt. In diesem Sinne ist das Buch eine deutliche Warnung.

Fatum : ein interessantes Geschichts und Gegenwartsbuch ..

Bewertung aus Wien am 21.05.2020

Bewertungsnummer: 1330637

Bewertet: eBook (ePUB)

.. flott und spannend geschrieben, viele Fremdwörter, sehr lehrreich und interessant. Zusammenhänge werden top erklärt und auf verschiedenen Ebenen erklärt.

Fatum : ein interessantes Geschichts und Gegenwartsbuch ..

Bewertung aus Wien am 21.05.2020
Bewertungsnummer: 1330637
Bewertet: eBook (ePUB)

.. flott und spannend geschrieben, viele Fremdwörter, sehr lehrreich und interessant. Zusammenhänge werden top erklärt und auf verschiedenen Ebenen erklärt.

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Fatum

von Kyle Harper

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Geschichtsschreibung in der Theorie des Anthropozäns

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In meiner dreizehnten Buchempfehlung möchte ich auf das Buch „Fatum. Das Klima und der Untergang des Römischen Reiches“ von Kyle Harper hinweisen. Vielleicht muss man vorweg anmerken, dass es Korrelationen gibt, die weder gewollt noch intendiert sind. Zwar beschäftigt sich der an der University of Oklahoma lehrende Historiker für Römische Geschichte insbesondere mit dem Einfluss von Klimaveränderungen und Epidemien auf die politischen und ökonomischen Lebenswelten und Machtstrukturen innerhalb des Römischen Imperiums und damit auch mit deren Einfluss auf den Machtzerfall und Untergang des Römischen Reiches, dennoch hat die Publikation des Buches nichts mit unserer derzeitigen Covid 19-Pandemie oder mit der aktuelle Aufmerksamkeit zu tun, die die Politik wie auch die Gesellschaft dem Klimawandel schenkt. Jedoch verdeutlicht die Studie von Kyle Harper wie auch die jetzige Pandemie, dass es nur eine dumme Hybris des Menschen ist, die glaubt, dass nur menschliche Faktoren seine Lebenswelt intendieren. Der Mensch mit all seinen unterschiedlichen – auch heterogenen – Lebenswelten braucht nicht nur einen Unterbau, sondern auch einen Unterbau des Unterbaus – usw. Kyle Harper weist schon zu Beginn seiner Untersuchung darauf hin, dass auch Vergils Anfangsverse im Buch „Aeneis“ mit dem Sturm, der See und den Naturgewalten einsetzen, deren Spielball der Held der Geschichte ist. Entgegen der traditionellen Geschichtsschreibung, die im Wesentlichen nur menschliche Ursachen und Wirkungen, Strukturen und Konstellationen in der Beschreibung ihres Objekts zulässt – wie etwa die Fähigkeit, die Energiezufuhr für eine wachsende Population zu sättigen und zu schützen –, so möchte er hingegen zeigen, dass mit der erfolgreichen Anpassung des Passendsten (oder des „Survival of the Fittest“) im Sinne Darwins es unweigerlich zu dessen „ökonomischer Effloreszenz“ kommt. Der Erfolg der Anpassung verkehrt sich in eine gesteigerte Verletzlichkeit. Kyle Harper beschreibt diese Vorgänge anhand des Römischen Imperiums. Am Ende des Buches schreibt er resümierend: „Die Bezeichnung ‚Anthropozän‘ für die jetzige Epoche der Erdgeschichte setzt sich immer mehr durch, da man erkannt hat, welch irreversiblen Auswirkungen die menschliche Zivilisation auf die physikalischen und biologischen Systeme des Planeten hat. […] In den Worten von John McNeill hat ‚das Anthropozän für sämtliche Spezies an Land und im Meer die Regeln der Evolution umgeschrieben. […] Spezies, die sich problemlos an einen von Menschen dominierten Planeten angepasst haben wie zum Beispiel Tauben, Eichhörnchen, Ratten, Rinder, Ziegen, Hirse, Reis und Mais, gedeihen.‘ Dabei wird jedoch ein düsteres Paradox unterschlagen: Durch den Anstieg der Bevölkerungszahl wurden auch die Spielregeln für die mikrobiellen Mitbewohner des Planeten Erde neu definiert.“
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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5/5

Geschichtsschreibung in der Theorie des Anthropozäns

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In meiner dreizehnten Buchempfehlung möchte ich auf das Buch „Fatum. Das Klima und der Untergang des Römischen Reiches“ von Kyle Harper hinweisen. Vielleicht muss man vorweg anmerken, dass es Korrelationen gibt, die weder gewollt noch intendiert sind. Zwar beschäftigt sich der an der University of Oklahoma lehrende Historiker für Römische Geschichte insbesondere mit dem Einfluss von Klimaveränderungen und Epidemien auf die politischen und ökonomischen Lebenswelten und Machtstrukturen innerhalb des Römischen Imperiums und damit auch mit deren Einfluss auf den Machtzerfall und Untergang des Römischen Reiches, dennoch hat die Publikation des Buches nichts mit unserer derzeitigen Covid 19-Pandemie oder mit der aktuelle Aufmerksamkeit zu tun, die die Politik wie auch die Gesellschaft dem Klimawandel schenkt. Jedoch verdeutlicht die Studie von Kyle Harper wie auch die jetzige Pandemie, dass es nur eine dumme Hybris des Menschen ist, die glaubt, dass nur menschliche Faktoren seine Lebenswelt intendieren. Der Mensch mit all seinen unterschiedlichen – auch heterogenen – Lebenswelten braucht nicht nur einen Unterbau, sondern auch einen Unterbau des Unterbaus – usw. Kyle Harper weist schon zu Beginn seiner Untersuchung darauf hin, dass auch Vergils Anfangsverse im Buch „Aeneis“ mit dem Sturm, der See und den Naturgewalten einsetzen, deren Spielball der Held der Geschichte ist. Entgegen der traditionellen Geschichtsschreibung, die im Wesentlichen nur menschliche Ursachen und Wirkungen, Strukturen und Konstellationen in der Beschreibung ihres Objekts zulässt – wie etwa die Fähigkeit, die Energiezufuhr für eine wachsende Population zu sättigen und zu schützen –, so möchte er hingegen zeigen, dass mit der erfolgreichen Anpassung des Passendsten (oder des „Survival of the Fittest“) im Sinne Darwins es unweigerlich zu dessen „ökonomischer Effloreszenz“ kommt. Der Erfolg der Anpassung verkehrt sich in eine gesteigerte Verletzlichkeit. Kyle Harper beschreibt diese Vorgänge anhand des Römischen Imperiums. Am Ende des Buches schreibt er resümierend: „Die Bezeichnung ‚Anthropozän‘ für die jetzige Epoche der Erdgeschichte setzt sich immer mehr durch, da man erkannt hat, welch irreversiblen Auswirkungen die menschliche Zivilisation auf die physikalischen und biologischen Systeme des Planeten hat. […] In den Worten von John McNeill hat ‚das Anthropozän für sämtliche Spezies an Land und im Meer die Regeln der Evolution umgeschrieben. […] Spezies, die sich problemlos an einen von Menschen dominierten Planeten angepasst haben wie zum Beispiel Tauben, Eichhörnchen, Ratten, Rinder, Ziegen, Hirse, Reis und Mais, gedeihen.‘ Dabei wird jedoch ein düsteres Paradox unterschlagen: Durch den Anstieg der Bevölkerungszahl wurden auch die Spielregeln für die mikrobiellen Mitbewohner des Planeten Erde neu definiert.“

Martin Berger

Thalia Wien – Mitte / W3

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4/5

Das Ende der Welt?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Römische Reich wurde nicht nur das Opfer einer Invasion von Barbaren, auch Umwelteinflüsse spielten eine nicht zu unterschätzende Rolle bei seinem Untergang. Faktoren wie, zum Beispiel, Vulkanausbrüche, ein sich wandelndes Klima oder neue Krankheiten waren ebenfalls am Werk, diesen Umständen war der Mensch mehr oder weniger hilflos ausgeliefert – und daran hat sich bis in die Gegenwart nicht allzuviel verändert. Kyle Harper betrachtet die Endzeit des Römischen Reiches aus einem neuen und zum Nachdenken anregenden Blickwinkel, auch wenn manche seiner Folgerungen umstritten sein mögen. Die Verwundbarkeit menschlicher Gesellschaften wird uns vor Augen geführt, die Aktualität dieses, im Original bereits 2017 erschienenen Buches, ist stellenweise bedrückend. (Siehe auch: Heather, Der Untergang des Römischen Weltreichs)
  • Martin Berger
  • Buchhändler/-in

4/5

Das Ende der Welt?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Römische Reich wurde nicht nur das Opfer einer Invasion von Barbaren, auch Umwelteinflüsse spielten eine nicht zu unterschätzende Rolle bei seinem Untergang. Faktoren wie, zum Beispiel, Vulkanausbrüche, ein sich wandelndes Klima oder neue Krankheiten waren ebenfalls am Werk, diesen Umständen war der Mensch mehr oder weniger hilflos ausgeliefert – und daran hat sich bis in die Gegenwart nicht allzuviel verändert. Kyle Harper betrachtet die Endzeit des Römischen Reiches aus einem neuen und zum Nachdenken anregenden Blickwinkel, auch wenn manche seiner Folgerungen umstritten sein mögen. Die Verwundbarkeit menschlicher Gesellschaften wird uns vor Augen geführt, die Aktualität dieses, im Original bereits 2017 erschienenen Buches, ist stellenweise bedrückend. (Siehe auch: Heather, Der Untergang des Römischen Weltreichs)

Meinung aus der Buchhandlung

Fatum

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    Zeittafel

    Prolog - Triumph der Natur
    1 Umwelt und Imperium
    2 Das glücklichste Zeitalter
    3 Apollos Rache
    4 Das Greisenalter der Welt
    5 Fortunas schnelles Rad
    6 Die Weinpresse des Zorns
    7 Das Jüngste Gericht
    Epilog - Triumph der Menschheit?

    Danksagung

    Anhang

    Anhang A:
    Oberschenkelknochenlängen
    Anhang B:
    Ausbrüche während der ersten Pandemie
    Anmerkungen
    Bibliographie
    Bildnachweis
    Register