Löwenherz
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Monika Helfer

1. Löwenherz

Löwenherz

Hörbuch-Download (MP3)

Beschreibung

Nach »Die Bagage« und »Vati«: der neue Roman über eine Familie aus Vorarlberg

Seit dem Tod der Mutter wachsen Monika und ihre Schwestern getrennt vom kleinen Bruder Richard auf. Sie sehen sich selten, verlieren die Verbindung. Es ist die Zeit des Deutschen Herbstes. Richard ist da bereits ein junger Mann. Er ist ein Sonderling, das Leben scheint ihm wenig wichtig. Verantwortung übernimmt er nur, wenn sie ihm angetragen wird. So auch, als ihm auf merkwürdige Weise eine verflossene Liebe ein Kind überlässt, von dem er nur den Spitznamen kennt: Putzi. Während die politische Lage sich weiter zuspitzt, verändern die Monate mit dem Mädchen Richard. Die unfreiwillige Vaterrolle gibt ihm neuen Halt, zumindest für eine Zeit.Monika Helfer macht aus Lebenserinnerung große Literatur. Mit den Romanen über ihre Familie ist sie die Chronistin eines ganzen Jahrhunderts.

Ungekürzte Lesung mit Monika Helfer
4h 56min

Details

Verkaufsrang

183

Sprecher

Monika Helfer

Spieldauer

4 Stunden und 56 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

183

Sprecher

Monika Helfer

Spieldauer

4 Stunden und 56 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

24.01.2022

Verlag

Der Hörverlag

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783844545067

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4.7

3 Bewertungen

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Ein Unangepasster!

Kaffeeelse am 14.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Blick auf den Bruder! Ein Blick auf einen Menschen, der sich schließlich umbringt. Ein Blick auf einen Mann, der unangepasst ist, der aneckt, der ungern Bindungen eingeht, der Entfernung sucht. Dessen Geschichte von der Schwester erzählt wird. Ein Buch, welches mich vom Thema her stark berühren müsste. Das macht es nur nicht. Erst am Ende bin ich getroffen. Was mich sehr verwundert und was eigentlich sehr schade ist! Mich konnte die Autorin leider nicht richtig erreichen. Ich frage mich, woran das lag. Denn ich kann das gar nicht richtig benennen. Ich vermute es lag an der Art der Schreibe. Der Roman kam mir nicht durchgängig genug erzählt vor. Das Geschriebene wirkt etwas abgehackt und zerfasert und unstet. Vielleicht hätte jemand mit mehr Abstand die Geschichte anders erzählen können. Vielleicht ist die Nähe der Autorin zu ihrem Bruder hier der Grund für mein Gefühl. Vielleicht erzeugt das Geschehen noch immer einen Schmerz bei der Schreibenden. Vielleicht wird intuitiv oder auch bewusst ein zu großes Eintauchen in die belastende Vergangenheit verhindert. Vielleicht ist dies auch der Schreibstil der Autorin. Da ich ihre anderen Bücher nicht kenne, habe ich leider keinen Vergleich. Ebenso empfand ich das Erzählte als etwas zu kühl und zu distanziert formuliert. Aber auch das würde durch meine vorangegangenen Gedanken nachvollziehbar sein. Durch dieses Verstehen/dieses Verständnis verlieren meine Kritikpunkte irgendwie ihren negativen Charakter und dadurch und durch das mich dann erreichende und berührende Ende des Buches entstand dann die 4-Sterne-Bewertung in mir. Über etwas zu schreiben, was immer noch weh tut/schmerzhaft ist, gehört in meinen Augen gewürdigt. Denn auch dies ist ja irgendwie eine Verarbeitung/ein Begreifen des Vergangenen/ein Abschluss. So kann man nur hoffen!

Ein Unangepasster!

Kaffeeelse am 14.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Blick auf den Bruder! Ein Blick auf einen Menschen, der sich schließlich umbringt. Ein Blick auf einen Mann, der unangepasst ist, der aneckt, der ungern Bindungen eingeht, der Entfernung sucht. Dessen Geschichte von der Schwester erzählt wird. Ein Buch, welches mich vom Thema her stark berühren müsste. Das macht es nur nicht. Erst am Ende bin ich getroffen. Was mich sehr verwundert und was eigentlich sehr schade ist! Mich konnte die Autorin leider nicht richtig erreichen. Ich frage mich, woran das lag. Denn ich kann das gar nicht richtig benennen. Ich vermute es lag an der Art der Schreibe. Der Roman kam mir nicht durchgängig genug erzählt vor. Das Geschriebene wirkt etwas abgehackt und zerfasert und unstet. Vielleicht hätte jemand mit mehr Abstand die Geschichte anders erzählen können. Vielleicht ist die Nähe der Autorin zu ihrem Bruder hier der Grund für mein Gefühl. Vielleicht erzeugt das Geschehen noch immer einen Schmerz bei der Schreibenden. Vielleicht wird intuitiv oder auch bewusst ein zu großes Eintauchen in die belastende Vergangenheit verhindert. Vielleicht ist dies auch der Schreibstil der Autorin. Da ich ihre anderen Bücher nicht kenne, habe ich leider keinen Vergleich. Ebenso empfand ich das Erzählte als etwas zu kühl und zu distanziert formuliert. Aber auch das würde durch meine vorangegangenen Gedanken nachvollziehbar sein. Durch dieses Verstehen/dieses Verständnis verlieren meine Kritikpunkte irgendwie ihren negativen Charakter und dadurch und durch das mich dann erreichende und berührende Ende des Buches entstand dann die 4-Sterne-Bewertung in mir. Über etwas zu schreiben, was immer noch weh tut/schmerzhaft ist, gehört in meinen Augen gewürdigt. Denn auch dies ist ja irgendwie eine Verarbeitung/ein Begreifen des Vergangenen/ein Abschluss. So kann man nur hoffen!

Der Lieblingssohn...

nicigirl85 aus Ilsenburg am 14.02.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kann es nicht anders sagen, aber mit ihrer Reihe rund um ihre Familie hat mich Frau Helfer so verzaubert, dass ich nun natürlich auch als eine der Ersten alles über ihren Bruder lesen wollte. Der Roman ist in fünf Abschnitte gegliedert, die den Werdegang von Richard schildern vom Kleinkind bis zum Tod. Mir hat gefallen, dass es zum Einen die Erzählung rund um den Bruder ist, zum Anderen wie sich Monika Helfer mit ihrem Mann Michael austauscht und man so Teil des Schreibprozesses ist. Und immer wieder wird abgeschweift zu anderen Themen, so dass wir auch wieder über alte Bekannte stolpern wie die Tante mit dem großen, blinden Ehemann, Vati und den anderen Geschwistern. Gerade der Verfall vom Vati nach dem Tod seiner Frau hat mich doch sehr berührt. Am meisten fasziniert hat mich die Verbindung zwischen Schamasch, Putzi und Richard. Das ist für mich mehr als Freundschaft, sondern eher tief verbundene Liebe. Auch mit diesem Buch ist es der Autorin nicht nur gelungen zu unterhalten, sondern auch tief zu berühren. Ich hatte mich die ganze Zeit gewundert, warum der Bruder nicht sehr alt geworden ist und das schockierende Ende des Romans lässt einen dann nochmal kräftig schlucken. Fazit: Ich habe mich wieder unglaublich gut unterhalten gefühlt und kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Kann auf jeden Fall auch separat zu den anderen Büchern gelesen werden, aber dann würde man etwas verpassen.

Der Lieblingssohn...

nicigirl85 aus Ilsenburg am 14.02.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kann es nicht anders sagen, aber mit ihrer Reihe rund um ihre Familie hat mich Frau Helfer so verzaubert, dass ich nun natürlich auch als eine der Ersten alles über ihren Bruder lesen wollte. Der Roman ist in fünf Abschnitte gegliedert, die den Werdegang von Richard schildern vom Kleinkind bis zum Tod. Mir hat gefallen, dass es zum Einen die Erzählung rund um den Bruder ist, zum Anderen wie sich Monika Helfer mit ihrem Mann Michael austauscht und man so Teil des Schreibprozesses ist. Und immer wieder wird abgeschweift zu anderen Themen, so dass wir auch wieder über alte Bekannte stolpern wie die Tante mit dem großen, blinden Ehemann, Vati und den anderen Geschwistern. Gerade der Verfall vom Vati nach dem Tod seiner Frau hat mich doch sehr berührt. Am meisten fasziniert hat mich die Verbindung zwischen Schamasch, Putzi und Richard. Das ist für mich mehr als Freundschaft, sondern eher tief verbundene Liebe. Auch mit diesem Buch ist es der Autorin nicht nur gelungen zu unterhalten, sondern auch tief zu berühren. Ich hatte mich die ganze Zeit gewundert, warum der Bruder nicht sehr alt geworden ist und das schockierende Ende des Romans lässt einen dann nochmal kräftig schlucken. Fazit: Ich habe mich wieder unglaublich gut unterhalten gefühlt und kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Kann auf jeden Fall auch separat zu den anderen Büchern gelesen werden, aber dann würde man etwas verpassen.

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