• Das Leuchten der Rentiere
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Ann-Helén Laestadius

1. Das Leuchten der Rentiere

Das Leuchten der Rentiere

Roman

Hörbuch (CD)

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Das Leuchten der Rentiere

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Beschreibung

Details

Gesprochen von

Jana Marie Backhaus-Tors

Spieldauer

11 Stunden und 6 Minuten

Erscheinungsdatum

18.10.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Beschreibung

Details

Gesprochen von

Jana Marie Backhaus-Tors

Spieldauer

11 Stunden und 6 Minuten

Erscheinungsdatum

18.10.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

1

Verlag

Steinbach Sprechende Bücher

Übersetzt von

  • Dagmar Missfeldt
  • Maike Barth

Sprache

Deutsch

EAN

9783987360671

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4.5

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bedrückende Geschichte über das Leben der Sami

Petra Sch. aus Gablitz am 27.03.2024

Bewertungsnummer: 2164472

Bewertet: Hörbuch (CD)

3,5 Sterne Die 9jährige Elsa, eine Samin, wird Zeugin am Mord ihres Rentierkalbs Nastegallu, was sie nie verwindet. Und der Täter hat ihr gedroht und das abgeschnittene Ohr ihres Kalbs hingeworfen, weshalb sie sich nun nicht zugeben traut, dass sie diesen gesehen hat. Und die Polizei sieht das Töten eines Rentiers nicht als Straftat an. Dieses schreckliche Wissen belastet Elsa ihr Leben lang. Und es ist für alle Samen bedrückend, dass diese immer noch diskriminiert und nicht ernst genommen werden. Die Polizei unternimmt nie etwas (Elsas Rentier ist ja nicht das einzige Vorkommnis dieser Art). Das Buch wird als Roman eingestuft, und nicht als Krimi. Aber aufgrund des Klappentextes hätte ich mir schon mehr in der Art Krimi vorgestellt. Das ging leider etwas unter bzw. war nicht soo gut ausgearbeitet und teilweise auch nicht fesselnd erzählt. Das Erzähltempo ist eher langsam und die Erzählweise sehr ruhig. Da man ja schon von Anfang an weiß, wer der Täter ist, fällt hier auch Spannung weg. Die Geschichte der Sami, deren Leben und Alltag ist allerdings sehr interessant dargestellt, und leider ist wohl heutzutage tatsächlich immer noch so, dass dieses Volk nicht akzeptiert, sondern diskriminiert wird. Und Rentiere sind eben nur Dinge. Wenn jemand also sämtliche Rentiere tötet, ist es nur Diebstahl. Leider wird das sehr oft wiederholt, und mich hat gestört, dass die Sami nichts gegen diese Ungerechtigkeit unternehmen, sondern sich derart unterdrücken lassen. Erst als Erwachsene möchte Elsa für die Rechte ihres Volkes kämpfen. Am Ende nimmt die Geschichte nochmal etwas an Fahrt auf. Schade, dass der Täter keine 'richtige' Strafe erhalten hat. Also etwas, das aufs Gesetz aufbaut und den Samen in Zukunft Hoffnung geben kann. Die Sprecherin spricht mir manchmal etwas zu eintönig, dennoch habe ich ihr gerne zugehört. Fazit: Eine bedrückende Geschichte über das Leben der Sami mit einer starken Protagonistin, die Änderungen herbeiführen will.
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bedrückende Geschichte über das Leben der Sami

Petra Sch. aus Gablitz am 27.03.2024
Bewertungsnummer: 2164472
Bewertet: Hörbuch (CD)

3,5 Sterne Die 9jährige Elsa, eine Samin, wird Zeugin am Mord ihres Rentierkalbs Nastegallu, was sie nie verwindet. Und der Täter hat ihr gedroht und das abgeschnittene Ohr ihres Kalbs hingeworfen, weshalb sie sich nun nicht zugeben traut, dass sie diesen gesehen hat. Und die Polizei sieht das Töten eines Rentiers nicht als Straftat an. Dieses schreckliche Wissen belastet Elsa ihr Leben lang. Und es ist für alle Samen bedrückend, dass diese immer noch diskriminiert und nicht ernst genommen werden. Die Polizei unternimmt nie etwas (Elsas Rentier ist ja nicht das einzige Vorkommnis dieser Art). Das Buch wird als Roman eingestuft, und nicht als Krimi. Aber aufgrund des Klappentextes hätte ich mir schon mehr in der Art Krimi vorgestellt. Das ging leider etwas unter bzw. war nicht soo gut ausgearbeitet und teilweise auch nicht fesselnd erzählt. Das Erzähltempo ist eher langsam und die Erzählweise sehr ruhig. Da man ja schon von Anfang an weiß, wer der Täter ist, fällt hier auch Spannung weg. Die Geschichte der Sami, deren Leben und Alltag ist allerdings sehr interessant dargestellt, und leider ist wohl heutzutage tatsächlich immer noch so, dass dieses Volk nicht akzeptiert, sondern diskriminiert wird. Und Rentiere sind eben nur Dinge. Wenn jemand also sämtliche Rentiere tötet, ist es nur Diebstahl. Leider wird das sehr oft wiederholt, und mich hat gestört, dass die Sami nichts gegen diese Ungerechtigkeit unternehmen, sondern sich derart unterdrücken lassen. Erst als Erwachsene möchte Elsa für die Rechte ihres Volkes kämpfen. Am Ende nimmt die Geschichte nochmal etwas an Fahrt auf. Schade, dass der Täter keine 'richtige' Strafe erhalten hat. Also etwas, das aufs Gesetz aufbaut und den Samen in Zukunft Hoffnung geben kann. Die Sprecherin spricht mir manchmal etwas zu eintönig, dennoch habe ich ihr gerne zugehört. Fazit: Eine bedrückende Geschichte über das Leben der Sami mit einer starken Protagonistin, die Änderungen herbeiführen will.

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Tiefgründiger Blick auf die Situation der Samen in Schweden in Romanform

rallewu aus Niedersachsen am 27.01.2024

Bewertungsnummer: 2117935

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die junge Sami Elsa wird schon im Alter von nur neun Jahren mit einem der größten gesellschaftlichen Probleme in Schweden konfrontiert. Auf der einen Seite stehen die Samen, die traditionelle Rentierhaltung praktizieren und auf althergebrachte Weise ihren Lebensunterhalt bestreiten möchten. Auf der aderen Seite steht die schwedische Landbevölkerung, die ebenfalls traditionell dem Jagen und Fischen frönt und sich in ihren freiheitlichen Rechten eingeschränkt fühlt, wenn für Rentiere und die Belange der Samen besondere Regelungen gelten. Hier prallen unverhohlen Weltanschauungen aufeinander, die ein hohes Konflikt- und sogar Gewaltpotenzial bergen. Elsa erlebt in diesem fiktiven Roman bereits als junges Mädchen, wie ein Wilderer ihr eigenes Rentier-Kalb tötet. Der Wilderer bemerkt sie und droht ihr mit dem Tod wenn sie etwas sagt. Elsa schweigt verängstigt, und damit beginnt ein jahrelanger Kampf mit Angst, Ungerechtigkeit und Hass zwischen verschiedenen Lebensstilen, der erschreckt, schockiert und betroffen macht. „Das Leuchten der Rentier“ ist zwar fiktiv, aber die Autorin Ann-Helen Laestadius - selbst geborene Sami - hat viele reale Begebenheiten und Vorfälle in den Roman eingeflochten und damit ein realistisches Bild der tatsächlichen, noch immer herrschenden Problematik in der schwedischen Gesellschaft gezeichnet. Ein lesenswertes Buch, wenn man sich für die Belange der Samen interessiert. Wenn man sich auch von manchmal etwas langatmigen Passagen und teils grauenvoll beschriebenen, aber wohl ebenso realistischen Szenen von Tierquälerei nicht abschrecken läßt und trotzdem durchhält, kann einem das Buch sehr viel geben.
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Tiefgründiger Blick auf die Situation der Samen in Schweden in Romanform

rallewu aus Niedersachsen am 27.01.2024
Bewertungsnummer: 2117935
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die junge Sami Elsa wird schon im Alter von nur neun Jahren mit einem der größten gesellschaftlichen Probleme in Schweden konfrontiert. Auf der einen Seite stehen die Samen, die traditionelle Rentierhaltung praktizieren und auf althergebrachte Weise ihren Lebensunterhalt bestreiten möchten. Auf der aderen Seite steht die schwedische Landbevölkerung, die ebenfalls traditionell dem Jagen und Fischen frönt und sich in ihren freiheitlichen Rechten eingeschränkt fühlt, wenn für Rentiere und die Belange der Samen besondere Regelungen gelten. Hier prallen unverhohlen Weltanschauungen aufeinander, die ein hohes Konflikt- und sogar Gewaltpotenzial bergen. Elsa erlebt in diesem fiktiven Roman bereits als junges Mädchen, wie ein Wilderer ihr eigenes Rentier-Kalb tötet. Der Wilderer bemerkt sie und droht ihr mit dem Tod wenn sie etwas sagt. Elsa schweigt verängstigt, und damit beginnt ein jahrelanger Kampf mit Angst, Ungerechtigkeit und Hass zwischen verschiedenen Lebensstilen, der erschreckt, schockiert und betroffen macht. „Das Leuchten der Rentier“ ist zwar fiktiv, aber die Autorin Ann-Helen Laestadius - selbst geborene Sami - hat viele reale Begebenheiten und Vorfälle in den Roman eingeflochten und damit ein realistisches Bild der tatsächlichen, noch immer herrschenden Problematik in der schwedischen Gesellschaft gezeichnet. Ein lesenswertes Buch, wenn man sich für die Belange der Samen interessiert. Wenn man sich auch von manchmal etwas langatmigen Passagen und teils grauenvoll beschriebenen, aber wohl ebenso realistischen Szenen von Tierquälerei nicht abschrecken läßt und trotzdem durchhält, kann einem das Buch sehr viel geben.

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Das Leuchten der Rentiere

von Ann-Helén Laestadius

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Yvonne Simone Vogl

Thalia Gmunden – SEP

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volle Leseempfehlung - fesselnde Handlung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

hier treffen wir auf eine sehr fesselnde Geschichte - begleiten das Sami-Mädchen Elsa vom Kind zur Erwachsenen - erleben mit ihr den Mord an ihrem Rentier als Kind und die Entwicklung, die dadurch ins Rollen gebracht wird. Ein Leseerlebnis, weil es sehr bildreich beschrieben wird, eine fesselnde Handlung hat und viele interessante Einblicke in das Leben der Samen gibt. Volle Empfehlung!
5/5

volle Leseempfehlung - fesselnde Handlung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

hier treffen wir auf eine sehr fesselnde Geschichte - begleiten das Sami-Mädchen Elsa vom Kind zur Erwachsenen - erleben mit ihr den Mord an ihrem Rentier als Kind und die Entwicklung, die dadurch ins Rollen gebracht wird. Ein Leseerlebnis, weil es sehr bildreich beschrieben wird, eine fesselnde Handlung hat und viele interessante Einblicke in das Leben der Samen gibt. Volle Empfehlung!

Yvonne Simone Vogl
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Edith Berger

Thalia Graz – Murpark

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5/5

fesselndes, berührend schönes Lesevergnügen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elsa, die Tochter samischer Rentierhirten ist 9 Jahre alt, als sie etwas beobachtet, das ihr ganzes weiteres Leben beeinflussen wird. Sie kennt den Mann, der ihr Rentierkalb getötet hat. Es ist der Schwede aus dem Nachbardorf. Mit einer unmissverständlichen Handbewegung gibt er Elsa zu verstehen, dass er sie umbringen wird, sollte sie darüber erzählen. Und es ist, wie es immer ist, die Anzeige ihrer Eltern verläuft im Sand. Je älter Elsa wird, desto weniger will sie sich mit dieser deprimierenden Situation abfinden. Sie beginnt dagegen anzukämpfen.
5/5

fesselndes, berührend schönes Lesevergnügen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elsa, die Tochter samischer Rentierhirten ist 9 Jahre alt, als sie etwas beobachtet, das ihr ganzes weiteres Leben beeinflussen wird. Sie kennt den Mann, der ihr Rentierkalb getötet hat. Es ist der Schwede aus dem Nachbardorf. Mit einer unmissverständlichen Handbewegung gibt er Elsa zu verstehen, dass er sie umbringen wird, sollte sie darüber erzählen. Und es ist, wie es immer ist, die Anzeige ihrer Eltern verläuft im Sand. Je älter Elsa wird, desto weniger will sie sich mit dieser deprimierenden Situation abfinden. Sie beginnt dagegen anzukämpfen.

Edith Berger
  • Edith Berger
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