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Produktbild: Conquistadoren und Azteken

Conquistadoren und Azteken Cortés und die Eroberung Mexikos

3

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.03.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3580 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406792588

Beschreibung

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ePUB

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

01.03.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3580 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406792588

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die zwei Seiten der Medaille

Bewertung am 10.06.2019

Bewertungsnummer: 331385

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wird die Eroberung Mesoamerikas durch die Spanier zum Thema, so driftet die Diskussion in den meisten Fällen hin zu einem von zwei Erzählsträngen: die Conquista als glorreicher Abenteuerfeldzug einer kleinen Gruppe von Pionieren, oder als grausamer Feldzug von goldsüchtigen europäischen Tyrannen, gegen die die naiven Indigenen keinerlei Chance gehabt hätten. Beide Darstellungen beinhalten ein Stück Wahrheit, und doch stimmt beides nicht. Stefan Rinke stellt in diesem wunderbaren Buch so einiges richtig. Denn ohne die Mithilfe zahlloser indigener Verbündeter hätten die Spanier nie an Boden gewinnen können. Der Autor bezieht sich in seiner Rekonstruktion der Ereignisse sowohl auf spanische wie auch indigene Quellen, sowie die neuesten Forschungsergebnisse. Diese lassen auf eine weitaus differenziertere und komplexere Entwicklung schließen, als bisher allgemein angenommen. Besonders wird betont, dass sich die verschiedenen indigenen Stämme Mesoamerikas nicht so einfach in eine hilflose Opferrolle drängen lassen, gehörten ausgeklügelte Kampftaktiken und Täuschungsmanöver doch schon lange vor der Ankunft der Spanier zum militärischen Repertoire der Stammesführer, und gegenseitige Eroberungen und Unterwerfungen hatten eine lange Tradition. So entsteht ein angenehm entromantisierter Blick auf dieses einschneidende geschichtliche Ereignis, und nebenbei erfährt man zahlreiche spannende Details über die vorspanischen Völker und Kulturen Mesoamerikas. Ein ungemein lesenswertes Buch.

die zwei Seiten der Medaille

Bewertung am 10.06.2019
Bewertungsnummer: 331385
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wird die Eroberung Mesoamerikas durch die Spanier zum Thema, so driftet die Diskussion in den meisten Fällen hin zu einem von zwei Erzählsträngen: die Conquista als glorreicher Abenteuerfeldzug einer kleinen Gruppe von Pionieren, oder als grausamer Feldzug von goldsüchtigen europäischen Tyrannen, gegen die die naiven Indigenen keinerlei Chance gehabt hätten. Beide Darstellungen beinhalten ein Stück Wahrheit, und doch stimmt beides nicht. Stefan Rinke stellt in diesem wunderbaren Buch so einiges richtig. Denn ohne die Mithilfe zahlloser indigener Verbündeter hätten die Spanier nie an Boden gewinnen können. Der Autor bezieht sich in seiner Rekonstruktion der Ereignisse sowohl auf spanische wie auch indigene Quellen, sowie die neuesten Forschungsergebnisse. Diese lassen auf eine weitaus differenziertere und komplexere Entwicklung schließen, als bisher allgemein angenommen. Besonders wird betont, dass sich die verschiedenen indigenen Stämme Mesoamerikas nicht so einfach in eine hilflose Opferrolle drängen lassen, gehörten ausgeklügelte Kampftaktiken und Täuschungsmanöver doch schon lange vor der Ankunft der Spanier zum militärischen Repertoire der Stammesführer, und gegenseitige Eroberungen und Unterwerfungen hatten eine lange Tradition. So entsteht ein angenehm entromantisierter Blick auf dieses einschneidende geschichtliche Ereignis, und nebenbei erfährt man zahlreiche spannende Details über die vorspanischen Völker und Kulturen Mesoamerikas. Ein ungemein lesenswertes Buch.

Die gekaperte Rebellion

S.A.W am 05.02.2019

Bewertungsnummer: 1170470

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die größte Zivilisationskatastrophe war die Entdeckung Amerikas, jedenfalls aus der Sicht der Indianer. Von denen gab es im Jahr 1492 80 Millionen, ihre Städte waren größer, ihre Feldfrüchte nahrhafter als alles, was es in der alten Welt gab. Tenochtitilan hatte 100.000 Einwohner, mehr als Paris, allein im Tal von Mexiko lebten 2 Millionen Indigene. Rinke geht nochmals alle Quellen zur Eroberung Mexikos durch. Die Gier der Spanier, die bereits alle Kariben versklavt hatten, vermutete Gold bei Mayas und Azteken. Cortes zettelte einen Aufstand gegen die Azteken an und setzte sich an die Spitze der Rebellion. Indianische Verbündete zerstörten die Hauptstadt, danach eroberten die Spanier ganz Mexiko, indem sie weiterhin die Stämme gegeneinander ausspielten. 90 % der Indianer starben innerhalb von 30 Jahren an Pocken, Grippe und Masern, gegen die das Immunsystem der Indigenen machtlos war. So konnten sie sich nicht dagegen wehren, dass die Spanier sie durch das System der Encomiendas allmählich versklavten. Europäische Landwirtschaft mit Pflug und Pferden führte zur Bodenerosion und Hunger. Rinke zerstört alle Hagiographien über die zivilisatorische Überlegenheit der Spanier. Die von Cortes kolportierten glorreichen Siege für das Christentum entpuppen sich als Massaker ohne jede Skrupel. Die Priester zerstören alle Zeugnisse der mexikanischen Kultur, vor allem alle auf Rindenpapier geschriebenen Bücher. Der Kriegsverlauf ist nichts Neues, seine Interpretation aber wohl. Rüdiger Opelt, Autor von „Deutschland gewinnt den Krieg“

Die gekaperte Rebellion

S.A.W am 05.02.2019
Bewertungsnummer: 1170470
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die größte Zivilisationskatastrophe war die Entdeckung Amerikas, jedenfalls aus der Sicht der Indianer. Von denen gab es im Jahr 1492 80 Millionen, ihre Städte waren größer, ihre Feldfrüchte nahrhafter als alles, was es in der alten Welt gab. Tenochtitilan hatte 100.000 Einwohner, mehr als Paris, allein im Tal von Mexiko lebten 2 Millionen Indigene. Rinke geht nochmals alle Quellen zur Eroberung Mexikos durch. Die Gier der Spanier, die bereits alle Kariben versklavt hatten, vermutete Gold bei Mayas und Azteken. Cortes zettelte einen Aufstand gegen die Azteken an und setzte sich an die Spitze der Rebellion. Indianische Verbündete zerstörten die Hauptstadt, danach eroberten die Spanier ganz Mexiko, indem sie weiterhin die Stämme gegeneinander ausspielten. 90 % der Indianer starben innerhalb von 30 Jahren an Pocken, Grippe und Masern, gegen die das Immunsystem der Indigenen machtlos war. So konnten sie sich nicht dagegen wehren, dass die Spanier sie durch das System der Encomiendas allmählich versklavten. Europäische Landwirtschaft mit Pflug und Pferden führte zur Bodenerosion und Hunger. Rinke zerstört alle Hagiographien über die zivilisatorische Überlegenheit der Spanier. Die von Cortes kolportierten glorreichen Siege für das Christentum entpuppen sich als Massaker ohne jede Skrupel. Die Priester zerstören alle Zeugnisse der mexikanischen Kultur, vor allem alle auf Rindenpapier geschriebenen Bücher. Der Kriegsverlauf ist nichts Neues, seine Interpretation aber wohl. Rüdiger Opelt, Autor von „Deutschland gewinnt den Krieg“

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Conquistadoren und Azteken

von Stefan Rinke

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

Ein detailreiches und spannendes Buch zur Eroberung des Azteken Reiches

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Stefan Rinke, Professor für die Geschichte Lateinamerikas in Berlin, hat ein detailreiches und spannendes Buch zur Eroberung des Azteken Reiches durch die spanischen Conquistadoren geschrieben. Es räumt mit vielen Mythen auf, die das militärische Geschick der Spanier betrifft. Zwar weist er auch auf den Beitrag hin, den die eingeschleppten Krankheiten (Bakterien und Viren) auf die Eroberung Mexikos hatten, jedoch liegt die Stärke des Buches auf die materialreiche Beschreibung der sozialen, historischen und politischen Beziehungen und Spannungen innerhalb der unterschiedlichsten Akteuren und zwischen ihnen während der militärischen Auseinandersetzungen. In den Schilderungen Rinkes wird ausführlich die gesellschaftliche und politische Situation der indigenen Reiche und Städte dargestellt, z.B. die der Zapoteken, Mayas und Azteken. Auf der spanischen Seite werden von Rinke hingegen die politischen und persönlichen Intrigen geschildet, die bei weitem keinen unwesentlichen Einfluss auf die Abläufe der historischen Ereignisse hatten. Als Leserin ist man wirklich erstaunt über die differenzierte Beschreibung der einzelnen Handlungsabläufe während der Begegnungen zwischen den „Amerikanern“ und den „Europäern“, wobei er nicht nur auf überlieferte Dokumente der Spanier zurückgreifen konnte, sondern auch auf die ihrer indigenen Gegner und Verbündeten.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein detailreiches und spannendes Buch zur Eroberung des Azteken Reiches

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Stefan Rinke, Professor für die Geschichte Lateinamerikas in Berlin, hat ein detailreiches und spannendes Buch zur Eroberung des Azteken Reiches durch die spanischen Conquistadoren geschrieben. Es räumt mit vielen Mythen auf, die das militärische Geschick der Spanier betrifft. Zwar weist er auch auf den Beitrag hin, den die eingeschleppten Krankheiten (Bakterien und Viren) auf die Eroberung Mexikos hatten, jedoch liegt die Stärke des Buches auf die materialreiche Beschreibung der sozialen, historischen und politischen Beziehungen und Spannungen innerhalb der unterschiedlichsten Akteuren und zwischen ihnen während der militärischen Auseinandersetzungen. In den Schilderungen Rinkes wird ausführlich die gesellschaftliche und politische Situation der indigenen Reiche und Städte dargestellt, z.B. die der Zapoteken, Mayas und Azteken. Auf der spanischen Seite werden von Rinke hingegen die politischen und persönlichen Intrigen geschildet, die bei weitem keinen unwesentlichen Einfluss auf die Abläufe der historischen Ereignisse hatten. Als Leserin ist man wirklich erstaunt über die differenzierte Beschreibung der einzelnen Handlungsabläufe während der Begegnungen zwischen den „Amerikanern“ und den „Europäern“, wobei er nicht nur auf überlieferte Dokumente der Spanier zurückgreifen konnte, sondern auch auf die ihrer indigenen Gegner und Verbündeten.

Martin Berger

Thalia Wien – Mitte / W3

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5/5

Zusammenstoß zweier Welten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vor 500 Jahren betraten die spanischen Conquistadoren unter der Führung von Hernán Cortés den Boden der Halbinsel Yukatan. Folgt man deren Aufzeichnungen, so unterwarf dieser kleine Haufen fast im Alleingang das mächtige Reich der Azteken und legte den Grundstein zu einem Kolonialreich, welches Jahrhunderte überdauerte. Stefan Rinke stellt in seinem hervorragenden Buch ein differenziertes Bild Mesoamerikas vor. Die Handlungen der indigenen Völker als auch der europäischen Eindringlinge werden in den Kontext der lokalen Verhältnisse gestellt, so ergibt sich ein neues, anderes Bild dieser Ereignisse.
  • Martin Berger
  • Buchhändler/-in

5/5

Zusammenstoß zweier Welten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vor 500 Jahren betraten die spanischen Conquistadoren unter der Führung von Hernán Cortés den Boden der Halbinsel Yukatan. Folgt man deren Aufzeichnungen, so unterwarf dieser kleine Haufen fast im Alleingang das mächtige Reich der Azteken und legte den Grundstein zu einem Kolonialreich, welches Jahrhunderte überdauerte. Stefan Rinke stellt in seinem hervorragenden Buch ein differenziertes Bild Mesoamerikas vor. Die Handlungen der indigenen Völker als auch der europäischen Eindringlinge werden in den Kontext der lokalen Verhältnisse gestellt, so ergibt sich ein neues, anderes Bild dieser Ereignisse.

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Conquistadoren und Azteken

von Stefan Rinke

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