Produktbild: Harlem Shuffle

Harlem Shuffle Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.05.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/3,2 cm

Gewicht

329 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77201-8

Beschreibung

Rezension

»Harlem Shuffle ist weit mehr als ein Kriminalroman - es ist ein Buch über Amerika im Umbruch.« ("René Pfister, Der Spiegel")
»Colson Whitehead gehört zu den wichtigsten literarischen Stimmen der Gegenwart.« ("Carsten Otte, Zeit online")
»Whitehead porträtiert in seinem wundervollen neuen Roman das Harlem der sechziger Jahre. ... gleichermaßen unterhaltsam wie Gesellschaftsstudie und Zeitporträt. « ("Gerrit Bartels, Tagesspiegel")
»Eine Hommage auf das Harlem der frühen sechziger Jahre, Ganovenperspektive, Jazz-Rhythmen und anschwellende Proteste inklusive.« ("Eva Behrendt, taz")
»Großes Kino ... Der vielleicht größte Trumpf von Harlem Shuffle ist Whiteheads Fähigkeit, Atmosphäre zu erzeugen.« ("Sebastian Fasthuber, Falter")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.05.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/3,2 cm

Gewicht

329 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77201-8

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Elina Z.

    3/5

    22.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht überzeugend

    New York der 1960er Jahre. Die Stadt ist überfüllt mit illegalen Geschäften und Gangstern. Und es ist nicht sehr einfach, das Kriminalleben zu führen und als einen guten Mensch zu bleiben. Wir lernen Ray kennen, seine Motive sind überzeugend genug, warum er es macht, was er macht. Kann es die Lösung auf Dauer sein? Der Leser hat die Möglichkeit, zwei Seiten des Gesetzes zu sehen mit all den Vor- und Nachteilen. Der Autor zeigt uns Harlem in bunten Farben deutlich und realistisch. Die Atmosphäre wirkt daher eigenartig und aufgeladen. Was die Charaktere angeht, konnte ich mit ihnen leider nicht warm werden. Mir fehlten irgendwelche Detail, die eine oder die andere Figur ausmachen würden. Die Erzählung geschieht langsam und ab und an langweilig. Ich hatte mehrfach beim Lesen das Gefühl, das Buch abzubrechen. Wahrscheinlich habe ich den Roman nicht in der richtigen Stimmung gelesen. Ich würde sagen es ist eine Mischung aus verschiedenen Genres wie Krimi, Familiensaga oder Sozialroman. Es werden im Roman viele wichtige Themen behandelt. Aber die Umsetzung der Story und Ausarbeitung der Charaktere konnten mich leider nicht überzeugen.

  • Bewertung

    aus Offenbach

    5/5

    29.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überraschend gut!

    Ich habe das Buch vorrangig gekauft, weil die in New York angesiedelt ist und ich mehr amerikanische Literatur lesen wollte. Man begleitet den Protagonisten Raymond über mehrere Jahre hinweg während seiner Zeit als Teppichhändler, der ein bisschen in die Kriminalität abrutscht. Eigentlich möchte er Geld verdienen, um seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen. Dass dabei Diebesgut helfen muss, ist ihm nicht so ganz recht. Sein Cousin jedoch zieht ihn in zwielichte Geschäfte mit hinein. Was die beiden währenddessen so alles erleben (von Einbruch, Mafiabossen und Mord ganz zu schweigen), erzählt der Autor locker flockig und ohne viel Brimborium. Jedoch immer so, dass man am liebsten immer weiter lesen möchte... Colson Whitehead schreibt in einer Sprache, die mit wenigen Worten viel erzählt. Man taucht ab der zweiten Seite vollends ins Harlem der 60er Jahre ein, erfährt nebenbei immer wieder neue Dinge und ist doch immer noch gefangen in der Geschichte um Raymond. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal etwas anderes als klassische Krimis oder Romane lesen will. Die Verbindung aus (Klein-)Kriminalität und Lokalkolorit ist eins A für mich!

  • Bewertung

    5/5

    12.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im New York der 60er Jahre, einer...

    Im New York der 60er Jahre, einer Zeit der schwarzen Bürgerrechtsbewegungen und der Blütezeit des kriminellen Untergrunds tauchen wir in das Leben eines jungen Familienvaters ein. Für ihn entwickelt sich ein gefährliches Doppelleben. Atmosphärisch dicht und spannend geschrieben!

  • Bewertung

    5/5

    10.01.2022

    eBook (ePUB)

    Interessant

    interessant, aber nicht meine Welt. Ein wenig zu episch. Die damalige Zeit war nicht sehr lustig.

  • Bewertung

    5/5

    13.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein mitreißendes Zeitporträt

    Dem genialen Colson Whitehead ist erneut ein großer Roman gelungen: fasziniert folgen die gebannten Leser*innen dem Autor in das pulsierende Harlem der 60er Jahre und hoffen und leiden mit seinem sympathischen Helden Ray Carney, der krampfhaft versucht, ein "anständiges" Leben zu führen. Doch was tun, wenn die geringen legal erworbenen Einkünfte nicht genügen, um die Erwartungen der Schwiegerfamilie zu erfüllen? Ein rasanter, sprachlich und stilistisch brillanter Mix aus Krimi, Zeitporträt und Schelmenroman. Und eine Homage an eine untergegange Welt. Klasse!

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Bewertungen (94)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Hagen

    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebst du noch oder dealst du schon?...

    Lebst du noch oder dealst du schon? In „Harlem Shuffle“ erzählt Colson Whitehead die Geschichte eines einfachen Mannes im New York der sechziger Jahre und zeichnet dabei ein Sittenbild Amerikas.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    18.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Kriminellen, Cops und Couchgarnituren

    Wenn man als bislang einziger Mensch zwei Mal den Pulitzer Preis gewinnt und das noch innerhalb von gerade einmal vier Jahren, steigt die Erwartungshaltung auf den nächsten Roman gleich enorm. Colson Whitehead entgeht dieser beachtlichen Fallhöhe, indem er seinen zentralen Themen zwar treu bleibt, ihnen aber einen gänzlichen neuen Stil und Sound verpasst: Ray Carney betreibt einen ganz ordentlich laufenden Möbelladen, mitten im Harlem der 1960er Jahre. Sein Leben verläuft in verhältnismäßig geregelten Bahnen, vor allem wenn er es mit dem seines Vaters vergleicht, der als Schläger und Geldeintreiber zu den berüchtigsten Kriminellen New Yorks zählte. Doch diese familiäre Prägung scheint ihn einzuholen, als sein Cousin ihn ungefragt als Hehler für einen großangelegten Hoteldiebstahl mit ins Boot holt. In „Underground Railroad“ und „Die Nickel Boys“ stand Rassismus in seinen verschiedenen Ausprägungen im Mittelpunkt von Whiteheads prämierten Romanen. Dieses Mal sind die Unruhen und Aufstände der 60er, ausgelöst von nicht geahndeten Polizistenmorden an schwarzen Jugendlichen mehr der zeithistorische Rahmen, in dem er seine Geschichte ansiedelt. Im Zentrum steht Rays Suche nach einem Weg, aus dem scheinbar vorgezeichneten Weg eines Lebens in Armut und Abhängigkeit auszubrechen – für sich und seine Familie. Dabei wandelt er schon bald gefährlich lang auf der Schneide zwischen der Legalität seines immer stärker florierenden Möbelhandels und dem scheinbar so viel einfacher zu erzielendem Gewinn aus Hehlergeschäften und damit der verbrecherischen Vergangenheit seines Vaters. Der Ton, den der in Manhattan aufgewachsene Autor anschlägt, ist um einiges leichter und heller als bei den Vorgängern, erinnert mitunter auch vom Erzählfluss an Michael Chabon. Teils Familien-, teils Ganovengeschichte erschafft Whitehead bestes Kopfkino von Harlem und seinen zahlreichen schillernden Persönlichkeiten, vermischt individuelles Schicksal mit sozialpolitischen Umbrüchen eines ganzen Jahrzehnts. Temporeich, intelligent und sehr unterhaltsam – Erwartungshaltung umgangen und eine neue Facette hinterlassen.

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