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Profilbild von Pia Lemberger Pia Lemberger Buchhandlung: Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum
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Meine letzte Rezension Curious Tides von Pascale Lacelle
„Curious Tides“ ist der erste Teil der Dark Academia Dilogie „The Drowned Gods“, auf deutsch "Gezeiten". In Emorys Welt ist die Magie an die Mondphasen gebunden. Es gibt viele Menschen, die kaum über Magie verfügen, aber für die besonders Begabten gibt es eigene Ausbildungsstätten, wie z.B. das Aldryn College, welches Emory besucht. Der Roman steigt zu einem Zeitpunkt ein, an dem Emory vor kurzer Zeit ihre allerbeste Freundin Romie verloren hat. Im ersten Jahr am College haben sie sich – trotz unterschiedlicher Mondphasen-Magie – ein Zimmer geteilt und nun steht die unsichere Emory plötzlich alleine da. Von den anderen Schülerinnen und Schülern kapselt sie sich zunächst ab, nur mit Romies Bruder Baz verbindet sie eine sehr wichtige Sache: sie möchte unbedingt herausfinden, was in der Nacht von Romies Tod genau geschehen ist und von Baz erhofft sie sich Hilfe. Baz wiederum ist als Eklipsegeborener so etwas wie ein Aussätziger am College. Sein einziger Freund hat einen Zusammenbruch erlitten, seine Magie eingebüßt und sitzt fortan in einer Art Nervenheilanstalt fest, damit niemand anderer durch ihn zu Schaden kommen kann. Baz ist einsam und weil er heimlich für Emory schwärmt, beschließt er, ihr zu helfen – obwohl er sich in seiner skeptischen und konservativen Art zunächst weigert. Als er Zeuge aber einer Art Wiederauferstehung ertrunkener Studenten wird, beginnt er selbst zu recherchieren. Die Kapitel sind entweder aus Emorys Sicht geschrieben oder aus der von Baz. Die beiden sind komplett unterschiedlich, obwohl sie auch einige Gemeinsamkeiten teilen – allem voran die Liebe und Hingabe zu Romie. Einen guten Teil des Buches hat mich das ehrlich gesagt ziemlich genervt, denn Romie ist tot und trotzdem geht es – gerade bei Emory – immer um Romie. Romie hier, Romie da, Romie war so toll, Romie konnte alles, sie war beliebt, begabt usw. usf. Tragischer Verlust, schon klar, aber wenn man das ganze Rumgeheule um Romie reduziert hätte, dann wäre mir persönlich da nichts abgegangen; ich habe auch so verstanden: Romie war wichtig für Baz und Emory und die Umstände ihres Todes mehr als mysteriös. Im großen und ganzen ist das aber das einzige, was ich an dem Roman wirklich bemängeln kann und die Spannung hat das nicht geschmälert: „Curious Tides“ ist ein Pageturner. Er gibt viele verschiedene Handlungsstränge, das Fantasy-Setting ist großartig und die Geschichte einfach außergewöhnlich gut. Die Charaktere sind sehr authentisch, und ihre Aktionen sind nachvollziehbar - etwas, was mir immer sehr gut gefällt, ist, wenn die Akteure nicht komplett aus der Rolle fallen. Außerdem bekommt „Curious Tides“ von mir das Prädikat LGBTQ+ freundlich: endlich eine nonbinäre Person, die eine wesentliche Rolle spielt! Wer nur Romantasy liest, wird an diesem Buch vermutlich nicht 100%ig Freude haben, wobei aber nicht auszuschließen ist, dass die Geschichte sich im zweiten Teil noch dahingehend entwickelt – ein hochromantischer, zweiter Teil wird es aber mit großer Wahrscheinlichkeit trotzdem nicht werden ;-).
ab 24,50 €
Curious Tides
5/5
5/5

Curious Tides

„Curious Tides“ ist der erste Teil der Dark Academia Dilogie „The Drowned Gods“, auf deutsch "Gezeiten". In Emorys Welt ist die Magie an die Mondphasen gebunden. Es gibt viele Menschen, die kaum über Magie verfügen, aber für die besonders Begabten gibt es eigene Ausbildungsstätten, wie z.B. das Aldryn College, welches Emory besucht. Der Roman steigt zu einem Zeitpunkt ein, an dem Emory vor kurzer Zeit ihre allerbeste Freundin Romie verloren hat. Im ersten Jahr am College haben sie sich – trotz unterschiedlicher Mondphasen-Magie – ein Zimmer geteilt und nun steht die unsichere Emory plötzlich alleine da. Von den anderen Schülerinnen und Schülern kapselt sie sich zunächst ab, nur mit Romies Bruder Baz verbindet sie eine sehr wichtige Sache: sie möchte unbedingt herausfinden, was in der Nacht von Romies Tod genau geschehen ist und von Baz erhofft sie sich Hilfe. Baz wiederum ist als Eklipsegeborener so etwas wie ein Aussätziger am College. Sein einziger Freund hat einen Zusammenbruch erlitten, seine Magie eingebüßt und sitzt fortan in einer Art Nervenheilanstalt fest, damit niemand anderer durch ihn zu Schaden kommen kann. Baz ist einsam und weil er heimlich für Emory schwärmt, beschließt er, ihr zu helfen – obwohl er sich in seiner skeptischen und konservativen Art zunächst weigert. Als er Zeuge aber einer Art Wiederauferstehung ertrunkener Studenten wird, beginnt er selbst zu recherchieren. Die Kapitel sind entweder aus Emorys Sicht geschrieben oder aus der von Baz. Die beiden sind komplett unterschiedlich, obwohl sie auch einige Gemeinsamkeiten teilen – allem voran die Liebe und Hingabe zu Romie. Einen guten Teil des Buches hat mich das ehrlich gesagt ziemlich genervt, denn Romie ist tot und trotzdem geht es – gerade bei Emory – immer um Romie. Romie hier, Romie da, Romie war so toll, Romie konnte alles, sie war beliebt, begabt usw. usf. Tragischer Verlust, schon klar, aber wenn man das ganze Rumgeheule um Romie reduziert hätte, dann wäre mir persönlich da nichts abgegangen; ich habe auch so verstanden: Romie war wichtig für Baz und Emory und die Umstände ihres Todes mehr als mysteriös. Im großen und ganzen ist das aber das einzige, was ich an dem Roman wirklich bemängeln kann und die Spannung hat das nicht geschmälert: „Curious Tides“ ist ein Pageturner. Er gibt viele verschiedene Handlungsstränge, das Fantasy-Setting ist großartig und die Geschichte einfach außergewöhnlich gut. Die Charaktere sind sehr authentisch, und ihre Aktionen sind nachvollziehbar - etwas, was mir immer sehr gut gefällt, ist, wenn die Akteure nicht komplett aus der Rolle fallen. Außerdem bekommt „Curious Tides“ von mir das Prädikat LGBTQ+ freundlich: endlich eine nonbinäre Person, die eine wesentliche Rolle spielt! Wer nur Romantasy liest, wird an diesem Buch vermutlich nicht 100%ig Freude haben, wobei aber nicht auszuschließen ist, dass die Geschichte sich im zweiten Teil noch dahingehend entwickelt – ein hochromantischer, zweiter Teil wird es aber mit großer Wahrscheinlichkeit trotzdem nicht werden ;-).

Pia Lemberger
  • Pia Lemberger
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Curious Tides von Pascale Lacelle

Meine Lieblingswerke

  • Die Gabe der Könige von Robin Hobb
    5/5

    Die Gabe der Könige

    Das ist der Auftakt zur 9teiligen Weitseher-Serie (die übrigens auch 2 3teilige Spin-Offs hat, die man unabhängig lesen kann - die sich aber Prima in die Weitseher-Serie einbetten lassen). Dem Thronfolger der Weitseher (Farseer auf englisch) wird ein unehelicher Sohn geboren - Fitz Chivalric. Er verfügt über eine seltene Gabe und kann sich aber auch der Alten Macht bedienen und sich mit Tieren verbinden - was schwer verpönt ist. Spannung, Intrigen, Hofpolitik - ein Klassiker unter Phantasten. Auch George R.R. Martin ist ein großer Fan der Serie und hat sich bei der mehr als 20 Jahre alten Serie sicher die eine oder andere Anregung für seine "Song of Ice & Fire" Reihe geholt - denn auch Robin Hobb geht mit ihren Charakteren nicht besonders zimperlich um, viele liebgewonnen Figuren lassen im Lauf der Geschichte ihr Leben!

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    Die Gabe der Könige von Robin Hobb
  • Keller fehlt ein Wort von Patrick Tschan
    5/5

    Keller fehlt ein Wort

    Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass Patrick Tschans Debütroman „Keller fehlt ein Wort“ das mit Abstand beste Buch war, das ich in den letzten 2 Jahren gelesen habe. Die Handlung selbst ist eigentlich banal und kann in einem Satz zusammengefasst werden. Keller erleidet einen Hirnschlag und verliert die Fähigkeit zu sprechen, nicht aber zu denken – auch wenn ihm einige Wörter schlicht „fehlen“. Seine Monologe in Gedanken– alles passiert immer aus Kellers Sicht – sind wortgewaltig beschrieben. An vielen Stellen ist das Buch unfreiwillig komisch – und nicht nur wegen des Kauderwelschs den Keller laut von sich gibt oder als SMS ins Telefon eintippt. Jedes Kapitelende hat mich zum Weiterlesen animiert, nicht etwa weil der Autor Cliffhanger eingebaut hat, sondern weil ich einfach wissen wollte wie es mit Keller weitergeht. Die Geschichte besitzt so etwas wie einen unsichtbaren Spannungsbogen. Man lacht und weint mit Keller. Einfach großartig!

    Pia Lemberger
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    Keller fehlt ein Wort von Patrick Tschan
  • Fourth Wing – Flammengeküsst von Rebecca Yarros
    5/5

    Fourth Wing – Flammengeküsst

    Dank ihrer Mutter steckt Violet - im Herzen eine Schreiberseele - ziemlich tief in der Klemme. Ihre Überlebenschancen, ihr erstes Jahr bei den Drachenreiteranwärtern zu überleben, gehen gegen Null. Und nicht nur das Auswahlverfahren ist für Violet, die nahezu ihr ganzes bisheriges Leben mit ihrem Vater im Schreiberquadranten verbracht hat, hart zu überstehen - auch der Spross des Mannes, der ihren Bruder auf dem Gewissen hat, trachtet ihr nach dem Leben. Violet kämpft ums Überleben, verliert aber mehr Verbündete als sie gewinnt. Eine spannende Storyline, die für phantastische Lovestories sehr viel und für Drachenfans extrem viel zu bieten hat! "Fourth Wing" ist ein Pageturner mit einem packenden Cliffhanger am Ende, der Lust auf den nächsten Band macht! Wer "Fourth Wing" noch nicht sein eigen nennt und schöne Bücher liebt, sollte unbedingt ein paar Euro mehr für die Ausgabe mit dem wunderschönen Farbschnitt ausgeben! Denn das Buch hat nicht nur einen Farbschnitt, das ganze Cover (unter dem verhältnismäßig banalen) Schutzumschlag ist wunderschön gestaltet und zeigt die Nahaufnahme eines Drachens!

    Pia Lemberger
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    Fourth Wing – Flammengeküsst von Rebecca Yarros
  • Die Sonnenfeuer-Ballade 1: A Song to Raise a Storm von Julia Dippel
    5/5

    Die Sonnenfeuer-Ballade 1: A Song to Raise a Storm

    „A Song To Raise A Storm“ war mein erster Roman von Julia Dippel – und gewiss nicht mein letzter! Die Fantasy-Story und „Killers to Lovers“ Romance hat mich von der ersten Seite weg gefesselt, einerseits wegen der packenden und spannenden Geschichte und andererseits wegen der starken Heroine. Sintha ist eine sogenannte Bixh, halb Mensch, halb Qidhe (magische Wesen) und deshalb fühlt sie sich weder in der einen, noch in der anderen Welt zuhause. Reguläre Arbeit ist für jemanden, der in der Welt der Menschen und der Qidhe, als Ausgestoßene gilt, schwer zu finden, weswegen sie sozusagen als Drogendealerin light fungiert, um damit benötigte Medizin für ihren Vater zu kaufen. Sintha ist gerade auf dem Weg zu Letztgenanntem, als sie in einen Schneesturm gerät und ihr nichts anderes übrig bleibt, als in einer Menschensiedlung Zuflucht zu suchen. Zu allem Unglück befindet sich gerade eine Skall im Ort, eine Gruppe aus fünf Vakar, die einen bestialischen Mord an einem Menschen aufklären wollen. Und plötzlich befindet Sintha sich in einer Falle. Es geht nicht mehr um Leben oder Tod, sondern nur mehr darum, auf welche Art sie sterben wird – Tod durch Erfrierung oder Tod durch die Hand der Vakar. Ich liebe den Charakter von Sintha: aufbrausend, störrisch, bisweilen unüberlegt, aber scharfsinnig, nicht auf den Mund gefallen und ausgestattet mit einem hohen Moralkodex bietet sie eine grandiose Steilvorlage für großartige und bissige Dialoge. Arezander auf der anderen Hand ist in vielen Belangen das genaue Gegenteil: überlegt, kontrolliert und ohne Rücksicht auf Verluste sucht er trotz widrigster Umstände nach dem Mörder – selbstredend, dass Sintha und er einander über den Weg laufen. Gewürzt mit politischen Intrigen, ein wenig Spice und gesellschaftlichen Spannungen, entfaltet diese Fantasygeschichte ihr volles Potenzial. 100%ige Leseempfehlung für Fans von Rebecca Yarros (Fourth Wing), Jennifer Armentrout (Liebe kennt keine Grenzen) oder Doyle/Webber (Zwillingskrone).

    Pia Lemberger
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    Die Sonnenfeuer-Ballade 1: A Song to Raise a Storm von Julia Dippel
    • Band 1
    • Die Sonnenfeuer-Ballade 1: A Song to Raise a Storm
    • Julia Dippel
    • ab 20,00 €
  • Der Klang der Erinnerung von Jo Browning Wroe
    5/5

    Der Klang der Erinnerung

    "Der Klang der Erinnerung" ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle und kann es spielerisch mit Kalibern wie Lekys "Was man von hier aus sehen kann", Seethalers "Das ganze Leben" oder Wells "Vom Ende der Einsamkeit" aufnehmen. Wir begleiten den jungen William durchs Leben, der 1966 bei der Katastrophe von Aberfan nach einem Haldenrutsch seinen Dienst als Einbalsamierer tut. Was bringt einen Teenager dazu, sich mit Hingabe dem Bestattungswesen zu widmen? Einen jungen Mann, der mit einer engelsgleichen Stimme gesegnet ist und dessen großer Traum es war, in einer großen Kapelle in Cambridge das Solo in "Miserere" zu singen? "Der Klang der Erinnerung" ist die Geschichte eines jungen Mannes, der mehr als einmal im Leben so viel Wertvolles verliert und oft nicht mehr lebt, sondern einfach nur mehr funktioniert. Herzerwärmend, melancholisch, mutmachend.

    Pia Lemberger
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    Der Klang der Erinnerung von Jo Browning Wroe
  • Denn alles ist vergänglich von Irvin D. Yalom
    5/5

    Denn alles ist vergänglich

    Irvin D. Yalom ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Vertreter der existentiellen Psychotherapie. Auch im hohen Alter von 80 Jahren therapiert der Psychiater, Psychotherapeut und Psychoanalytiker noch Patienten - und wird dabei mehr als je zuvor mit der eigenen Vergänglichkeit konfrontiert. Neben seinen spannenden Fallbeispielen, die sich alle um Vergänglichkeit und Tod drehen, beobachtet er nicht nur seine Patienten, sondern er beobachtet sich auch selbst - und lässt den Leser teilhaben an den Unsicherheiten, mit denen sich auch er selbst herumschlagen muss. Wie gehabt finden auch viele philosophische Ansätze und Zitate von großen Philosophen wie Marc Aurel oder Nietzsche Einsatz in der Therapie.

    Pia Lemberger
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    Denn alles ist vergänglich von Irvin D. Yalom
  • Ein ganzes Leben von Robert Seethaler
    5/5

    Ein ganzes Leben

    Andreas Eggers Leben ist nicht einmal 200 Seiten lang. Und trotzdem steht da so viel geschrieben. Vom einfachen Leben, das alles andere als einfach ist, sondern voller Entbehrungen und Schmerz. Das trotzdem nichts vermissen lässt. Robert Seethaler versteht es wie kein Zweiter, den Leser in dieses Leben mit hinein zu ziehen. Ich habe ein Faible für Bücher, die in den Bergen spielen und dieses ist mit Abstand eines der besten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

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    Ein ganzes Leben von Robert Seethaler
  • Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky
    5/5

    Was man von hier aus sehen kann

    Eines der meiner Ansicht nach ergreifendsten und schönsten Bücher der letzten Jahre hat die Deutsche Mariana Leky geschrieben. Und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da, auch im Feuilleton hat der Roman viel Lob geerntet. Ironischerweise merkt man sich aber offenbar den Titel nur sehr schwer - ich ertappe mich selber oft dabei, wie aus "Was man von hier aus sehen kann" plötzlich "Was kann man hier sehen" oder "Man kann von hier aus was sehen" wird. Deswegen ist es für mich schlichtweg das Okapibuch. Denn wie viele Bücher gibt es, in denen ein Okapi so eine wichtige Rolle spielt? In "Was man von hier aus sehen kann" jedenfalls erscheint der alten Selma immer dann ein Okapi, wenn es für einen Dorfbewohner mal wieder Zeit wird, Abschied von dieser Welt zu nehmen. Das ganze Dorf weiß Bescheid und Selmas Okapi-Träume sind nicht gern gesehen und auch dementsprechend gefürchtet. Manch einer verlässt sein Zuhause gar nicht an solchen Tagen, nicht, weil man dem Tod so entrinnen kann, aber zuhause stirbt sich's einfach ein klein wenig gemütlicher. Und so beginnt es auch - Selma träumt von einem Okapi - und fast scheint es, als ob das Okapi diesmal nur irrtümlich in ihrem Traum aufgetaucht wäre. Berührend, erfrischend, lustig, traurig und schön!

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    Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky
  • Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war von Joachim Meyerhoff
    5/5

    Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

    Es gibt ja viele Autoren, die man einmal gelesen haben sollte. Im deutschsprachigen Raum zählen dazu Autoren der Klassik wie z.B. Schiller oder Goethe, aber auch über große Namen wie Stefan Zweig oder Thomas Bernhard stolpert man immer wieder und schon regt sich bei vielen Lesern der Wunsch, einmal in eines ihrer Werke hineinzuschnuppern. Zu dieser illustren Runde wird man alsbald - davon bin ich überzeugt - auch den großartigen Joachim Meyerhoff zählen, einen Meister der Tragikomik. Und diese Lektüre macht auch richtig viel Spaß, sie liest sich wie ein Roman und nicht wie eine Autobiographie. Stellenweise kommt der Neid hoch - wie viel kann man erleben in einem einzigen Leben? Vor allem wie viel Groteskes, Einzigartiges und Unglaubliches? Unmengen, wie Joachim Meyerhoff beweist. Er kann nicht nur ein ganzes Buch damit füllen, sondern bereits drei und ein viertes ist bereits im Anmarsch. Ich wünsche mir noch viele solche Bücher, zumal Meyerhoff mit jedem Buch besser wird!

    Pia Lemberger
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    Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war von Joachim Meyerhoff
    • Band 2
    • Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war
    • Joachim Meyerhoff
    • ab 14,00 €
  • Strafe von Ferdinand von Schirach
    5/5

    Strafe

    Wir lesen von Morden, Gewalttaten und anderen Verbrechen und unser Urteil fällt uns leicht. Doch ist ein Mord wie der andere? Ein kleiner Blick hinter die Kulissen der Rechtssprechung, ein Blick auf Hintergründe und Motive - nicht selten ist vieles anders als es zunächst zu sein scheint. Und doch sind wir schnell mit unserem Urteil. Kein Plädoyer für Verbrechen, aber eine Bewusstseinsschärfung dafür, dass Rechtsprechung niemals schwarz-weiß sein darf.

    Pia Lemberger
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    Strafe von Ferdinand von Schirach

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