• Löwenherz
  • Löwenherz
  • Löwenherz
  • Löwenherz
  • Löwenherz

Löwenherz

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

€ 20,95 inkl. gesetzl. MwSt.
  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Beschreibung

Monika Helfer macht aus Lebenserinnerungen Literatur. Nach „Die Bagage“ und „Vati“: der neue Roman um eine Familie aus Vorarlberg

Monika Helfer erinnert sich an ihren Bruder Richard. Seit dem Tod der Mutter wachsen sie und ihre Schwestern getrennt vom kleinen Bruder auf. Sie sehen sich selten, verlieren die Verbindung. Es ist die Zeit des Deutschen Herbstes. Richard ist da bereits ein junger Mann, von Beruf Schriftsetzer. Er ist ein Sonderling, das Leben scheint ihm wenig wichtig. Verantwortung übernimmt er nur, wenn sie ihm angetragen wird. So auch, als ihm auf merkwürdige Weise eine verflossene Liebe ein Kind überlässt, von dem er nur den Spitznamen kennt. Die unfreiwillige Vaterrolle gibt ihm neuen Halt, zumindest für eine Zeit. Ein inniges Portrait, eine Geschichte über Fürsorge, Schuldgefühle und Familienbande.

"Monika Helfer erzählt die kuriosen, komischen und rührenden Geschichten über den Mann mit den rachitischen Beinen und dem Gang von John Wayne nicht chronologisch, sondern mit lässiger Sprunghaftigkeit. Ihr Strukturmodell ist das Kaleidoskop: Sie entwirft Bilderwelten von fröhlicher Buntheit, die in tragische Düsternis umschlagen können. Stets zeigt sie sich um die wohltemperierte Tonlage und den präzisen Ausdruck bemüht, ebenso liebevoll wie sachlich, ebenso hart wie zart." Daniela Strigl, Die Zeit, 13.04.22

"Monika Helfer vermag es, von Familie zu erzählen, ohne bloßzustellen oder zu idealisieren. ... Der Roman handelt von der Fragilität der familiären Bande, aber auch von der Fähigkeit, das Glück - wenn auch nicht dauerhaft - beim Schopfe zu packen. Dabei hat Monika Helfer, Meisterin der Reduktion und des Auslassens, ihren schlichten, aber poetischen Stil hier einmal mehr verfeinert." Anna-Elena Knerich, Bayern 2 Diwan, 10.04.22

"Es ist einfach gut .... es sind so gute Bilder, es ist so stark geschrieben ... ich glaube das Buch ist eins von den Büchern, die übrig bleiben werden - an die man sich erinnern wird." Michael Luisier, SRF1 Buchzeichen, 29.03.22

"Sätze, Situationen, Jahre, Schlaglichter, Reflexionen fließen, ohne zu zerfließen. ... Monika Helfer führt unbarmherzig vor, was allein große Literatur kann." Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 12.02.22

"Helfer scheibt wie immer so offen und auf den Punkt, dass man staunend zurückbleibt." Brigitte, 4/2022

"In ihrer eigenwillig mäandernden und zugleich absolut präzisen Sprache hat Monika Helfer eine unvergessliche Liebeserklärung an ihren Bruder verfasst und damit an alle fantasievollen Sonderlinge in unserer durchrationalisierten Welt." Andrea Gerk, WDR3 Lesestoff, 31.01.22

"Wie Monika Helfer von ihrer Familie erzählt, das macht ihr keiner nach. ... Man schlägt die kaum 190 Seiten zu und hat den Eindruck, in eine ganze Welt eingetaucht zu sein. Beziehungsweise in eins der verlorenen Paradiese, die uns nur die Literatur zu betreten erlaubt." Julia Schröder, Deutschlandfunk Kultur, 28.01.22

"Schien es in den ersten beiden Büchern um das Exemplarische einer Zeit zu gehen, verschiebt sich dieser Eindruck nun: Statt historischer Dringlichkeit ist es mehr Privatmythologie, die antreibt. Die Sanftheit dabei macht den Reiz auch dieses Buches aus - neben der irrwitzigen Biografie seines sympathischen, seltsamen Helden." Michael Wurmitzer, Der Standard, 25.01.22

"Monika Helfer bleibt auch in 'Löwenherz' ihrer erzählerischen Linie treu. Unprätentiös und mit einer Souveränität, zu der man wohl erst im (Schreib-)Alter gelangt, kreiert sie eine ungewöhnliche Form des sich dem Geschehenen behutsamen nähernden autobiografischen Schreibens und zeichnet ihren Bruder als widersprüchlichen, nicht leicht zu fassenden Außenseiter." Rainer Moritz, Deutschlandfunk Kultur, 25.01.22

"Eine Geschichte von herzzerreißender Tragik. Monika Helfer demonstriert abermals ihre erstaunliche Kunstfertigkeit, auf ganz engem Raum verschiedenste Dinge wie selbstverständlich zu verbinden ... Ein bewegendes Gedenkbuch." Richard Kämerlings, Die Welt, 24.01.22

"Ein kleines literarisches Wunderwerk ... ein Buch beträchtlicher Offenheit und schmerzlicher Intimität." Wolfgang Paterno, profil, 23.01.22

"Mit 'Löwenherz' ist Monika Helfer nicht nur ein berührender Schluss ihrer Familien-Trilogie gelungen, dieses außergewöhnliche Bruder-Buch wird vor allem aus stilistischen Gründen schon bald zum Kanon biographischer Prosa gehören." Carsten Otte, SWR2 lesenswert, 23.01.22

"Das wohl ergreifendste Exemplar der bisherigen Helfer-Trilogie ... Eine der berührend-besondersten Vater-Kind-Geschichten der Literatur." Tom Wohlfarth, taz, 19.01.22

"Warum ist das der beste der drei Romane? Weil man Richard so nahe ist und retten will, aber nicht retten kann. Weil er ein so großes Herz hatte, dass man sich fürs eigene kleine Herz Seite für Seite genieren will ... Höchstwertung für das Buch (und irgendwie für Richard)." Peter Pisa, Kurier, 22.01.22

"Monika Helfer erzählt diese Geschichte mit ihrer unnachahmlichen Mischung aus Herzlichkeit und Lakonie ... eines der schönsten, heitersten und traurigsten Bücher, die (nicht nur) in diesem Jahr zu lesen sein werden." Tom Wohlfarth, taz, 19.01.22

Details

Verkaufsrang

676

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.01.2022

Verlag

Carl Hanser Verlag München

Seitenzahl

192

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

676

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.01.2022

Verlag

Carl Hanser Verlag München

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21/13,3/2,3 cm

Gewicht

306 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27269-9

Das meinen unsere Kund*innen

4.7

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Ein Unangepasster!

Kaffeeelse am 14.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Blick auf den Bruder! Ein Blick auf einen Menschen, der sich schließlich umbringt. Ein Blick auf einen Mann, der unangepasst ist, der aneckt, der ungern Bindungen eingeht, der Entfernung sucht. Dessen Geschichte von der Schwester erzählt wird. Ein Buch, welches mich vom Thema her stark berühren müsste. Das macht es nur nicht. Erst am Ende bin ich getroffen. Was mich sehr verwundert und was eigentlich sehr schade ist! Mich konnte die Autorin leider nicht richtig erreichen. Ich frage mich, woran das lag. Denn ich kann das gar nicht richtig benennen. Ich vermute es lag an der Art der Schreibe. Der Roman kam mir nicht durchgängig genug erzählt vor. Das Geschriebene wirkt etwas abgehackt und zerfasert und unstet. Vielleicht hätte jemand mit mehr Abstand die Geschichte anders erzählen können. Vielleicht ist die Nähe der Autorin zu ihrem Bruder hier der Grund für mein Gefühl. Vielleicht erzeugt das Geschehen noch immer einen Schmerz bei der Schreibenden. Vielleicht wird intuitiv oder auch bewusst ein zu großes Eintauchen in die belastende Vergangenheit verhindert. Vielleicht ist dies auch der Schreibstil der Autorin. Da ich ihre anderen Bücher nicht kenne, habe ich leider keinen Vergleich. Ebenso empfand ich das Erzählte als etwas zu kühl und zu distanziert formuliert. Aber auch das würde durch meine vorangegangenen Gedanken nachvollziehbar sein. Durch dieses Verstehen/dieses Verständnis verlieren meine Kritikpunkte irgendwie ihren negativen Charakter und dadurch und durch das mich dann erreichende und berührende Ende des Buches entstand dann die 4-Sterne-Bewertung in mir. Über etwas zu schreiben, was immer noch weh tut/schmerzhaft ist, gehört in meinen Augen gewürdigt. Denn auch dies ist ja irgendwie eine Verarbeitung/ein Begreifen des Vergangenen/ein Abschluss. So kann man nur hoffen!

Ein Unangepasster!

Kaffeeelse am 14.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Blick auf den Bruder! Ein Blick auf einen Menschen, der sich schließlich umbringt. Ein Blick auf einen Mann, der unangepasst ist, der aneckt, der ungern Bindungen eingeht, der Entfernung sucht. Dessen Geschichte von der Schwester erzählt wird. Ein Buch, welches mich vom Thema her stark berühren müsste. Das macht es nur nicht. Erst am Ende bin ich getroffen. Was mich sehr verwundert und was eigentlich sehr schade ist! Mich konnte die Autorin leider nicht richtig erreichen. Ich frage mich, woran das lag. Denn ich kann das gar nicht richtig benennen. Ich vermute es lag an der Art der Schreibe. Der Roman kam mir nicht durchgängig genug erzählt vor. Das Geschriebene wirkt etwas abgehackt und zerfasert und unstet. Vielleicht hätte jemand mit mehr Abstand die Geschichte anders erzählen können. Vielleicht ist die Nähe der Autorin zu ihrem Bruder hier der Grund für mein Gefühl. Vielleicht erzeugt das Geschehen noch immer einen Schmerz bei der Schreibenden. Vielleicht wird intuitiv oder auch bewusst ein zu großes Eintauchen in die belastende Vergangenheit verhindert. Vielleicht ist dies auch der Schreibstil der Autorin. Da ich ihre anderen Bücher nicht kenne, habe ich leider keinen Vergleich. Ebenso empfand ich das Erzählte als etwas zu kühl und zu distanziert formuliert. Aber auch das würde durch meine vorangegangenen Gedanken nachvollziehbar sein. Durch dieses Verstehen/dieses Verständnis verlieren meine Kritikpunkte irgendwie ihren negativen Charakter und dadurch und durch das mich dann erreichende und berührende Ende des Buches entstand dann die 4-Sterne-Bewertung in mir. Über etwas zu schreiben, was immer noch weh tut/schmerzhaft ist, gehört in meinen Augen gewürdigt. Denn auch dies ist ja irgendwie eine Verarbeitung/ein Begreifen des Vergangenen/ein Abschluss. So kann man nur hoffen!

Der Lieblingssohn...

nicigirl85 aus Ilsenburg am 14.02.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kann es nicht anders sagen, aber mit ihrer Reihe rund um ihre Familie hat mich Frau Helfer so verzaubert, dass ich nun natürlich auch als eine der Ersten alles über ihren Bruder lesen wollte. Der Roman ist in fünf Abschnitte gegliedert, die den Werdegang von Richard schildern vom Kleinkind bis zum Tod. Mir hat gefallen, dass es zum Einen die Erzählung rund um den Bruder ist, zum Anderen wie sich Monika Helfer mit ihrem Mann Michael austauscht und man so Teil des Schreibprozesses ist. Und immer wieder wird abgeschweift zu anderen Themen, so dass wir auch wieder über alte Bekannte stolpern wie die Tante mit dem großen, blinden Ehemann, Vati und den anderen Geschwistern. Gerade der Verfall vom Vati nach dem Tod seiner Frau hat mich doch sehr berührt. Am meisten fasziniert hat mich die Verbindung zwischen Schamasch, Putzi und Richard. Das ist für mich mehr als Freundschaft, sondern eher tief verbundene Liebe. Auch mit diesem Buch ist es der Autorin nicht nur gelungen zu unterhalten, sondern auch tief zu berühren. Ich hatte mich die ganze Zeit gewundert, warum der Bruder nicht sehr alt geworden ist und das schockierende Ende des Romans lässt einen dann nochmal kräftig schlucken. Fazit: Ich habe mich wieder unglaublich gut unterhalten gefühlt und kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Kann auf jeden Fall auch separat zu den anderen Büchern gelesen werden, aber dann würde man etwas verpassen.

Der Lieblingssohn...

nicigirl85 aus Ilsenburg am 14.02.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kann es nicht anders sagen, aber mit ihrer Reihe rund um ihre Familie hat mich Frau Helfer so verzaubert, dass ich nun natürlich auch als eine der Ersten alles über ihren Bruder lesen wollte. Der Roman ist in fünf Abschnitte gegliedert, die den Werdegang von Richard schildern vom Kleinkind bis zum Tod. Mir hat gefallen, dass es zum Einen die Erzählung rund um den Bruder ist, zum Anderen wie sich Monika Helfer mit ihrem Mann Michael austauscht und man so Teil des Schreibprozesses ist. Und immer wieder wird abgeschweift zu anderen Themen, so dass wir auch wieder über alte Bekannte stolpern wie die Tante mit dem großen, blinden Ehemann, Vati und den anderen Geschwistern. Gerade der Verfall vom Vati nach dem Tod seiner Frau hat mich doch sehr berührt. Am meisten fasziniert hat mich die Verbindung zwischen Schamasch, Putzi und Richard. Das ist für mich mehr als Freundschaft, sondern eher tief verbundene Liebe. Auch mit diesem Buch ist es der Autorin nicht nur gelungen zu unterhalten, sondern auch tief zu berühren. Ich hatte mich die ganze Zeit gewundert, warum der Bruder nicht sehr alt geworden ist und das schockierende Ende des Romans lässt einen dann nochmal kräftig schlucken. Fazit: Ich habe mich wieder unglaublich gut unterhalten gefühlt und kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Kann auf jeden Fall auch separat zu den anderen Büchern gelesen werden, aber dann würde man etwas verpassen.

Unsere Kund*innen meinen

Löwenherz

von Monika Helfer

4.7

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Löwenherz
  • Löwenherz
  • Löwenherz
  • Löwenherz
  • Löwenherz