Produktbild: Löwenherz

Löwenherz Roman | »Eine der berührend-besondersten Vater-Kind-Geschichten der Literatur.« Tom Wohlfarth, taz

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11990

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,9/11,3/1,6 cm

Gewicht

181 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14879-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11990

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,9/11,3/1,6 cm

Gewicht

181 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14879-5

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Monika Helfer schreibt in "…

Hamaru aus Nürtingen am 31.10.2024

Bewertungsnummer: 2898879

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Monika Helfer schreibt in " Löwenherz" über ihren Bruder Richard, Glückskind, Liebling des Vaters, Schriftsetzer, Maler, Träumer und "Schmähtandler", einer "der zwanghaft Geschichten erfindet und so tut, als seien sie wahr". Die Geschichte über ihn und das bei ihm "abgestellte" Mädchen namens Putzi und den Hund Schamasch ist so ergreifend, dass man diesen schmalen Band nicht mehr aus der Hand legt. Immer wieder reflektiert die Autorin ihr Schreiben kritisch, was im Spannungsverhältnis dazu steht, dass sie sich sehr wohl auch als Schmähtandlerin charakterisiert.

Monika Helfer schreibt in "…

Hamaru aus Nürtingen am 31.10.2024
Bewertungsnummer: 2898879
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Monika Helfer schreibt in " Löwenherz" über ihren Bruder Richard, Glückskind, Liebling des Vaters, Schriftsetzer, Maler, Träumer und "Schmähtandler", einer "der zwanghaft Geschichten erfindet und so tut, als seien sie wahr". Die Geschichte über ihn und das bei ihm "abgestellte" Mädchen namens Putzi und den Hund Schamasch ist so ergreifend, dass man diesen schmalen Band nicht mehr aus der Hand legt. Immer wieder reflektiert die Autorin ihr Schreiben kritisch, was im Spannungsverhältnis dazu steht, dass sie sich sehr wohl auch als Schmähtandlerin charakterisiert.

Ein unglaubliches Buch

Vanessa aus Gais am 05.06.2024

Bewertungsnummer: 2217175

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das traurigste Buch, dass ich seit langem angehört habe- und auch das schönste. Die Lebensgeschichte von Richard. Manche Geschichten machen mich traurig, weil sie traurig sind, aber bei dieser Tat mir das Herz weh. Eben weil sie so unglaublich wundervoll und berührend zuvor war. Wie kann etwas das so schön ist, das so zusammen passt, das nur gemacht zu sein scheint, um so zu bleiben, so enden? Das kann nur das Leben sein.

Ein unglaubliches Buch

Vanessa aus Gais am 05.06.2024
Bewertungsnummer: 2217175
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das traurigste Buch, dass ich seit langem angehört habe- und auch das schönste. Die Lebensgeschichte von Richard. Manche Geschichten machen mich traurig, weil sie traurig sind, aber bei dieser Tat mir das Herz weh. Eben weil sie so unglaublich wundervoll und berührend zuvor war. Wie kann etwas das so schön ist, das so zusammen passt, das nur gemacht zu sein scheint, um so zu bleiben, so enden? Das kann nur das Leben sein.

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Löwenherz

von Monika Helfer

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Pia Lemberger

Thalia Wien – Mitte / W3

Zum Portrait

5/5

Löwenherz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihrer dritten Familiengeschichte nach „Bagage“ und „Vati“ erinnert sich die Vorarlbergerin Monika Helfer an ihren Bruder Richard. Aufgewachsen sind die Autorin und ihre Geschwister bis zum Tod ihrer Mutter an einem sehr idyllischen, abgelegenen Ort, wo Kriegsversehrte im Sommer zwei Monate zur Erholung verweilen durften. Als die Mutter stirbt, werden die Geschwister getrennt. Während die drei Mädchen zu einer Tante kommen, die bereits Kinder hat, und auf kleinstem Raum zusammenwohnen, kommt ihr Bruder Richard zu einer anderen Tante und deren Mann, und wächst – von außen betrachtet – in der besseren Umgebung mit Haus und Garten auf. Der Vater verkraftet den Verlust der Mutter nicht und entzieht sich komplett der Verantwortung. Als Kindern gelingt es den Geschwistern nicht, den Kontakt aufrechtzuerhalten, dafür ist er in jungen Erwachsenenjahren zwischen Monika Helfer und ihrem Bruder Richard besonders intensiv. Sie besuchen einander häufig und vertrauen sich auch Intimes an, aber Richard ist Zeit seines Lebens ein Eigenbrötler, der weder Zukunftspläne noch große Träume hegt. Obwohl die Geschichte mehr als erstaunlich ist – eigentlich fast undenkbar – verwundert es nicht, dass Richard plötzlich mit einem Hund und einem Kind, das nicht seines ist, da steht und sein Leben so weiterlebt, als ob es das Normalste auf der Welt wäre. In „Löwenherz“ gewährt Monika Helfer sehr persönliche Einblicke in das Leben ihres Bruders, aber auch in ihr eigenes und das ihrer restlichen Familie. Die Geschichte ihres Bruders ist einfach unglaublich und entwickelt daher auch einen sehr starken Sog, weil man unbedingt erfahren möchte, wie es in dieser Posse des Lebens weitergeht. Die Autorin bleibt dem Stil ihrer letzten zwei Bücher treu – sehr sprunghaft, aber mit einem dicken, roten Faden; viele Szenen sind wasserfallartig, schnell und aufbrausend, die Emotionen verlaufen sich dann aber gleich im Anschluss wieder in ruhigeren Gewässern. Die Geschichte selbst enthält dank Richards Unvorhersehbarkeit viele heitere Momente, aber im sehr abrupten Abgang ist sie stark melancholisch, und so wirkt sie auch nach. Ein Buch, dessen Lektüre ich nicht missen möchte, und das ich gerne weiter empfehlen werde!
  • Pia Lemberger
  • Buchhändler/-in

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Löwenherz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihrer dritten Familiengeschichte nach „Bagage“ und „Vati“ erinnert sich die Vorarlbergerin Monika Helfer an ihren Bruder Richard. Aufgewachsen sind die Autorin und ihre Geschwister bis zum Tod ihrer Mutter an einem sehr idyllischen, abgelegenen Ort, wo Kriegsversehrte im Sommer zwei Monate zur Erholung verweilen durften. Als die Mutter stirbt, werden die Geschwister getrennt. Während die drei Mädchen zu einer Tante kommen, die bereits Kinder hat, und auf kleinstem Raum zusammenwohnen, kommt ihr Bruder Richard zu einer anderen Tante und deren Mann, und wächst – von außen betrachtet – in der besseren Umgebung mit Haus und Garten auf. Der Vater verkraftet den Verlust der Mutter nicht und entzieht sich komplett der Verantwortung. Als Kindern gelingt es den Geschwistern nicht, den Kontakt aufrechtzuerhalten, dafür ist er in jungen Erwachsenenjahren zwischen Monika Helfer und ihrem Bruder Richard besonders intensiv. Sie besuchen einander häufig und vertrauen sich auch Intimes an, aber Richard ist Zeit seines Lebens ein Eigenbrötler, der weder Zukunftspläne noch große Träume hegt. Obwohl die Geschichte mehr als erstaunlich ist – eigentlich fast undenkbar – verwundert es nicht, dass Richard plötzlich mit einem Hund und einem Kind, das nicht seines ist, da steht und sein Leben so weiterlebt, als ob es das Normalste auf der Welt wäre. In „Löwenherz“ gewährt Monika Helfer sehr persönliche Einblicke in das Leben ihres Bruders, aber auch in ihr eigenes und das ihrer restlichen Familie. Die Geschichte ihres Bruders ist einfach unglaublich und entwickelt daher auch einen sehr starken Sog, weil man unbedingt erfahren möchte, wie es in dieser Posse des Lebens weitergeht. Die Autorin bleibt dem Stil ihrer letzten zwei Bücher treu – sehr sprunghaft, aber mit einem dicken, roten Faden; viele Szenen sind wasserfallartig, schnell und aufbrausend, die Emotionen verlaufen sich dann aber gleich im Anschluss wieder in ruhigeren Gewässern. Die Geschichte selbst enthält dank Richards Unvorhersehbarkeit viele heitere Momente, aber im sehr abrupten Abgang ist sie stark melancholisch, und so wirkt sie auch nach. Ein Buch, dessen Lektüre ich nicht missen möchte, und das ich gerne weiter empfehlen werde!

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