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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.10.2022

Verlag

Outlook

Seitenzahl

156

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,2 cm

Gewicht

236 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-368-29656-8

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.10.2022

Verlag

Outlook

Seitenzahl

156

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,2 cm

Gewicht

236 g

Sprache

Deutsch

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978-3-368-29656-8

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  • KinderLeseWunder

    aus Ratzeburg

    5/5

    08.04.2023

    Hörbuch (CD)

    Habt Ihr ein Hausgespenst,…

    Habt Ihr ein Hausgespenst, welches Ihr unbedingt loswerden wollt? Dann hört Euch unbedingt dieses Hörspiel für mutige Kinder ab 8 Jahren an. Inhalt Der amerikanische Botschafter Otis kauft für sich und seine Familie das Schloss Canterville samt Schlossgespenst, obwohl er von Lord Canterville vor dem Gespenst ausdrücklich gewarnt wurde. Das Gespenst gibt sich auch wirklich viel Mühe die Familie zu erschrecken, doch leider bringt vor allem die frechen Zwillinge nichts aus der Ruhe. Irgendwann ist das Gespenst verzweifelt und entmündigt, doch die schöne und edelmütige Tochter der Familie kann ihm womöglich helfen. Unsere Meinung Das schöne Happy End und die vielen witzigen Konter der Familie Otis auf die Ideen des Gespenstes von Canterville machen den Klassiker zum Hörerlebnis für die ganze Familie. Die schaurigen Geräusche und die mittelalterlichen Verhältnisse, die immer wieder erwähnt werden sorgen für viel Gänsehaut, weshalb ich es ausdrücklich nicht für sensible Kinder unter 10 Jahren empfehle. Für alle anderen Hörer:innen ist die Geschichte von Oscar Wilde ein besonderes Kleinod ☺️

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    29.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Schlag Zwölf

    Das Blut kehrt immer wieder. Man kann noch so sehr reiben. Auch die Donnerschläge. Somit ist alles angerichtet für den Schrecken um Mitternacht. Nur dass sich die neuen Besitzer davon nicht einschüchtern lassen. Dass Gespenst soll seine Ketten ölen, wird selbst zu Halloween erschreckt. Es steht schlecht um die gute, alte, englische Tradition der Schlossgespenster, wenn ein Anwesen in amerikanische Hände fällt. Oscar Wilde hat eine vergnügliche Schauergeschichte geschrieben. Doch selbst in der Satire gibt es ein Happy End. Auch Gespenster haben ein Recht darauf, in Rente gehen zu dürfen.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    4/5

    09.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein überraschend moderner Klassiker

    Ein Klassiker, den ich überhaupt nicht auf dem Schirm gehabt habe. Dank des Leseclubs vom Lies und Das Podcast durfte ich diese Perle entdecken. So viele wunderbare Sätze, so schöne herzerwärmende Beobachtungen. Die Geschichte war mir nicht so wichtig (und war auch nicht überragend), ich hatte einfach Freude an der Sprache. Einzig mit dem Plattdeutsch hatte ich als Schweizerin etwas Mühe, aber auch das hat sich gelohnt. Erstaunlich moderne Ansichten treffen auf alte Denkmuster in einer vergangenen Zeit. Ich habe gerne mitgelesen.

  • mari_liest

    4/5

    24.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    ...

    Tucholskys bekannte Erzählung startet mit einem fiktiven Briefwechsel zum nächsten Buch zwischen dem Autor selbst und dem Verleger Ernst Rowohlt, der uns wohl allen bekannt ist. Dieser Briefwechsel ist spaßig verfasst und auf diese leichte Art war ich dann eingestellt. Der Herr Rowohlt sagt, „eine heitere Liebesgeschichte“ soll es werden. Doch der Kurt sträubt sich noch, obwohl er doch mehr Kohle verdienen will. Der Erzähler fährt mit seiner Freundin, die er „die Prinzessin“ nennt in den Urlaub. Nach Schweden fahren sie heuer. Die Überfahrt gestaltet sich unspektakulär, die Suche nach einer Unterkunft wird etwas spannender. Schließlich landen sie in einem kleinen Örtchen und beziehen in Schloss Gripsholm ihr Quartier. Nach einiger Zeit kommt das Karlchen zu Besuch und danach kommt dann auch die Billie in die illustre Runde. Im „zweiten Teil“ Teil des Buches retten die beiden dann ein Kind aus den Fängen eines ansässigen Kinderheims. Dann fahren sie wieder heim. Soweit so gut – das war das Buch. Meine Meinung: Cover wunderschön. Schreibstil des Tucholsky großartig. Übersetzung super. Der Start mit den Briefen war lustig, dann wurde es etwas langatmig und die Entwicklung plätscherte so dahin. Doch was die Story nicht ganz pointier bringt, kommt jedenfalls mit der Sprache des Autors daher. Sowohl der Humor vom Karlchen, als auch die beobachtende Beschreibung und die Ironie innerhalb des Werkes sind großartig. Was meinen Humor komplett traf: Man kann den Hintern schminken, wie man will, es wird kein ordentliches Gesicht daraus. (Zitat) Hinzu kommt dann zum Schluss eine Dreiecksbeziehung mit Billie, was ich schon sehr gewagt fand (1930er). Eine unbeschwerte, leicht erzählte "Sommer(liebes)geschichte" – befreit, fröhlich und idyllisch, aber nicht sentimental oder kitschig. Alles in allem eine Kauf- und Leseempfehlung für die Ironie, die Offenheit, das plattdeutsche Geplappere und den Witz en point. Mein liebster war hier definitiv das Karlchen.

  • olgica

    4/5

    05.11.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Der Ich-Erzähler fährt mit…

    Der Ich-Erzähler fährt mit seiner Freundin Lydia zur Sommerfrische nach Schweden. Dort kommen sie in einem Nebengebäude des Schlosses Gripsholm unter. Sie genießen die warme Jahreszeit, ihre Zweisamkeit und die schöne Landschaft. In dem mehrwöchigen Aufenthalt bekommen sie zuerst Besuch von einem Freund von ihm und später Besuch einer Freundin von ihr. Mit dieser Freundin Billie verleben die beiden Protagonisten einen intimen Abend. Als die Erzählung 1931 erschien, sorgte dieses Tête-à-tête zu dritt für Aufruhr, da die erotische Eskapade für damalige Zeit sehr kühn war, auch wenn dies im Roman lediglich angedeutet wird. Am Ende des Buches rettet das Paar noch ein Kind, das in einem Kinderheim nahe des Schlosses misshandelt wird. Typisch für Tucholsky ist diese Episode, wodurch er ein wenig Gesellschaftskritik in die Erzählung bringt. Ansonsten ist das Buch äußerst leicht und fröhlich geschrieben. Dialektisch gefärbte Dialoge verleihen der Geschichte sowohl Lockerheit als auch Charme.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Silvio Weitzl

    Silvio Weitzl

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    3/5

    10.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Selbsternannte Fingerübung

    In diesem leichten, kurzen Sommerroman stecken zahlreiche erfrischende poetische Höhenflüge. Ein Hauch von Liebesgeschichte paart sich mit tiefliegendem Gesellschaftsdrama. Sommerliche Ausgelassenheit wechselt mit bedrückender Stimmung und lässt einen bitteren Beigeschmack zurück. Auch im Urlaub in fernen Ländern kann man dem Weltgeschehen wohl nicht ganz entfliehen. Der lockere Witz tröstet über die in plattdeutsch verfassten Textpassagen hinweg. Besonders hervorzugeben ist das wunderschöne Cover dieser vielfältigen und erlesenen Reclam Klassiker Reihe.

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Bewertungen (1)

  • Produktbild: Schloss Gripsholm